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Janina Uhse, Caroline Peters, Iris Berben, Christoph Maria Herbst, Florian David Fitz, Justus von Dohnányi und Elena Sancho Pereg bei der Premiere von „Der Nachname“ 2022 in Köln. Kommen sie alle auch nach Osttirol? Foto: Joshua Sammer, Constantin Film Verleih

Janina Uhse, Caroline Peters, Iris Berben, Christoph Maria Herbst, Florian David Fitz, Justus von Dohnányi und Elena Sancho Pereg bei der Premiere von „Der Nachname“ 2022 in Köln. Kommen sie alle auch nach Osttirol? Foto: Joshua Sammer, Constantin Film Verleih

Deutscher Komödienhit wird in Osttirol fortgesetzt

Auf „Der Vorname“ und „Der Nachname“ folgt „Der Spitzname“. Gute Schifahrer als Komparsen gesucht.

Obwohl sich die produzierende Constantin Film kryptisch gibt und nicht zuviel über die geplanten Dreharbeiten zur Komödie „Der Spitzname“ in Osttirol verraten möchte, ist das Rätsel um das Wer, Wie und Wo mit etwas cineastischem Spürsinn leicht zu lösen.

Der Streifen ist nämlich als dritter Streich einer von Regisseur Sönke Wortmann inszenierten Komödien-Trilogie geplant, die mit „Der Vorname“ 2018 einen fulminanten Start hinlegte.

Das Lachen bleibt den Zusehern bei diesem Remake eines französischen Theaterstücks mit dem Titel „Le Prénom“ gelegentlich im Hals stecken, denn hinter pointiertem Wortwitz verbirgt sich eine Familiensatire mit einem kräftigen Schuss Gesellschaftskritik, inszeniert als fulminantes Kammerspiel über falsche Moral und manche Lebenslüge. Da sitzt eine Runde gut situierter Bildungsbürger beim Abendessen und erfährt von Immobilienmakler Thomas, dass er bald Vater wird und gedenkt, seinen Sohn ausgerechnet Adolf zu nennen!

1,2 Millionen Kinobesucher machten „Der Vorname“ zum Kassenschlager, an den die zweite Auflage mit dem Titel „Der Nachname“ nicht ganz heran kam. Aber auch diese, etwas weniger schwarzhumorige Familiensatire, diesmal auf Lanzarote angesiedelt, lockte 2022 Hunderttausende ins Kino.

Was nun in wenigen Wochen unter dem Titel „Der Spitzname“ als dritter und letzter Akt der Namens-Trilogie gedreht werden soll, beschreibt die deutsche Filmförderungsanstalt, die 500.000 Euro Budget zuschießt, so: „Anna und Thomas wollen in den Südtiroler Alpen heiraten – Stephans Tochter Antigone und der Familienclan bringen aber so viel Chaos in die geplante Idylle, dass nicht nur die Hochzeit auf der Kippe steht. Nach 'Der Vorname' und 'Der Nachname' vollendet die satirische Komödie die Trilogie um eine dysfunktionale Familie aus gutbürgerlichem Milieu.“

Damit steht wohl auch fest, dass die Schauspielcrew aus den beiden ersten Teilen in Osttirol anrücken wird. Und diese Truppe kann sich sehen lassen: Iris Berben, Christoph Maria Herbst, Florian David Fitz, Caroline Peters, Justus von Dohnányi und Janine Uhse sind der harte Kern der Familienbande und werden im Finale wohl nicht fehlen.

Die „Südtiroler Alpen“ dürften im Film von den Lienzer Dolomiten und den Hohen Tauern verkörpert werden, denn als Drehorte für den dritten Komödienakt werden Lienz und Kals genannt. Nachdem auch ein Luxushotel als Filmkulisse vorkommt, darf spekuliert werden, ob das Grandhotel oder das Gradonna zum Filmset umgebaut wird.

Ganz egal über welche Pisten Christoph Maria Herbst & Co. zwischen 21. Februar und 21. März hinunter wedeln, es wird keinen Hals- und Beinbruch geben: „Wir suchen nach interessanten Gesichtern jeden Alters, die Lust haben, vor der Kamera zu stehen. Insbesondere gute Skifahrer werden gesucht, um unsere Schauspieler zu doubeln“, schreibt die coproduzierende epo-filmproduktonsges.m.b.H. in einem Flugblatt.

Wer jetzt Lust bekommen hat, bei einem deutschen Komödienhit mitzuwirken und einen Star zu doubeln, schickt zwei tagesaktuelle Fotos (Ganzkörper und Portrait) an folgende E-Mail-Adresse: komparsen.casting.sn@gmail.com. Es gibt eine Aufwandsentschädigung von „mindestens 50 Euro“ verrät das Flugblatt. Je nach Rolle und Überstunden kann´s auch mehr werden.

Gerhard Pirkner ist Herausgeber und Chefredakteur von „Dolomitenstadt“. Der promovierte Politologe und Kommunikationswissenschafter arbeitete Jahrzehnte als Kommunikationsberater in Salzburg, Wien und München, bevor er mit seiner Familie im Jahr 2000 nach Lienz zurückkehrte und dort 2010 „Dolomitenstadt“ ins Leben rief.

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