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Grüne wollen Nightliner per Dringlichkeitsantrag zurück

Gebi Mair sieht kollektive Bestrafung auf Anordnung der SPÖ. Aufgabe des VVT sei Mobilität, nicht Erziehung.

Die Kürzung des Nightliner-Angebots in Osttirol infolge von unangemessenem Verhalten einiger Fahrgäste lässt weiterhin die Wogen hochgehen.

Nicht nur betroffene Nachtschwärmer:innen fragen sich, wie sie sicher nach Hause kommen sollen, sondern auch der Grüne Klubobmann Gebi Mair setzt sich für eine Wiedereinführung der vormaligen Verbindungen ein. Im kommenden Landtag Ende Mai werden die Grünen einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag einbringen.

Grüne sehen Verantwortung bei SPÖ

In zentraler Verantwortung sieht Mair die SPÖ, da VVT-Geschäftsführer Alexander Jug im klaren Auftrag von SPÖ-Landesrat Zumtobel und der Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik handeln würde: „Der VVT wird von der SPÖ zu einer klaren Kompetenzüberschreitung genötigt. Denn der VVT ist für die Mobilität zuständig und nicht für die Erziehung junger Menschen", so Mair.

Grünen-Klubobmann Gebi Mair führt die Nightliner-Kürzung in Osttirol auf einen Auftrag von Zumtobel und Blanik zurück. Foto: Dolomitenstadt/Pirkner

Alternativ zur Kürzung schlagen die Grünen den Einsatz von Securities in den Bussen vor: „Wie das finanziert wird, dafür ist SPÖ-Landesrat Zumtobel zuständig. Er muss die Gemeinden an einen Tisch bringen und vermitteln“, so Mair. 

Mit ihrem Antrag stellen sich die Grünen hinter die mittlerweile 2.266 Unterstützer:innen einer Petition, die sich ebenfalls für den Erhalt der Nachtfahrten nach Mitternacht einsetzt.

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