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Appell für ein zukunftsfähiges Verkehrskonzept in Lienz

Der Arzt Matthias Trummer diagnostiziert in der Stadtentwicklung akute und chronische Probleme.

Ich spreche heute als Privatperson und Familienvater - nicht im Namen einer Partei, Organisation oder meiner beruflichen Funktion als Mediziner. Ich wende mich an Sie, weil ich Lienz als unsere gemeinsame Heimat sehe - eine Stadt, die in den letzten Jahren gewachsen ist, deren Verkehrssituation jedoch spürbar an ihre Grenzen stößt.

Wie in der Medizin gibt es auch in der Stadtentwicklung akute und chronische Probleme. Ein akutes Problem verlangt sofortiges Handeln.

Ein chronisches Problem entsteht, wenn man zu lange hofft, dass es sich von selbst bessert. Beim Verkehr in Lienz erleben wir leider beides: akute Überlastung im täglichen Alltag und eine chronische Überforderung unseres Systems, weil über Jahre keine ausreichenden, grundlegenden Maßnahmen gesetzt wurden.

Viele Menschen berichten, dass sie bestimmte Bereiche der Stadt mittlerweile meiden, doch Alternativen gibt es kaum. Zu oft stehen wir im Stau – am Morgen, am Nachmittag, zu nahezu jeder Tageszeit. Was früher vor allem in den touristischen Hauptmonaten spürbar war, ist heute längst ein ganzjähriges Problem geworden.

Matthias Trummer versteht seinen Appell „als Einladung zu Transparenz, zu Kommunikation und zu einem offenen Dialog über die Zukunft des Verkehrs in Lienz.“ Foto: Dolomitenstadt

Kreuzungen sind blockiert, Pkw und Lkw reihen sich aneinander und verstopfen die Hauptverkehrswege, weil keine geeigneten Ausweichrouten vorhanden sind. Gestresste Autofahrer suchen sich gehäuft ihren eigenen Weg – manchmal auch dort, wo Fußgänger unterwegs sind, etwa über Gehsteige. Diese Situationen wiederholen sich täglich. Und jeder, der in Lienz unterwegs ist, kennt sie nur zu gut.

Der Anstoß, mich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen, war der Verkauf eines Nachbargrundstücks mit einem geplanten Bauprojekt. Das hat mir gezeigt, wie stark sich unser Lebensraum verändert – und wie dringend wir ein durchdachtes Verkehrskonzept brauchen, bevor neue Projekte zusätzlichen Druck auf ein ohnehin überlastetes System erzeugen.

Bestätigt wurde dieses Gefühl durch die Aussage eines Gemeindevertreters, die sinngemäß meinte, die Situation sei ohnehin schon katastrophal in dem genannten Bereich und eine zusätzliche Verschlechterung würde keine große Rolle mehr spielen. Diese Stellungnahme möchte ich unkommentiert stehen lassen, allerdings glaube ich, es benötigt auch keiner weiteren Worte.

Ein Verkehrskonzept ist keine Kritik an der Vergangenheit, sondern eine Investition in unsere Zukunft. Es geht nicht um Schuld, sondern um Verantwortung gegenüber den Menschen, die hier leben. Das bedeutet, unabhängige Fachleute einzubeziehen, die Situation ganzheitlich zu betrachten und Lösungen zu schaffen, die über Wahlperioden hinaus Bestand haben.

Wenn Bürgerinnen und Bürger beginnen, sich zu engagieren, wenn Unternehmen dieselben Sorgen äußern wie Familien, wenn Einsatzorganisationen auf längere Anfahrtszeiten hinweisen, und wenn alle spüren, dass es so nicht mehr funktioniert – dann ist das kein Zeichen der Kritik, sondern ein Zeichen des Zusammenhalts und des Wunsches, gemeinsam Lösungen zu finden.

Ich wünsche mir daher, dass dieser Appell als Einladung verstanden wird – als Einladung zu Transparenz, zu Kommunikation und zu einem offenen Dialog über die Zukunft des Verkehrs in Lienz.

Lienz ist eine Stadt mit großem Potenzial und engagierten Menschen. Damit sie auch künftig lebenswert und gut erreichbar bleibt, braucht es jetzt gemeinsames Nachdenken, sorgfältige Planung und den Willen, nachhaltige Schritte zu setzen.

Ich bedanke mich herzlich, dass ich meine Gedanken und Sorgen über dieses bürgernahe Medium teilen darf – in der Hoffnung, dass wir in Lienz bald nicht mehr über Staus reden müssen, sondern über Fortschritt, Sicherheit und Lebensqualität.

Matthias Trummer, Lienz

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51 Postings

Orgel
vor 2 Wochen

Liebe Leute! Folgende Dinge sind wichtig das es besser wird in Sachen Verkehr in der Stadt Lienz . 1 Anschluss des Stadtteil Minnekugel sn das Regiobus Lienz System 2 Der Regiobus Lienz muss an 365 Tagen im Jahr on Betrieb sein. 3 Regiobus Lienz sollte in 30 Minuten Takt fahren. 4 sollte der Regiobus Lienz weitere Haltestelle haben. Wo noch Haltestellen hingehören erkläre ich nun Der Verlauf der 3 Linien muss nicht geändert werden. Das möchte ich sagen Linie 1 2 Haltestellen gehören in Tristach zwischen der Haltestelle Tristach Tratte und Tristach Raika .Weiteres gehört eine Haltestelle auch im Bereich Lienz Brehlohstraße. Linie 2 Haltestelle Beim Modellflugplatz und Haltestelle in Richtung Stadt bei der Haltestelle Dolomiten Station. Weiteres müsste eine Umfahrung her aber Oberirdisch geht das nicht das müsste man Unterirdisch machen. Das wären die massnahmen die man machen sollte. Beim Regiobus Lienz muss aber auf E Mobilttät umgestellt werden finde ich

 
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lia
vor einem Monat

war vor ca 20 jahren in st. malo (fr). in dieser kleinen stadt gab es keine ampeln, nur kreisverkehre. alle 100 m einer, wenn ich mich recht erinnere.

 
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    wolf_C
    vor einem Monat

    ... wie in Lignano? Hauptsach autogerecht, oder?

     
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      senf
      vor einem Monat

      Ein Auto, also die Blechkiste macht nur das, was der Mensch will. Gilt auch für das Fahrradl. Ist der Autolenker samt Insassen weniger wert als der Fussgänger oder der Radlfahrer? Oder gar der Flugpassagier? Tickts jetzt?

       
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      senf
      vor einem Monat

      Wenn Du probleme damit hast, dass dein "Autilein" mit dir macht, was es will und nicht umgekehrt, dann mach schleunigst eine Führerscheinwiederholung. Das hilft dir! Und pass auf die anderen Verkehrsteilnehmer, besonders auf die Fussgänger auf. Dann klappt es auch bei dir!

       
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      wolf_C
      vor einem Monat

      ... wieviel Platz des öffentlichen Raums gehört wem und mit welchem Recht? Man sieht was man sehen will, mit Scheuklappen läufst Du schneller ...

       
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      tantmarie
      vor einem Monat

      @P Eine Literaturempfehlung für Sie: "Die Würde des Menschen ist verletzlich" von Stephan Marks

       
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      senf
      vor einem Monat

      @wolf, wer hat sie dir denn verpasst? Tröstlich, der Gewöhnungseffekt verlangsamt wieder :-)

       
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      wolf_C
      vor einem Monat

      Wer auf dem Arbeitsweg vorwiegend das Auto nutzt, kommt pro Jahr im Durchschnitt auf zwei Krankenstandstage mehr als Menschen, die für den Arbeitsweg das Fahrrad nutzen.

       
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      isnitwahr
      vor einem Monat

      @wolf_C, zu Ihrem Posting weiter unten, zu den 2 Tagen weniger Krankenstand, wenn man mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt: Dann machen Sie das doch einmal den Arbeitenden vor, die aus Prägraten, Kals, Defereggen, Sillian, Oberkärnten, Gailtal, Drautal... jeden Tag, zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter von ihrem Wohnort nach Lienz pendeln müssen. Ich dachte echt, dass Sie Weitblick haben - da habe ich mich wohl getäuscht! Aber als Hausbesitzer, der mitten in Lienz wohnt und arbeitet, hat man natürlich leicht reden!

       
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      wolf_C
      vor einem Monat

      ... das der öffentliche Verkehr in der Region n i c h t existiert in praktikabler Art und Weise ist politisches Totalversagen und n i c h t die Varantwortung eines Posters ...

       
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      senf
      vor einem Monat

      @wolf, wer sagt das, dass der öffentliche Verkehr in der Region nicht in praktikabler Weise funktioniert? Du nutzt ihn ja als Stadtner nit und zur Fortbewegung reichen dir ja das Fahrrad, dein Auto und der Jumbo! Warum bist denn immer so negativ zu deinen Mitmenschen?

       
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    tantmarie
    vor einem Monat

    Zum Thema Scheuklappen fällt mir das Lied von Arik Brauer ein, der Text geht ungefähr so: Do sogt da hinter peter, vorder meiner, links, rechts güts nix. Ober meiner, unter meiner siach i nix. Spür nix, hear nix und i riach nix. Denk i nix und red i nix und tua i nix.

     
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      senf
      vor einem Monat

      @tantmarie: Ist das die Originalversion?

       
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      tantmarie
      vor einem Monat

      @senf: Das Buch von Marks schon besorgt und auch gelesen?

       
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genaugenommen
vor einem Monat

Wenn man in Lienz sehr früh (zw. 4 und 5 Uhr) über die B100 durchfahren will steht man bei jeder Apel, obwohl bei keiner Kreuzung ein Querverkehr stattfindet. Man sollte meinen, wenn die 1. Ampel auf grün umschaltet und nach Start mit der erlaubtet Geschwindigkeit fährt sollte beim Erreichen jede Ampel auf grün schalten!? Das sollte für Programmierer kein großes Problem darstellen. Zu dieser Zeit kann man keinen Fußgänger ec. die Schuld geben!.

 
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observador
vor einem Monat

Der Ruf nach einem Gesamtkonzept ist absolut berechtigt und überfällig. Aber wenn wir ehrlich sind, müssen wir uns auch eingestehen, was nicht funktionieren wird:

1.) Der öffentliche Verkehr wird Lienz nicht retten. Dafür sind unsere Wege zu lang, zu individuell und die Passagierzahlen zu gering, um das einzig entscheidende Kriterium zu erfüllen: eine attraktive Taktung. Niemand wartet länger als 20 Minuten auf einen Bus – und das ist bei uns wirtschaftlich schlichtweg nicht darstellbar.

2.) Auch das Thema "Umfahrung" ist durch. Die nötigen Gründe hätte man vor Jahrzehnten sichern müssen. Zudem macht uns die Geografie einen Strich durch die Rechnung: Durch unsere "Dreiecksform" (Isel-, Puster-, Drautal) kann eine Südumfahrung den Verkehr aus dem Iseltal nicht ideal aufnehmen und eine Nordumfahrung kaum jenen aus dem Pustertal.

Es bleibt also nur die bestehende Trasse – aber die Hindernisse müssen weg. Eines der unnötigsten Nadelöhre ist immer noch der Zebrastreifen beim McDonald's, gefolgt von der Ampel beim Fagerer.

Die einzige nachhaltig sinnvolle Lösung bietet eine Unterflurtrasse. Das wäre ein gravierender und teurer Eingriff, ja. Aber es bietet die einzige Chance, den Durchzugsverkehr ohne Unterbrechung unter der Stadt durchfließen zu lassen, während der lokale Verkehr oben bleiben kann. Zu- bzw. Auffahrten gäbe es nur am Mitteregger Kreuz, beim Dolomitencenter und dann erst wieder beim Obi.

Alles andere – inklusive weiterer Kreisverkehre, für die uns oft der Platz fehlt – ist nur eine halbgare Lösung. Wenn wir über Zukunftskonzepte reden, dann bitte richtig.

 
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Matchbox
vor einem Monat

Vielleicht würden Dosierampeln helfen, die Sillianer haben damit angeblich beste Erfahrungen.

 
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    isnitwahr
    vor einem Monat

    noch eine Ampel??? 😁

     
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fraschwa
vor einem Monat

Ich sehe das genauso wie Herr Trummer. Ein punktueller Blick auf einzelne Kreuzungen oder Projekte reicht längst nicht mehr – hier braucht es ein umfassendes, zukunftsfähiges Verkehrskonzept. Vielleicht könnte man dafür auch auf die Expertise von Fachleuten wie Günter Emberger von der TU Wien zurückgreifen, der in vielen Gemeinden erfolgreich Verkehrslösungen mitentwickelt hat.

Mein Vorschlag wäre, den öffentlichen Verkehr im Lienzer Talboden viel genauer unter die Lupe zu nehmen. Der VVT betreibt in einigen Regionen sehr flexible und gut funktionierende Anrufsammeltaxi-Modelle, und auch das „Regio Flink“ in Jenbach zeigt, wie moderne, bedarfsorientierte Systeme den Individualverkehr spürbar reduzieren können. Genau solche Ansätze könnten auch rund um Lienz helfen, den täglichen Verkehr aus dem Speckgürtel und innerhalb der Stadt zu entlasten – vorausgesetzt, die Angebote sind wirklich attraktiv, zuverlässig und einfach nutzbar.

Ebenso wichtig ist ein durchgängiges, sicheres Radwegenetz. Bis an die Stadtgrenzen kommt man mit dem Fahrrad meist gut voran, doch in der Stadt selbst – besonders mit Kindern – sind viele Verbindungen unsicher oder fehlen ganz. Andere Städte zeigen, dass es besser geht.

Wenn wir wollen, dass Lienz auch in Zukunft lebenswert bleibt, müssen wir jetzt in moderne Mobilitätslösungen investieren – und nicht erst dann, wenn das System endgültig kollabiert.

 
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    genaugenommen
    vor einem Monat

    ja in Lienz fahren 50 Sitzer Busse im Kreis - aber meist leer od mit 2-4 Personen!

     
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Lienzner7
vor einem Monat

Jemand der das Allgemeinwohl- Argument nutzt um seine eigenen Interessen zu vertreten, sollte eher Politiker werden. Sich über Verkehrssituationen beschweren und selbst mehr Autos zu besitzen, als der NachbarBETRIEB, ist auch nicht wirklich selbstreflektierend. Ja, wir haben viel Verkehr in der Stadt, aber das Problem werden wir wohl nicht lösen, wenn wir ignorieren, wie viel wir selbst Anteil daran haben.

 
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    Joe B. Tolliver
    vor einem Monat

    Auch wenn jemand mehrere Autili besitzt kann er immer nur mit einem fahren.

     
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      Gertrude
      vor einem Monat

      Nein, je mehr Autos eine Familie besitzt, umso mehr wird auch gefahren. Wir hatten früher 2 Autos, jetzt nur mehr eines.

      Bessere Absprache und dann klappt das auch in der Familie. Man darf auch zu Fuß gehen und radfahren, ist nicht verboten.

       
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      wolf_C
      vor einem Monat

      Autili besitzen ist nix Verwerfliches, sie sind der Beweis aufrechten Leistungsbewußtsein für vollwertige verantwortungsbewußte Kulturträger. Beim Parkieren derselben wird es schon interessanter; und das Autifahren Spaß und Freude macht(siehe Autiwerbung)gibt dem Leben Sinn; jedoch: jemand, der das zuFußgehen n i c h t verlernt hat und es ausübt(trotz Lärm und Dreck), und jemand, der Radlfahrn kann und es macht(trotz Lebensgefahr), der tut zugleich k e i n Autili lenken ... ... interessant sind die Anzahl der Radlabstellplätz bei den Diskontern, is ma schnell durch mit einer Handabzählung; und interessant die Dauer der Grünphasen für Fußgänger(Fußgänger benötigen für ihren Verkehr k e i n e Ampeln)im Verhältnis zur Grünphase für Autili ...

       
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    Niemand
    vor einem Monat

    Wie viele Autos jemand auch besitzen mag, trotzdem kann man immer nur mit EINEM Auto fahren. Ihren Aussagen zufolge gehe ich mal davon aus, dass Sie keinen Führerschein (mehr) besitzen.

     
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      Lienzner7
      vor einem Monat

      Keine Sorge, die werden alle gleichzeitig bewegt. Ist ja nicht alleine daheim. "Interessante" (und ein wenig provokante) Schlussfolgerung mit dem Führerschein und nein, Führerschein und Auto vorhanden, aber ich beschwere mich ja auch nicht über den Verkehr ;-)

       
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      banana181
      vor einem Monat

      Man(n) nur mit einem und Frau auch mit einem.

       
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Orgel
vor einem Monat

Das Problem ist in Lienz Hausgemacht möchte ich sagen. Alle Navigationsgeräte führen die Menschen wenn ich nach Spital an der Drau will richtung Kärnten alle Autos über die Nusdorferstraße zur Zettersfeldstraße und Zetterfeld Kreuzzug deswegen hier sehr viel Stau weitere ist der Stadtteil Minnekugel nicht angeschlossen an den Regiobus Lienz. Es geht langsam dahin das der Bus gerne genützt wird von älteren Menschen die kein Auto haben die gerne mit dem Bus zum Friedhof wollen als Beispiel Der Stadteil Minnekugel gehörte genauso wie die Stadtteile Friedensiedlung Moarfeld Pfarsiedlung angeschlossen an das Regiobus Lienz System Aner nicht nur der Regiobus Lienz muss verbessert werden sondern auch die Schneetäümung im Winter so wie das jetzt gehand habt wird ist das auch nicht gut die Schnepflüge hauen den ganzen Schnee immer auf die Gehwege das ist auch ein Problem voralem im Winter das fällt mir schon seit Jahren auf. Das ist auch einer der Gründe warum sich der Verkehr immer stärker wird was ich Positiv finde in Lienz das ich immer mehr E Autos bei uns auf dem Straßen finde. folgende Hersteller von E Autos habe ich in Lienz gesehen VW,Aud E Tron, BYD ,Renault 5 Tesla Nisan, Renault Zoe trifft man in Lienz immer wieder auch Das wollte ich am Rande noch sagen was ich Positiv empfinde das hier was weiter geht die Standorte der Ladesäule für E Auto fahrer sind wichtig gehört noch mehr ausgebaut der Verbrenner gehört weg das ist meine Meinung dazu. Die Menschen können ja zu Fuß in die Stadt gehen umd mit dem Regiobus Lienz von der Stadt nach Hause fahren da wäre schon viel Verkehr weg das ist Meine Meinung ich bin gegen Fahrad Verkehr den in die Stadt zu bringen weil viele Fahrad Fahrer sich nicht an Verkehrsregeln halten wollen Jugendliche die mitten im Öffentlichen Verkehrsraum statt mit beiden Räder mit einem in der Luft sind solche Kunstücke habe ich nicht im Öffentlichen Verkehrsraum zu machen das kann ich am Radtrail machen aber nicht auf öffentlichen Straßen das möchte ich sagen deswegen bin ich gegen weiteren Ausbau der Radwege ausser es gibt für alle Fahrader ob E Bike oder nicht ein Amtliches,Kennzeichen und das in der gesamten EU. Und sehr strenge Regeln auch für Fahrad fahrer. Ee Umfahrung wäre auch gut aber wo macht man diese da ist jetzt bereits alles verbaut man könnte das Unterirdisch machen aber das kostet wahrscheinlich zu viel

 
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jj.ll.
vor 2 Monaten

Lienz sollte sich ein Beispiel nehmen an Spittal an der Drau. Ruck zuck wurden einige Kreisverkehre errichtet und schon war der Stau verschwunden. Die von uns gewählten Entscheidungsträger vertreten die Mehrheit. Sie sollten den Mut aufbringen zu entscheiden, und nicht Angst haben vor jeder noch so kleinen Minderheit, die Einspruch erhebt, nur weil ein Frosch quakt.

 
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wianui
vor 2 Monaten

Ihr Beitrag hat mich dafür sensibilisiert, wie wichtig eine durchdachte Verkehrs- und Parkplatzplanung in Lienz ist. Beim Parkplatz vor dem Hallenschwimmbad-Areal ist mir aufgefallen, dass direkt neben den Behindertenparkplätzen zwei Stellflächen ausschließlich für E-Ladestationen reserviert sind. Ich frage mich, ob diese Anordnung wirklich sinnvoll und gut durchdacht ist. Zum Beispiel müssen Eltern mit Kleinkindern dadurch weiter weg parken, während die Ladeplätze an "bester Front" positioniert sind. Wurde hier seitens Stadtplanung bzw. Verkehrskonzept tatsächlich auf alle Nutzergruppen Rücksicht genommen?

 
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Brigitte Feichter
vor 2 Monaten

Ich möchte mich bei Herrn Trummer für sein Engagement bedanken, auch für seinen Mut. Versteckt hinter Pseudonymen kann man vieles von sich geben. Die Einforderung eines Verkehrskonzeptes sollte uns allen ein Anliegen sein. Was die geplanten Bautätigkeiten betrifft, kann ich aus meiner Erfahrung berichten. Zettersfeldstrasse, Nussdorferstrasse, Zettersfeldkreuzung, Gaimbergstrasse, B 100. Die bereits sehr belastende Verkehrssituation für dieses, unseres Wohngebietes wird sich massiv verändern, mit jedem zusätzlichen Verkehrsverursacher.

•Hochstein fällt jetzt weg, alles fährt aufs Zettersfeld + alle 6 Minuten ein Bus. (täglich, die gesamte Wintersaison, Staus) •In Planung ist eine Einbahnregelung in der Nussdorferstrasse . Jeder vom Gaimberg kommend muss zur Zettersfeldkreuzung, in die gestaute B 100, selbstverständlich auch diese, die stadteinwärts wollen. Was das bedeuten wird kann sich jeder vorstellen. •Zum geplanten Bau des Lebensmittelmarktes und den 36 Wohnungen am ehemaligen SAPINSKI Areal haben ich/wir unsere Bedenken und Stellungnahmen bereits beim Verfahren der Flächenwidmung, betreffend der bestehenden prekären Verkehrsproblematik im Kreuzungsbereich und den umliegenden Zufahrtsstrassen, den noch massiver zu erwartenden Staus schriftlich eingebracht, mit der Forderung nach einem Verkehrskonzept. Diese Punkte wurden vom Gemeinderat nicht fachgerecht abgeklärt. Es wurde kein Verkehrsexperte/ Verkersexpertin beauftragt, kein Konzept erstellt.

Meine Überlegung, warum brauchts Verkehrsplaner wenn eh der GR ......

Ich hoffe auf breite Unterstützung der Petition. https://www.dolomitenstadt.at/2025/11/13/lienz-verkehrschaos-rund-um-die-kaerntnerstrasse/

 
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    Ist es so
    vor 2 Monaten

    Der Gemeinderat ist doch völlig überfordert, mit den Folgen ihrer Entscheidungen muss der Bürger dann halt leben! Dort sitzen verkehrstechnische Laien, was soll man von solchen Verantwortlichen auch groß erwarten? Heben für ihre Fraktion ihre Hände und passt schon, wenn wieder umgewidmet oder ein Bauvorhaben genehmigt wird. Der Tellerrand ist bei manchen "Politikern" halt sehr groß, da schaffens einige einfach nicht, darüber hinaus zu sehen. Und dann passiert genau das, was wir jetzt tagtäglich sehen, Stau und verstopfte Gassen und Nebenstraßen. Und was hört man von der Fr. Bürgermeisterin dazu? Wie üblich wenig, vorgeschlagene Konzepte werden einfach nicht umgesetzt und es geht alles gleich ungeordnet weiter... Aber Hauptsache, es fahren übergroße Busse (oft völlig leer) zusätzlich durch die Stadt. Man sieht auch hier, dass das Konzept nicht funktioniert, geändert wirds trotzdem nichts....

    Ich bewundere die Energie des Herrn Dr. Trummer, nur es fehlt mir der Glaube, dass dies die Stadtregierung interessiert oder dass Änderungen eintreten werden. Aber dafür genehmigt man eine Umwidmung nach der anderen, nur um in Folge noch mehr Steuergeld lukrieren zu können, das dann wieder sinnlos verprasst wird, siehe z.B. Iselkailounge!

     
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ilMioNomeEnessuno
vor 2 Monaten

der umfahrungszug ist leider abgefahren. es gab in den 80er eine diskussion einer umfahrung im süden, aber mittlerweil ist dort, wo es möglich war alles verbaut.

 
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Shusha
vor 2 Monaten

Es reicht. Viele Menschen in Lienz spüren tagtäglich, dass unsere Verkehrssituation an ihre Grenzen stößt – Staus, Unsicherheiten, chaotische Engstellen, fehlende Alternativen. Es betrifft jeden: Familien, ältere Menschen, Kinder auf dem Schulweg, Pendler, Betriebe, Einsatzdienste. Und es betrifft vor allem eines: die Lebensqualität in unserer Stadt. Darum braucht Lienz jetzt endlich ein mutiges, langfristiges und verantwortungsvolles Verkehrskonzept, das nicht nur verwaltet, sondern gestaltet.

Mein Appell an unsere Gemeinderätinnen und Gemeinderäte: Bitte sehen Sie die Realität, wie sie ist – und nicht, wie man sie sich schönreden möchte. Wir brauchen keine Einzelmaßnahmen mehr, sondern einen klaren Zukunftsplan. Einen Plan, der Auto, Rad, Bus und Fußwege nicht gegeneinander ausspielt, sondern intelligent verbindet. Und wir brauchen Transparenz und Beteiligung: Bürgerinnen und Bürger wollen und sollen an der Entwicklung dieses Konzepts aktiv mitarbeiten. Denn es sind die Menschen in dieser Stadt – parteipolitisch völlig unabhängig –, die jeden Tag erleben, wo es hakt und was funktioniert. Sie bringen Wissen, Erfahrung und Alltagsrealität ein, die kein Schreibtisch ersetzen kann. Diese Stimmen müssen gehört werden, nicht erst am Ende, sondern von Beginn an. Ein zukunftsfähiges Verkehrskonzept entsteht nicht im stillen Kämmerlein, sondern im Austausch: Politik, Fachleute und Bevölkerung – gemeinsam. Nur so entsteht etwas, das tragfähig und akzeptiert ist.

Mein Wunsch: Dass wir endlich aufhören, über Symptome zu diskutieren – und beginnen, Lösungen zu entwickeln. Dass wir gemeinsam den Mut haben, Lienz nicht nur zu verwalten, sondern weiterzudenken. Und dass unsere Verantwortlichen erkennen: Mobilität ist nicht nur Verkehr, Mobilität ist Lebensqualität.

Lienz verdient ein Verkehrskonzept, das uns nicht weiter spaltet, sondern verbindet – im wahrsten Sinne des Wortes.

 
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    Psychosocial
    vor einem Monat

    Mir wäre es lieber, nicht ständig KI generierte Kommentare lesen zu müssen.

     
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    wolf_C
    vor einem Monat

    ... das Verkehrskonzept ist eh schon langfristig, der Stadtentwicklungsplan wurde immerhin im letzten Jahrhundert entwickelt und nicht wesentlich angepaßt an die neue Zeit ...

     
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    wolf_C
    vor einem Monat

    ... und zu dieser Zeit - der Entwicklungskonzeptplanungszeit - schlug ein deutsches Planungsbüro den Stadtgemeinderäten vor, die rechte Iselstraße den Menschen zu widmen; jetzt endlich wird eine ansehnliche Autostraße draus ...

     
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nanny
vor 2 Monaten

Sicher ist es jetzt schwieriger als noch vor 50 Jahren ein vernünftiges Verkehrskonzept für Lienz zu erstellen. Vor allem die Tirolerstraße, de ja den gesamten Durchzugsverkehr Richtung Südtirol, Nordtirol und in Gegenrichtung Kärnten aufnehmen muss, gehört doch durch eine Ausweichstraße (wahrscheinlich nur im Süden von Lienz möglich) entlastet. Und sonst wären Konzepte mit Zusatzregelungen für eine durchdachte Verkehrslenkung wünschenswert. Dafür braucht es natürlich hochqualifizierte Fachleute.

 
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isnitwahr
vor 2 Monaten

Danke Dr. Trummer für Ihren Appell. Ich bin seit etwas mehr als einem halben Jahr in Pension. Zuvor habe ich in einem großen Betrieb nördlich von Lienz gearbeitet. Es war vollkommen unmöglich, mit den Öffis rechtzeitig von Dölsach aus zu meinen vorgegebenen Arbeitszeiten im Betrieb zu sein, zumal der Bus durch die gesamte Peggetz fährt und dann am Bahnhof stehen bleibt. Das hätte bedeutet, dann noch einen ca. 20 minütigen Fußmarsch zur Arbeitsstelle zu machen, ich wäre jeden Tag zu spät gekommen. Zurück nach Hause kein Bus zu dieser Zeit, im Fall von ÜST. wäre ich erst sehr viel später nach Hause gekommen bzw. hätte man mich holen müssen. Vom Frühjahr bis Spätherbst mit dem Fahrrad, sofern es das Wetter zugelassen hat, aber im Winter und bei Schlechtwetter mit dem Auto. Ich kann mich kaum an Tagexm erinnern, wo nicht schon beim Glocknerkreisel früh morgens Stau war. Die Fahrzeiten der öffentlichen Verkehrsmittel Richtung Kärnten bzw. von dort Richtung Lienz sind sehr schlecht. Der Zug Richtung Oberland fährt, so viel ich weiß, jetzt schon stündlich, Richtung Matrei kenne ich die Busfahrzeiten nicht. Meine Anregung: Stundentakte der Öffis in beide Richtungen (Kärnten und von dort retour Richtung Lienz) und anfahren der großen Betriebe wie Schulen, Krankenhaus und Wohn- und Pflegeheim im Norden von Lienz; weg mit den Ampeln bei den Kreuzungen Liebherr, Obi und Zettersfeld und stattdessen Kreisverkehre. Halteverbote für die Elterntaxis vor den Schulen ab der Mittelschule, Gym, etc. Es gibt ausreichend Schulbusse. Da wäre meiner Ansicht nach schon einiges getan.

 
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    senf
    vor 2 Monaten

    @isnitwahr: in ihren Anregungen steckt Überlegung. Sie haben schon recht, statt Ampeln Kreisverkehre ab der Zettersfeldkreuzung oder Bereich Fagerer bis Debant. Durch die Stadt selbst sind die so oft gewünschten Kreise entlang der B 100 nicht überall machbar, weils einfach zu eng ist (Bahnhof, Amlacherstraße). Die Mischung Kreisverkehr/Ampel entlang der Route mit Schwerverkehr durch Lienz geht halt überhaupt nicht, dafür gäbe es Beispiele hinsichtlich dem Verkehrsdurchfluss. Das mag auch der Grund sein, dass es bisher nicht geschehen ist.

    Vielleicht würde eine größere Verkehrslösung dann möglich sein, wenn einige Nachbargemeinden im Talboden mit Lienz endlich zusammengelegt würden, denn die überörtliche Raumordnung und auch die Planungsraumgemeinden (Talboden) scheinen nicht so recht zu harmonieren, schon gar nicht als "Zukunftsraum" weil sich diese Gemeinden in manchen Bereichen immer noch konkurrenzieren. Sie wissen warum!

     
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      isnitwahr
      vor einem Monat

      Lieber @senf, ich gehe bei so manchem Ihrer Kommentare mit Ihnen konform. Auch der Idee eines Zusammenschlusses kleinerer Talbodengemeinden wäre ich persönlich nicht abgeneigt, aber bitte ersparen Sie mir die Horrorvorstellung einer Fusion mit der Stadt Lienz!!!

       
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lia
vor 2 Monaten

mein vorschlag wäre, unter die tirolerstraße oder einen stock höher für den durchzugsverkehr.

 
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    Franz Brugger
    vor 2 Monaten

    eher wohl Durchzugsverkehr unter der Tirolerstraße

     
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    Hannes Schwarzer
    vor 2 Monaten

    Nette Idee, die Frage bleibt nur: was passiert BIS zur Tirolerstrasse? Was passiert mit Pustertaler-, Iseltaler-, Albin Egger- und Kärntnerstrasse?

    An halben Lösungen, so wie Sie meinen fehlt's ja nicht!

    Anmerkung: die Tiroler Strasse ist der Abschnitt zwischen der alten, ersten 3 Ampeln. (vom Haugerplatz bis zum Bahnhof)

     
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      Ist es so
      vor einem Monat

      Und da geht drunter eher nimmer viel, seit es nun die Unterführung beim Bahnhof gibt ...

       
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Mike11
vor 2 Monaten

Ich sehe da ehrlich gesagt keine Lösung! Natürlich kann man Umfahrungsstraßen bauen und mit mancherlei anderen Werkzeugen eine Art Symptombekämpfung machen, aber an der Ursache ändert sich nichts, nämlich dass zu viele Leute zu viel im Auto sitzen und wirklich jeden Meter fahren müssen. Dazu kommt natürlich, dass ein jeder alleine im Auto sitzt, sich kaum Fahrgemeinschaften bilden (weil man ja flexibel sein will und nach der Arbeit eventuell noch in ein Geschäft muss oder sonstwas erledigen "muss"), Rücksichtnahme sowieso ein Fremdwort ist (Stichwort: Ausweichen auf kleineren Straßen, wenn die B100 verstopft ist).

Und die Politiker:innen wissen natürlich, dass sie mit einem Konzept, das die Autofahrer in die Pflicht nimmt, keine Wahlen gewinnen werden. Also wie so oft: Hände falten, Goschn halten!

 
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    senf
    vor 2 Monaten

    Für alles gibt es Lösungen, sie erfordern für eine Kleinstadt wie Lienz mit großem Hinterland außerordentliche Anstrengungen. Mit bloßem Gemecker und Schwarzmalerei wie bisher kommt man nicht weiter. Am Zuge sind Leute mit Visionen, die mit grundlegenden Veränderungen aufwarten und mittelfristig machbare Modelle skizieren und in Schritten umsetzen. Das wohl wichtigste Instrument dazu ist wohl die Motivation der Bevölkerung für i h r e n Lebensraum mitzudenken und zu arbeiten. Damit kann ein neues Bewusstsein entstehen. Vor allem unter Leuten, die an den Hebeln sitzen und sich ohne Eigennutz sich an den Tisch setzen um diese Ziele zu verfolgen. Eine wichtige Hilfestellung dazu bietet die technische Vernetzung, die leider noch viel zu wenig gelebt wird und bei einem hohen Prozentsatz bei den Leuten nicht angekommen ist.

    Aber wo liegen die Öffifahrpläne bei den Ärzten, Behörden, sind die Termine darauf abgestimmt, welcher Veranstalter weist auf alternative Fahrmöglichkeiten hin, warum verlosen Stadtkaufleute zu Weihnachten Autos statt Eigenprodukte, Fahrgutscheine u. s w. Die Aufzählungsreihe bei ein wenig Kreativität ist schier endlos, wenn es in der Region gelingt, entsprechende Aufbruchstimmung zu erzeugen.

     
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      Mike11
      vor einem Monat

      Lösungen gibt es freilich immer, aber nur, wenn alle mithelfen. Vom Politiker angefangen bis zum Elternteil, das sein Kind in die Schule fährt. Die Politik müsste mutig ein Konzept vorlegen, das neben verkehrsberuhigenden Elementen auch die Ursache angeht, nämlich Anreize schaffen für weniger Verkehr!

       
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    bb
    vor 2 Monaten

    Das ist sehr pauschal geurteilt... wenn es mir möglich gewesen wäre, mit Öffis rechtzeitig am Arbeitplatz zu sein, hätte ich nicht täglich das Auto gebraucht. Das Thema ist wiederholt langmächtig diskutiert worden, eine vorgeschlagene Befragung zu den Arbeitszeiten großer Betriebe gab es nie, an den Fahrzeiten der Öffis hat sich nichts geändert (passend für Schüler und Lehrer, unbrauchbar z. B. für das Krankenhaus), Verspätungen waren die Regel. Fahrgemeinschaften bilden klingt in der Theorie toll - aber dazu müßten die entsprechende Leute in der Gegend vorhanden und die Diestzeiten ähnlich sein. Sich über die Autofahrer aufregen ist leicht, wenn man in der Stadt wohnt und auch dort arbeitet (oder nicht mehr arbeitet) - ich gehen davon aus, dass es hier nicht die Auto-Pendler aus Not sind, die sich beschweren...

     
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      Mike11
      vor einem Monat

      Das stimmt schon, da habe ich verallgemeinert und dafür möchte ich mich entschuldigen! Ich meine auch keineswegs die Leute, die mit dem Auto in die Arbeit fahren müssen, wobei man hier schon auch schauen kann, dass man Fahrgemeinschaften zustandebringt. Das wäre halt Aufgabe der Betriebe!

      Aber ganz generell bin ich schon der Meinung, dass viel zu viele Leute ohne groß Nachzudenken ins Auto steigen und jeden Meter fahren. Es gibt sicher einige Konzepte, die man durchspielen kann. Für mich aber wäre das wichtigste die Ursachenbekämpfung, nämlich Verkehr zu reduzieren!

       
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