Funktioniert Marktwirtschaft auch ohne Wachstum?

Zwei deutsche Wissenschaftler sagen Ja! und präsentieren ihre Utopie in einem Buch.

Österreich wählt am 29. September ein neues Parlament. Alle wahlwerbenden Parteien haben – mehr oder weniger freiwillig – erkannt, dass diesmal nicht das Thema „Asyl“ die Massen bewegt, sondern ein möglichst glaubwürdiger und realitätsnaher Umgang mit dem weltweiten Klimawandel und seinen Folgen. Speziell Jungwählern platzt langsam der Geduldsfaden, sie fordern konsequente und zum Teil radikal anmutende Lösungsansätze. Heiße Luft kommt in Zeiten der Erderwärmung eben auch in der politischen Diskussion nicht gut an.

Und doch stellt kein zur Wahl stehender Politiker, keine Politikerin unser wachstumsorientiertes Wirtschaftssystem generell in Frage. Viel zu groß ist die Angst vor echten Visionen. Eine solche „freiheitliche, gerechte und nachhaltige Utopie“ präsentieren die beiden Wissenschaftler Oliver Richters und Andreas Siemonkeit in ihrem Buch „Marktwirtschaft reparieren“. RiffReporterin Daniela Becker hat mit einem der Autoren gesprochen:

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