Wird in Tirol – nach einer umstrittenen Gesetzesnovelle – ein Wolf in der Nähe menschlicher Behausungen gesichtet, wird das Tier derzeit ausnahmslos als „Risiko“ eingestuft und sofort zum Abschuss ohne weitere Überprüfung freigegeben.
In der Millionenstadt Hamburg gelten andere Gesetze. Der nach einem Angriff auf eine Frau vor einer Woche mitten in Hamburg eingefangene Wolf ist wieder frei. Das männliche Jungtier sei mit einem Sender ausgestattet und am Ostersonntag wieder ausgewildert worden, teilte die Hamburger Umweltbehörde mit. Wo genau der Wolf freigelassen wurde, sagte die Behörde nicht. Das Tier befand sich seit Dienstag in einer Wildtierauffangstation bei Sachsenhagen im niedersächsischen Landkreis Schaumburg.
Der Wolf war erstmals am letzten Märzwochenende im Westen der Stadt gesichtet worden. Am folgenden Montagabend (30.3.) war er dann in eine kleine Einkaufspassage an der Großen Bergstraße im Stadtteil Altona gelaufen und hatte dort eine etwa 60 Jahre alte Frau verletzt. Anschließend rannte der Wolf mehrere Kilometer durch die Hamburger Innenstadt und sprang schließlich in die Binnenalster, wo ihn die Polizei einfangen konnte.
Die Umweltbehörde geht davon aus, dass der Wolf die Frau gebissen hat, als diese mutmaßlich auf das panische Tier zugegangen sei, um es durch die gläsernen Automatiktüren der Einkaufspassage nach draußen zu lassen. Naturschützer bezweifeln, dass der Wolf die Frau angegriffen und gebissen hat. Sie verweisen etwa auf eine Zeugin, die gesehen haben will, dass der Wolf die Frau angesprungen, aber nicht gebissen habe. Die Textilhändlerin mit eigenem Geschäft in der Passage sagte dem „Hamburger Abendblatt“: „Es sah eher so aus, als hätte der Wolf sie beim Anspringen mit seiner Pranke im Gesicht getroffen.“
17 Postings
witzige berichterstattung bzw panikmache .... zuerst hat der wolf die frau ins gesicht gebissen, dann ist er sie angesprungen und hat sie mit seiner pranke im gesicht gekratzt, für mich ist das nicht dasselbe. und für mich - das gilt allerdings wohl nur für mich - ist mir ein wolf x-mal lieber als so mancher mensch .... viele menschen sind schafe im wolfspelz
Alles eine Frage von Erwartung und Bewertung. Ich glaube, dass der Mensch grundsätzlich gut ist. Zeit seines Lebens ist er Einflüssen ausgesetzt, die ihn formen und prägen. Lebensumstände kann man nur begrenzt gestalten, nicht Jede(r) hat die gleichen Möglichkeiten und Voraussetzungen. 'Schafe im Wolfspelz' gibt es unbenommen, aber sie enttarnen sich im Laufe der Zeit meist selbst. So ist es auch bei den Kampfhunden, sie kommen nicht so gefährlich zur Welt, der Mensch macht sie zu dem was aus ihnen wird....
@chiller Mit wieviel Wölfen haben sie schon etwas zu tun gehabt? Und was können Wölfe schon tun ausser Schafe reissen und den Menschen Angst machen? Ihnen natürlich nicht, denn er ist ja ein liebes Tierchen.
vor der dummheit mancher nachplapperer hab ich ehrlich gesagt mehr angst. ich hab auch nicht gesagt dass er ein liebes tierchen ist, ein wildschwein ist auch kein liebes tierchen, auch ein pferd muss nicht zwingend ein liebes tierchen sein - und trotzdem hat jedes lebewesen seine daseinsberechtigung, ganz egal ob lieb oder nicht, ob giftig oder nicht, ob unberechenbar oder nicht. ich stelle hier ernsthaft den intellekt der wolfshasser in frage
Meiner Meinung nach sollten 500Mio Europäer nicht verpflichtet sein, den Unterschied zwischen Wolf und Wolfshund erkennen zu müssen. Besser ist es, jedes Tier, das in die Nähe des Menschen kommt und nach Wolf aussieht, sofort zu erschiessen. Mir scheint es, das die Befürworter cognitive Mängel aufweisen. Nach Ihrer Argumentation wäre es auch logisch Elefanten und Tiger bei uns frei herumlaufen zu lassen.
Denke, es weiß mittlerweile jeder warum der Wolf gebissen hat. Wenn man der Presse glauben darf, die Frau den Wolf mit einem Hund verwechselt und darauf zu ging, ist die Konsequenz abzusehen.
Fazit: Alles richtig gemacht und den Wolf wieder auf "freien" Fuß gesetzt.
Unglaublich, nun ist die Frau für den Angriff selbst verantwortlich. Wenn Wildtiere Menschen attackieren und verletzen, gehören sie entnommen. Uns wird von Tierschützern und Wolfsbeautragten stets erklärt, dass der 'scheue' Wolf keine Gefahr für den Menschen darstelle. Meiner Meinung nach gehört ein Wolf bereits nach einem Angriff auf Weidetiere entnommen. Warum ist ein Mensch und auch ein Schaf weniger wert als Bär und Wolf? Der Mensch ist ebenfalls ein Teil der Natur, vergesst das nicht, liebe Fanatiker! Wie kommen Bauern dazu, sich ihre Tiere abschlachten zu lassen, fallweise sogar neben dem bewohnten Hof? Man verspürt schon ein flaues Gefühl im Magen, wenn die Kinder zum Beerenpflücken unterwegs sind.
Man ist doch kein Fanatiker , wenn man Wissenschaftlern und Fachleuten Vertrauen schenkt . Fanatiker sind die , die nicht auf Kompetenz und Erfahrung setzen , sondern auf gemeinsames Misstrauen der Misstrauen Gemeinschaft . Ich persönlich habe auch nichts gegen Wildtiere Entnahme . Ja, der Wolf hat die Frau verletzt und das ist eine schreckliche Situation für die Frau, es war aber eine Reaktion und kein Angriff .
Da Menschen urteilen, dass der Wolf schuldig ist, daraus eine Art Strafprozess zu machen , hat dafür gesorgt, dass der Wolf ein paar Anwälte bekommen hat ,zum Beispiel in Form von Wissenschaftlern wie Dr. Andreas Kinser , Referent für Forst und Jagdpolitk. Hier jetzt schreiben, dass der Wolf eine Gefahr für die Kinder ist , das ist reine Panikmache . Seit der Wolf wieder in Deutschland ist , gab es noch keinen einzigen Angriff eines Wolf auf einen Menschen . In Deutschland leben richtig viele Wölfe , und alleine die Autofahrer reduzieren jährlich den Bestand um 140 Tiere . Schuld ist das Ende vom Kalten Krieg , die alten Truppenübungsplätze waren ein perfekter Brutkasten . Also wird das Problem auch bald kleiner, da massiv aufgerüstet wird und alte Kasernen und Übungsplätze bald wieder benötigt werden . Man kann also rein von den Fakten nicht schreiben , dass der Wolf eine Bedrohung für Mensch und Natur ist , wie zum Beispiel die FPÖ propagandiert. Wolf eine Gefahr für die Natur , das ist schon sehr zynisch, wenn das vom Mensch kommt, der die größte Gefahr für Natur und Mensch ist . Fakten und Wissen zählen aber heutzutage nicht mehr . Der Wolf ist jetzt auf Bewährung , hat einen Peilsender was auch der Forschung dient , und ist erstmal keine Gefahr. Hätte der Wolf gebissen , da wäre ein Grund zum Einschläfern gegeben, da sehe ich persönlich auch nichts daran auszusetzen , wenn diese Entscheidung getroffen worden wäre .
Erschießen wir jeden Hund , wenn er jemand übern Haufen rennt und die Person verletzt ? Meinungshoheit beim Thema Wolf , hat in den sozialen Medien schon lange die Anti Wolf Gemeinschaft . Nicht ich habe das Thema politisiert , sondern schon sehr lange von Parteien, die durch das Schüren von Misstrauen bei allen Themen , Wählerstimmen gewinnen, Fachleuten und besonders der Wissenschaft bei allen Themen ( Geundheit , Medizin , Sicherhiet, Geopoliti) die Kompetenz absprechen.
Der Wolf ist da, Tatsache. Niemand, den es wirklich betrifft, wurde gefragt. Da fragt man sich, wer hat die Meinungshochheit? So ein liebes Tier, das tut doch nichts. Wie oft haben wir das von Kampfhundebesitzern schon gehört? Ähnlich ist es beim Wolf.
„Angesichts der Gefahr, die der Wolf für unsere Alm- und Landwirtschaft darstellt, braucht es anerkannte Profis, die sich damit auseinandersetzen, wie bestmöglicher Schutz für Nutztiere und die ländliche Bevölkerung umgesetzt werden kann."
(Marlene Svazek über die Rolle des Wolfsbeauftragten.)
Warum muss aus allem ein politisches Thema gemacht werden? Ich habe eine Meinung und die vertrete ich, unabhängig von irgendwelchen Parteilinien. Da steckt generell keine Wissenschaftsfeindlichkeit oder keine bewußte Panikmache dahinter sondern persönliche Erfahrungen und Überzeugungen. Wenn man die Bilder gerissener, qualvoll verendeter Schafe betrachtet, dann frage ich mich, wo bleiben da die Tierschützer eigentlich?
@ jj.ll. Deswegen rede ich ja von Fakten , der Wolf ist seit 2009 wieder in Österreich. 17 Jahre und kein Wolfsangriff auf einen Menschen Menschen vom Hund gebissen , jährlich 4000 . Auf 17 Jahre gerechnet wurden 68 000 Menschen in Österreich durch Hunde gebissen. Ja, der Wolf ist gefährlich, aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering , dass ein Mensch verletzt wird . 0 zu 68000 Hundebiss auf 17 Jahre gerechnet, 0 zu ca 5000 Verletzte durch Schusswaffen als Straftat, Unfälle nicht eingerechnet , Messer geht weit über Hunderttausende in 17 Jahren. Natürlich haben Menschen Sorgen und Ängste , das ist normal , es wird aber immer mehr versucht mit Ängste Kapital zu machen , siehe die Börse. Wolfsangriff auf einen Menschen ist ein sehr geringes Risiko, das ist ein Fakt und keine Vermutung oder Meinung Natürlich soll man auch keine Hunde verbieten , eher die Besitzer einschränken, die mit bestimmten Hunderassen nicht umgehen können , das sind nicht nur Kampfhunde . Allgemein ist ein Haustier für Menschen ein Glücksfall.
Annalies Whataboutismus . Was können Tierschützer , Wissenschaftler und Fachleute die zur Biodiversität stehen ,für die Schafe tun ? Sie tun vieles für die Schafe , es sind ja nicht nur Tierschutzorganisationen, die beraten und sich für ein Zusammenleben von Wolf und Schaf einsetzen . Bio Organisationen bekommt man Unterstützung, verschiedene Maßnahmen um Schafe zu schützen, da alle großen Organisationen zu Biodiversität und Ökosystem stehen. Dann noch so Kleinigkeiten, wie für besseren Transport einsetzen, besseres Futter , bessere Haltung , Programme um alte Rassen zu erhalten und viele Dinge wovon ich keine Ahnung habe. Sie helfen auch den Bauern , dass der finanzielle Schaden ersetzt wird . Einige Tierschutz Organisationen fördern auch mit finanziellen Mitteln die Bauern , dass ihre Herden geschützter sind . Immer wieder darauf aufmerksam machen , was den Schafen nach dem Verkauf passiert , wenn es in den Süden geht . Das ist nämlich den meisten egal , sobald das Tier bezahlt wurde und in Transporter geht . Kranke Schafe werden lebend über Bord geworfen , verdursten im LKW , enormer Stress und viele andere Dinge die eindeutig Tierquälerei sind . Mir ist schon klar , dass es ohne Tierschützer leichter gehen würde , dann wird man nicht immer daran erinnert, was die Wirklichkeit ist . Ohne diese Ökos könnten wir viel günstiger leben , Scheiß aufs Tierwohl und Biodiversität .
@andreas klotz Tierschutz wäre genau das: Tiere vor unnötigem Leid zu schützen. Endlich das Schächten in kontrollierten limitierten Strukturen in Europa zu erlauben, nur mehr gefrorenes Fleisch exportieren und Lebendtiertransporte möglichst einschränken. Aber der Wolf ist in unserer dicht besiedelten Kulturlandschaft mehr als unnötig.
@andreas.klotz, ich fürchte, dass die schafe nach übersee usw. bereits bezahlt sind und es den käufern wurscht ist, wieviele gesund und fidel am bestimmungsort zum aufessen ankommen. das ist wahrscheinlich kalkulierbarer "schwund".
für die meisten schäflein, die hier über den genossenschaftstisch an den mann gebracht werden, gilt gewinnmaximierung in der produktion, also den geringsten aufwand mit dem höchsten preis. dafür dürfen die netten vielhlein nahezu herrenlos übersommern. über den almen, meist im steilgelände eher schon auf kargem gebirgsboden. naja, falls sich dann ein wolf oder auch ein adler einmischt, dann spricht die flinte. meist aber schon vorher. gebirslandwirtschaft bietet nicht immer prospektstimmung. aber iez isches genug i möcht heutzutag a bauer ned sein!
frau nach attacke auf wolf wieder frei.
Sie meinen es "lustig" und ironisch, es dürfte aber tatsächlich die Frau den Wolf angegriffen haben.
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