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Hochwasserschutz: Arbeiten in der Isel dauern noch bis Mai

Vor Sommer sollen Iselsteg, Sonnenlounge und das Erholungsgebiet bei der Schlossbrücke fertig sein.

Drei Jahre lang dauerten die Arbeiten im Bachbett der Isel, die immer zu den Niedrigwasserphasen im Winter verrichtet wurden, nun sollen sie bald zu einem Ende gelangen. „Es war bautechnisch ein enormer Kraftakt“, betont die Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik. „Allerdings bleibt dadurch für viele Generationen die Sicherheit gewährleistet“, ergänzt sie.

Drei Jahre lang wurde in der Isel gebaut, in diesem Frühling sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Foto: Stadt Lienz/Bernd Lenzer

Begleitend zu den Arbeiten im Zuge des Hochwasserschutzprojekts wurden weitere Maßnahmen umgesetzt: „Neben dem neuen Iselsteg, den großzügig gestalteten Fußgängerbereichen zu beiden Seiten sowie der neuen Isellounge kann man sich auch auf einen neuen Naherholungsbereich am Wasserrain bei der Schlossbrücke freuen“, kündigt Blanik an. Dabei handelt es sich um eine ökologische Ausgleichsmaßname, durch die sich ein kleiner Seitenarm der Isel schlängeln wird.

In nächster Nähe zur Schlossbrücke hat die Stadt am „Wasserrain“ eine Grundfläche erworben, durch die sich ein Seitenarm der Isel schlängeln wird. Der Naherholungsbereich soll im Mai fertig sein. Foto: Stadt Lienz/Bernd Lenzer

Laut Johannes Nemmert, dem Leiter des Baubezirksamtes Lienz, ist der Großteil der Arbeiten vor dem Sommer 2026 abgeschlossen. „Ende April sind wir aus dem Bachbett heraußen und wird auch der Iselsteg freigegeben. Im Mai sind dann die Arbeiten an der Sonnenlounge und bei der Schlossbrücke abgeschlossen“, so Nemmert.

Von links: Baubezirksamtsleiter Johannes Nemmert, Bürgermeisterin Elisabeth Blanik und Flussbaumeister Peter Mayr. Foto: Stadt Lienz/Bernd Lenzer

Länger dauern die Arbeiten am rechten Iselweg, da dieser nur indirekt mit dem Hochwasserschutzprojekt zusammenhängt und in den Bereich der Straßenerneuerung fallen. „Hierfür wird ein neuer Unterbau samt neuer Entwässerungen hergestellt und im Anschluss eine neue Asphaltdecke aufgebracht“, erklärt Stadtbaumeister Klaus Seirer.

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