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Energiepreise: Tiroler Opposition fordert Gratis-Öffis

Auch im Landtag ist die Frage, wie die Bevölkerung angesichts der hohen Sprittarife entlastet werden kann, Thema.

Nachdem am Mittwoch mit den Stimmen der Regierungsparteien und den oppositionellen Grünen eine Spritpreisbremse auf Bundesebene beschlossen wurde, beschäftigt nun auch den Tiroler Landtag in seiner März-Sitzung die Frage, wie die Bevölkerung entlastet werden kann.

Grüne: Kostenlose Öffis an Wochenenden

Konkrete Vorschläge kommen dazu von den Grünen sowie von der Liste Fritz: Einig sind sich beide Oppositionsparteien darin, dass die öffentlichen Verkehrsmittel als Alternative zum eigenen Auto attraktiviert gehören, indem sie kostenfrei zur Verfügung gestellt werden sollen.

Zur Entlastung der Bevölkerung schlägt Gebi Mair vor, dass die Öffis an sieben Wochenenden kostenlos zur Verfügung stehen sollen. Foto: Grüne

Während die Liste Fritz in ihrem Vorschlag jedoch eher vage bleibt und „mittelfristig Gratis-Öffis für alle“ fordert, legen die Grünen einen präziseren Vorschlag vor: Demnach soll der öffentliche Verkehr für die sieben Wochen von Ostern bis Pfingsten an den Wochenenden kostenfrei genutzt werden können.

Die Einschränkung auf das Wochenende begründet Klubobmann Gebi Mair wie folgt: „Warum an den Wochenenden? Weil hier die Öffis nicht durch den Pendler:innen- und Schüler:innenverkehr überlastet sind und auch die Park-&-Ride-Anlagen nicht so voll sind wie an Werktagen."

Keine Preissteigerungen

Abgesehen von diesem befristeten Angebot betrachten beide Oppositonsparteien den Preis für die Öffi-Nutzung als wichtigen Hebel: Die Grünen fordern diesbezüglich, die für April angekündigten Preissteigerungen zurückzunehmen, wohingegen sich die Liste Fritz bereits damit zufrieden gibt, wenn keine weiteren Erhöhungen mehr stattfinden.

Investition in zehn Großspeicher

Als dritte Entlastungsmaßnahme präsentiert die grüne Fraktion schließlich den Vorschlag, dass das Land in zehn Großspeicher investieren solle, die bis November ans Netz angeschlossen werden können. Auf diese Weise sei es möglich, 25.000 Megawattstunden günstigen Strom untertags zu speichern und abends, wenn er in größeren Mengen benötigt wird, an die Haushalte abzugeben.

Die Speicherung von Energie in solchen Großspeichern habe ein Potenzial von bis zu 50 Millionen Euro und würde den Tiroler:innen 147 Euro ersparen, rechnet Mair vor, „denn abends ist der Strom exorbitant teurer.“

Fritz: „schwarz-roter Zick-Zack-Kurs“

Kein gutes Haar an der bisherigen Energiepolitik der schwarz-roten Landesregierung ingesamt lässt Liste Fritz Klubobmann Markus Sint, der ankreidet, dass Förderungen gekürzt werden und konkrete Energiesparmaßnahmen komplett fehlen würden.

Markus Sint, Klubobmann der Liste Fritz, unterstellt der schwarz-roten Landesregierungen, einen Zick-Zack-Kurs in der Energiepolitik. Foto: Liste Fritz

Beispielsweise seien öffentliche Gebäude nur unzureichend mit PV-Anlagen ausgestattet und auch die LED-Umstellung in Gemeinden und Altenheimen sowie einen Stromspartarif hätten ÖVP und SPÖ abgelehnt. „Die Tiroler investieren ihr eigenes Geld in die Energiewende. Aber die Landesregierung kürzt die Förderungen zusammen. So würgt man Bürgerinteressen und Zukunftstechnologien ab“, ist Sint überzeugt, der der Regierung einen „Totalausfall beim Energiesparen“ unterstellt.

Stattdessen setze die Landesregierung auf ein „langwieriges und riskantes Großprojekt, wie das Mega-Pumpspeicherkraftwerk Kaunertal mit der Ableitung des Ötztaler Wassers“, das „massive Eingriffe in die Natur“ erfordere und ein „hohes finanzielles Risiko“ darstelle.

Mayerl setzt auf Speicherkraftwerke

Die Tiroler Volkspartei will die Vorwürfe der Liste Fritz indes nicht auf sich sitzen lassen: Deren Energiesprecher Martin Mayerl betont, dass das oberste Ziel der Regierung Unabhängigkeit - nicht nur in der Energieerzeugung, sondern auch beim Speichern - sei und man daher auf Speicherteiche setzen müsse.

Martin Mayerl, VP-Energiesprecher, betont, dass Unabhängigkeit sowohl in der Energieerzeugung als auch beim Speichern oberste Priorität habe. Foto: Brunner Images

„Speicherteiche können wir selbst bauen. Unsere Speicherkraftwerke brauchen keine kritischen Rohstoffe, die außerhalb von Österreich importiert werden müssen. Für Batteriespeicher und Großspeicheranlagen braucht es aber unter anderem Lithium, Kobalt oder Nickel. Wir sollten also vor allem auf die natürlichen Gegebenheiten setzen, statt uns in neue Abhängigkeiten zu begeben und an Lieferanten wie China zu ketten“, so Mayerl.

„Zahlen zeigen klaren Kurs“

Auch die Fritz-Behauptung, Tirol hinke bei seinen eigenen Zielen weit hinterher, lässt Mayerl nicht gelten: „Es liegt in der Natur einer Oppositionspartei, auch mal dagegen zu sein. Mit der Realität hat die Kritik der Liste Fritz aber in dem Fall nichts zu tun, die Zahlen zeigen eher einen klaren Kurs. Allein 2024 wurden gut 780.000 m² Photovoltaik-Modulfläche errichtet, die installierte Leistung stieg auf 550 MW-Peak – genug Strom für jährlich über 150.000 Haushalte.“

13 Postings

lia
vor 3 Wochen

wann begreifen diese politzampanos, dass gratis nie gratis ist. höchstens umsonst.

 
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andreas.klotz
vor 3 Wochen

Grüne Ideologie wird meistens negativ verwendet , im Alltag oder in Medien wie der Welt und anderen Medien vom Springer Konzern . Ich bin kein Wissenschaftler, nur ein einfacher Handwerker . Dass ein kostenloser öffentlicher Nahverkehr keine Lösung ist , das ist mir klar. Man kann sowas wie zum Beispiel in Tübingen punktuell einführen . Gewisse Maßnahmen dienen in Zeiten der Krise , auch für bessere Stimmung im Land, auch wenn es keine Lösung der Probleme ist . Schon die Andeutung, dass Regierungen größere Reformen angehen , hebt nachweislich die Stimmung . Der Umstieg und neue Technologien, die uns unabhängiger machen , dafür gibt es Studien . Sehr gute Studien von renommierten Instituten , man muss es ja nicht 1 zu 1 umsetzen ,aber endlich anfangen . Sogar der Deutsche Kanzler , hat vor paar Tagen bei der FAZ Konferenz gesagt , dass unser Geschäftsmodell zu Ende ist . Dazu gehören Themen wie Sicherheit , wozu auch Energie Sicherheit gehört , natürlich auch Verteidigung und Militär, und zu guter Letzt das wichtigste die Wirtschaft . Wirtschaft gibt es eine hervorragende Arbeit von Draghi , wo erst 11 % umgesetzt wurden . Wenn wir das alles angehen , sind wir einen Schritt weiter. Militär, genau genommen ist da so gut wie nichts vorangegangen , außer große Töne. Das sagen Fachleute. Sieht man ja gerade am Golf , wo man vergessen hat, dass der Iran Drohnen hat und bereit ist, tausende der eigenen Bevölkerung umzubringen , wegen ihrer Meinung . Im Moment können wir uns in Europa nicht verteidigen , gegen Drohnenangriffe . 4 Jahre geschlafen.

Windräder , müssen ja nicht unbedingt in Osttirol stehen , wenn es nicht machbar ist , bin da auch kein Experte . Es gibt halt genug Studien , dass der günstigste Strom aus erneuerbaren Energien stammt.

Dass Förderungen in Regionen gehen, wo etwas schlechter funktioniert , das ist bei jeder Sache so, und hat einen Grund. Es wird halt viel geschrieben , was nicht stimmt , dass Windräder bei starkem Wind nicht funktionieren usw , die großen wirtschaftlichen Windrädern schalten erst bei 25 m/sek ab, das sind 90 km/h. Die Energie, die benötigt wird , für die Herstellung und Errichtung von Windrädern hat man in 4,5 Monaten wieder drinnen . Das zählt auch zu Energie sparen . Nach 4 Jahren ist so ein Monster bezahlt, durch die Einnahmen. Man kann ja mal anfangen . Das haben sie nicht kritisiert , wollte es aber erwähnen . Dann gibt es die ganzen Themen mit Smart Energie , wo mit viel KI alles optimiert wird. Ich habe nur mal am Fraunhofer Institut geschaut , so viele Dinge, die man umsetzen kann, aber nichts geht voran. Das sind keine Hirngespinste von Wissenschaftlern.

Zum Nahverkehr und besonders in Städten . Da geht noch viel , deswegen das Beispiel Tübingen . Das ging ja auch nicht alles von heute auf morgen , wurde aber alles angegangen . Rad Konzept Lienz wurde zum Beispiel nichts umgesetzt . Ich habe halt geschaut , was Tübingen ( 90 000 Einwohner) mit einem Grünen Bürgermeister ohne Parteibuch macht , kann man natürlich nie 1 zu 1 nachmachen , aber Ideen einholen . 7000 Menschen in Tübingen nutzen Car Sharing , 250 Fahrzeuge stehen zur Verfügung . Alleine was man sich Parkplätze spart , unnötige Fahrten usw . Dann gibt es eine Mitfahrplattform. Ein Radfahrkonzept 2030 Radfahrkarte der Stadt Digitaler Stadtplan, zuverlässiger als Google . Rad Service Stationen Kostenloser Fahrrad Check, wo kleine Reparaturen gleich durchgeführt werden . Bürgerbeteiligung, wo 1800 Hinweise eingingen ,jeder Hinweis wurde vom Planungsteam geprüft. Nach den Eingängen und wo das Konzept feststand , wurde das Konzept 2 Wochen öffentlich ausgestellt und an drei festen Terminen konnte man dem Planungsteam Fragen stellen. Samstags bis Sonntag 5 Uhr morgens ist der Nahverkehr kostenlos , das löst Parkplatzprobleme , Stau und Nerven am Samstag wo viele in die Stadt zum shoppen und spazieren kommen . Zu guter Letzt hat der Bürgermeister sein Dienstauto abgegeben und ein Fahrrad geordert . Wenn ich dort leben würde , wäre ich nicht unbedingt unzufrieden , da ich spüre, dass die Stadtpolitik progressiv ist und Probleme angeht . Dann ist man auch optimistischer , mehr Lebensfreude und wird ermutigt mitzumachen .

 
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senf
vor 3 Wochen

Nein, kostenlose Öffis brauch ma nit, es wird ja eine Dienstleistung geboten und gekauft. Was mich ärgert sind die Gratisfahrten für Sommertouristen. Ich seh es aber nicht ein, dass man als Einheimischer zahlt, während andere kostenlos mitgenommen werden. Dass hier urlaubende mit Gästekarte billiger fahren ist ok, aber sie sollten zumindest den Pappdeckel dieser Karte mit a paar Euro pro Woche mitzahlen und sich damit einloggen, damit es eine ordentliche Mitfahrerstatistik abgibt. Jedes andere Erfolgsgeschwafel der Erfinder ist Unsinn.

 
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Fichtenwurm
vor 3 Wochen

Unser Vorschlag wäre: Die Einnahmen aus derTourismusabgabe Tirol sollten die Freifahrt der Öffis (innerhalb Tirols) für jeden Tiroler(Hauptwohnsitz Tirol) hergenommen werden. Dann würde niemand mehr die Sinnhaftigkeit der Abgabe in Frage stellen. Und wenn da Widerstand gegen die Freifahrt aufkommt dann die Tourismus Abgabe abschaffen.

 
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wolf_C
vor 3 Wochen

... innerhalb des Verkehrs ist der Kfz-Verkehr der größte Energiefresser und für 87 Prozent des Energieverbrauchs verantwortlich. Verantwortungsvolle Politiker würden in eine sinnvolle Raumordnung und moderne Verkehrssystem investieren, leider ist dem aktuell nicht so ...

 
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steuerzahler
vor 3 Wochen

Die Grünen und auch alle anderen Parteien sollten sich mal genauer informieren, wie der öffentliche Verkehr in Luxemburg funktioniert. Eine Entlastung wird es wohl nicht geben, denn auch Luxemburg muß das finanzieren. Aber es ist ein wohl durchdachtes Konzept. Vor allem werden dabei bewußt alle miteinbezogen und ständige Verbesserung groß geschrieben. Ich hab's schon ausprobiert und muß sagen, so ist der öffentliche Verkehr sympatisch. Nicht weil's nichts kostet, sondern weil es so einfach zu benutzen ist. Das Gegenteil hab ich in Teneriffa erlebt, wo der Fahrer statt zu fahren, mehr als die halbe Zeit mit dem Kassieren von Bagatellbeträgen beschäftigt ist.

 
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    andreas.klotz
    vor 3 Wochen

    Die Grünen sollten sich wirklich darüber informieren , was ihr Grüner Kollege in Luxemburg vorangetrieben hat. Mobilitätsminister François Bausch von den Luxemburger Grünen hat die Initiative vorangetrieben . Warum schauen diese Tiroler Grünen nicht nach Augsburg , wo die Grünen in Koalition mit der CSU den kostenlosen öffentlichen Nahverkehr in der Innenstadt vorangetrieben haben . Erlangen hat es eine Rot-Grüne Stadtregierung eingeführt . Tübingen kann am Verkaufsstarken Samstag jeder kostenlos mit die Öffentlichen fahren , ein Grüner Bürgermeister ( ohne Mitgliedschaft) der die Stadt fit für die Zukunft macht , da kann jede Stadt in Europa viel lernen , wie moderne Grüne Politik in Tübingen funktioniert . Schaut so aus, dass die Grünen da eine große Expertise haben .

     
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      steuerzahler
      vor 3 Wochen

      Ein paar Sätze mit grün hättens schon noch sein können... Die Regierung war damals eine Koalition mit Liberalen, Sozialdemokraten und Grünen. Die Grünlinge waren's also nicht alleine. In Lienz müsste das durchaus machbar sein, denn Geld werden die Geisterbusse nicht verdienen. Man würde sich die Kosten für's Kassieren wenigstens ersparen. Es geht aber nicht um ein paar Städte mit zeitlich eingeschränktem Gratisverkehr, sondern um ein landesweites Konzept. Ich schätze mal, daß die Fahrscheine gerade mal die Kosten für's Kassieren decken. Einfach mal im Internet nachlesen, wie es Luxemburg gemacht hat.

       
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      senf
      vor 3 Wochen

      @Steruezahler, dreh ma das Ding um und nennen den Individiualverkehr mal Gespensterverkehr, denn im überwiegenden Teil der Autokisten sitzt ja nur der nervöse Lenker. Hinsichtlich dem Fahrkartenverkauf im Öffi hätt ich keine Bedenken, das ist ja längst mit Schüler-, Wochen-, Monats-, oder Regionaltikkets geregelt. Ausserdem könnte man das mit Fahrkartenautomaten lösen, bei den Parkplätzen gehts ja auch.

      Schade, dass die Lienzer ihr Öffiangebot als Geisterbusse bezeichnen, das hat leider auch negative Auswirkungen. Es mag schon sein, dass die eine oder andere Linie kleine Korrekturen braucht oder dass es Verbesserungswünsche gibt. Aber wenn man in Lienz will und den Tag ein wenig vorausplant kommt man mit den Kleinbussen recht passabel überall hin. Aber das scheint das große Manko zu sein, man will halt gerne Gespenst spielen.

      Vielleicht sollte die Stadt die Parkgebühren verdoppeln oder gar verdreifachen und den Mehrertrag in den städtischen Nahverkehr und in den Radwegausbau stecken. Das als Denkmodell ? :-)

       
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    Annalies
    vor 3 Wochen

    Ich möchte gerne darauf hinweisen, dass die budgetäre Situation Österreichs nicht mit der in Luxemberg vergleichbar ist. Und für ein 'was wäre wenn' sind unsere realen Verhältnisse zu ernst. Grüne Ideologien sind für das Überleben unseres Planeten wichtig, aber wie, in welchem Umfang und in welchem Zeitrahmen setzt man sie um? Da gerade ein flächendeckend verteilter Klimabonus, ein großzügig gefördertes Klimaticket (für 18- jährige gratis, wenig genutzt) und flächendeckende, hohe Förderungen von Photovoltaik und Wärmepumpen ein riesiges Budgetdefizit verursacht haben, erscheint es mir unumgänglich, Vernunft ins Spiel zu bringen. Eine rot-grüne Regierung wird es derzeit weder auf Landesebene noch beim Bund geben, da hilft die ganze 'Verteilerei' nichts! Ob die kostenbefreite Nutzung von Öffis für einen Umstieg sorgen würde, bezweifle ich. In welcher Lebensphase befinden sich die Menschen und wie stellen sich die regionalen Verhältnisse dar? Diese Faktoren bestimmen die Entscheidungen wesentlich. Wie schaut es in Osttirol aus? Der Autoverkehr ist zunehmend. Obwohl in Lienz die Geschäfte zu Fuß oder mit dem Rad gut erreichbar wären, fällt die Entscheidung zugunsten des Autos aus. Die 'Geisterbusse' sind nur morgens und mittags besser ausgelastet (Schüler), ansonsten laufen die Lenker Gefahr zu vereinsamen. Es wird schon auf Bundesebene wieder sinnlos Geld verteilt (Mwst.-Senkung, Günstig-Strom-Gesetz,..), lasst uns doch zumindest auf Landesebene vernünftig bleiben. Wenn schon Investitionen, dann besser in Speicherkraftwerke, denn sie helfen uns, unabhängig zu werden.

     
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      andreas.klotz
      vor 3 Wochen

      Klimaschutz ist primär eine wissenschaftlich belegte Notwendigkeit und keine Grüne Ideologie.

      Ihnen ist schon klar, dass Förderungen in effizienterer Nutzung von Energie den Staat Österreich unabhängiger macht, wozu Wärme gehört und diese bösen Wärmepumpen. Das der Staat 4-5 Milliarden jährlich für fossile klimaschädliche Subventionen ausgibt . Der Topf klimafreundlicher Förderungen ist wesentlich kleiner . Dass klimafreundliche Technik ein Vorteil für die Osttiroler Industrie ist, und den Bezirk dadurch wohlhabender macht . Das die 10 Milliarden, die jährlich für Öl und Gas abfließen, der österreichischen Volkswirtschaft schaden und für Investitionen fehlen. Dass jedes Prozent, wo wir Energie effizienter umsetzen, dem Land gut tut. Diese Maßnahmen, die sich Städte einfallen lassen , dienen ja nicht nur Energie sparen.

       
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      Annalies
      vor 3 Wochen

      andreas.klotz Habe ich nicht auf die Notwendigkeit des Klimaschutzes hingewiesen? Was habe ich über Wärmepumpen geschrieben? Ihre Ausführungen sind mir nur zu vage. Woher nehmen wir die Energie in den Wintermonaten und während längerer Schlechtwetterperioden? Wir werden eine Art von Speicherkapazität brauchen oder nicht? Welchen Plan verfolgen Sie für Osttirol? Wo stellen wir die nötigen Windräder auf? Sind Sie der Überzeugung, dass eine kostenlose Nutzung der Öffis finanzierbar wäre und den erwünschten Effekt erzielen würde? Ihre Taktik des bewußten Reframings wirkt vielleicht bei anderen Postern, mir entlockt es ein mildes Schmunzeln.

       
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      senf
      vor 3 Wochen

      Liebe Annalies, die "Vergeudung" von Volksvermögen für die Heizungsumstellung im geübten Ausmaß, die panikartige Bezuschussung von PV-Verplattung und das Ihrer Auffassung wenig genutzter Klimaticket hat die ehemalige Regierung samt ihren Finanzminister ja selbst mitbeschlossen. Diese Investitionsförderungen sollten der Arbeitsbeschaffung und Wirtschaft dienen, was zu sogar zu Lieferproblemen führte. Eine "Schnellschussaktion" die uns allen noch lange nachhängt. Schade ist es um das Klimaticket, weil es in der jetzigen Form für viele junge Menschen kaum finanzierbar ist.

      Wo bleiben denn die Bemühungen gegen den städtischen und heiligen Verkehr im Talboden, denn dieses Problem machen nicht die Blechkisten, sondern ihre Lenker. Dagegen helfen auch keine Speicherkraftwerke, oder höhere Parkgebühren, es ist eine Lebenseinstellung, fast ein Mythos dieser Leute, die jegliche Alternative wie dem Stadtbus oder ein Fahrrad laut belächeln. Leider haben es unsere Verantwortlichen der Stadt- und Talbodengemeinden bereits vor Jahrzehnten verabsäumt, eine geordnete Raumordnung einzuleiten und gleichzeitig Gemeinden auch zu fusionieren um sich untereinander abzustimmen. Wirtschaftlich und verkehrstechnisch! Und die Entwicklung der Talbodengemeinden im Nebenjob aus der Ferne zu betreiben, wird wenig Erfolg einfahren.

       
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