Gut bewacht und gut gelaunt – Anna und Herbert Eder erleben Nordkorea als "ein Paradies, wenn man kein anderes kennt."

Gut bewacht und gut gelaunt – Anna und Herbert Eder erleben Nordkorea als "ein Paradies, wenn man kein anderes kennt."

Tage in Nordkorea: Das unheimlich heimliche Land

Anna und Herbert Eder machen einen Zwischenstopp im Reich der Kims.

Die Globetrotter Herbert und Anna Eder, die auf Gran Canaria wohnen und aus Lienz stammen, sind auf einer Bahnreise von Lienz nach Hongkong. Heute schildern sie in ihrem Reisebericht die dritte große Etappe, die ausnahmsweise mit einem Flug beginnt. Nach einer tagelangen Fahrt durch Russland mit der Transsibirischen Eisenbahn verlassen die Eders Vladiwostok und machen sich auf den Weg ins buchstäblich Ungewisse: nach Nordkorea.

gedenken-wiedervereinigung
Monumentales in Pyongyang, wohin das Auge blickt. Hier im Gedenken an die Wiedervereinigung.

Schon im Flugzeug der staatlichen Airline wird ihnen klar: hier ticken die Uhren anders. Eine Zeitung mit dem Konterfei von Kim Yong Un auf der Titelseite darf man nicht zusammenfalten, zerknittern oder zerreißen.

Auch kulinarisch ein Neuland: kalte Nudelsuppe mit Schwein und weißem Speck.

Bei der Einreisekontrolle auf dem Flughafen von Pyongyang machen Herbert und Anna grenzwertige Erfahrungen, als sie nicht Zoll oder Militär sondern zunächst ein „Arzt“ in Empfang nimmt.

Sie werden getrennt untersucht und Herbert notiert in seinem Reisetagebuch: „Wie sich der Spinner von mir weg dreht, seh ich noch, dass er auf seinem kalten Metalltisch nach einer Spritze greift und sie aufzieht. Mir wird schlecht, während ich denke, wie es etwa Anna geht. Der Arzt kommt langsam, mit arrogantem, unsympathischem Gesicht auf mich zu und sagt spöttisch auf Englisch: „Eine nordkoreanische Vitaminspritze.“ Mit einem Gummiband bindet er den Oberarm ab und injiziert mir eine bräunliche Flüssigkeit.“

Zum Weiterlesen einfach auf den Link klicken.

Bisherige Etappen zum Nachlesen:

Der Start in Lienz
Von Wien nach Moskau
Transsibirische Eisenbahn

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1 Posting bisher
austrojerk

Also dieser Bericht, speziell über Nordkorea ist eine Unverschämtheit. In Ihren Augen sind dort alle Leute Idioten und Spinner. Was soll denn das? Ich war selbst in Nordkorea (allerdings wohl mit einer anderen Einstellung) und wir wurden immer freundlich behandelt. Von Spritzen bei der Einreise konnte ich nicht einmal bei Google etwas finden. Und auch die restliche Fäkalsprache spricht ja Bände.

Ach so, und in Nordkorea gibt es natürlich keinen Hunger, und auch keine Slums. Da sind Sie wenigstens der Propaganda auf den Leim gegangen. Und wenn Sie nach den Arbeitslagern gefragt hätten, hätte man das natürlich auch verneint. Also gibts die wohl auch nicht.