Hilfszahlungen für Osttiroler Fußballvereine

Insgesamt 4.000 Euro flossen aus dem ÖFB-Hilfsfonds nach Lienz, Matrei und Assling.

Gemeinsam mit dem Nationalteam und anderen Partnern hat der Österreichische Fußballbund (ÖFB) für die von der Corona-Pandemie besonders hart getroffenen Fußballvereine einen Hilfsfonds in der Höhe von 1.150.000 Euro eingerichtet. Wie vom Verband im Vorfeld angekündigt, wurden die Gelder mit Ende Juni ausbezahlt.

Rund 1.400 Anträge auf eine Unterstützung sind zuvor beim ÖFB eingegangen und anhand von Förderrichtlinien bewertet und gewichtet worden. Wegen der vielen Ansuchen habe man sich dazu entschieden, abgestufte Zahlungen in Höhe von 2.000 bzw. 1.000 Euro zu leisten, meldet der Verband. 800 heimische Vereine dürfen sich über eine Hilfszahlung freuen – darunter auch drei der vier Osttiroler Unterligisten. ÖFB-Präsident Leo Windtner sieht die Hilfszahlungen als „Zeichen an die Basis, dass Fußballösterreich in schweren Zeiten zusammenhält.“

Rapid Lienz und die TSU Matrei erhielten jeweils 1.000 Euro, um die ausbleibenden Ticketeinnahmen bei den Derbys zu kompensieren und die laufenden Kosten leichter zu schultern. Der URC Thal/Assling erhielt als einziger Osttiroler Verein die Höchstförderung von 2.000 Euro. Grund dafür seien laut Sektionsleiter Michael Jungmann weggebrochene Einnahmen im Frühjahr und die Kosten für die Errichtung einer neuen Kantine und Tribünenüberdachung. Nußdorf-Debant hat bisher keine Hilfszahlung erhalten, obwohl um diese angesucht wurde. „Bis dato ist bei uns leider noch keine Zahlung aus dem Hilfsfonds eingegangen“, erklärt der Sportliche Leiter Harald Sporer.

Kleiner Trost für Nußdorf-Debant: Vereine, die nicht zum Zug gekommen sind, werden als Geste der Wertschätzung dazu eingeladen, mit 20 Personen ein Länderspiel eines der ÖFB-Nationalteams kostenlos zu besuchen.

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