Stehen in Lienz tatsächlich 1000 Wohnungen leer?
Hier die Berechnung der Statistik Austria. Gemeinderat beschloss mit 13 Stimmen eine relativ hohe Leerstandsabgabe.
Beachtliche 7.701 Wohnungen zählen die Statistiker in einer Stadt mit knapp 12.000 Einwohnern. Luftbild: Dolomitenstadt
Hier die Berechnung der Statistik Austria. Gemeinderat beschloss mit 13 Stimmen eine relativ hohe Leerstandsabgabe.
59 Postings
"Das Problem des Sozialismus ist, dass einem irgendwann das Geld der anderen Leute ausgeht." M. Thatcher
.... noch ist das Geld da!
ja, leider nur bei den Milliardären der Welt ...
.... die alle in Lienz Wohnungen und Häuser haben. Unter dem Gesichtspunkt macht die Leerstandsabgabe absolut Sinn, da hast du Recht! Da trifft es wenigsten die Richtigen.
Sicher sollte man in pucto Bodenversiegelung achtsamer werden. Nur bin ich nicht der Überzeugung, dass eine Leerstandsabgabe einen sinnvollen Beitrag leisten könnte. Gibt es veritable Zahlen über den Wohnungsleerstand? Wie ist das mit den vielen Supermärkten und ihren grossen Parkplätzen? Warum werden leerstehende Verkaufs-und Industrieobjekte nicht renoviert anstatt Grünfllächen im Umfeld neu zu versiegeln? Wie hoch ist der Anteil von Investoren aus anderen EU-Nachbarländern auf dem Osttiroler Wohnungsmarkt? Diese Fragen gehören für mich zuerst beantwortet! Dass eine Leerstandsabgabe etwas in die Gemeindekasse füllen könnte wäre natürlich ein Argument. Wohl möchte ich darauf hinweisen, dass die bereits geplante Erhöhung der Grundsteuer auch noch eine zusätzliche finsnzielle Belastung darstellen wird.
30%(ca) der v e r bauten sind V e r k e h r s f l ä c h e n ; die (gewidmeten) Baulandreserven enorm; wenn! man!! wollte!!! könnt man es schon richtig machen ...
@Annalies,
das könnte mein zweiter absatz (s.u.) sein. Wie recht du hast! :-)
... man darf sich schon fragen ob das Autofahren wichtiger ist wie zB Bildung; weil wenn man sieht, wie abgesandelt einige Schulen hier operieren, vergleichbar auch mit dem Bezirkskrankenhaus, und gleichzeitig so viele Protzkübel herumprotzen und Beton und Asphalt allerorten vergossen wird zum Wohle der Lobby, dann sind Prioritätszweifel doch angebracht ...
W_C, bitte nicht vom eigentlichen Thema ablenken oder dazwischenrufen, das ändert die Sachlage nicht!
da steht doch bei der ÖROK: Wenn man davon ausgeht, dass auch die Ansprüche bei der zur Verfügung stehende Wohnfläche steigen, ergibt sich insgesamt ein steigender Bedarf an Wohnraum und – bei einer bereits vielfältigen Gesellschaft – auch an Wohnformen. Die durchschnittliche Wohnfläche pro Person lag 2011 bei rund 44 m², im Jahr 2022 bereits bei knapp 47 m². Somit kann davon ausgegangen werden, dass der Flächenbedarf für Wohnen auch in Zukunft hoch bleiben wird und damit auch die Herausforderungen für die Raumordnung.
da steht doch bei der hagel.at: Verbaute Agrarfläche in Österreich seit 1. Jänner 2025: 37.912.486 m2oder 5.274 Fußballfelder; täglich gehen in Österreich im Durchschnitt der letzten 20 Jahre rund 20 Hektar wertvolle Agrarflächen verloren. Das entspricht einer Größe von 30 Fußballfeldern.
Wenn nun sämtliche Lienzer Privathäusslbesitzer in ihrem übergroßen Garten bei etwa 800 m² bis 900 m² in verdichteter Bauweise jemanden ein Häuschen dazu bauen ließen, dann könnte man sich im Talboden hunderte Bauparzelle rückwidmen oder unbebaut lassen und damit mit überzeugt gegen den ständigen Verlust von wertvollen Agrarflächen mitwirken und sogar mengenhaft Infrastrukturbereitstellung und Erhaltungskosten für die Kommune einsparen.
Jeder Eigenheimbesitzer sollte einmal bei seinem Grundstück nachschauen, obs zutreffen würde. Tiris hilft. Der klitzekleine Nachteil, dabei ein wenig Privatsphäre zu verlieren, oder das Salatgartl um ein paar Köpfln für den Anbau einzuschränken, wär doch zumutbar, oder nicht? Günstigen Ersatz bieten ja eh die Gemüsebauern von den angrenzenden Sonnendörfern.
Für ausreichend PV-Platten am Dach, oder gar eine versteckte Erdwärmebohrung unter dem Zufahrtsweg mit umgebender Trauerweide mit Wolfsflechten reicht die restliche Gartenfläche allemal - für beide Häuschenbesitzer samt ihrer Gartenbestuhlung!
Nur mal so nachgedacht!
je enger nachbarn zusammenrücken (müssen), desto mehr "am schauplatz" sendungen wird es geben.
na klar, "am schauplatz" berichte können aber auch positives und stimmungsvolles über gutes nachbarschaftliches Zusammenleben bringen.
lia, "wie man in den wald hineinruft ..."
:-)
@ senf....alle Bauflächen, was nicht im Verhältnis zu den Gebäuden stehen, gehören sogar doppelt so hoch besteuert. Es gib viel Altbestand, ohne den Willen auf Sanierung oder Verkauf....dauernd wird gejammert zuviel verbaut und in die grüne Wiese gebaut usw und wenns dann ans Eingemachte (eigene Grundstück) geht, bzw man selber mal Abstriche machen müssen schreit so mancher Zeter und Mordio....;-)
@ senf: man könnte auch auf dem Hauptplatz einen Wolkenkratzer errichten. Dann spart man sich das ewige Hin und Her wegen der Neugestaltung. Nur mal so weitergedacht...
@ruhigblut: um es nicht zu vergessen: fürs wohnen im grünen und auch im urbanen wohnraum wurden unsinnig viele erschließungsstraßen und zufahrten gebaut, die von der allgemeinheit dauernd viel steuermittel abverlangen. die blöden sind diejenigen, die mit 50 und weniger m² Wohnfläche ein lebenlang im wohnsilo ihr dasein fristen müssen. doch nicht sie sind die widersacher gegen straßen, sondern diejenigen, die sich in ihrer grünoase von einigen autilein gestört fühlen. das eigentliche übel wird dabei verdrängt! Ach ja, man könnte, wenn "man" wollte ... (das verursacherprinzips ruft).
@steuerzahler, des lassn schon die talbodener wohnungsspekulanten nit zu, aber fein, dass dir gedanken machst! lienz hätt dann übereinandergestappelt an haufn neue steuerzahler. du hast da tasächlich weitergedacht! :-)
Ein Journal in Osttiorl stellt eine neue Wohnanlage in Virgen vor. Für sieben Wohnungen samt Garagen wurden dafür 670 m² Boden versiegelt. In Lienz gibt es unzählige Grund- und Häusslbesitzer, die Boden in dieser Größe für sich allein beanspruchen. Der Vorschlag (oben) einer verdichteten Bauweise auf diesen Parzellen Unterschlupf für zumindest zwei Familien zu schaffen, scheint gesellschaftspolitisch "Platzängste" im Zusammenleben zu bewirken. Also machen wir wie gehabt so weiter im "schiachsten Talboden". Vielleicht wird er mal zum "Schauplatz" des ORF.
LEERSTANDSABGABE!!!Ehrlich solange wir Bürger(Bürgermeister u.v.m.) haben die in nicht nötig grossen Häusern mit nicht nötig grossem Grundstück wohnen,finde ich mehr als eine Frechheit eine Leerstandabgabe zu zahlen!!!!!!
Hast aber schon gemerkt, dass Dein Posting ein kompletter Unsinn ist, und zwar in mehrfacher Hinsicht: a. wenn 'Bürger(Bürgermeister u.v.m.) in nicht nötig grossen Häusern wohnen..' sind diese bewohnt und stehen nicht LEER!! b. die LEERstandsabgabe fällt aber nur auf LEER stehende Objekte an, c. wenn auf den Bau der Bgm/in am Rechten Iselweg anspielst, liegst auch falsch: 2 WE (ja, ob's glaubst oder nicht, es sind 2 (zwei) WE) auf knapp 900qm Grund sind zulässig, die Grösse der Wohnung spielt dabei KEINE Rolle! Dieses ständige Verwenden von (falschen) Anspielungen, Falschbehauptungen mit dem Ziel etwas oder jemanden in schlechtes Licht zu rücken, ist nicht nur in Österreich und Deutschland (Freunde Putins in Österreich, AfD), sondern auch in den USA (Trumps MAGA Spinner) gross in Mode und brandgefährlich!
wenns so einfach is, dann brech ma halt a tür durch ...von ana unbewohnten wohnung in die eigene ... und dann? ausserdem ists der rechte drauweg
@chiller: Drauweg, hast recht !
Sollte es Ihnen entgangen sein, soweit ich weiß, hat unsere Bürgermeisterin 2 Wohnungen in Ihrem Haus, wobei alle beide belegt sind.
Die Leerstandsabgabe gehört sogar noch viel weiter erhöht! Eine Wohnung ist nun mal zum Wohnen gedacht. Und nicht für Vermögensaufbau oder Spekulationsobjekt. Nur dann wird sich diese Hortung aufhören, wenn es sich finanziell nicht mehr rechnet! Man kann ja z.B. ab 5 Jahren Dauerleerstand die Abgabe empfindlicher erhöhen, das sollte wirken.
jetzt musst mir noch erklären, was die gemeinde das vermögen - auch immobilien - einer privatperson angeht? und auch wie ich mein vermögen aufbau geht niemand etwas an, schon gar nicht die gemeinde. wenn schon die wohnungsgröße laut SH keine rolle spielt, warum sollte es dann die anzahl der wohnungen in einem haus tun? selbst wenn diese leerstehen?
Chiller! Manchmal, ja manchmal stellst Dich wohl ...an: natürlich geht den Staat (dazu zählen nun mal auch due Gemeinden und Länder- siehe aktuelle Defizitdebatte) an, was Du besitzt und was Du damit machst, Thema Steuern. Aber auch wie Du bauen willst (Ortsbild) und wie Du Deine Wohnung nutzt (etwa gar illegal, Puff).... Die Anzahl der Wohnungen spielt in dieser Diskussion dehalb eine Rolle, weil das 'Sichere Vermieten' auf 3 Einheiten beschränkt ist!
Die Grundsteuer für mein geerbtes Haus mit Garten mitten in Lienz ist so lächerlich niedrig, dass damit nicht einmal eine halbe Nacht die Schneeräumung davor bezahlt ist. Ganz zu schweigen von allen anderen Leistungen der Stadt, die mir zugutekommen: Straßen, Reinigung, Kultur, Veranstaltungen, Sportstätten, u.v.m. Bis eine politische Lösung gefunden ist, würde ich aus Verantwortungsgefühl gerne freiwillig mehr zahlen. Und Spekulieren mit Wohnungen gehört mit Steuer ausgeglichen.
Und was ist, wenn ich die zweite Wohnung (nebenan) selber nutze? ZB für mein Hobby. Ich kann ja nur in einer Wohnung meinen Hauptwohnsitz anmelden. Anstatt meinen Hobbies nachgehen zu können, muss ich mich dann mit Mietern plagen? Obwohl ich mit Vermietung nie was zu tun hatte.
Musst du nicht. Wenn du dir leisten kannst und willst eine ganze zusätzliche Wohnung für dein Hobby leer stehen zu lassen, solltest du dir auch eine Leerstandsabgabe leisten können. Wir haben nunmal begrenzten Wohnraum und Boden für neue Wohnungen zur Verfügung. Extrem hohe Wohnfläche alleine zu beanspruchen ist daher aus meiner Sicht nachteilig für die gesamte Gesellschaft und sollte zumindest finanziell unattraktiv gemacht werden.
Dann rate ich Ihnen einmal in Lienz einen Blick die Auslagen der Banken und Immobilienfirmen zu werfen. Da Sie ja auch Internet haben, können Sie auch die Hompages renomierten Inmobilienfirmen durchforsten. Dort finden Sie Wohnraum zur genüge aber zu welchen Preisen? Das sind die wahren Spekulanten und sie sollten zur Kasse gebeten werden.
Ein Beispiel: Eine Familie mit zwei minderjährige Kinder bewohnt ein Wohnhaus mit zwei Wohneiheiten mit je ca 80 qm. Die Großmutter ist letztes Jahr gestorben, somit ist eine Wohnung leer. Bis der ältester minderjähriger Sohn, derzeit 16 Jahre alt, seine erstes eigenes Geld verdient, vergehen vermutlich noch drei bis vier Jahre. Die Wohnung ist natürlich auch zu renovieren. Muss man nun wirklich diese Wohnung zu den derzeitig horenden Preisen renovieren und dann für die drei bis vier Jahre einen Mieter aufnehmen, den man dann im schlimmsten Fall nur mehr per Gericht aus SEINEM Eigentum hinausbekommt? Und in drei Jahren ist diese Wohnung dann wieder zu renovieren? Dieses Haus wurde durch die Großeltern gebaut, sie haben alle Steuern seit je her bezahlt und nun werden die Kinder und Kindeskinder wieder zur Kasse gebeten, nur weil sich Banken und Inmobilienfirmen seit JAHREN, und das ist nicht erst seit gestern bekannt, nur spekulieren!!!
@Bewohner: das Land Tirol hilft bei der Vermietung (Initiative Sicheres Vermieten) und der Mietverwaltung (durch TIGEWOSI). Somit sollten alle Deine Bedenken i.S. Vermietung ausgeräumt sein.
Die extrem hohe Wohnfläche ist ca. 80 m2. Ich wohne in der 50 m2 Wohnung. Eine Vermietung der kleineren Wohnung ist für mich einfach uninteressant. Außerdem zahl ich ja eh die Betriebskosten (inkl. Steuern und Abgaben) für beide Wohnungen.
@Bewohner:
das von Ihnen geschilderte Szenario ist für mich absolut kein Argument gegen die Leerstandsabgabe. Abgesehen davon gibt es laut TFLAG gleich drei Punkte die die fiktionale Familie in Ihrem Beispiel von der Leerstandsabgabe befreit:
Ausgenommen sind (...) Wohnungen : 1. die aus rechtlichen, bautechnischen oder vergleichbaren sonstogen Gründen nicht gebrauchstauglich oder nutzbar sind
2. (Gebäude) mit bis zu 2 Wohnungen, in denen der Eigentümer des Gebäudes in einer Wohnung den Hauptwohnsitz hat
3. für die Zeitnah Eigenbedarf besteht (TFLAG, Seite 10)
Schöne Grüße
@Hannes Schwarzer: Und wer hilft dann bei Renovierungen, Mietschulden, sonstigen Streitigkeiten ...? Auch das Land? Steuern über Steuern, doch es schaut wenig raus. Beispiele von den ,,Fähigen Unfähigen" gibt es viele.
Hey, banana...(daylight comming...PS: das musste sein). Vorschlag: zuerst lesen (ev. sogar der Artikel) und dann meckern! Das Land übernimmt die Mietverwaltung, also auch die Regelungen von Streitereien, das Eintreiben und hilft (nicht finanziell) bei Renovierungen. Ist die Wohnung festgestellt renovierungsbedürftig, fällt eh keine Leerstandsabgabe an. Was meckerst denn? Musterbeispiel für eine(n) 'unfähig Unfähigen', oder?
... ,,coming". Die Renovierung/Sanierung nach den Mietnomaden!
Wohnungsbesitzer sollten die Freiheit behalten, ihre Wohnung schon, oder auch nicht, zu vermieten. Eine Leerstandsabgabe finde ich NICHT legitiem. Mir geht das mit dem Umverteilungsschwachsinn zu weit. Menschen, die sich etwas geschaffen haben, mussten dafür in der Regel etwas leisten. Wer mehr besitzt, zahlt mehr Steuern und schafft meist auch vielfach Arbeitsplätze. Das reicht! Die defizitäre Situation unseres Staates hängt kausal mit einem massiven Managementproblem der Führung zusammen. Man sollte endlich aufhören, noch mehr aus den Bürgern herauspressen zu wollen und die tiefen Gräben in der Bevölkerung zu verstärken.
Stehen viele Wohnungen ungenutzt leer müssen neue Wohnungen "in die grüne Wiese" gebaut werden um den Wohnraumbedarf zu decken. Dabei sollte möglichst sparsam mit neuer Verbauung umgegangen werden, um den wertvollen Boden für die regionale Lebensmittelproduktion, Hochwasserschutz etc. zu bewahren. Es geht hier nicht um Umverteilung. Die Freiheit der Wohnungsbesitzer ihre Wohnungen leer stehen zu lassen zieht durch den steigenden Bodenbedarf Probleme für die gesamte Gesellschaft nach sich.
Glaubst du allen Ernstes, dass ein Wohnungseigentümer, der aus verschiedensten Gründen nicht vermieten will, seine Meinung durch eine Leerstandsabgabe ändert?
ja klar ... warum baut die bgmin dann privat in die grüne wiese? sie kann ja auch a gebrauchtes haus kaufen und somit grünfläche sparen. oder gilt das nur für wohnungen? in welchem gesetz ist das festgeschrieben?
Wenn ich Aktien für z.B. €3.000.000.- besitze, und davon für 2024 eine Dividende von €60.000.- bekommen habe, dann zahle ich weniger Steuern (absolut, und in %) als jemand der 2024 mit Arbeit €60.000.- (brutto) verdient hat. Also NEIN - wer mehr besitzt, zahlt nicht automatisch mehr Steuer. Und das ohne irgendwelche Steuervermeidungsstrategien...
Bei mir entsteht so langsam der Eindruck, die SPÖ ist die Partei der Besitzneider mit dem Endziel Kommunismus. Wenn jemand eine Eigentumswohnung hat, die ohne Fördermittel errichtet wurde, dann kann er damit tun was er will. Eine Leerstandsabgabe sollte es nur für geförderten Wohnbau geben.
Und das die Gemeine für leerstehende Wohnungen Infrastruktur (Kanal, Wasser, Strasse,...) zur Verfügung stellt, sollen die Anderen bezahlen?
So ein Unsinn, selbstverständlich zahlt jeder seine Steuern, Abgaben und andere Sockelbeträge. Gratis ist das alles nicht.
... ganz so stimmt das nicht, für die zersiedelten EF-Wüsten wird viel von allen subventioniert, andererseits würden sich etliche Bewohner weder Kanal Strom Parkplatz ...usw sich derleisten ...
Nehmen wir ein (fiktives) Extrembeispiel: Eine Sackgasse in der es 5 Häuser gibt die alle leer stehen. Die Gemeinde muss den Kanal und die Wasserleitung in der Sackgasse warten, und auf der Strasse im Winter den Schnee räumen und die Strasse streuen. Glaubst du das geht sich mit den Einnahmen von der Grundsteuer aus? Aber so gar nicht...
Und bei mir entsteht langsam der Eindruck das in Lienz für alles die SPÖ schuld ist. Anscheinend ist es noch nicht gelungen, zu erklären, was für Aufgaben der GR hat. Alles muss von allen!!! GRäten mehrheitlich beschlossen werden. Und da 21 GR stimmberechtigten sind, aber nur 9 SPÖ GR vertreten sind, müssen auch andere Fraktionen für die Anträge stimmen, sonst gibt's keine Mehrheit und der Antrag wird abgelehnt.
Dass es mit Altbauten bei Sanierung zwecks Vermietung finanzielle Probleme geben kann sehe ich ein. Aber wieviel % der in letzter Zeit errichteten Wohnungen sind nicht vermietet? Das wäre interessant. Denn wenn Spekulation - dann hier!
Wenn eine Wohnung leer steht wird es einen Grund geben.Oder zahlt wer anderer als der Besitzer selber eine Sanierung ? Warte nur bis dem GR und der Buergermeisterin eine WC Papier Abgabe einfaellt.Oder ist Lienz schon so pleite ???
...dass die Leerstandsabgabe vom Land geregelt bzw. ermöglicht wurde, dürfte Ihnen entgangen sein, ebenso dass Gemeinden angehalten sind, ihre Steuereinnahmen zu optimieren, ansonsten fehlt das 'Wohlwollen' bei GAF Mitteln.
Hannes Schwarzer .....vom Land ermoeglicht wurde spricht Baende.....
@Ofentschtsche: Würde das Land Dir etwas vorschreiben (Gesetz), wäre das auch nicht recht, hilft das Land (übrigens vom Land Vorarlberg abgekupfert) bei der Vermietung ('ermöglichen'), passts auch nicht......Bist eben eine 'Tschentsche'!
Wenn jemand 4 Stadtwohnungen besitzt aber sich keine Sanierung leisten kann, könnte man doch 1-3 Wohnungen verkaufen und davon die übrigen sanieren. Habe kein Verständnis für Besitzer mehrerer (!) Wohnungen, die diese über einen längeren Zeitraum leer stehen lassen.
Eine "Stadtwohnung" in Österreich ist meist eine preisgünstige, geförderte Wohnung, die entweder von der Gemeinde (Gemeindewohnung) oder einer gemeinnützigen Bauvereinigung (Genossenschaftswohnung) vermietet wird. Diese Wohnungen werden im Gegensatz zum privaten Markt zu geringeren Mieten angeboten, unterliegen aber bestimmten Einkommensgrenzen und Vergaberegel. Somit kann kein Privater eine "Stadtwohnung" besitzten und diese dann verkaufen!!! Wenn ich mir mit MEINEM hart verdienten Geld mir 4 Wohnungen leisten kann, wo ich monatlich die Abgaben wie Grundsteuer, Wasser, Kanal usw. an die Gemeinde entrichte, und diese dann an meine Nachkommen weitervererbe, habe ich keine Verständnis dafür, dass sich Menschen wie Sie, sich über mein Eigentum Gedanken machen!! Warum nehmen nicht Sie in ihrer Wohnung einen Untermieter auf, dann wäre der Menschheit auch sicher geholfen!!
... mit "Stadtwohnung" ist mit Sicherheit eine Wohnung in der Stadt gemeint! Das was du meinst, wäre eine Gemeindewohnung!
Wie viele dieser Wohnungen sind in einem "vermietbaren" Zustand? Wenn jemand so eine Wohnung hat, wird er sie bei dem Wohnungsbedarf leicht vermieten - und das auch tun! Wenn er aber eine Wohnung erst sanieren muss, dann nicht weiß, wieviel er Miete verlangen darf (Mietpreisbremse), ob er sie nur mehr unbefristet vermieten darf usw., wird er es sich dreimal überlegen! Also spart er die Investition, findet wahrscheinlich einen Ausnahmegrund bei der Leerstandsabgabe und keine Wohnung mehr kommt auf den Markt ... Also eigentlich alles kontroproduktive Maßnahmen der SPÖ, die ja Wohnraum schaffen will!
Wenn man es sich leisten kann, gut sanierte oder bezugsfertig Wohnungen nicht zu vermieten, sondern einfach leerstehen lassen kann, finde ich die Leerstandsabgabe ein gutes Instrument um auch der Gemeinschaft, welche keine 2, 3 oder 4 Wohnungen hat, was abzugeben
Grunderwerbssteuer, Grundsteuer, Leerstandabgaben ... der Mittelstand wird bis auf den letzten Blutstropfen ausgesaugt. Ich frage mich, was diese Stadtregierung überhaupt leistet. (Modernisierung Tennishalle und Eislaufplatz- längst überfällig; Zustand Bergbahnen -wie vor 30 Jahren, Preise: unverschämt; Isellounge: Wer will den ganzen Beton?; Drauradweg: im Sommer wohl nur für die Touristen, Verkehrschaos: Wo sind die Konzepte? ... und, und, und Überlegt euch bitte einmal sinnvolle Dinge mit unseren Steuergeldern!
Die Behauptung, die Leerstandsabgabe würde den Mittelstand „aussaugen“, trifft schlicht nicht zu. Wer auf leerstehenden Wohnungen sitzt, sind Investoren und Spekulanten – nicht der durchschnittliche Mieter oder Eigentümer mit einer einzigen Wohnung.
Im Gegenteil: Die Abgabe kann sogar dem Mittelstand zugutekommen, weil sie mehr Wohnungen wieder auf den Markt bringt und zusätzliche Mittel für geförderten Wohnbau erzeugt. Es ist also genau das Gegenteil von dem, was hier behauptet wird.
Bevor man die Abgabe pauschal kritisiert, sollte man sich das Instrument einmal genauer ansehen.
aber wenn es doch sooo viel leichter ist auf die phöse stadt zu schimpfen ;)
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