Prägraten nach der Lawine: Ein Lokalaugenschein

Klaus Kirchmair ist selbst betroffen und zeigt das Ausmaß der Zerstörung. Video!

In den Abendstunden des 5. Dezember löste sich wegen der starken Schneefälle in Hinterbichl bei Prägraten eine Lawine. Die Schneemassen prallten mit unglaublicher Wucht gegen vier Häuser. Die Landesstraße L24 wurde auf rund 200 Metern verschüttet, zwischen den Häusern stand der Schnee zum Teil fünf Meter hoch.

Nur durch Glück wurden keine Menschen von der Lawine erfasst. Klaus Kirchmair lebt mit seiner Familie in einem der vier Häuser unterhalb der Landesstraße. Er wollte an diesem Abend noch nach draußen, um mit dem Traktor den Schnee wegzuschaufeln. Die Lawine kam ihm zuvor. Sie drang in den Schafstall ein, zerstörte Teile des Stadels, zerlegte eine Schupfe in ihre Einzelteile und schleuderte Kirchmairs Siloballen in die Isel. Er spricht über den Lawinenabgang, solidarische Nachbarschaft und die Tage nach dem Unglück:

Die Arbeit von
dolomitenstadt.at unterstützen

Liebe Leserinnen und Leser,

gerade in Krisenzeiten ist faktenorientierte und schnelle Information wichtig.
Wir arbeiten trotz Rückgang bei den Werbeeinnahmen mit großem Einsatz, um Sie bestmöglich – und kostenlos! – zu informieren.

Wenn Sie unsere journalistische Arbeit mit einem einmaligen Beitrag unterstützen möchten, haben Sie jetzt Gelegenheit dazu. Wir würden uns freuen!

Sie möchten dolomitenstadt.at unterstützen?

Ein Posting verfassen

Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen.
Anmelden oder Registrieren