Keine Option für Dauerparker ist offenbar der von der Stadt Lienz angebotene Ausweichparkplatz beim Tanklager. Foto: Dolomitenstadt/Pirkner

Keine Option für Dauerparker ist offenbar der von der Stadt Lienz angebotene Ausweichparkplatz beim Tanklager. Foto: Dolomitenstadt/Pirkner

Lienz Bahnhof: Parkplatz leer und Gehsteig futsch

Rund um das Großprojekt suchen sich die Verkehrsteilnehmer ihre Wege.

Der Bahnhof Lienz ist die derzeit größte Baustelle der Stadt. Westlich des Bahnhofsgebäudes wird – als Teil des künftigen „Mobilitätszentrums“ – unter anderem ein neues Busterminal gebaut. Der große Parkplatz an der B100, den vor allem Dauerparker benützten, wurde für die Bauarbeiten teilweise gesperrt. Den Nutzern – darunter zahlreiche Arbeitspendler – bietet die Stadt einen Ausweichparkplatz beim Rossbacher Tanklager im Süden der Gleise an. Zahl der dort parkenden Autos bei einem Lokalaugenschein am 1. Oktober, einem Arbeitstag, um 8.45 Uhr: Null.

Interessant ist auch die aktuelle Lösung für Fußgänger und Radfahrer. Mit dem schlagartigen Versiegen des Radlerstroms aus Italien wurde auch dessen Route zum Bahnhof für die Bauarbeiten gesperrt – und der Gehsteig gleich mit. Radfahrer nehmen nun offenbar die B100 Richtung Bahnhof, Fußgänger müssen die Hauptstraße an einer kritischen Stelle queren.

Der Rad- und Fußweg zum Bahnhof ist gesperrt. Hier geht es deshalb nach links …
… und weiter auf die B 100, die an dieser Stelle auch noch schmäler wird, weil der Bauzaun auf der Fahrbahn steht. Fotos: Dolomitenstadt/Pirkner
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21 Postings bisher
wolf_c

Das ganze Vorhaben w ä r e eine Chance auf m o d e r n e Umweltgestaltung. Es k ä m e darauf an zu wollen. Es g ä b e die Möglichkeit die Tristacherstrasse zu einer lebendigen W O H N S T R A S S E zu machen, mit Ufer an der Drau und Park für die Menschen. Dazu m ü s s t e der Autoverkehr weniger und der Vorrang für Menschen mehr werden.

Wie gesagt, man müsste wollen, dann könnte man.

Ich bin für mehr Kinderlachen und Gespräche und Vogelgesang und weniger für Lärm, Gestank und tote Tiere.

    meinlz

    Dafür kommt der Mischverkehr auf der Straße. Lebhaftes Duell zwischen Autofahrern und Radfahrern! Das nennt man dann moderne Verkehrsberuhigung. Wird spannend!

Gertrude

@senf Mir gehts um den raschen Umbau mit Barrierefreiheit, Frau Blanik ist dabei wirklich nebensächlich, da geb ich Ihnen recht.

realist

Ich sehe hier auch kein wirkliches Problem! Jene Personen die unbedingt in die Stadt müssen und auf einen Parkplatz angewiesen sind, nehmen den Weg sicher gerne in Kauf! Es ist halt mal so, dass bei Bauarbeiten immer mit Einschränkungen gerechnet werden muss! Und wir werden noch vieeeeeeeeeel mehr Gejammere hören! Besser abwarten bis die Arbeiten abgeschlossen sind und dann urteilen! Ich freue mich schon auf das Mobilitätszentrum! Wertet die Stadt unheimlich auf! Und ohne parteitaktisch zu sein, sollte jedem klar sein, dass dies ohne das Engagement von BGMin Blanik nie gekommen wäre!

    Gertrude

    Die Erneuerung des Bahnhofes war schon mindestens 15 Jahre überfällig. Barrierefreiheit, diese Wort dürften unsere Politiker nicht beherrscht haben. Im Öffentlichen Raum ist diese eigentlich schon lange Pflicht, aber bei uns in Lienz? Nach einer Rückenoperation, wie bei mir, gibt es keine Möglichkeit, den Koffer zum Bahnsteig u bringen, ausser, man trägt ihn. Einfach katastrophale Zustände, schon lange nicht mehr zeitgemäß. Ob man Frau Blanik da noch loben muss, weiß ich nicht.

      meinlz

      Wie üblich sind wir in Osttirol die letzten. Dass die öbb nun auch lienz im Visier hat und endlich für Barrierefreiheit sorgt ist nur logisch und sicher kein verdienst von sonst jemanden!

      senf

      gerti, warum denn immer diese seitenhiebe, gehts dir um die sache, oder um personen? der Bahnhof wird zeitgemäss für viel geld umgebaut. das fällt in die amtsperiode von da lisl. die jahrzehnte regierenden oevp-stadthäuptlinge hatten anscheinend andere prioritäten, denn mit rothäuten der schiene konnte und wollte man ja nicht so gut. freu dich einfach mit uns.

      anton2009

      .. einzig und allein die ÖBB waren seit Jahren säumig! Ob mehr Nachdruck von Fr. Blanik genützt hätte, entzieht sich meiner Kenntnis!

    senf

    anton, das seh ich nicht so einseitig. denn so ein innerstädtisches und regional bedeutsames projekt muss finanziell, inhaltlich so wie zeitlich abgestimmt werden und auch die nötige politische unterstützung haben, wobei die initiative im fall lienz natürlich vom hauptbeteiligten öbb ausgehen muss. das ist früher bereits passiert, jedoch fast ohne kooperation, wie man weiss.

    bergfex

    Ach geh, beim Letzten Satz hast dich wohl vertippt.

Spanidiga

Und...ein Problem ? ist doch schön wenn es freie Parkplätze gibt....wird sich sicher schnell ändern....und die Fußgänger die in die City möchten.....kurz vorher gibts Fußgängerübergang bei der Dolomitencenter-Kreuzung...oder ?

chiller336

was heisst fußgänger müssen die hauptstraße an einer kritischen stelle überqueren? wofür gibts zebrastreifen an den ampeln? .... das wilde queren der bundesstraße ist ohnehin unzulässig. aber vielleicht heissts ja dann .... oha da is ja ein bauzaun, des hab i ja goa nit gwusst .... in einer großstadt wie lienz ...

    rebuh

    seit wann, ist das queren der bundesstrasse unzulässig!? und was ist das wilde?

      chiller336

      §76 abs (6) Sind Schutzwege oder für Fußgänger bestimmte Unter- oder Überführungen vorhanden, so haben Fußgänger diese Einrichtungen zu benützen. Ist jedoch keine dieser Einrichtungen vorhanden oder mehr als 25 m entfernt, so dürfen Fußgänger im Ortsgebiet die Fahrbahn nur an Kreuzungen überqueren, es sei denn, daß die Verkehrslage ein sicheres Überqueren der Fahrbahn auch an anderen Stellen zweifellos zuläßt. und jetzt erklärst mir noch dass eine ohnehin verengte fahrbahn ohne gehweg mit dem verkehr auf der bundesstraße ein sicheres überqueren darstellt

    senf

    336@: wenn man auf eine baustelle oder ein anderes verkehrshindernis stösst, dann ist man umso wachsamer. das gilt für alle verkehrsteilnehmer, ausser diejenigen, die wenig hausverstand haben. die temporäre absicherung wird das bewirken. das lernen wir bereits früh von helmi.

    bergfex

    Hast du die Baustelle noch nicht gesehen oder eben nur aus Sicht der Autofahrer??

    chiller336

    war klar, dass DU dich über die gesetze der stvo setzt - du allwissender

atomsix

Naja, der Parkplatz ist nun mal wirklich alles andere als attraktiv. Schließlich liegt er ja ca. 900 Meter Wegstrecke vom Bahnhofsgebäude entfernt. Das ist die selbe Entfernung wie beispielsweise zum Mitteregger Kreuz, zum Obi oder zum Volkshaus. Nur mal so zum Nachdenken.

    container

    ...aber in einem Einkaufcenter dann stundenlang durch die Gänge hatschen und da vielleicht gar mehr als einen Kilometer zurückzulegen, das ist dann wurscht...

rebuh

aha, und wo ist das problem? bei bauarbeiten kommt's halt immer wieder zu fahrbahnverengungen. dafür wirds dann ja angeblich so unheimlich super!