Stichwahl in der Ainet: Staller knapp an 50 Prozent vorbei

Berta Staller und Alexander Steinbrugger müssen sich am 13. März beweisen.

Besonders spannend ging es heute in der Gemeinde Ainet her und die entscheidende Schlacht ist noch nicht geschlagen: Am Sonntag, 13. März, werden die Aineter:innen noch einmal zur Wahlurne schreiten und entscheiden, ob sie mit ihrer Stimme Berta Staller oder Alexander Steinbrugger unterstützen und so in den Chefsessel der Iseltaler Gemeinde heben.

Drei wollten auf den Gemeinde-Thron, zwei davon stellen sich nun der Stichwahl: v.l. Berta Staller, Alexander Steinbrugger, Kai Putzhuber. Fotos: Privat

Neben Berta Staller und Alexander Steinbrugger wollte auch Kai Putzhuber den scheidenden Bürgermeister Karl Poppeller beerben. Staller schrammte bei dem Versuch knapp an der 50-Prozent-Marke vorbei: 47,60 Prozent der Aineter:innen setzten ihr Kreuz hinter ihren Namen. Alexander Steinbrugger gelang es, 39,46 Prozent der Wähler:innen von sich zu überzeugen, Kai Putzhuber liegt mit 12,94 Prozent abgeschlagen auf dem dritten Platz.

Jetzt schon klar ist die Verteilung der Sitze im Gemeinderat: Hier wird Steinbruggers Liste „Gemeinsam für Ainet“ fünf der elf Sessel für sich beanspruchen, Stallers Gruppierung „Ainet Aktiv“ wird vier Mandate stellen. Die junge Liste rund um Kai Putzhuber zieht mit zwei Mandaten in den Gemeinderat ein.

81,28 Prozent der Wahlberechtigten suchten am heutigen Sonntag das Wahllokal auf, ungültige Stimmen wurden bei der Bürgermeisterwahl nur acht abgegeben. Die Wahlergebnisse der Ainet im Detail zum Nachlesen.


Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen 2022 Osttirol

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