Iris Wolff – Wenn wahre Worte eine Wohltat sind

Audio: Daniela Gander liest aus dem Roman: „So tun als ob es regnet.“

Iris Wolff ist eine aufstrebende deutsche Autorin, die vielen erst durch ihren 2020 erschienenen Roman „Die Unschärfe der Welt“ ins Bewusstsein geriet, für den sie 2021 nicht nur vier Literaturauszeichnungen erhielt, sondern auch zwei Schreibstipendien. So war sie etwa bis vor wenigen Tagen auf der deutschen Wartburg in Schreibisolation.

Iris Wolff wurde 1977 in Hermannstadt/Siebenbürgen geboren wo sie auch bis Mitte der 1980er Jahre mit ihrer Familie lebte, bevor alle gemeinsam nach Deutschland übersiedelten. Sie studierte Germanistik und Religionswissenschaft, sowie Grafik & Malerei. 2013 erhielt Iris Wolff das Literatur-Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg.

Iris Wolff, fotografiert von Stine Wiemann.

In ihren Romanen und Erzählungen erzählt Iris Wolff von Siebenbürgen und seinen Menschen, seiner Geschichte und der Art wie man dort lebt. Aber nicht nur, Iris Wolff ist eine Meisterin der Worte, der Gefühle und spart nicht mit der Wahrheit, auch wenn diese schmerzhaft ist. Dennoch sind ihre Worte eine Wohltat, in jedem ihrer bisher erschienenen Werke. „So tun als ob es regnet“ ist ihr zweiter Roman. Über vier Generationen, in vier Geschichten, und über vier Ländergrenzen hinweg erzählt Iris Wolff davon, wie historische Ereignisse die Lebenswege von Einzelnen prägen. Aber auch von Begegnungen, die uns gar nicht bewusst sind und trotzdem den Lauf unseres Lebens beeinflussen.


Die Lesereihe „Unerwartete Begegnungen“ wird vom Literaturkreis der Stadtbücherei Lienz realisiert, dessen Mitglieder die Texte ausgewählt und selbst eingelesen haben. Ursprünglich waren adventliche Lesungen in der Bücherei geplant, die aber der Pandemie zum Opfer fielen. 

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