Die Bestattungen Bergmeister und Reisenzein haben in der Vergangenheit bereits ein Krematorium in Nordtirol gebaut und geführt. Seit Jahren wird darauf aufbauend an einer Möglichkeit gearbeitet, auch in Osttirol ein Krematorium zu betreiben.
In Osttirol lag im Jahr 2025 der Anteil der Kremierungen bei 66 Prozent. 34 Prozent waren traditionelle Erdbestattungen. Der Anteil der Kremierungen wird noch in den nächsten Jahren auf 70 bis 80 Prozent steigen.

Um ein Krematorium wirtschaftlich erhalten zu können, benötigt man eine Grundzahl an Kremierungsaufträgen. Mit den Kremierungszahlen aus Osttirol ist dies bei weitem nicht möglich. Daher klären derzeit Bergmeister und Reisenzein mit Bestattern im Umfeld und aus der Region ab, ob Interesse für eine Zusammenarbeit besteht. Der Name „Dolomiten Krematorium“ zeigt auf, innerhalb welcher Region man Bestattungsunternehmer ansprechen wird.
Das „Dolomiten Krematorium“ möchte man in einem Industriegebiet in Osttirol bauen und betreiben. Es sollte ein etwas abgelegener, aber doch würdevoller, ruhiger Platz sein. Auch darüber laufen seit Monaten Verhandlungen. Ein Verabschiedungsraum im „Dolomiten Krematorium“ ist nicht angedacht.


Alle Bestatter, die derzeit Interesse bekundet haben, Kremierungsaufträge zu erteilen, sind sich einig, dass Verabschiedungen in den jeweiligen Heimatgemeinden des/der Verstorbenen stattfinden sollen. Man will damit die Bestattungskultur mit traditionellen Abläufen und die Einbeziehung der Dorfgemeinschaft fördern und erhalten.
Wenn Interesse von den Bestattern/Bestatterinnen aus der Region bekundet wird und die notwendigen Kremierungsaufträge sichergestellt sind, könnte die Fertigstellung und die Inbetriebnahme des „Dolomiten Krematoriums“ bis Ende 2028 gelingen. Anderenfalls wird sich der Bau des „Dolomiten Krematoriums“ zeitlich verschieben.
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