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Braucht Osttirol eine 380-kV-Leitung?

Thomas Kienberger von der Montanuni Leoben hält das Projekt „Netzraum Kärnten“ für notwendig.

Mit Blick auf das Projekt „Netzraum Kärnten“, bei dem zwischen Lienz und Obersielach in Kärnten eine 380-kV-Stromleitung gebaut werden soll, haben sich bereits die unterschiedlichsten Akteur:innen zu Wort gemeldet. Während die APG als Projektverantwortliche aus naheliegenden Gründen die Notwendigkeit der neuen Verbindung betont und Unterstützung vonseiten der Osttiroler Industrie erhielt, übten Bürgerinitiativen und nicht zuletzt auch die Kärntner und Tiroler Umweltanwaltschaft Kritik.

Doch wie wird das Vorhaben von APG und KNG aus einer wissenschaftlichen Perspektive beurteilt? Rede und Antwort in dieser Frage steht gegenüber Dolomitenstadt Thomas Kienberger, Leiter des Departments „Umwelt- und Energieverfahrenstechnik“ an der Montanuniversität Leoben. In seiner Forschung und Lehre beschäftigt sich Kienberger schwerpunktmäßig mit dem Ziel, mittels interdisziplinärer und systemischer Ansätze die Effizienz und Flexibilität von öffentlichen Energiesystemen sowie von industriellen Energiesystemen zu optimieren.


Eine banale Frage am Beginn, wie unterscheidet sich eine 380 kV-Leitung von einer 110- oder 220-kV-Leitung?

Technisch betrachtet von der Betriebsspannung, die bei einer 110-kV-Leitung eben 110.000 Volt beträgt. Optisch sieht man sechs Leiterseile plus ein Erdseil. Bei einer 380-kV-Leitung sind es auch diese sechs Seile plus ein Erdseil, hier aber für 380.000 Volt. Das hat eine einfache Konsequenz: Wenn die Spannung höher wird, werden die entsprechenden Isolationsabstände größer und die Leitung muss viel mächtiger gebaut werden. Wenn man so will, kann man eine 110.000 Volt-Leitung am Waldrand verstecken, aber mit einer 380er geht das nicht mehr.

Aus einer höheren Leistung folgen somit automatisch höhere Strommaste?

Die höhere Betriebsspannung erlaubt eine höhere Leistung und somit werden die Maste höher. Das Erscheinungsbild einer 380.000 Volt-Leitung ist dadurch mächtiger in der Landschaft.

„Wenn man so will, kann man eine 110.000 Volt-Leitung am Waldrand verstecken, aber mit einer 380er geht das nicht mehr.“

Thomas Kienberger, Montanuniversität Leoben

Ein Argument für den Leitungsausbau zielt auf die Versorgungssicherheit ab. Braucht es die neue Stromleitung für die Versorgungssicherheit?

Hier muss man zwischen der kleinräumigen Versorgungssicherheit und dem großen, europäischen Bild differenzieren. Kleinräumig betrachtet kommt es in Kärnten und wohl auch in Osttirol bei Schneelagen im Winter oder bei Vermurungen immer wieder zu Stromausfällen, bei denen die Versorgung mehr oder weniger lang unterbrochen ist, wo aber Tinetz oder Kärnten Netz schnell reagieren. Diese kleinräumige Perspektive hat jetzt noch nicht viel mit der 380.000 Volt-Leitung zu tun.

Es geht aber auch darum, in die Zukunft zu schauen und da merkt man einfach, dass das übergeordnete Übertragungsnetz immer mehr Eingriffe braucht. Diese Eingriffe nennt man Redispatch-Maßnahmen, die dazu führen, dass man von einem sehr gemütlichen Betriebszustand der Vergangenheit in eine Stresssituation kommt. Wenn man dann nicht an einen Übertragungsnetzausbau denkt, wird irgendwann die Versorgungssicherheit aus der übergeordneten Perspektive zu leiden beginnen.

Welche Art von Eingriffen sind mit diesen Redispatch-Maßnahmen gemeint?

Strom wird auf langfristigen, kurzfristigen und ganz kurzfristigen Märkten gehandelt. Das Handelsergebnis bedeutet grundsätzlich, dass ein Kraftwerk eingeschaltet und ein anderes Kraftwerk nicht eingeschaltet wird.

Jetzt kann es aber dazu kommen, dass dieses Handelsergebnis nicht mehr in die Realität umgesetzt werden kann. Das bedeutet, dass eigentlich sehr günstige Kraftwerke nicht betrieben werden können und es Ersatzkraftwerke braucht, die einen sicheren Lastfluss erlauben. Vereinfacht gesprochen bedeutet das, dass ein lokales, teures Kraftwerk eingeschaltet wird, anstatt einen günstigeren Strom aus dem Markt zu nehmen. Genau so macht es der Übertragungsnetzbetreiber in Europa, um die Versorgungssicherheit sicherzustellen.

Professor Thomas Kienberger forscht und lehrt an der Montanuniversität Leoben. Aus seiner Sicht besteht eine technische Notwendigkeit für den Bau der neuen Stromleitung zwischen Lienz und Obersielach. Foto: MUL

In den letzten Jahren sind diese Eingriffe stark nach oben gegangen. Jetzt kann man sich bestimmt noch einige Jahre „drüber retten“, aber gut ist das nicht. Wenn gar kein Netz mehr weiter ausgebaut wird, aber parallel dazu die Erneuerbare forciert wird - etwa in Form von modernen Verbrauchern, Wärmepumpen, E-Autos -, dann passt das irgendwann nicht mehr zusammen.

Eine neue Leitung wäre dann eine Möglichkeit, um die Entwicklungen stärker in Einklang zu bringen?

Ganz genau. Das ist aber auch die Herausforderung in der Kommunikation: Man braucht lokale Projekte, um ein gesamtes System zu designen. Vielleicht lässt sich das mit dem Koralmtunnel vergleichen: Rein aus einer steirischen und kärntnerischen Perspektive würde es den Koralmtunnel vielleicht gar nicht brauchen. Aber wenn man ihn im Kontext eines gesamten Verkehrssystems betrachtet, dann eben schon. So ist das mit diesen Leitungsprojekten auch.

Das Argument à la „Wir in Kärnten bzw. wir in Osttirol brauchen diesen Strom gar nicht“ hält also nicht Stand?

Nein, so lässt sich das nicht argumentieren. Man muss da auch immer darauf achten, wie viel Energie man über das Jahr braucht. Für Osttirol habe ich es mir nicht gesondert angeschaut, aber für Kärnten schon: Da gibt es viele Monate, wo Kärnten aus dem europäischen System Strom bezieht. In anderen Monaten ist Kärnten Exporteur. Aber man kann das Ganze nicht als abgeschlossenes System sehen.

Wie hängt die geplante 380-kV-Verbindung mit der Energiewende zusammen? Wie wirkt sich das aus, wenn mehr Strom aus Wasser, Sonne und Wind gewonnen wird?

Die Energiewirtschaft muss man sich als Dreieck vorstellen, das sich aus Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit sowie Resilienz und Ökologie zusammensetzt. Früher hat man geglaubt, dass der Ausbau der Erneuerbaren teurer ist, als wenn man auf ein konventionelles Energiesystem setzt. Das ist nicht mehr der Fall. Seit einigen Jahren sind Stromerzeugungstechnologien in Wind, Sonne und mit Batterien günstiger, als wenn man konventionell, beispielsweise mit Gaskraftwerken, Strom macht. Das sagt der Markt.

Den Klimaaspekt brauchen wir gar nicht großartig zu diskutieren, denn wir wissen natürlich, dass der Strom aus Gas- oder Kohlekraftwerken einen entsprechend höheren CO2-Fußabdruck zur Folge hat.

Der dritte Punkt betrifft die Frage der Resilienz und der Versorgungssicherheit, hier spielen auch Abhängigkeiten mit hinein. Durch den Ukraine-Krieg haben wir gesehen, dass wir ein Problem haben, wenn das Gas nicht mehr aus Russland kommt und wir von einem Diktator abhängig sind. Auch bei der Straße von Hormus zeigt sich eine Abhängigkeit. Entscheidend ist also die Standortfrage und wenn man hier den europäischen Standort verbessern will, sind solche Projekte essenziell.

„Wir Europäer sind doppelt abhängig und im Sinne einer Unabhängigkeitsdiskussion bringen solche Projekte aus meiner Sicht einen deutlich größeren Hebel.“

Thomas Kienberger, Montanuniversität Leoben

Europa steht riesigen Herausforderungen gegenüber, blicken wir nur auf einen wahnsinnigen Trump auf der anderen Seite vom Atlantik und das Wirtschaftswachstum in China, wo gerade ein größerer Wirtschaftsraum entsteht. Wir Europäer sind doppelt abhängig und im Sinne einer Unabhängigkeitsdiskussion bringen solche Projekte aus meiner Sicht einen deutlich größeren Hebel.

Manche Prognosen gehen von einem stagnierenden Strombedarf in den kommenden Jahrzehnten aus, auch die Kärntner Umweltanwaltschaft bezieht sich darauf. Ist diese Einschätzung zutreffend?

Nein, hier widerspreche ich. Die Szenarien, die wir kennen, gehen von steigenden Strombedarfen aus, weil zunehmende Elektrifizierung im Verkehr, in der Regulierung der Raumtemperatur und in der Industrie stattfindet. Dann kommt noch das Thema der Datencenter dazu, das wir noch nicht gut greifen können, wo aber ebenso von einem höheren Bedarf auszugehen ist.

„Unter der Annahme eines prosperierenden Wirtschaftssystems werden wir steigende Strombedarfe sehen.“

Thoma Kienberger, Montanuniversität Leoben

Die Szenarien, die von einem stagnierenden Strombedarf ausgehen, kenne ich auch, aber die leiten sich von einer sinkenden Wirtschaftsleistung ab. Wenn wir tatsächlich eine sinkende Wohlfahrt und geringere Wirtschaftsleistungen haben, brauchen wir auch weniger Strom. Aber davon ist aus meiner Sicht nicht auszugehen und das wäre in Wirklichkeit ein Krisenszenario. Unter der Annahme eines prosperierenden Wirtschaftssystems werden wir steigende Strombedarfe sehen.

Wie wirkt sich die Dezentralisierung von Batteriespeichern aus? Ich sehe vor meinem inneren Auge das Bild des E-Autos, das vor dem Haus steht und speichert.

Das ist sehr wichtig. Aber auch hier muss man trennen zwischen dezentralen Netzen und Übertragungsnetzen. Bei dezentralen Netzen kann es uns helfen, den Netzausbau zu reduzieren. Denn beim richtigen Einsatz können die Batterien dazu führen, dass das Netz nicht für den allerärgsten PV-Peak gebaut sein muss. Tag-Nacht-Ausgleiche kann man durch private Speicher, E-Autos, intelligent betriebene Wärmepumpen usw. auf jeden Fall schaffen.

Der Übertragungsnetzausbau ist hingegen großräumiger zu sehen. Da geht es eher um langfristige Ausgleiche zwischen Sommer und Winter, auf die kleine Batterien im Haushalt kaum Auswirkungen haben, der Verteilernetzausbau, also die kleineren regionalen Netze, hingegen schon.

Der Bau der 380-kV-Leitung ist eine große Investition. Ist davon auszugehen, dass die Kosten auf die Stromnetzkosten und somit auf die Endverbraucher:innen umgelegt werden?

Das wird sicher der Fall sein. Aber diese Eingriffsmaßnahmen, der erwähnte Redispatch, kosten auch Geld, weswegen die Vorteile überwiegen.

In der Stellungnahme der Kärntner Umweltanwaltschaft werden Karbonfaserkern-Leiterseile als Alternative zum Neubau präsentiert. Wie schätzen Sie diesen Vorschlag ein?

Es gibt Hochtemperaturbeseilungen, die in Zukunft auch verstärkt eingesetzt werden. Wir haben in unserem Institut im Rahmen unterschiedlicher Studien untersucht, ob man mit der bestehenden Trasse und einem „Auffetten“ auskommt. Hier sind wir zu dem Schluss gekommen, dass sich das mit den zu erwartenden Leistungen nicht ausgeht.

Auch die Möglichkeit einer Erdverkabelung wird immer wieder diskutiert. Kann das eine sinnvolle Alternative sein?

Erdkabelverbindungen sind teurer und technisch aufwendig, denn sie haben sehr, sehr große Kapazitäten. Außerdem sieht man auch die Erdkabelleitung im Landschaftsbild, da man die Trassen trotzdem frei halten muss. In Europa haben sich solche Verkabelungen nicht durchgesetzt. Wenn, dann kommen sie in ganz stark besiedelten Gebieten zum Einsatz. In Wien gibt es ein 380.000 Volt-Kabel, das in betonierten Schächten unter der Stadt durchgeht, aber das sind andere Ausgangsvoraussetzungen.

Was ist aus Ihrer Sicht mit Blick auf das Projekt „Netzraum Kärnten“ noch wichtig zu ergänzen?

Mir ist schon klar, dass es manche Leute stört, wenn Leitungen gebaut werden. Aber gerade in einer modernen Welt sind Leitungen auch Teil vom Landschaftsbild. Das, was wir als Kulturlandschaft betrachten, hat ja auch der Mensch geprägt.

Ich glaube, dass es auch den Verantwortlichen, die in solche Projekte involviert sind, ganz wichtig ist, dass Umweltverträglichkeit herrscht, dass die Menschen dabei sind und dass nicht auf Teufel komm raus zubetoniert wird. Aber es gibt eine technische Notwendigkeit und die langfristigen Vorteile von solchen Projekten überwiegen aus einer techno-ökonomischen Perspektive klar. Ich erhoffe mir daher, dass es auch bei euch in der Region gelingen wird, die Idee aus einer sozialen bzw. gesellschaftlichen Perspektive akzeptabel zu machen.

Kristina Sint

Kristina Sint hat Lehramt studiert und den Masterlehrgang „Journalismus und Medienarbeit“ abgeschlossen. Sie unterrichtet an der MS Egger-Lienz und lebt bei dolomitenstadt.at ihre Faszination fürs Schreiben und spannende Geschichten aus. Mehr von Kristina Sint

40 Postings

schlipfkrapf
vor einem Monat

Technische Argumente für die 380-kV-Leitung wie Versorgungssicherheit, Netzstabilität und die Integration erneuerbarer Energien sind nachvollziehbar. Trotzdem irritiert mich, dass kritische Fragen schnell als Fortschrittsfeindlichkeit gelten, während die wirtschaftliche Seite kaum thematisiert wird.

Ein stärkeres Übertragungsnetz dient eben nicht nur der Versorgungssicherheit, sondern auch einem immer großräumigeren Strommarkt. Daher wäre interessant, welcher Teil des zusätzlichen Kapazitätsbedarfs aus technisch unvermeidbaren Lastflüssen entsteht - und welcher aus zusätzlichen, marktbedingten Lastflüssen: etwa durch Merit Order, zonale Preisbildung und grenzüberschreitenden Handel, bei denen Strom dort erzeugt und verkauft wird, wo es wirtschaftlich am attraktivsten ist, auch wenn dadurch größere Transportentfernungen entstehen.

Gerade beim geplanten Lückenschluss Lienz–Obersielach wäre daher spannend zu wissen, welche zusätzlichen Lastflüsse dadurch konkret ermöglicht bzw. erwartet werden: Was dient der regionalen Versorgung und der Integration erneuerbarer Energien, und was entsteht zusätzlich durch überregionalen bzw. internationalen Stromhandel?

Denn gerade bei diesem marktbedingten Anteil entsteht eine Schieflage: Die wirtschaftlichen Vorteile fallen bei Marktteilnehmern an, während Infrastrukturkosten, Landschaftseingriffe und andere Belastungen von der Allgemeinheit bzw. der betroffenen Region getragen werden.

Diese Unterscheidung zu verlangen, ist keine Ablehnung des Netzausbaus, sondern eine legitime Frage danach, welcher Teil tatsächlich technisch notwendig und welcher durch das gewählte Strommarktmodell zusätzlich verursacht ist.

 
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    F_Z
    vor einem Monat

    eine gute Argumentation 👍🏻 - aber die Sache ist ein wenig kompliziert. Um die n-1-Regel einzuhalten muss mindestens die halbe Leitungskapazität als Ausfallreserve freigehalten werden. Und Physik und Markt und Überlagern sich - Zahlen wieviel Prozent das eine und das Andere sind, lassen sich wohl nur schätzen. Tatsache ist, dass das das letzte Leitungsstück ist, das es braucht um den österreichischen 380kV-Ring zu schließen. Und schon deswegen wird diese Leitung gebaut werden.

    Gibt es eigentlich irgendwo eine Zusammenstellung der Geschichte des Baus 380kV-Rings bei dem alle Proteste gegen 380kV-Leitungen aufgezählt ist. Das begann Mitte der 80er Jahre und dauert bis heute - und brachte jahrzehntelange Verzögerungen wie z.B. in der Steiermark (erste Projekteinreichung 1984, Inbetriebnahme 2009) oder in Salzburg (77 Monate für das UVP-Verfahren und 5 Jahre für den Bau, Inbetriebnahme 2025).

     
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      steuerzahler
      vor einem Monat

      Interessant wäre eine Aufstellung der Kostensteigerungen durch die Verzögerungen. Damit könnte man den wirtschaftlichen Schaden beziffern, den die Berufsprotestierer verursachen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, warum die Behandlung von Einwänden derart lange dauert.

       
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    senf
    vor einem Monat

    @schlipfkrapf, Ihre Sichtweise über die Stromnetze ist verständlich und einleuchtend. Die Frage "Braucht Osttirol eine 380-kV-Leitung?" erübrigt sich eigentlich, auch wenn "überschüssige" Energie aus den KW des Bezirks dort auf andere Märkte geleitet werden und die Versorgung damit gewahrt werden kann. Man könnte das alles auch in Zahlen kleiden, würde aber kaum jemanden interessieren - oder verstehen.

    Die wenigsten sind nicht Freund derartiger Anlagen, wir müssen sie aber dulden. Dasselbe gilt ja auch für den Schienen- oder Straßenverkehr, auch den Flugverkehr, den wir ja logischerweise selbst verursachen. Die Leitungsführung muss öffentlich diskutiert werden und berechtigte Einsprüche oder Alternativen werden die Fachleute in ihrer Planung hoffentlich berücksichtigen. Es gibt gilt auch hier Interessensabwägung! Spekulative Einwände aus politischer oder finanzieller Argumentation sind abzulehnen. Egoismus auch!

     
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lappach
vor einem Monat

Das einzig wichtige ist der regionale Netzausbau/regelbare Trafo/Großspeicher/bessere Unterstützung der Netzbetreiber/Stromabnehmer mit den Energiegemeinschaften in Bezug auf Netzzutritt PV+Großspeicher/ usw...Ebenso die Ertüchtigung der 220kV Leitung Lienz -Obersielach nach NOVA PRINZIP. Denn laut Mag. Johannes Benigni( Energieexperte) würde uns die Energiewende bis zum Jahr 2050 750.000.000.000€ bis 1.000.000.000.000€ für Österreich! Durch die ambitionierten Ziel dies schon 2040 zu erreichen kommen zusätzlich noch 10.000.000.000€ jährlich hinzu. Es sollte die Bevölkererung in Österreich aufgeklärt werden, welche zusätzlichen Kosten/Belastungen dabei wirklich enstehen!

 
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    Photon 07
    vor einem Monat

    lappach; bei soviel Unsinn bin ich beinahe in Versuchung geraten deinen Usernamen mittig zu trennen! Europa benötigt leistungsstarke Infrastruktur, damit Energie dorthin transferiert werden kann, wo sie benötigt wird; erzeugt durch Solar Panele auf Haus Dächern des Sommers, und alpinen Solar Parks und "Pocatoms" gnaden im Winter; Wind weht hie und dort ja auch noch; keine Sorge, AI fühlt sich an der schönen blauen Donau wohl, fließt 24/365, praktikabler als homo sapiens sapiens, sorry

     
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    F_Z
    vor einem Monat

    Gib mir doch mal bitte eine Quelle für deine Zahlen 🙂 - sicher das du dich bei den Nullen nicht vertan hast? 🙃

     
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    karli8
    vor einem Monat

    und wie hoch sind die Kosten, bei zu langsamer Wende bzw. beim beibehalten des bisherigen Systems.... alle Berechnungen zeigen, dass die Energiewenden uns am Ende nicht nur Geld spart sondern uns auch unabhängiger von äußeren Einflüssen macht....

     
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F_Z
vor einem Monat

so ein Unsinn... für 380kV-Leitungen gilt "n-1". Das bedeutet, das wenn immer 1 Teil (Mast, Kabel, Trafo, Generator, was auch immer) ausfällt, muss es immer noch funtkionieren. Von daher brauchst du mindestens 2 Leitungen.

 
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lappach
vor einem Monat

Wer wissen will, wie sauber Deutschland Strom erzeugt bzw von Frankreich Atomstrom importiert wird siehe https://www.energy-charts.info/charts/power/chart.htm?l=de&c=DE&source=public&week=36

 
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    F_Z
    vor einem Monat

    ich bevorzugte ja: https://app.electricitymaps.com

     
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british shorthair
vor einem Monat

In Deutschland wurden in letzter Zeit immer wieder E-Anlagen Ziel von terroristischen Anschlägen. Ich denke, Masten und Freileitungen sind da sicher gefährdeter als Erdkabel. Dieser Aspekt sollte eigentlich dringlichst bei einem so wichtigen Projekt bedacht werden. Davon hört man seitens APG und Energieunternehmen keinen Pieps, denn Gewinnmaximierung steht im Vordergrund. Und sollts dann wirklich mal krachen, soll der Steuerzahler, der im Dunkeln sitzt, einfach für die Reparatur zahlen....

 
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    senf
    vor einem Monat

    Meingott seids ihr Schlaumeier, jetzt bau ma wegen der Terroristen keine Stromleitungen mehr, die leg ma in die Erde do müssn sie sich mehr anstrengen, die bösen. Berlin grüßt. Ach ja, Gewinnmaximierung steht wieder amal im Vordergrund, a so a hartnäckige und dumme Denkweise. Und da letzte Satz? Der passt da ganz gut dazu. Diese Woche fangt ja wieder amal super gut an bei uns im Extrastüberl!

     
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      british shorthair
      vor einem Monat

      Wer nicht erkennt, dass kritische Infrastruktur Ziel von Anschlägen ist, hat aus der Vergangenheit ("Bumser") und aus der Gegenwart (Berlin, ...) leider nichts gelernt. Und natürlich werden wir Steuerzahler dann zur Kassa gebeten, denn die Übergewinne der AGs gehen in die Dividende...

       
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      F_Z
      vor einem Monat

      info für die Briten hier: die APG schüttet keine Dividende aus, sondern verrechnet ihre Gewinne mit ihrem Mutterkonzern.

       
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    F_Z
    vor einem Monat

    https://www.youtube.com/watch?v=6VYRfZJfeIA

     
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Unsinn
vor einem Monat

Meiner Meinung brauchen wir in Osttirol keine 380Kv Leitung,weil wir schon eine haben. Aber die Apg will ja nur Profite machen.Der Strompreis wird sicher gleich bleiben oder es wird teurer werden. Wenn sie gebaut wird.

 
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    steuerzahler
    vor einem Monat

    nomen est omen

     
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Rübezahl
vor einem Monat

Auf jeden Fall wünscht sich die APG diese 380 kV-Leitung - als Cashcow! Schließlich werden dem Auftraggeber von den Netzbetreibern für jede übertragene Megawattstunde Gebühren verrechnet ...

Die Botschaft der APG: Österreich braucht Strom! Grundsätzlich besteht daran kein Zweifel. Genauer betrachtet ergibt sich aber besonders in Südösterreich ein etwas anderes Bild: Die bestehende Hochspannungsverbindung vom APG-Umspannwerk Lienz nach Soverzene bei Belluno erweist sich gemeinsam mit der zweiten Leitung Richtung Italien über das Kanaltal weitgehend als Einbahnstraße. Die übertragenen Strommengen der vergangenen Jahre ergeben ein gravierendes Übergewicht Richtung Süden. (Die beiden Leitungen sind leider nicht getrennt ausgewiesen.) Daten dazu sind auf der Website von TERNA zu finden (Viertelstunden-Lastprofil der Importe und Exporte von Italien aus gesehen. Die verschiedenen Nachbarländer lassen sich auswählen)

https://dati.terna.it/trasmissione#scambio-fisico-estero

Dass der von Österreich nach Italien geflossene Strom bestenfalls teilweise in Österreich erzeugt worden ist, ergibt sich wiederum aus der Tatsache, dass Österreich in den vergangenen Jahren jeweils mehr Strom importieren musste, als exportiert werden konnte. Für den Netzbetreiber klingeln aber unabhängig davon, woher der Strom stammt, die Kassen. Ich gehe davon aus, dass diese Tatsache zumindest einen Teil der Motivation dafür darstellt, dass neue und stärkere Leitungen gebaut werden sollen.

Dass regionale Stromversorgung heutzutage in Kenntnis der Verbrauchsdaten und der neuen technischen Möglichkeiten vor allem im Bereich Stromspeicherung auch ganz anders organisiert werden könnte, steht auf einem anderen Blatt. Fragt sich aber trotzdem, ob das sinnvollerweise nicht auch in Planungen für die Zukunft einfließen sollte ...

 
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    F_Z
    vor einem Monat

    Jede Planung für die Zukunft des Stromnetztes sagt dass es diese Leitung braucht - in jedem Plan von jedem der mit der Netzplanung zu tun hat. Oder weißt du wen (von den Netzplanern) der das anders sieht?

     
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      Rübezahl
      vor einem Monat

      Das ist immer eine Frage des Standpunkts, der Zielrichtung bzw Zielvorgabe, und auf welcher Gehaltsliste der jeweilige Netzplaner steht, oder etwa nicht?

       
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      F_Z
      vor einem Monat

      Willst du damit sagen, das alle Netzplaner in Österreich voreingenommen sind, weil sie für irgendwen arbeiten der mit Stromnetzen zu tun hat? Wow...

      Und die Regulierungsbehörde (e-control) die den Plan mehrfach genehmigt hat, da er nachweislich "technisch notwendig, angemessen und wirtschaftlich" ist, der glaubst du auch nicht?

      Wie wäre es mit dem letzten FPÖ-Minister der dafür zuständig war - in dem Energiebericht aus dem Ministerium von damals steht auch dass der 380kV-Ring notwendig ist. Ist das eher jemand dem du vertraust?

       
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F_Z
vor einem Monat

mal ein grundlegender Gedanke: Ist es nicht Realitätsverweigerung zu glauben das diese 380kV-Leitung nicht früher oder später kommt? Immerhin befindet sich die APG in der Feinplanung - die Grobplanung ist schon länger abgeschlossen. Soweit ich weiß, steht die 380kV-Verbindung durch Kärnten in jedem Netzausbaukonzept, Masterplan und Netzentwicklungsplan seit 1980 - und weiter zurück habe ich keine Daten. Trotz der mannigfaltigen Änderungen im Elektrizitätssystem scheint sich die Bedeutung dieses Lückenschlusses im österreichischen 380kV-Ring nie geändert zu haben.

 
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    Rübezahl
    vor einem Monat

    Wörter sind mächtig. Begriffe für jegliche Kommunikation werden so gewählt, dass sie das Vorhaben des "Senders" bestmöglich unterstützen und bei den "Empfängern" bestimmte Assoziationen auslösen und betroffen machen. Der Begriff "Lückenschluss", seit vielen Jahren in allen Aussendungen zum Thema Stromnetzausbau verwendet, will den Eindruck erwecken, dass etwas fehlt. Fragt sich, wem es fehlt und aus welchen Grund ...

     
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      F_Z
      vor einem Monat

      nun ja, dem österreichischen 380kV-Ring fehlt die Verbindung durch Kärnten - damit der Ring geschlossen ist. Und bei jeder Versorgungsleitung ist die Ringstruktur die beste Variante. Wichtigste Begründung dafür: Ausfallsicherheit

       
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lappach
vor einem Monat

Gibt es eine unabhängige Energiebedarfsanalyse für Osttirol in Zukunft? Denn es wird zwar immer von Verdoppelung des Strombedarfs in Zukunft ausgegangen, aber diese Aussage betrifft ganz Österreich. In Kärnten wurde "Die wissenschaftliche Studie zur Energiestrategie Kärnten(Herausgabe 2025) als "veraltete Studie - keine Landesstrategie" erklärt. Hat dies etwa mit der 380kV Leitung zu tun? Ein Schelm, der böses denkt. Die prognostizierte Leistung der Pumpspeicherkraftwerke beträgt laut APG im Jahr 2040 nur 9.000MW. Es wurden jetzt(2026!)bei der APG Anträge für den Netzzutritt von Großbatterien mit 12.000MW gestellt, welche das Netz wegen der volatilen Energieerzeugung von Solar und Wind entlasten und dezentral speichern. Es muss also nicht mehr erzeugter Strom von Windkraft durch ganz Österreich und wieder retour zu den stärksten Energieverbrauchern im Osten transportiert werden. Laut Projektbetreibern brauchen wir die Leitung erst im Jahr 2035, wo wir wieder einen technologischen Fortschritt erleben! Jeder, der eine PV+Speicher hat, weiss, dass er denn Strom nicht durch ganz Österreich schicken würde und ihn teuer zurück kauft, wenn er ihn braucht und dafür auch die Netzkosten zahlen soll! Es muss weiter gedacht werden, nicht zurück nach gestern schauen. Weil es gestern funktioniert hat, funktioniert es in der Zukunft? Wir müssen nach vorne schauen, welche Möglichkeiten haben wir in der Zukunft, welche Gefahren(Hitze-Wassermangel, Naturgefahren,...), geopolitische Spannungen, usw. bestehen! Kein blinder Kurs! Wenn jemand eine aktuelle Energiebedarfsanalyse in Zahlen für Osttirol oder Kärnten hat, bitte Posten!

 
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RJMoses
vor einem Monat

Von Herr Kienberger als APG Gutachter werden nicht alle und zum Teil nur unvollständige Fakten genannt. Daher sagt er nichts dazu, dass der in Osttirol produzierte Strom zu zwei drittel ins Ausland exportiert wird und Osttirol sich von diesem einen Drittel selbst das ganze Jahr erhalten kann. Herr Kienberger spielt die Reserven der bestehenden Leitungen und das Aufrüstungspotentiale herunter. Er verschweigt auch die Explosion der Netzkosten durch dieses Projekt, welche dann vom Endverbraucher bezahlt werden müssen und er verschweigt noch vieles mehr. Herr Kienberger sollte Daten und Fakten auf den Tisch legen ………

 
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    F_Z
    vor einem Monat

    Kannst du mir bitte eine Quelle für deine Zahlen (Stromexport) nennen? Die kommen mir nicht ganz koscher vor...

     
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      lappach
      vor einem Monat

      Das 380 kV Netzraum Kärnten ist ein PCI Projekt. Das bedeutet, dass nach der EU-Verordnung 2019/943, Artikel 16 (8) ab 01.01.2020: auf den Netzelementen ist eine Mindestkapazität von 70 % für grenzüberschreitenden Stromhandel bereitzustellen. Für interne Stromflüsse, Ringflüsse und Sicherheitsmargen verbleiben insgesamt 30 %.

      Ist noch auf der Seite der APG zu finden. Quelle: Clean Energy Package Implementierung / CEP - 70 % Ziel APG Marktforum – Thomas Altmann 16. November 2023

       
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      F_Z
      vor einem Monat

      das stimmt so nicht ganz - PCI hat mit der genannten EU-Verordnung nichts zu tun. Die 70%-Regel bezieht sich auf alle kritischen Netzelemente - also auch auf die bestehenden Leitungen. Kein Wunder also das die 380kV-Leitung gefordert wird.

       
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      F_Z
      vor einem Monat

      Nachtrag: die 70% haben wir in Österreich, seit es die Regelung gibt, noch nie eingehalten - wegen zuwenig Netzkapazität...

       
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Blacky
vor einem Monat

Braucht Osttirol eine 380-kV-Leitung?

Diese Frage kann man mMn nach diesem Interview mit nein beantworten. Er windet sich da rum und argumentiert nur mit ganz Kärnten, wo allein die Stadt Klagenfurt schon viel mehr Einwohner hat als das komplette Osttirol. Wäre es notwendig für Osttirol, dann wäre es doch in Vorbereitung eines Interviews mit einem expliziten osttiroler Medium mehr als einfach gewesen, sich da auch mit entsprechenden Daten und Argumenten zu "bewaffnen".

Erdverkabelung nur nicht zu machen weil es teurer ist und man auch da die Trasse freihalten muss, ist doch ein Scheinargument. In Wien scheint es ja dann schon auch zu gehen. Sagt ja niemand dass das überall gemacht werden soll, aber es gibt nun landschaftlich sensible Bereiche, wo "Aber gerade in einer modernen Welt sind Leitungen auch Teil vom Landschaftsbild" einfach Spott und Hohn ist. Ich glaube nicht, dass der Herr Kienberger das so sehen würde, wenn die Leitung an seinem Haus vorbeiführen würde, hm?

Was jetzt eine 380-kV-Leitung durch Osttirol mit Wirtschaft in China oder fragwürdigen Despoten wie Trump oder Putin zu tun haben soll, ist überhaupt nicht zu erschließen. Dass man vermehrt energieautark sein sollte, klar... dass man auch in Osttirol und Kärnten drüber nachdenken muss, wie und wo man z. B. mit Windenergie Löcher füllen kann und über Energiespeicherung sich Gedanken machen muss, logisch. Aber auch das hat nicht viel mit einer 380-kV-Leitung zu tun.

"die langfristigen Vorteile von solchen Projekten überwiegen aus einer techno-ökonomischen Perspektive klar." Das glaube ich gerne, vor allem ökonomisch. Das wird aber wie so oft so sein, dass einige ganz Große mal wieder durch Stromhandel sich noch mehr ihre Taschen füllen können, für keinen Osttiroler wird der Strom deswegen billiger werden.

Ich gehe davon aus, dass das kleine Osttirol, das für die hohen Herren in Wien, Leoben, Graz und sonstwo einfach keine Bedeutung hat und ihnen komplett am Ar... vorbei geht, die Zeche zahlen soll und die Leitung soll einfach so billig wie möglich dort durchgebaut werden, um ihre ökonomischen Vorteile zu maximieren.

 
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    senf
    vor einem Monat

    Die geplante Stromleitung wird entlang der Strecke durch mehrere Regionen führen und dort überall entsprechende Auswirkungen haben.

    Aber was ist denn in der Region Osttirol anders, als bei den anderen, die ebenfalls betroffen sind? Sind wir wirklich die Insel der Seligen, die auf überregionale Ver- und Entsorgungseinrichtungen verzichten kann? Wozu rufen wir nach Bahnverbindungen, Straßen, Ausbildungsstätten, Industrie und allerlei Sozial- und Wirtschaftseinrichtungen, warum verzichten wir nicht auf den Rest der Welt, wenn wir letztlich dagegen wettern?

    Sind wir nun tatsächlich ein auserwählter Menschenschlag mit Sonderstatus wie ihn die Glasskulptur ("Mutter Erde") an der Straße in Nikolsdorf symboliseren soll?

    Diese Frage sollte man hier mit Respekt diskutieren.

     
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    F_Z
    vor einem Monat

    Naja, die offizielle Begründung um aus Österreich ein eigene Stromhandelszone zu machen (früher waren wir bei Deutschland) war das es zuwenig Leitungskapazität gibt. Von daher hat die Leitungskapazität eine direkte Auswirkung auf den Strompreis für jeden Österreicher - und auch auf jeden Osttiroler.

     
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      TW-WU
      vor einem Monat

      Ja tatsächlich wurde die strompreiszone mit deutschland aufgetrennt, da deutschland nicht in der lage ist den günstigen strom aus windkraftanlagen nach süden zu transportieren. Das hat der söder verbockt...

      "Österreich hat Milliardennachteil durch Rausfallen aus deutscher Strompreiszone..."

      https://www.derstandard.at/story/2000144392733/oesterreich-droht-milliardennachteil-durch-rausfall-aus-deutscher-strompreiszone

      "Die Ansiedlung eines großen Rechenzentrums bei Rostock zeigt, wie die Energiewende für die nördlichen Bundesländer zum Standortvorteil wird. Und auch die Bürger sollen profitieren – von niedrigeren Strompreisen..."

      https://www.focus.de/earth/energie/energiewende-macht-deutschlands-norden-zum-neuen-industriezentrum_e2c464e8-46d4-4c9a-92e0-d3cf56377227.html

       
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      Rübezahl
      vor einem Monat

      Bitte nicht vergessen, wer damals die Trennung der gemeinsamen Stromhandelszone mit Deutschland massiv betrieben hat. Das war die Verbundgesellschaft! Und die Verbund Tochter APG (Übertragungsnetzbetreiber) hat brav mitgewirkt - über die Vergabe von Leitungstrassen. Mit der Konsequenz, dass nach der Markttrennung die Strompreise (Energiepreis ohne Netzkosten) praktisch über Nacht um gut 10 % gestiegen sind.

       
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      lappach
      vor einem Monat

      Deutschland hat den teuersten Strompreis. In der Nacht fahren verstärkt wieder Kohlkraftwerke und Gaskraftwerke ihre Leistung hoch.

       
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      F_Z
      vor einem Monat

      @Rübezahl: du meinst also das der Verbund die Trennung der Stompreiszonen forciert hat? Und wieso hat er dann dagegen geklagt?

      https://industriemagazin.at/artikel/verbund-schliesst-sich-der-klage-der-e-control-an/

       
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    PlusPol
    vor einem Monat

    die Freileitungen scheinen sie zu stören, aber auf jeden Spitz a Windradl installieren wäre wieder kein Problem, soviel zu ihrem Zugang zu "landschaftlich sensiblen" Bereichen.

     
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      Unsinn
      vor einem Monat

      Mir ist bekannt dass wir in Zukunft mehr Strom benötigen. Warum nutzen wir einfach nicht Erneubare Enerigie die ist viel billiger und effezienter.ZB: aus Sonnne Wind und Wasserkraft,wir hätten die Lösung, aber es wird nicht umgesetzt von unserer Bundesregierung.Meiner Meinung brauchen wir diese 380Kv Leitung nicht.Weil wir schon eine haben Aber die APG will ja Profite machen.

       
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