Leicht hatte es die Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik bei der Gemeinderatssitzung am 14. September wirklich nicht. Nach einer eher emotionslosen Abhandlung der offiziellen Tagesordnung führte beim Punkt „Allfälliges“ die lapidare – und nach wie vor unbeantwortete – Frage nach der Zusammensetzung der Lienzer Amerika-Delegation zu einem teilweise sehr persönlichen Schlagabtausch zwischen Elisabeth Blanik und Team Lienz-Mandatarin Ursula Strobl.
Dieses Streitgespräch war gerade abgeklungen, als Christl Lassnig von der Liste MFG die Isellounge als „Schandfleck“ bezeichnete und nach den Kosten für die Stadt fragte, „von der ersten Planung über die Umplanung bis zur Umsetzung“. Außerdem wollte Lassnig wissen, „für welche Zielgruppe das eigentlich gedacht ist, denn ältere Menschen können da unmöglich reingehen und Kinder sowieso nicht.“

Elisabeth Blanik musste Lassnig bei den Kosten vertrösten, „das weiß ich nicht auswendig“ und versprach Aufklärung in der nächsten Sitzung. Dann ließ sie aufhorchen: „Die Zielgruppe waren tatsächlich nicht ältere Personen und Kinder, sondern die Personen, die in der Stadt arbeiten und Schüler aus höheren Klassen, die da zu Mittag unten sitzen und die Isel genießen können.“
SPÖ-Ersatzgemeinderat Alfred Luneschnig, selbst im Pensionsalter, outete sich dann als Nutzer der Lounge, forderte aber Stufen, weil „da braucht man Bergschuhe, um runterzukommen. Ich betrachte mich noch als fit genug, um da runterzurutschen oder raufzukrabbeln, aber jetzt im Herbst wird´s rutschig und dann geht es um die Haftung. Da gehören Stufen rein, und zwar jetzt.“
„Ich betrachte mich noch als fit genug, um da runterzurutschen oder raufzukrabbeln.“
SPÖ-Gemeinderat Alfred Luneschnig
Die Bürgermeisterin signalisierte in dieser Frage Gesprächsbereitschaft und „bei aller Wertschätzung Herr Gemeinderat, aber das war tatsächlich nicht für Pensionisten gedacht“. „Ich hab von den biologischen Alten gesprochen, nicht von den kalendarischen“, konterte der Arzt im fortgeschrittenen Alter.
„Ich kann damit leben, dass ganz viele die Sonnenlounge für einen Blödsinn halten. Ich hätte es nur gern größer gemacht. Oben ist ein Zaun, niemand wird gezwungen, sich reinzusetzen.“ Als daraufhin Ursula Strobl andeutete, das sei diskriminierend gegenüber älteren Bürgern, schließlich sollten doch alle gefahrlos die Lounge nutzen können, wies die Bürgermeisterin den Diskriminierungsvorwurf „auf das Schärfste“ zurück und drohte der Mandatarin: „Seien Sie vorsichtig mit solchen Aussagen“.
Den versöhnlichen Schlusspunkt setzte Luneschnig: „Die Nicht-Zielgruppe meldet sich noch einmal zu Wort. Ein paar Stufen und oben ein Schild 'Auf eigene Gefahr'. Punkt, fertig.“ Damit war die Sitzung geschlossen.
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Gutes Projekt, für alle! Man darf nicht vergessen, dass das immer ein Hochwasserschutzprojekt war, wo man einmal in hundert Jahren so eine Gelegenheit hat, das quasi mitzunehmen.
... und genau deswegen haben sie städtebaulich rücksichtslos für die Menschen das ganz rechtseitige Ufer den Auti gewidmet, brutal neu, brutal glatt, brutal hässlich, krankhafter Wahnsinn, trauriger ...
jetzt war ich wirklich neugierig und hab getestet als 'kalendarischer' Pensionist habe ich den wesentlich steileren Zugang West sowohl im Abstieg wie auch im Aufstieg locker geschafft, das Verweilen war durch die Nähe zum Wasser sehr angenehm, die Bänke bequem und im Vergleich zum restlichen Park ist das Ganze wirklich eine attraktive Alternative, auch der käfighafte Eindruck den man von Außen hat verfliegt innen :)
OMG... :-) Ich habe heute die Lounge getestet... Fazit....Ich mit meinen 70plus musste weder runterrutschen noch hochkrabbeln und bin auch kein Notarzt. Ich bin einfach ganz normal vom etwas steileren westlichen Zustieg hinuntergegangen und beim etwas flacheren Aufgang östlich ohne Probleme hinaufgegangen. Wenn das nicht für Kinder möglich ist dann muss man auch auf vielen Spielplätzen alles umbauen und die steilen Passagen entschärfen... Zu meiner Kindeszeit hat da garantiert niemand über so etwas nachgedacht....
das man sich über alles ständig nur beschweren und aufregen kann...armselig
angesichts der kosten für diesen pfusch ist jede aufregung gerechtfertigt finde ich
Ich frage mich noch immer, wozu es unbedingt eine Isellounge braucht(e). Lt. damaligen Aussagen war sie im ursprünglichen Vertrag mit der Fa. Frey (auch in ihrer Visualisierung) enthalten, oder täuscht mich die Erinnerung? Was ist da gelaufen?
Die durchwegs negativen Beiträge gege die Isellounge nerven schön langsam. Ist es doch ein idealer Ort zum Innehalten, zum Verweilen, zum Nachddenken über eine mögliche Renaturierung, zum Sinnieren über die 15 Millionen oder so Euro, die in der Umgebung vergraben wurden. Da sind die 300 oder 400 Tausend Euro für unsere Isellounge ein Lercherlschas dagegen.
Bin heute extra downtown Lienz gegangen um die viel gescholtene Isellounge zu sehen. Und ja sie enttäuscht wirklich. Schade!
Hab mir diese Lounge aktuell mal angesehen. Es wär inzwischen sogar Zeit, die Bankerln (alle ohne Lehne!
) auszumähen, denn zur Zeit wächst alles zu. Also wer will bitte inmitten vom hohem Gras loungieren?
Eine Farce und ein gehöriger Unsinn das Ganze, völlig unnötig und teuer. Da hatte man das Geld, ansonsten muss man überall sparen, tja, wohl nur, wenns der Politik nicht einleuchtet, auch wenn sinnvolle Anliegen gewünscht wären heißts immer "Wir haben kein Geld".
Loungieren? Kommst das nächst mal mit deinem Gaul?
senf sorry,Longe ist fürs führen......
Ja schon führen: Gäule und Stuten! Die lieben sogar hohes Gras, liebe Ofentschent_sche!
Werthe Frau Blanik, Ich vermeide das wort Bürgermeisterin bewusst da nach ihren Aussagen Pensionisten und kleine Kinder die sog.Isellounge nicht betreten sollen.Da ich selber Pensionist bin fühle ich mich durch Ihre abgehobene und praepotente Aussage persoenlich betroffen und werde Sie bestimmt nicht mehr wählen.Anscheinend sind Sie so abgehoben worden durch Ihre Funktionen sowohl in Lienz als auch in Innsbruck das Sie den Bezug zur Bevölkerung total verloren haben . Wenn der Rechnungshof den Iselumbau prüft koennens ja wegen der Fehlplanungen und den Mehrkosten welche nicht nachvollziehbar sind sagen,Pensionisten und Kinder gehen eh keine runter.........
Gut, daß man das Pensionsantrittsalter hinaufsetzen will, so kann die Zielgruppe für die Isellounge erweitert werden. Für die Frühpensionisten der ÖBB wird es aber dennoch nicht reichen.
Leute, Leute....Sorry aber für mich ist die ganze Diskussion rund um die Isellounge schon langsam etwas befremdlich bzw. lustig. Was die Leute da alles so schrieben bzw. von sich geben...Toll finde ich das ein aktuell praktizierender Notarzt und SPÖ Ersatzgemeiderat sich mit knapp 75 Jahren noch fit genug fühlt, dort runterzurutschen bzw. hochzukrabbeln. Ich kann mir vorstellen das ältere Lienzer sowieso nicht dort hinuntergehen, sondern lieber weiter oben auf einem Bank´l mit Rückenlehne bequem Platz nehmen. Es kann so einfach sein.... Oder?
Die Isellounge ist nett gedacht, aber schlecht umgesetzt und eine vertane Chance. Man hätte hier zum Beispiel eine Art Auftakt für den Iseltrail schaffen können, eine kleine "Forschungs und Infostation" für interessierte Wanderer am Wasser, geeignet für Kinder, Jung gebliebene, Mittelalte und Ältere Semester. :) Lienz ist doch auch eine Nationalparkgemeinde, man könnte sogar behaupten "Nationalparkhauptstadt". Bietet dazu aber relativ wenig Hintergrundinfos um nicht zu sagen garkeine. Nebenbei hätte sich der Naherholungsraum am Wasser somit ganz selbstverständlich als Synergie ergeben. Vielleicht kommt man ja noch auf diese Idee, der Tourismusverband und der Nationalpark hätte ja finanzielle Ressourcen wie man hört. :)
Die Gemeinde Lienz hat keinen Quadratmeter Anteil am Nationalpark Hohe Tauern.
Aber eine Ausweitung an manchen Stellen wäre sicher überlegenswert.
Es gibt ja eine tolle Aufweitung bei der Iselbrücke bei Schloss Bruck. Da macht es Sinn und die ist auch wirklich sehr schön geworden. Die Stelle bei der Isellounge war von Anfang an zu eng für ein solches Projekt und deshalb ist die Lounge auch so steil geraten. Sogar das Wasserbauamt hat davon abgeraten. Aber man wollte, trotz dieser Warnungen und trotz großer Proteste aus der Bevölkerung, das Projekt auf Biegen und Brechen durchsetzen.
... schau, dieser brutal geschaffene und erzwungene UN-ort ist der perfekte um den städtebaulichen Wahnsinn gegenüber zu bestaunen; die Diskussion darüber lenkt perfekt davon ab ...
Jaja in Ihrem Kalendarischem Alter wird Sie dünnhäutiger.Frau Bürgermeisterin ,solche Aussagen hätte ich von Ihnen nicht gedacht
ich bleib dabei: ein optisch missglücktes Böschungsprojekt, wo Sinnhaftigkeit und Kosten in keiner Relation stehen!
das motto für die usa reise sollte lauten "kuriositätenpark geführt von einer egozentrischen stadtführung" . was hier abgeht entbehrt jeder logischen wahrnehmung. mittlerweile sind wir bei 330000 euros, welche ohne sinn und verstand in den lieburgsand gesetzt wurden. das einzige was dem fass noch mehr den boden ausschlägt - sofern das überhaupt möglich ist - ist die herabwürdigung von kindern und älteren, gesprochen von einer BGMin, welche im prinzhip von den bürgern als deren sprachrohr MIT verantwortung gewählt wurde. ich sehe hier quasi eine kleine diktatur ... wenn kein gegenwort und andere meinungen, nachfragen etc geduldet werden wie in diesem fall, so darf hinterfragt werden ob man sich des wortes BüRGERMEISTERIN und deren aufgaben überhaupt bewusst ist.
Geld zum Fenster rausschmeißen, Böden versiegeln, etc. Die Wählerinnen und Wähler vergessen das nicht. Ich hoffe auf einen kompetenten Gegenkandidaten, der Sie, werte Frau B., nach der nächsten Wahl in der Liebburg ablöst. So geht's nicht.
Ich dachte zuerst, dass vergessen wurde, Ironie off einzufügen, aber das ist offensichtlich ihr Ernst. Also mein Vorschlag wäre, in Kooperation mit Berg- und Wasserrettung ein paar Kurse für Eltern mit Kindern und "patscherten" Pensionisten abzuhalten...Frau Bürgermeisterin, hier ist Kritik wohl verständlich, nicht nur, was Ihre Aussage betrifft, auch was die Lounge selbst betrifft, denn das ist keine Lounge, es ist eine steile Böschung mit Steinen und Bank, so schade. Die Visualisierung von Aberjung war perfekt!
...mal eine ganz andere Frage...kann man nicht durch ein paar Anpassungen den Mehrwert für alle erhöhen?...zum Bsp. weiter reingraben und etwas terassenförmiger gestalten? und wenn ja, was würde das kosten?...an sich finde ich die Idee ja gut, die Umsetzung ist allerdings etwas in die Hose gegangen wie`s aussieht......kann ja mal passieren........das jedoch alleine der Bürgermeisterin anzulasten ist auch dürftig, da haben ja ein "Haufen Experten" daran mitgewirkt....
Stimme vollkommen zu! Das Problem war in diesem Fall das Dazwischenquatschen der Osttirol Natur Damen und das Eingehen bzw. Verkleinern....man sollte halt doch besser auf die Profis hören.
Nein, die Osttirolnaturdamen haben nur von Anfang an darauf hingewiesen, dass der Standort nicht für so ein Projekt geeignet ist, weil die Stelle dafür zu eng ist. Wollte man die Lounge breiter und flacher machen, müsste man den Iselkai-Weg opfern und die Lounge bis zum Kinderspielplatz nach hinten erweitern. Gottseidank wurde das Projekt nicht breiter angelegt, denn dann hätten wir nur mehr vom selben Desaster. Außerdem wären dann doppelt so viele Bäume dieser Fehlplanung zum Opfer gefallen!
Burgi, nein, der Verein hat die Lounge per Petition abgelehnt, vor allem wegen der Entfernung einiger Uferbäume für den Aufenthaltsbereich gewettert, anstatt dass sie sich dafür stark gemacht hätten, dass mit derartigen Einrichtungen direkt am Wasser im Allgemeinen auch Sensibilisierung für die Natur bewirkt werden kann. Abgesehen, dass man dort auch zur inneren Freude, Entspannung und Inspiration kommen kann. Wer ein wenig durch die Stadt schlendert, wird sicherlich darauf aufmerksam und sich an der Lounge erfreuen. Zumindest diejenigen, die das ständige Gemecker über diesen neuen innerstädtischen Ruhepunkt zur Isel überhört haben und nicht wegen jeden Grashalm gackern.
OHNE WORTE!!! Muss man sich das als Gemeindenürger eigentlich alles gefallen lassen? Man komnt sich eigentlich ziemlich VERHÖHNT vor, bei diesen wutentbrannten, bürgermeisterlichen Aussagen! Jetzt ist die kostspielige Isellounge für 2 Personengruppen nicht zugänglich, im Sommer werden die unter der Hitze leidenden älteren Menschen ins Mobilitätszentrum und in die Geschäfte geschickt, um sich dort abzukühlen... möchte wissen, was zB der "Take five" Inhaber sagen würde, wenn man auf Empfehlung von frau blanik, sich dort abkühlen möchte?!? Ist die Dame mittlerweile so abgehoben, dass sie meint, sie kann alle niederschreien und "verhöhnen"?
Paradebeispiel unserer Stadtpolitik ! Viel Geld in "Gulli" (Isel) g'schmissn !!
Hier tatsächlich in die Isel, völlig sinnloser Umbau! Wenn man schon zur Isel will, dann kann man das jetzt eh bei der Schoßbrücke machen, zudem gefahrlos und bei Sandstrandfeeling. Zumindest wurde hier mal was Sinnvolles geschaffen, die Isellounge ist hingegen ein echter (finanzieller) Rohrkrepierer.
Fr. Bgm., Sie und die Ihren überziehens zuletzt sehr arg mit manchen Beschlüssen. Ich hoffe mal, Sie treten nicht mehr an, das könnte nämlich plamabel werden, ich wähle Sie sicher nimmer. Zu lange an der Macht und alle ticken sie gleich, Abgehobenheit kommt auch vorm Fall...
Schandfleck ist das richtige Wort für das, was mit unseren Steuergeldern um jeden Preis durchgepresst wurde. Und das, obwohl die Sinnhaftigkeit und die Kosten immer wieder von anderen Fraktionen im Gemeinderat hinterfragt wurden. Reichen die 250.000 Euro denn überhaupt aus, oder sind es gar mehr geworden? Schade um das viele Geld. Stattdessen hätte man viel Sinnstiftendes für unsere Pensionisten und Kinder umsetzen können.
beworben wurde diese steinansammlung mit einet visualisierung von aberjung. war sicher nicht gratis - eher kosten von 50.000 € (geschätzt). und jetzt dieses geplänkel wer da runtet darf ist reif für den fasching. das ganze würde als rampe für rafter passen, iselschwimmer, lebensmüde 🫤 mein vorschlag: entschuldigen, zaun durchgehend aufstellen und als zusätzliche absicherung gegen hochwasser betiteln. die leute vergessen eh viel!
zur gemeinderatssitzung: hut ab vor frau strobl. wie oft müssen unsere abgesandten noch abgesandt werden? und was tun unsere abgesandten 10 tage in amerika, dass wir das dringend finanzieren wollen?
so eine Visualisierung kostet nicht so viel. Ich würde max. € 1.500 dafür zahlen.
du kennscht die oschttiroler marktpreise anscheindend nit :-) hast aber recht!
Die (viel zutreffendere) Visualisierung vom Frey war sicher deutlich billiger.
Punkt fertig! So wird ein teurer Murks abgehandelt! Ein Zugang und auch ein Verweilen bei etwas Derartigem sollte wohl zumindest für jeden reiferen Alters gefahrlos möglich sein. Oder??
Eine mit öffentlichen Mitteln geschaffene Anlage – aber bitte nicht für Kinder und Pensionisten? Diese Aussage muss man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen. Seit wann werden öffentliche Räume nach Altersgruppen gedacht, statt möglichst sicher und zugänglich für alle Bürgerinnen und Bürger gestaltet? Mindestens ebenso erstaunlich ist, dass auf die berechtigte Frage nach den Gesamtkosten von Planung, Umplanung und Umsetzung offenbar noch immer keine konkrete Zahl genannt werden kann. Bei einem öffentlichen Projekt sollte Transparenz über die Kosten keine lästige Nebensache sein, sondern eine Selbstverständlichkeit. Und Sätze wie „damit kann ich leben“ mögen persönlich selbstbewusst klingen. Von einer Stadtführung erwarte ich mir allerdings etwas anderes: Kritik ernst nehmen, Fragen beantworten und nachvollziehbar erklären, warum Steuergeld auf diese Weise eingesetzt wurde. Kinder, ältere Menschen und Menschen mit eingeschränkter Mobilität sind keine lästigen „Nicht-Zielgruppen“. Sie gehören genauso zu dieser Stadt. Genau deshalb sollte öffentlicher Raum möglichst für ALLE da sein. Vielleicht wäre manchmal etwas weniger „damit kann ich leben“ und etwas mehr „dafür trage ich Verantwortung“ angebracht.
Stell dir vor, die Lounge wäre barrierefrei ausgeführt worden, beginnend beim neuen Steg und endend beim Fischwirt. Und ja, es gibt halt auch Einrichtungen die nicht für alle tauglich sind, oder kennst du behindertengerechte Sprungtürme oder an altengerechten Steig auf die Schleinitz?
Es gibt ohnehin oberhalb der Lounge entsprechende Rollstuhlbuchten und einen breiten Gehweg. Klar, den Sicherungzaun sollte man durchgehend, vieleicht mit an Gatterle errichten. Vorsichtshalber für alle!
Der Vergleich mit einem Sprungturm oder einem Steig auf die Schleinitz ist schon bemerkenswert zynisch. Wir reden hier nicht über eine Sportanlage oder einen alpinen Steig, sondern über eine mit öffentlichen Mitteln errichtete „Lounge“ mitten in der Stadt, die als Erholungs- und Aufenthaltsbereich präsentiert wurde. Bei der öffentlichen Kommunikation habe zumindest ich nichts davon gehört, dass dieses Projekt nur für bestimmte Alters- oder Personengruppen gedacht sein soll. Im Gegenteil: Es wurde als Aufwertung des öffentlichen Raumes und als Möglichkeit präsentiert, näher an die Isel zu kommen. Und genau darum geht es: Nicht jeder öffentliche Ort muss von jedem Menschen gleichermaßen genutzt werden können. Aber wenn bei einem neu geplanten innerstädtischen Aufenthaltsbereich erst nach Fertigstellung erklärt wird, ältere Menschen und Kinder seien ohnehin nicht die Zielgruppe, darf man diese Haltung sehr wohl kritisch hinterfragen. Übrigens hat selbst ein Gemeinderat im Pensionsalter auf die problematische Zugänglichkeit hingewiesen und Stufen gefordert. Das zeigt doch recht deutlich, dass es hier nicht um „behindertengerechte Sprungtürme“ geht, sondern um eine ganz konkrete Frage der vernünftigen Planung. Und das „Gatterle vorsichtshalber für alle“ macht das Argument nicht besser – nur zynischer.
Treffend: "Nicht jeder öffentliche Ort muss von jedem Menschen gleichermaßen genutzt werden können" und genau das habe ich mit meinen Anmerkungen gemeint, denn es gibt auch noch so was wie Eigenverantwortung. Man muß die Dinge halt auch beim Namen nennen und nicht um den Brei herumreden.
Es war von vorherein klar, dass diese Einrichtung an diesem heiklen Verbauungsabschnitt der Isel ein außergewöhnlicher Wasserzugangs- und Erlebnisbereich werden soll und nicht eine tanzbodenartige Aussichtskanzel mit Auffangnetzen. Der neue Abstieg zur Isel setzt ein wenig Trittsicherheit voraus und ist daher - auch zeitlich gesehen - nicht für alle geeignet. Wer am linken Drauweg zum Verweilplatz der Drau absteigen will, erlebt eine ähnlichen Situation, dort ist der Abstieg über Steinschlichtungen nur durch ein Gatter möglich, ebenso der Stiegenabgang zur Isel am rechten Iselweg. Wenn es nun tatächlich begründbare Mängel an der Lounge gibt, kann und wird man sie auch beheben.
Im Übrigen bieten die Iselufer haufenweise offene Wohlfühl- und Verweilplätze entlang natürlicher oder verbauter Abschnitte die allen zugänglich sind. Selbstverständlich in Eigenverantwortung!
Lieber@Senf sorry, aber in diesem Fall ist Ihnen Susha in der Argumentation haushoch überlegen. Dass Sie ein "Wortgefecht", nicht gern verlieren, dürfte inzwischen wohl dem tolerantesten Poster im Forum aufgefallen sein, ebenso, dass Sie die Frau Bürgermeisterin und ihr Tun immer verteidigen, egal worum es geht. Das ist sicher manchmal gerechtfertigt, aber eben nicht immer...
@isnitwahr, jaja dein schreiben isnitwahr, also doch gelogen. interessant, danke!
... und ja, ich halte Frau BM Elisabeth Blanik für eine fähige Bürgermeisterin die es versteht, Verantwortung auch für Projektbeschlüsse zu tragen oder dafür zu stehen, die mehrheitlich von Gemeinderäte anderer Parteien gefasst wurden und hie und da in die Hose gingen. Und ja, mir gefällt ihre jahrelange Hartnäckigkeit gegenüber so manche Neider und Neiderinnen Stand zu halten und darin keine Müdigkeit zu zeigen. Sie hat auch den Mut, die Dinge beim Namen zu nennen, man denke an die Isellounge, zu der sie meint dass der Zutritt "Nicht für Kinder und Pensionisten nicht geeignet ist". Nona, @susha sieht das ja auch so wenn er schreibt "Nicht jeder öffentliche Ort muss von jedem Menschen gleichermaßen genutzt werden können", was in der Realität ja zutrifft!
Und nochmal, an der Isellounge sind noch kleine Korrekturen wünschenswert, sie werden auch kommen, denke ich. Die Freude an diesem Iselplatzerl inmitten der Stadt lassen ich mir - wie viele andere auch - nicht vermiesen.
Und gleich dahinter der Kinderspielplatz. Ich weiß, dass alle dauernd und immer auf ihre lieben Kleinen aufpassen, aber unsinniger gehts wohl nimmer.
Ein selbstschließendes Gatterle mit Knauf ersetzt die Fürsorgepflicht der Eltern für ihre Zöglinge! Ok?
Es grüßt das Handy
und die Tschigg
:-)
Geldverschwendung par excellence!
Entschuldigung - das ist jetzt die Isellounge? Nicht dass ich mich irre - das ist das, wo von einem Designstudio ein Plan vorgestellt wurde in Ganzbeton, riesengroß und bis zum Fluss reichend? So hätte ich das in Erinnerung gehabt. Wenn das der klägliche Rest von dem ist, dann buaaaaaahahahaaaa. Was ist, wenn da jemand runter fällt, wo der Zaun offen ist?
Du hast recht, es ist eine Gefahrenstelle geworden, aber schon sowas von. Die ursprüngliche Planung war allerdings auch kene Augenweide . Das Ganze ist einfach überflüssig und jetzt sogar gefährlich. War das wirklich nötig? Der Zugang zur Isel bei der Pfarrbrücke ist da ja direkt idyllisch. Was hat der gekostet :-) ?
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