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Spurensicherung an der Absturzstelle nur einen Kilometer vor dem Zielflughafen der Maschine im kroatischen Medulin. Foto: Expa/PIXSELL/ Sasa Miljevic

Spurensicherung an der Absturzstelle nur einen Kilometer vor dem Zielflughafen der Maschine im kroatischen Medulin. Foto: Expa/PIXSELL/ Sasa Miljevic

War Treibstoffmangel Ursache des Flugzeugabsturzes?

Kroatische Behörden analysieren in einem ersten Bericht das tragische Geschehen, bei dem vier Menschen starben.

In einem vorläufigen Bericht der AIN, der kroatischen Behörde für die Untersuchung von Unfällen im Luft-, See- und Schienenverkehr, wird Treibstoffmangel als wahrscheinlichste Ursache für das tragische Flugzeugunglück angenommen, bei dem am 4. Juni dieses Jahres vier Männer ums Leben kamen, darunter der Besitzer des Flugzeugs, der bekannte Osttiroler Unternehmer Walter Pondorfer.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Maschine keinen Treibstoff mehr hatte und eine versuchte Notlandung des aus Salzburg stammenden Piloten nur wenige Kilometer vor dem Ziel scheiterte. Die Absturzstelle befindet sich laut diesem Bericht auf einer großen, ebenen Rasenfläche etwa 1 km südwestlich des Flughafens Medulin.

Folgendes wird berichtet: „Spuren deuten darauf hin, dass sich das Flugzeug vor dem Aufprall in Süd-Nord-Richtung im Anflug befand. Der Großteil der Trümmer des vollständig zerstörten Flugzeugs befand sich an einer Stelle, während kleinere Teile, vor allem Trümmer, umher verstreut waren. Verformungen am Propeller deuten darauf hin, dass dieser sich zum Zeitpunkt des Aufpralls nicht drehte. Es wurde weder in den Tanks noch in anderen Teilen des Kraftstoffsystems Kraftstoff gefunden. Es gab keine Kraftstoffaustritte auf dem Boden. Es gab keine Verbrennungen und kein Feuer.“

Im weiteren Verlauf der Untersuchung werden nun laut Behörde die Verfahren zur Betankung des Flugzeugs, der Verlauf der Notlandung sowie weitere relevante Details analysiert. Es werde eine Analyse des Zustands des Flugzeugs und des Piloten vor dem Unfall durchgeführt, ebenso wie weitere Maßnahmen, die sich im weiteren Verlauf der Untersuchung als notwendig erweisen. Nach Abschluss der Untersuchung wird die AIN einen Abschlussbericht zu dem betreffenden Unfall erstellen und veröffentlichen.

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