Zwei Diagonale-Filmpreise für Judith Benedikt

Die Kamerafrau punktete mit „Zusammenleben“ und „Weiyena – Ein Heimatfilm“.

„In der Einfachheit liegt hier die Schönheit“ – so würdigt die Jury des Diagonale-Filmfestivals den Dokumentarfilm „Zusammenleben“. Darin wird das CORE-Zentrum im 15. Wiener Gemeindebezirk vorgestellt, wo Migrant:innen dabei geholfen wird, sich in ihrer neuen Heimat zurechtzufinden. Es geht um österreichische Vorstellungen, Wünsche, um Kulturerbe und um Werte. Wie nehmen Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern all das auf? Für die filmische Antwort auf diese Frage wurden Judith Benedikt und ihre Kollegen Thomas Fürhapter und Klemens Koscher mit der Auszeichung für die beste Bildgestaltung eines Dokumentarfilms und einem Preisgeld von 3.000 Euro gewürdigt.

Weina Zhao und Judith Benedikt – die Regisseurinnen des prämierten Films „Weiyena“ (Foto: Dolomitenstadt/Wagner)

Für Benedikt war das nicht der einzige Preis bei der diesjährigen „Diagonale“ in Graz. Für „Weiyena – Ein Heimatfilm“ wurde ihr der mit 5.000 Euro dotierte Franz-Grabner-Preis für die „beste dokumentarische Filmarbeit“ überreicht. Mit Co-Regisseurin Weina Zhao wagte Benedikt eine Reise zurück in die Vergangenheit und Zhaos Heimat. Einfühlsam berichtet der Film vom Leben der jungen Chinesin in einer Welt zwischen Wien und Peking, in der sie auf Spurensuche nach der Geschichte ihrer Familie immer mehr über China erfuhr und schließlich am Ende der Reise zu sich selbst fand.

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unholdenbank

Herzliche Gratulation an Judith B.

 
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