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Das Weiße Haus wird die Lienzer Delegation vermutlich nur von außen sehen. Was genau auf dem Reiseprogramm steht, ist nicht bekannt. Foto: iStock/Lucky Photographer

Das Weiße Haus wird die Lienzer Delegation vermutlich nur von außen sehen. Was genau auf dem Reiseprogramm steht, ist nicht bekannt. Foto: iStock/Lucky Photographer

Lienz: Groteske um offizielle Amerikareise

Obwohl eine Delegation der Stadt am 16. September abfliegt, hält man sich mit konkreten Infos bedeckt.

„Wortgefecht“ ist fast schon untertrieben, wenn man den verbalen Schlagabtausch zwischen Ursula Strobl (Team Lienz) und Bürgermeisterin Elisabeth Blanik am Montag, 14. September, im Lienzer Gemeinderat beschreiben möchte.

Strobl wagte sich unter dem Tagesordnungspunkt „Allfälliges“ an ein offensichtliches Tabuthema und erkundigte sich bei Bürgermeisterin Elisabeth Blanik betont sachlich nach einigen Fakten rund um die geplante Amerikareise einer Lienzer Stadtdelegation. Wann diese Reise stattfinde, wollte die Mandatarin wissen und wer denn daran teilnehme?

Was sich dann als hochemotionales Streitgespräch zwischen Bürgermeisterin Elisabeth Blanik und Ursula Strobl entwickelte, mit gelegentlich auftretenden Nebendarstellern vorwiegend aus den Reihen der SPÖ, beschreibt man lieber nicht wörtlich.

Gemeinderätin Ursula Strobl von der Liste Team Lienz wollte wissen, wer in den nächsten Tagen Lienz in den USA repräsentieren wird. Sie erhielt darauf keine präzise Antwort. Foto: Dolomitenstadt/Pirkner

In der Sache kann man festhalten: Weder das Programm, noch die Zusammensetzung der Delegation oder die kalkulierten Kosten der nun stattfindenden USA-Reise wurden im Lienzer Gemeinderat oder über eine Medieninformation vorgestellt.

Selbst zwei Tage vor der Abreise war bei der Sitzung des Gemeinderats nicht zu erfahren, wer mitfliegt. Es seien zehn Personen, erklärte die Bürgermeisterin lapidar und verwies darauf, dass die Reisenden rund 1.600 Euro aus eigener Tasche für die Flüge bezahlen. Im Voranschlag der Stadt für das Jahr 2026 sind 60.000 Euro für diese Reise budgetiert. Weil das Budget einstimmig beschlossen wurde, sieht sich die Stadtführung auch nicht unter Rechtfertigungsdruck.

Gemeinderat Willi Lackner – der nach unseren Informationen auch nach Washington und Jackson Hole reisen wird – verwies auf einen Dolomitenstadt-Artikel vom vergangenen Dezember, in dem nachzulesen wäre, wer mitfliegt. Offizielle Infos hat unsere Redaktion allerdings auch schon damals keine erhalten.

Im Gegensatz zu bisherigen Reisen nach Jackson Hole – die Heimat des greisen ehemaligen Lienzer Skiidols Pepi Stiegler – wird diesmal neben der Rocky-Mountains-Metropole auch im entfernten Washington Station gemacht, weil dort in der österreichischen Botschaft eine von Historiker Martin Kofler kuratierte Fotoausstellung über Stiegler gezeigt wird. Zur Vernissage sollen – neben den angereisten Lienzer:innen – weitere 150 Gäste kommen.

Wen man in Washington und in Jackson Hole treffen werde und zu welchem Zweck wurde ebenfalls nie kommuniziert. Auf Strobls – sichtlich als provokant empfundene – Frage, nach dem Nutzen dieser Reise für Lienz, konterte die Bürgermeisterin mit dem Hinweis, dass man ja genauso nach dem Nutzen einer Partnerschaft mit Görz fragen könne und in Jackson zum Beispiel der Nationalpark ein Thema sei. Blanik betonte: „Das ist kein Urlaub. Das ist richtig Arbeit.“

Strobls Informationsdefizit wollte die Bürgermeisterin ebenfalls nicht auf die eigene Kappe nehmen: „Sie müssen mehr mit ihrem Fraktionsführer reden, der war über jeden Schritt informiert und hat sogar selbst überlegt, mitzufliegen.“

Besagter Fraktionsführer ist TVBO-Boss Franz Theurl, der aus gesundheitlichen Gründen bei dieser Sitzung abwesend war und sich vertreten ließ. Im Telefonat mit Dolomitenstadt zeichnet Theurl ein anderes Bild: „Das war für mich nie Thema. Ich habe schon im November klargestellt, dass ich nicht mitfliege.“ Auch vertiefende Infos über Programm und Teilnehmende an diesem Trip hat der Listenführer von Team Lienz nach eigenen Angaben nicht erhalten: „Ich weiß nur, dass die Bürgermeisterin mitfliegt.“

Und die anderen Fraktionen? Christl Lassnig von der MFG stieß in das selbe Horn wie Strobl: „Ich habe null Information bekommen und frage mich auch: Ist das noch zeitgemäß?“ Ganz anders Gerlinde Kieberl von den Grünen, die an die Ursprünge der Jackson-Verbindung erinnerte, die vom ehemaligen Englischlehrer Emil Erhart eingefädelt wurde. „Ich fühle mich meinem alten Lehrer gegenüber verpflichtet“, erklärt die Mandatarin der Grünen ihren Beweggrund für einen Flug über den großen Teich.

Gerhard Pirkner

Gerhard Pirkner ist Herausgeber und Chefredakteur von „Dolomitenstadt“. Der promovierte Politologe arbeitete als Kommunikationsberater in Salzburg, Wien und München, bevor er nach Lienz zurückkehrte und 2010 „Dolomitenstadt“ ins Leben rief. 2025 erhielt Pirkner für seine journalistische Arbeit den Walther-Rode-Preis. Mehr von Gerhard Pirkner

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65 Postings

buba7777
vor 4 Wochen

Jetzt will ich einmal keppeln: "fia an Ausflug noch Amerika zohlen mir ungschaug 60tausend Euro, oba daß ma die Uhr im Dolomitenbod fia die saison darichtet hättn, is is geld zu schode".

 
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    soomanides
    vor 4 Wochen

    "Zuerst das Notwendige, dann das Nützliche, dann das Angenehme", lautete die Devise in Bgm. Hubers Zeiten. Jetzt ist alles über Bord, man fliegt viel zu teuer, mit einer zu großen Delegation, fast wie bei einem Staatsbesuch, über den Atlantik. Freundschaft ja. aber nicht um 6000 minus 1400 Euro p. Person. Das ist Luxus pur. Und daheim fehlt Geld für Vieles. Der desolate Parkplatz bei Schloss Bruck zB, lässt grüßen. Ein teilnehmender Wirtschaftsexperte hätte drüben den Export von Schlipfkrapfen einfädeln können. Bei 50 Dollar p. Portion - wie beim Brot in NY - hätte sich der Deal, trotz vielleicht hohem Zoll, sicher rentiert. Ich bin schon auf den Reisebericht im GR gespannt.

     
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    Sportfun
    vor 3 Wochen

    Auch im Dolomitenbad Sauna wird gespart bei vollem Preis nicht wie in allen mir bekannten Saunen Aufgüsse nicht mehr zu vollen Stunde sondern nur mehr alle 1 1/2 Stunden Ich habe den Hut genommen normal sollten das nicht treue Gäste tun sondern die Verantwortlichen

     
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    nachgedacht
    vor 3 Wochen

    Eine ganze Sommersaison die Uhr im Freibad nicht reparieren ist so ein Armutszeugnis für eine Betriebsführung. Ich habe mich jedesmal darüber geärgert. Ist Herr Engl dafür verantwortlich? Vermutlich schon, oder?

     
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      senf
      vor 3 Wochen

      Schon die kleinsten im Kinderwagen haben ein Handy - mit Uhr, wie man hört. Interessant, was man alles unter die Partnerschaft schieben kann.

       
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tomba1895
vor 4 Wochen

Fazit: Eine Bürgermeisterin die dem Gemeinderat keine Auskunft gibt. Ihr Verhalten wirkt befremdlich. Hat die Frau etwa was zu verbergen?

 
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    senf
    vor 4 Wochen

    Kann es sein, dass du der älteste der Welt bist? Hm, wie komm ich denn zu dieser Annahme?

     
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skeptiker
vor 4 Wochen

Ob Städtepartnerschaften mit gegenseitigen Besuchen der Gemeindepolitiker einen Mehrwert bringen - da kann man sicher unterschiedlicher Auffassung sein. Und dass diese Reise - Zitat "„Das ist kein Urlaub. Das ist richtig Arbeit.“ - richtige Arbeit sein soll ist (nach dem, was bisher bekannt ist!) für mich schwer vorstellbar. Eine Vernissage besuchen verbinde ich nicht mit Arbeit. Ein paar Reden werden vielleicht gehalten/vorbereitet - das ist sicher Arbeit, aber wie viele der 10 Mitreisenden trifft das? Aber auch dazu kann man unterschiedlicher Auffassung sein.

Was aber nicht geht ist der intransparente Umgang mit dieser Reise. Da werden immerhin 60.000 € Steuergeld dafür aufgewendet. Hier sollte Transparenz Pflicht sein. Solche Reaktion wie die von Fr. Blanik auf Fragen zu der Reise wird bei den Wählern sicher nicht gut ankommen. Auch dass die 10 Reisenden nicht einfach genannt werden, wirft ebenfalls ein schlechtes Licht auf diese Reise – der Verweis von Hr. Lackner auf einen Artikel ist da wenig hilfreich. In diesem Artikel werden auch nur 5 der 10 genannt. In diesem Punkt verstehe ich die Intransparenz erst recht nicht da Lienz viel zu klein ist, als dass die Teilnehmer nicht bekannt werden würden.

Das Verhalten in Bezug auf Informationen zu dieser Reise könnte man als klassisches "Eigentor" werten. Die politische Konkurrenz wird es freuen.

 
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zu guter Letzt
vor einem Monat

Eine Anfrage sollte im Gemeinderat möglich sein, ohne dass man niedergebrüllt wird. Solche Stilentgleisungen sind, bei allem Respekt, verwerflich. Und nun zu dieser Reise: Nein, sie ist nicht koscher! Da kann die gesamte Delegation auf- oder abhüpfen. Ich kann mir sogar vorstellen, dass ein solcher Termin Sinn machen würde, wenn Blanik mit ein oder zwei Personen fliegt, mit denen sie produktiv zusammenarbeitet. So wie es aussieht, begleiten jedoch mehrere rote und eine grüne Gemeinderätin Blanik in die USA. Was ist deren Aufgabe bei diesem Besuch? Und wer in dieser Abordnung „kann Nationalpark”? Was hat der mit dem GR Lienz zu tun? Das sieht mir nach einer Fehlbesetzung im Wert von 60.000 Euro aus.

 
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    senf
    vor einem Monat

    @zu guter letzt:

    Weiter unten sind zwei sehr ansprechende und verständliche Posting von @Hindi zu finden!

     
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Moses
vor einem Monat

Angesichts der Tatsache, dass alle Kommunen ihren Gürtel enger schnallen müssen, finde ich persönlich die Reise als entbehrlich. Was mich wundert, ist allerdings das Kurzzeitgedächtnis der Rotstrichler: Unser "Volkskanzler" hat in seiner Zeit als Innenminister ca. zwei Millionen Euro mit seinen Pferdln in den Wind gesetzt - Protest: kaum vorhanden. Finanziell getoppt allerdings von den Umtrieben der "Kärntner Sonne" im Zusammenhang mit der Pleite der Hypo Alpe-Adria. Letzterer, von den Blauen in IBK wieder hochgejubelt, hat mit seinem Schlamassel den Steuerzahler ca. neun Milliarden Euro gekostet (das sind neuntausend Millionen...): Konsequenz: Jubel in Innsbruck! Alles vergessen! So sind wir halt...

 
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Macki
vor einem Monat

Wir halten fest, dass seit dem ersten Besuch die meisten oder gar alle Parteien für solche Besuche waren. Und dass auch dermal ein einstimmiger Beschluss dazu vorliegt. Warum also jetzt die ablehnende Haltung der Bürgermeisterin zur Nachfrage wer fliegt und was gemacht wird? Find ich eigenartig. Damit macht sie das Thema selbst größer als es vermutlich ist.

 
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Koal
vor einem Monat

Teure USA-Reise ? Vielleicht haben "sie" eh' nur ein One-Way-Ticket gebucht ? - Das hätte zumindest einen Nutzen !

 
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Bergzeit
vor einem Monat

Ich will der Stadt ihre Arbeit gar nicht absprechen. Die Innenstadt hat viel zu bieten, und die Stadtkultur macht mit rund 40 Veranstaltungen im Jahr ein gutes Programm. (Danke, Frau Funder nochmals für Ihre tolle Arbeit in den letzten Jahren - genießen Sie Ihren Ruhestand) Aber man sollte fair bleiben, wer hinter dem „Unterhaltungsprogramm“ steht:

Den Dolomitenmann organisiert der Sportclub Dolomitenmann rund um Werner Grissmann. Das Olala stemmt der Verein Ummi Gummi, und die Stadt ist dort einer von mehreren Förderern. Dolomitenlauf, Dolomitenradrundfahrt und SuperGiroDolomiti kommen vom LRC Lienzer Dolomiten, das Sommerfest vom Tourismusverband Osttirol gemeinsam mit der Stadt und vielen Vereinen. Und der neue Platz an der Isel ist Teil des Hochwasserschutzes, den zum Großteil der Bund zahlt.

Hinter vielen Highlights, auf die wir in Lienz stolz sind, stecken also unzählige Ehrenamtliche und Vereine, nicht das Rathaus!

Und wenn wir schon von der „schönsten Innenstadt“ reden: Der Hauptplatz, das Herz der Stadt, ist nach wie vor sanierungsbedürftig. Entwürfe gibt es seit Jahren, wie gepflastert wird, ist längst entschieden, aber wann gebaut wird, weiß niemand. Mein Eindruck ist, dass es hier nicht nur ums Geld geht. Ich habe das Gefühl, dass Bürgermeisterin Blanik das Thema politisch zu heiß ist, um klar Position zu beziehen. Genau so ein Projekt bräuchte aber eine klare Haltung und einen Zeitplan.

Zur Amerikareise: Kritik daran ist nicht kleinkariert. Es geht um 60.000 € Steuergeld, und da ist es legitim zu fragen, wer mitfährt, was geplant ist und was die Stadt davon hat. Transparenz schadet niemandem, gerade wenn man gute Arbeit macht.

 
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    steuerzahler
    vor einem Monat

    Der Hauptplatz braucht nur eine neue Oberfläche und ev. noch einen Baum und ein paar Bänke. Den restlichen Firlefanz kann man sich sparen. ist gut so, wie es ist.

     
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      Hannes Schwarzer
      vor einem Monat

      ...und der Unterbau is wurscht??

       
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      senf
      vor einem Monat

      @jaja, Hannes, da hat der Steuerzahler gar nit so unrecht. Vorrangig ist, am Boden bleiben!

       
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      Hannes Schwarzer
      vor einem Monat

      @senf: wenn halt wieder alle reden, die 0 (in Worten: Null) Ahnung haben: OK, a bissl pflastern oder asphaltieren und fertig: lei ca. 1,3m N/S und -glaublich- 4,3m W/O Gefälle in den Griff kriegen, Hausanschlüsse erneuern (ohne beim ersten Problem nach einem Jahr wieder aufreissen?) , Anschlüsse für Osttirol de Luxe (zB). Bühnenstandorte (Dienstag) herstellen. Gastgärten (Nicht-)zelte einplanen, die Wünsche div. apl. Veranstalter erahnen usw. .... Es ist halt ein bissl mehr als nur Oberfläche.....dann regen sich wieder 5000 Leut' auf, dass in der Mitte kein Fluss entspringt (na, das war ein Film, der übr. in Jackson, Teton und Yellowstone NP gedreht worden ist), na rinnt oder tröpfelt . (auch als Urinal bezeichnet). Passen wirds nie!

       
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      senf
      vor einem Monat

      Hannes, das was unterm Boden erforderlich ist oder technisch Probleme bereitet interessiert die meisten Nörgler nit. Es geht ihnen auch nicht um die Oberfläche, sie wollen halt gern halbpolitische Watschn austeilen und sich dabei bespassen.

      Der Hauptplatz soll meiner Ansicht nach multifunktional verwendbar bleiben, ausreichend Einkehrstätten, Verkaufsläden und Verweilstätten haben, vielleicht mehrere Dienstleisterpraxen. Mir gefallen die gut sichtbaren Häuserfassaden, der Brunnen, auch Blumeninsel (wenn auch sanierungsfällig) ebenso der aktuelle Baumbewuchs - nicht mehr! Es ist nur wenig Kosmetik mit Ergänzungen notwendig (@steuerzahler), eventuelle noch ein reales, ungekünsteltes Staadtreliev mit dem Zusammenfluss der Isel und der Drau, ev. auch brunnenartig mit Fließendem Wasser angefertigt. Den Platz und die Hauspodeste einheitlich zu gestalten (Jos Pirkner) kann ich einiges abgewinnen! Ein öffentliches WC, behindertengerecht wäre an passender Stelle wünschenswert. Fahrverbot für Fahrrädern oder e-Roller und dergleichen (ev. nur Zusteller)!

       
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    senf
    vor einem Monat

    Es ist schon interessant, wie sich immer und alles auf die Frau Bürgermeisterin fokussiert. Es gibt im Gemeinderat eine Menge Ausschüsse, an deren Empfehlungen sich dieser orientiert und entscheidet. Oftmals nach Anhörung und Verlass auf Experten. Ein Bauausschuß muss ja nicht Architekt sein, auch nicht Stadtplaner!

    Sie verlassen sich auf ihr "Gefühl ...", und danach watschen Sie beliebig. Jössas!! Gut, dass es (noch) so viele "Ehrenamtliche und Vereine" gib, sie alle verfolgen ihre Vereinsziele, mehr nicht und der Steuerzahler darf das über das Stadtbudget je nach Gutwillen des Gemeinderates dann auch mitzahlen und letztlich: mitnaschen. Mit Fördergeld, Sachleistungen und Verzicht (Pacht, Miete ...). Zum pulsieren einer Stadt braucht es also Schrittmacher, und ob sie lebenswert ist hängt also auch maßgeblich von der Aktivität und Identifikation ihrer Bürger ab.

    Naja, und dass die Verantwortlichen auch mal zögern oder nein sagen liegt an der Natur der Sache, es geht halt nicht jedes Konzertlied in Erfüllung, schließlich obliegt es ja den Mandataren, wie oder wohin sie die (ihre) Stadt entwickeln. Mit oder ohne Einbeziehung der Bevölkerung!

    Ich behaupte, dass nur die wenigsten wissen, wie Politik und Verwaltung in einer Demokratie eigentlich funktionieren, was schade ist, denn die Mitgestaltung des täglichen Lebens in der Gemeinschaft sollte allen ein Anliegen sein! Über das altmodische in die Wiege gelegte Parteidenken darf man auch mal zweifeln - besonders hier in Oschttirol.

    Ende!

     
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      chiller336
      vor 4 Wochen

      hauptsache du weisst wie politik und verwaltung in einer demokratie funktionieren - die die das nicht wissen sind also die dummen und planlosen mitredner. du schwimmst auf derselben welle wie die bgmin, abgehoben und beratungsresistent

       
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Instinktivist
vor einem Monat

Frau Strobl schafft es wieder einmal, mit ihrem schier unglaublichen „Fachwissen“ eine vollkommen sinnlose und künstliche Debatte vom Zaun zu brechen. Ehrlich jetzt? In dieser Stadt wird so viel umgesetzt, so viel angepackt und getan. Ja, es gibt Baustellen – aber macht euch doch einfach einmal die Mühe und erweitert euren Horizont über den eigenen Tellerrand hinaus! Wer Frau Strobl für diese Performance auch noch applaudiert, applaudiert damit direkt der Ursache für die landesweite Politikverdrossenheit. Genau dieses lächerliche Klein-Klein, diese ständige Profilierungssucht und das Hinterrücks-mit-dem-Messer-Reinreiten sorgen zumindest bei mir dafür, dass ich mir echte Sorgen um die Zukunft unserer Demokratie mache. Konstruktive Politik sieht definitiv anders aus.

 
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    Nasowas
    vor einem Monat

    Ich gebe Ihnen zu 100 % Recht.... Frau Strobl hat ein gewaltiges Wissen und hinterfragt aus diesem Grunde, viele Dingec, die im Lienzer Gemeinderat passieren! Das kann ja nicht wahr sein, dass die Bürgermeisterin dazu keine Auskunft gibt, was mit € 60.000,00 aus Steuergeld passiert!!! Was soll das übrigens heißen, € 1.600,00 zahlt jeder von den unbekannten Beteiligten selbst??? Es verbleiben ja nachwievor € 60.000,00 an Steuergeld....wo nienand weiß, wofür! Und mit Kleinklein, Profilierungssucht, etc hat das NULL zutun......das Problem der Politikverdrossenheit kommt genau von solchen Dingen, wie jetzt im Lienzer Gemeinderat....man gibt Steuergeld aus und setzt sich einfach mit lapidaren und blödsinnigen Aussagen über eine gerechtfertigte Anfrage hinweg!

     
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      Kurgan
      vor einem Monat

      Was mich irritiert ist die Äußerung, dass es kein Urlaub sei, sondern richtig Arbeit. Für richtig Arbeit zahlen die Leute 1.600 Euro Selbstbehalt? Das ist ja mal vorbildlich.

       
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    zu guter Letzt
    vor einem Monat

    Du verdrehst hier völlig den Begriff Demokratie. Es ist verwunderlich, dass du eine - wie Anwesende bestätigen - respektvolle und berechtigte Anfrage im Gemeinderat, also keineswegs hinterrücks, für deine Sorgen rund um die Demokratie verantwortlich machst. Da mach ich mir eher Sorgen um den Ton, um den Umgang, der bei uns im GR verloren geht. Und das hat keineswegs Strobl zu verantworten.

     
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    senf
    vor einem Monat

    @instinktivist, staunenswert und treffend. Die besagte Dame hätte sicher übers Jahr den für die Reise zuständige/n Organisator/in der Stadt über Reisedetails befragen können, zumal ja eine verbindliche Reservierung Voraussetzung war, man fährt ja nicht mit dem Radl auf an Kaffee in die Peggetz. Und wie bereits im Dez. 2025 angekündigt, waren die Eckpunkte der Reise ja bekannt, es wäre also genügend Zeit verblieben, sich über Details näher zu informieren und sich darauf bei eventueller Mitfahrt sachlich und fachlich vorzubereiten. Für eine ehemalige Direktorin eines Lienzer Gymnasiums ergeben sich sicherlich interessante Vergleiche oder Anregungen bei Bildungseinrichtungen beider Städte. Die Frage oder die Vorwürfe dienten wohl eher zur Provokation und klangen trotzig, aber ja, so läuft das in den kleinen Stadtparlamenten leider ab. Als geübter BM würde oder müsste ich solche Anspielungen aus dem Hühnerstall eher überhören. Die Reise war übrigens ja nicht als Exkursion gedacht, sondern als Besuch in die besiegelte Partnerstadt.

    Wenn man sich in die Wortmeldungen im Forum vertieft, wird man verwundert feststellen, wie kleinlich und neidig, ja auch egoistisch die "Lienzer Volkstimme" reagiert. Man neigt schon zur Schlussfolgerung, wie wenig Wissen über die Verwaltungsarbeit mit Zuständigkeit oder über Budgetangelegenheiten herrscht, mal davon abgesehen, aus welcher politischen Ecke der Wind weht.

    Schade, Lienz als Bezirkshauptstadt im Zusammenfluss der Isel und der Drau samt imposanten Umgebung der Lienzer Dolomiten und den Hohen Tauern hat kulturhistorisch einen interessanten Werdegang. Lienz ist heute wirtschaftlich erfolgreich und strahlt an Lebensqualität. Das sollte auch so bleiben.

     
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text
vor einem Monat

Also in Zeiten wo alles so teuer ist finde ich es eine Frechheit das eine Gemeinde für diese Reise Geld zur Verfügung stellt !!!! Partnerstadt hin oder her!!!...wenn schon jemand hinfliegen will dann soll er es auf eigene Kosten machen!!!

 
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gemeiner Waldkauz
vor einem Monat

Mir erschließt sich der konkrete Nutzen dieser Reise nicht. Jackson Hole und Osttirol spielen wirtschaftlich und touristisch in völlig unterschiedlichen Dimensionen. Jackson Hole bzw. die Region erwirtschaftet enorme touristische Umsätze und verzeichnet Größenordnungen von rund einer Million Gästen im Sommer und einer halben Million im Winter. Welche konkreten Gemeinsamkeiten und übertragbaren Konzepte sollen hier also bestehen?

Besonders bezeichnend finde ich: Fragt man einen Vertreter der örtlichen Chamber of Commerce, welchen konkreten Nutzen er in dieser Partnerschaft bzw. diesem Austausch sieht, lautet die Antwort: „No comment.“

Für einen echten Know-how-Transfer braucht es keine zehnköpfige politische Delegation, sondern klar definierte Ziele, Fachleute auf beiden Seiten und konkrete Ergebnisse. Bei bis zu 60.000 Euro budgetierten öffentlichen Mitteln sollte man vor der Abreise erklären können, welchen messbaren Mehrwert diese Reise für Lienz bringen soll. Genau diese Antwort fehlt bislang.

 
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    senf
    vor einem Monat

    @Waldkauz, sehen sie, gerade weil die beiden Regionen "völlig unterschiedliche Dimensionen spielen" soll man gegenseitig Eindrücke gewinnen. Sie nennen "Klar definierte Ziele - und konkrete Ergebnisse - messbaren Mehrwert". In welchem Bilderbuch haben Sie denn da geblättert? Aber ja, vielleicht hätten sich einige dieser Fragen die Stadtvertreter in den vergangenen 55 Jahren stellen sollen, die ja lustigerweise Weise vor Jahren nach Jackson, also in die "Demokratiehochburg von Wyoming" (@gwk) reisten und sich dort anscheinend recht wohl fühlten.

    Zur Groteske wurde das Thema aktuell offensichtlich durch die Fragen, wer denn Lienz in den USA repräsentieren soll. Nach den Reiseplänen wird die Delegation ja auch neben Jackson Hole andere Ziele in den USA anpeilen (Fotoausstellung über Pepi Stiegler in Washington - Botschaft, Besuch des Weißen Hauseses, dem Congress und dem Yellowstone NP). Die Ziele wurden dem GR längst vorgestellt, ebenso die Möglichkeit der Anmeldung, bei einem Selbstbehalt von etwa 1.300 Euro/Person.

    Die Partnerschaft wird also doch fortgeführt, niemand von der Opposition hat angeregt oder beantragt, die Städtepartnerschaft aufzukündigen. Hauptsache draufhauen. Halbschwanger zu sein scheint in Lienz Mode zu werden.

    Ach ja, wer repräsentiert nun in der USA? Hoffentlich doch das Stadtoberhaupt und nicht ein Hausbesorger - so wie es ja eigentlich üblich ist. Simultan übersetzen wird wohl der sprachgeübte EU-Gesandte aus dem Defereggental ;-)

    Gute und erfolgreiche Reise!

     
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      Kurgan
      vor einem Monat

      Lieber Senf, müssen Dinge, die in Zeiten wirtschaftlichen Wohlstands beschlossen wurden, zwingend in Zeiten aufrechterhalten werden, in denen ständig betont wird, dass gespart werden muss?

      Natürlich sanieren die 60.000 Euro kein Budget, andererseits wären es aber auch 18.181 Tageseintritte im Sommer im Lienzer Schwimmbad für Kinder, deren Eltern bzw. Mütter jeden Euro zweimal umdrehen müssen.

       
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nachgedacht
vor einem Monat

Das ihr euch nicht schämt, überall fehlt das Geld und ihr bewilligt euch eine Urlaubsreise um 60.000€ Steuergeld selbst. Schämt euch ihr 10! Wenn ihr einen Funken Anstand habt tretet ihr diese Reise nicht an oder bezahlt sie gefälligst komplett selbst. Da ist Null nutzen für Lienz, nur euer Privatvergnügen! Unfassbar! Frau Blanik, sie mit ihrem Doppelgehalt als LA und Bgm haben das und die jetzt zurecht über Sie hereinbrechende Häme ja gar nicht nötig! Bezahlt es einfach selbst und gut ist es.

 
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Oggoeriach
vor einem Monat

Fr.Blanik, in der Politik darf man nicht dünnhäutig sein, Sie werden nämlich fürstlich entlohnt. In Zeiten könnte man auch ein Zeichen setzen und verzichten, aber dies ist Ihre Sache nicht.

 
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Williweber
vor einem Monat

Es ist schon unglaublich wie kleinkariert die Lienzner sein können. Egal wer, was, wann und wie macht ...wird kritisiert und öffentlich an den Pranger gestellt. Der ganze Gemeinderat samt Führung geht mir am Ar..h vorbei....aber. Eines muss man der Arbeit der politischen Führung der letzten 20 Jahren lassen, sie haben den Zug NICHT verpasst. Eine der schönsten Innenstädte mit einem Unterhaltungsprogramm das sich sehen lassen kann. Warum immer zu jeder Investition geraunzt und besserwisserisch protestiert wird, weiß nicht einmal Gott selbst. Warum ziehen die Nörgler nicht nach Spittal oder Villach, dort könnt ihr zu recht maulen! Geht doch mal zur Schloss Brücke, setzt euch an die Isel auf den neuen Platz und genießt, daß andere sehr gute Arbeit machen für uns alle, während wir maulen!!

 
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Nasowas
vor einem Monat

Gratulation an Frau Dr Strobl....sie ist offenbar die EINZIGE, die von Frau Blanik Transparenz einfordert! Und leider, wie imner, findet es frau blanik nicht notwendig, Auskunft darüber zu geben, wofür Steuergeld verwendet wird. Und wie üblich verliert Frau blanik dann die Haltung! DAS ist einer Bürgermeisterin nicht würdig. Wo ist die ÖVP?

 
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    kommentar123
    vor einem Monat

    Mich würde interessieren wer da alles mitfährt. An anderen Stellen muss fest gespart werden und hier ist für eine kleine auserwählte Gruppe plötzlich viel Geld da auf Kosten der Allgemeinheit. Politische Parolen....einfach nur mehr eine Verhöhnung.

     
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Cogitat
vor einem Monat

Auf Nachfragen reagierscht die rote Frau emotional und ungehalten. Unglaublich, aber wahr! Die Quittung gibt es hoffentlach bei der Wohl.

 
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    senf
    vor einem Monat

    Naja, dann kommt sicher jemand mit Samtpfoten zum Streicheln ...

     
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felix1960
vor einem Monat

und beim. nächsten Urnengang stürmen die Lemminge wieder das Wahllokal,vergessen die letzten 6 Jahre und alle Unzulänglichkeiten und geben ihre Stimme ihrem "Lisserl". Wobei man ihnen zugute halten muss, dass die Alternative, ÖVP ?, keine Alternative ist. Armes Lienz, sich zwischen Pest oder Cholera entscheiden zu müssen.

 
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    NWGJ
    vor einem Monat

    als ob es uns in Lienz so schlecht gehen würde ... ganz im Gegenteil. Ich finde Lienz ist gut aufgestellt. Nachholbedarf bei bestimmten Punkten gibt's immer, aber im Großen und Ganzen macht die Lisserl doch eine gute Arbeit.

     
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Niemand
vor einem Monat

Und wieder mal Bürgerfernes Totalversagen, kennt man ja schon.

 
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Hindi
vor einem Monat

Ich denke durchaus, dass Lienz von Jackson Hole lernen kann. Beide Städte liegen in einer beeindruckenden Berg- und Naturlandschaft und leben stark vom Tourismus. Jackson Hole zeigt, wie sich eine Stadt konsequent als Tor zu einem Nationalpark positioniert und Natur, Ortsidentität, Handel, Gastronomie und Tourismus zu einem gemeinsamen Erlebnis verbindet.

Für Lienz wäre besonders interessant, wie der Nationalpark Hohe Tauern stärker mit der Stadt verknüpft werden kann, wie man Naturgäste in die Innenstadt bringt, die Aufenthaltsdauer erhöht und mehr regionale Wertschöpfung schafft. Auch bei Besucherlenkung, öffentlicher Mobilität und der Zusammenarbeit zwischen Stadt, Tourismus und Schutzgebiet könnte Jackson wertvolle Erfahrungen liefern.

Und Lienz kann ebenso aus den Problemen Jacksons lernen – etwa aus den hohen Immobilienpreisen und dem fehlenden Wohnraum für Einheimische und Beschäftigte.

Die Reise kann daher sehr wohl sinnvoll sein. Voraussetzung ist allerdings, dass konkrete Fragestellungen, Gesprächspartner und Ziele festgelegt wurden und danach transparent berichtet wird, welche Erkenntnisse Lienz gewonnen hat und welche Maßnahmen daraus tatsächlich umgesetzt werden. Denn nicht die Reise an sich schafft einen Mehrwert, sondern das, was anschließend daraus entsteht. Ich hoffe, dass wir auch davon hören werden.

 
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    senf
    vor einem Monat

    @Hindi, danke ihnen. Voneinander lernen. Das ist ja Sinn und Zweck von Gemeinde- oder Städtepartnerschaften. Auch wenn es was kostet.

    Ihren Wünschen zufolge, müsste mindestens ein Touristiker und ev. ein Nationalparvertreter und ein Zuständiger für Infrastruktur/Stadtentwicklung den Reisenden beiwohnen. Auch jemand aus dem Bildungsbereich würde sicher nicht schaden, denn Lienz ist ja eine Schulstadt. Ich denke, das wird auch so kommen.

     
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    isnitwahr
    vor einem Monat

    @Hindi, der amerikanische Markt funktioniert schon ganz anders, als der unsrige, was aber nicht heißen soll, dass man nicht voneinander lernen kann. Ob allerdings so ein kurzer, politischer Betriebsausflug dafür geeignet ist, wage ich zu bezweifeln, da bei derartigen PR Besuchen wohl eher Alibi Tourismus vorgegaukelt wird. Für sinnvollen know-how- Transfer braucht es vor allem Expertenaustausch auf Arbeitsebene, denn bei allem gebotenen Respekt, ich glaube nicht, dass unter den mitfliegenden Personen Tourismusstrategen, Markenentwickler oder Seilbahn-Experten sind? Natürlich könnte man sich auch Strategen aus Jackson Hole nach Lienz holen. Was Sie in Ihrem Posting nicht erwähnen ist, dass Jackson Hole aber auch massiv unter seinem Erfolg leidet - Stichwort astronomische Immobilienpreise, die sich nur mehr wirklich sehr Reiche leisten können, es ist also eine Kulisse für Wohlhabende geworden, in der echter, historischer Alltag kaum noch stattfindet. Im Gegensatz zu Jackson Hole punktet Lienz mit Authentizität und lebendiger Stadtkultur für Einheimische und auch mit historischer Substanz, die nicht künstlich für Touristen erbaut wurde - wie gesagt, der amerikanische Markt funktioniert anders, mir persönlich ist unserer lieber...

     
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      senf
      vor einem Monat

      Fein, du warst also auch schon drüben und weißt wie es dort läuft oder soll. Du nennst das einen politischen Betriebsausflug? Auch recht, warum nicht, man hat diese Partnerschaft ja bereits 1971 besiegelt und später wieder belebt. Zu Hiblers Zeiten, aber heute schimpft man darüber. Aber warum ist keiner im GR in der Lage, diesen "Unsinn" aus der Welt zu schaffen?

      So viel man weiß, soll diese Reise auch zu anderen Orten und Gegebenheiten führen und das ist gut so, eine Stadtverwaltung soll ja auch weltoffen sein und nicht nur verschreckt aus dem Hinterzimmer herausschielen.

      Was den Beitrag für die Reise zur Pflege der Partnerschaft anlangt darf auch mal kritisch hinterfragt werden, wie man die alljährlichen Zuschüsse aus Steuermittel für Stadtfeste, Dreikönigsmärkte, für Bergbahnen, Gratisbusse, Radlrennen und allerlei Unterhaltungsfirlefanz begründet ohne zu hinterfragen. Wie wäre es, endlich mal Kostenwahrheit aufzuzeigen, aber vielleicht schmeckt die stadtgeförderte Bierflasche oder die Pulle Glühwein damit tatsächlich besser?

       
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      Hannes Schwarzer
      vor einem Monat

      @istnetwahr: in Jackson, Wy -ja so und nicht Jackson Hole!!- wurde am Townsquare NICHTS für Touristen erbaut! Jackson wurde -für europäische Verhältnisse spät/jung - 1914 zur Stadt, den Namen erhielt die Siedlung 1894. Die Bauweise wurde bis heute beibehalten(vgl Obertilliach) . Die von vielen Fotos bekannte Million Dollar Cowboy Bar zB ist seit 1937 in Betrieb und ein bestimmendes Gebäude am Town Square. PS: das 'Duell' US vs Blanik hätte schon 1920 im City Council in Jackson stattfinden können, damals war dieser nämlich mehrheitlich weiblich besetzt.

       
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      Hindi
      vor einem Monat

      @isnitwahr: Danke für Ihre ausführliche Antwort. In einem wesentlichen Punkt sind wir uns ohnehin einig: Ein nachhaltiger Know-how-Transfer braucht konkrete Fragestellungen, fachlich geeignete Gesprächspartner und eine nachvollziehbare Auswertung – genau deshalb habe ich geschrieben, dass nicht die Reise selbst den Mehrwert schafft, sondern das, was anschließend daraus entsteht.

      Ob diese Voraussetzungen bei der aktuellen Reise erfüllt sind, kann man mangels veröffentlichtem Programm und fehlender Informationen über die Delegation nicht beurteilen. Gerade deshalb halte auch ich Transparenz über Ziele, Gesprächspartner, Kosten und Ergebnisse für notwendig.

      Die problematischen Folgen des Erfolgs von Jackson Hole habe ich in meinem Posting sehr wohl angesprochen – ausdrücklich die hohen Immobilienpreise und den fehlenden Wohnraum für Einheimische und Beschäftigte. Lernen bedeutet schließlich nicht, ein Modell unkritisch zu kopieren. Man kann auch daraus lernen, welche Entwicklungen man in Lienz vermeiden möchte.

      Dass Lienz mit Authentizität, lebendiger Stadtkultur und historischer Substanz punktet, sehe ich genauso. Gerade diese Stärken sollten bewahrt und klug mit Naturraum, Nationalpark, Handel, Gastronomie und Tourismus verbunden werden. Dafür muss Lienz nicht zu einem zweiten Jackson Hole werden.

      Ihre Zweifel an einem kurzen politischen Besuch sind nachvollziehbar. Ob es tatsächlich nur PR-Tourismus oder ein sinnvoll vorbereiteter Austausch ist, wird sich daran zeigen, ob nach der Rückkehr konkrete Erkenntnisse und umsetzbare Maßnahmen präsentiert werden. Genau diese transparente Nachbereitung habe ich in meinem Beitrag eingefordert.

       
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      Hannes Schwarzer
      vor einem Monat

      @ alle Rotstrichler unter meinem Posting hier: ihr müsst eingefleischte blaue Jünger sein, anders ist es nicht erklärbar, dass ihr facts anzweifelt...dumm!

       
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senf
vor einem Monat

Die Städnerpartnerschaft wurde 1971 gegründet. Sie lebte, doch erst 1986 erfolgte ein erster Gegenbesuch durch Huber, Lamprecht, Horwath und Panzl. Und sie sollte alle sechs Jahre im Austausch gepflegt werden, so der ehemalige BM Hiebler, woraufhin ein positiver Beschluss des GR erfolgte, zumindest einmal pro GR-Periobde Wyoming zu bereisen. Vbgm. Steiner bekräftigte diese Absicht, organisierte und ein weiterer Delegationsbesuch in die Partnerstadt folgte 2018.

Die heurige Reise wurde mehrheitlich befürwortet, ebenso der Kostenbeitrag dafür. Ein Antrag um Auflösung, Ruhigstellung oder gar Einschläfern der Partnerschaft wurde formal bisher sicher nicht eingebracht.

Erst ist man dagegen, dann zögert man, und am Ende kann man es sich gar nicht mehr anders vorstellen. Ist das etwa der Grund der Nachfrage von GR Frau Dr. Strobl?

 
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    Gertrude
    vor einem Monat

    Sie meinen sicher BM Hibler?

     
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      senf
      vor einem Monat

      Sie haben recht!

      BM Dr. Johannes Hibler

      Tschuldigung!

       
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Gagamel
vor einem Monat

Noch schnell eine Amerikareise.Bei den Politikumfragen wird es wohl die Letzte sein

 
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Ist es so
vor einem Monat

Alles so lächerlich, als ob es nichts Wichtigeres gäbe in der Politik, als auf Kosten der Steuerzahler herum zu fliegen. Noch dazu in die "trumpverseuchte" USA. Darf ich auch mitfliegen, um 1600,- gönne ich mir die Schwerstarbeit dort drüben gerne! 😄

 
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pizzi1014
vor einem Monat

Ja, so ist sie, die Frau Bürgermeisterin: Solange alles nach ihrem „Kopf“ geht, gibt sie sich freundlich, höflich und nett. Wenn allerdings auch nur das Kleinste nicht passt, zeigt sie schnell ihr „wahres Gesicht“. Dass es in der Lienzer Stadtpolitik so auffallend ruhig ist, dürfte wohl weniger an allgemeiner Harmonie liegen als vielmehr daran, dass eine echte Opposition – insbesondere seitens der ÖVP – praktisch nicht vorhanden ist. Was diese Reise betrifft, wird wohl im Nachhinein eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz notwendig sein. Vielleicht kann sich Frau Blanik dazu bei ihrem Koalitionspartner im Land, LH Mattle, erkundigen – dort weiß man schließlich, wie man solche Auskünfte möglichst lange hinauszögert.

 
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nachdenken
vor einem Monat

Die schlaflosen Nächte der Frau Kieberl, mit den Albträumen vom bedrohlichen CO2 Ausstoß der Flugzeuge, möcht ich nicht haben. Frau Kieberl, machen sie sich nichts draus. Es gibt genug andere Menschen, die sich von ihrer Partei das Fliegen verbieten haben lassen. In dem Sinne: Frohes Fliegen. In der Luft gibt es hinter ihnen eh ka Sintflut . 😉

 
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    senf
    vor einem Monat

    @nachdenken:

    Frau Kieberl braucht man nicht verteidigen, aber bitte DENKEN sie NACH und sagen sie mir, wieviel das am CO2 -Ausstoß ausmacht, ob sie nun im Flugzeug sitzt oder zu Hause vor ihrem Fernseher. Das gilt auch für die 21 Grünstrichler, die leider auch nicht nachdenken.

    @ist es so: nachdem du ja alles so lächerlich findest, war es anständig von dir, dich nicht für die Reise nach Jackson Hole anzumelden. Daumenschrauben zu verpassen steht dir besser!

     
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      Gertrude
      vor einem Monat

      Jede Person, die NICHT fliegt, zählt.( Für das Klima)

       
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      nachdenken
      vor einem Monat

      Dein Senf dazu ist und bleibt einfach der beste, der allerbeste! 😍 Ich gehe im Oktober auf eine Kreuzfahrt. 3500 Leute an Bord. Bei jedem Einzelnen ist es dann ja egal, ob er mitfährt oder vor dem Fernseher sitzt. Mein schlechtes Gewissen war also völlig unnötig. Das mit dem Wasser und dem Wein, mit trinken und predigen scheint längst überholt zu sein ! 😉

       
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      senf
      vor einem Monat

      @Gertrude, ein interesante Schlussfolgerung von dir, aber fürs Klima sind nur die Flieger verträglich, die nicht fliegen. egal wieviele drinnen sitzen :-)

      @nachdenken: viel Spass und Erlebnis auf der Dreckschleuder. Zu deinem letzten Satz passt die Selbstlüge. Hauptsache poltern und nicht nachdenken! Mein Senf wird dir dort nicht serviert :-)

       
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dolo1871
vor einem Monat

Ich denke man kann das alles über das IFG nach der Rückkehr erfragen. Aber viel wichtiger: Bitte bitte Emil Erhart (statt Erhard) richtig schreiben. Er hat mir Steno beigebracht und war wirklich einer der Lehrer am Gym, die mich menschlich beeindruckt haben.

 
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    Gerhard Pirkner
    vor einem Monat

    Sorry, hab´s ausgebessert! Emil Erhart hat versucht, auch mir Steno beizubringen. Mit mäßigem Erfolg.

     
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    jj.ll.
    vor einem Monat

    Prof. Erhart hat doch auch andere Fächer unterichtet?😉😉😉

     
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wolfgangwien
vor einem Monat

Ein tolles Betriebsklima im Lienzer Gemeinderat! So kann man es natürlich auch machen. Aber ziemlich kindisch, außer man hat etwas zu verbergen.

 
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mischmaschin
vor einem Monat

Da hat sie sich ja schon einiges abgeschaut von den Kollegen im Planungsverband, die Elisabeth...

 
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LaraLektora
vor einem Monat

Schade, dass das hier so "ausgefochten" wird. Ein offizieller Bericht über die Reise im Nachhinein sowie darüber was aus so einer Partnerschaft entstehen kann, würde sicher viele Bürgerinnen und Bürger interessieren. Natürlich wäre es auch schön im Vorhinein Eckpunkte zu erfahren. Vielleicht können die Stieglers jetzt jemanden nach Lienz schicken, um hier ein gescheites Ski- und Skischulzentrum aufzubauen ;)

 
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    wolfgangwien
    vor einem Monat

    Am Zettersfeld brauchst du kein Ski- und Skischulzentrum mehr aufbauen. Dort sind schon viele Luftschlösser zerplatzt. Die Infrastruktur ist dementsprechend rückständig.

    Jedes Jahr ein Zittern wann kommt der Schnee und kommt überhaupt einer.

    Dort ist Rückzug angesagt.

     
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