Das Kaiserwetter am Lienzer Hausberg durften heuer nur die Journalisten genießen. Das Publikum wurde wegen Corona ausgesperrt. Foto: Dolomitenstadt/Wagner

Das Kaiserwetter am Lienzer Hausberg durften heuer nur die Journalisten genießen. Das Publikum wurde wegen Corona ausgesperrt. Foto: Dolomitenstadt/Wagner

Tessa Worley gewinnt Riesentorlauf in Lienz

Die Französin glänzt in Abwesenheit von Mikaela Shiffrin. Truppe beste Österreicherin.

Bei Temperaturen knapp unter dem Nullpunkt und Postkartenwetter übergaben die Veranstalter um OK-Präsident Werner Frömel und dem neuen Rennleiter Stefan Mutschlechner eine perfekte Weltcup-Piste ihrer Bestimmung. Schon der erste Durchgang des Riesentorlaufs am Hochstein bot ein spannendes Rennen, elf Läuferinnen lagen im Zwischenklassement innerhalb von einer Sekunde.

Tessa Worley war im Riesentorlauf am Hochstein nicht zu schlagen und siegte souverän. Foto: EXPA/Angerer

Nach dem ersten Lauf führte die Französin Tessa Worley, die ihre Startnummer eins perfekt ausnutzen konnte. Dahinter lauerten die Schwedin Sara Hector und die Norwegerin Ragnhild Mowinckel. Als beste ÖSV-Läuferin kam Ramona Siebenhofer auf Rang zehn ins Ziel. Mit Rang 18 nach dem ersten Durchgang war Katharina Liensberger nach überstandener Corona-Infektion nicht unzufrieden: „Ich habe lange gebraucht, bis ich den Rhythmus gefunden habe. Aber es macht Spaß hier zu fahren und die Piste war super.“

Im zweiten Lauf war Worley abermals nicht zu schlagen. Die 15-fache Weltcupsiegerin und vierfache Weltmeisterin carvte sich in Abwesenheit von Mikaela Shiffrin ins Rampenlicht und siegte mit einem Vorsprung von 30 Hundertstel vor Petra Vlhova (SVK) und der Schwedin Sara Hector. „Es ist wirklich toll, hier zu gewinnen. Der Spaß am Skifahren ist zurück und heute war genau mein Tag“, strahlte die 32-jährige Französin.

Hoch die Hände! Das französische Team bejubelt den Sieg. Foto: Dolomitenstadt/Wagner

Die Aufholjagd des Tages zeigte die Kärntnerin Katharina Truppe, die vom Zwischenrang 27 im zweiten Durchgang auf den neunten Platz raste. Im Audiointerview mit dolomitenstadt.at spricht die Villacherin über den schwachen ersten und den furiosen zweiten Lauf:

Katharina Truppe düste mit Wut im Bauch in die Top-Ten. Foto: EXPA/Angerer

Für Rennorganisator Siegfried Vergeiner war es wegen der vielen Covid-Auflagen sein bisher „anstrengendstes Rennen“, dennoch ist der Lienzer Skiclub-Präsident zufrieden:

Rennorganisator Siegfried Vergeiner vom Skiclub Lienz hat heuer alle Hände voll zu tun. Foto: Dolomitenstadt/Wagner

Morgen steht am Hochstein der Slalom an. Vlohva sprach nach Rang zwei heute eine kleine Warnung an die Konkurrenz aus: „Morgen kommt mit dem Slalom meine Disziplin.“ Der erste Durchgang startet am Schlossberg um 10.00 Uhr, die Entscheidung um 13.00 Uhr.

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