Kartitscher Gipfel weiter in öffentlicher Hand

Verkaufsverhandlungen zwischen BIG und Bundesforsten unmittelbar vor dem Abschluss.

Das Tauziehen um die Zukunft der beiden Osttirler Berggipfel hat ein Ende. Die Bundesforste dürften den Zuschlag erhalten.

Der 2.690 Meter hohe „Große Kinigat“ und der 2.600 Meter hohe „Roßkopf“  werden „in österreichischer und in öffentlicher Hand bleiben“, heißt es in einer Aussendung des Wirtschaftsministeriums am Dienstag, 12. Juli. Damit dürfte die Veräußerung an Private vom Tisch sein. Der freie Zugang zu den Gipfeln ist durch diese Entscheidung weiterhin gewährleistet.

Man war in Tirol auf heftigen Wiederstand gestoßen, LH Platter hatte den geplanten Verkauf an Private gar als „Schnapsidee“ bezeichnet. Zu einem symbolischen Betrag wollte die BIG die Bergspitzen jedenfalls nicht veräußern. „Wir verkaufen kein Anlagevermögen unter dem Buchwert“, betonte BIG-Sprecher Ernst Eichinger am 14. Juni.

Vorübergehend war das Verkaufsverfahren auf Eis gelegt worden.

Das Medienecho war in jedem Fall ein gewaltiges, auf der ganzen Welt wurde berichtet und es gab zahlreiche Anfragen zum Verkauf.

Die Berggipfel befinden sich seit 2001 im Besitz der BIG, die diese bei der Ausgliederung in eine eigene Gesellschaft vom Bund übernommen hatte. Die Gipfel wurden jüngst einzeln oder im Paket feilgeboten. Der Mindestkaufpreis betrug bei einer Gesamtfläche von mehr als 1,2 Millionen Quadratmetern 121.000 Euro.

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1 Posting bisher
defregger vor 6 Jahren

hätt ich auch gern gekauft. wollte schon immer mal einen berg mein eigen nennen.

von wegen plattners schnapsidee!