Gerhard Föger erläutert, wie nach dem Tiroler Tourismusgesetz eine Projektfinanzierung korrekt abläuft. Foto: Expa/Groder

Gerhard Föger erläutert, wie nach dem Tiroler Tourismusgesetz eine Projektfinanzierung korrekt abläuft. Foto: Expa/Groder

Gerhard Föger macht nur seinen Job – und das ist gut

Das Gejammer über die Aussagen des Beamten offenbart ein Sittenbild des TVBO.

Es war zu erwarten. Kaum hatten wir den Artikel mit Gerhard Fögers Ansichten zum Thema Abgabenerhöhung und Millionensubvention für Heinz Schultz hochgeladen, hagelte es bereits Kritik aus der – nennen wir es „Matreier Ecke“. Alle üblichen Beißreflexe waren sofort da, allen voran das Lamento über den „nicht legitimierten Beamten“, der sich die Ungeheuerlichkeit erlaubt, Zweifel an Projekten anzumelden, „die gewählte Funktionäre zu entscheiden haben“.

Und dann natürlich der Verweis auf die armen Osttiroler, denen man jedes Spielzeug wegnimmt, während die Nordtiroler alles kriegen, was sie wollen. Natürlich werden die Osttiroler bei dieser zum Himmel schreienden Ungerechtigkeit auch noch von einem der ihren verraten, dem bösen Hermann Kuenz, diesem Judas (oder Raffl, je nach Mythos), der immer nur seinen Nordtiroler Herren dient und die Heimat im Stich lässt. Pfui!

Und weil wir schon bei den willfährigen Beamten sind, kriegt auch Olga Reisner noch ein paar Iseltaler Bombensplitter ab. Zum Schluss kommt die übliche Nebelbombe: Der Matreier Bürgermeister Andreas Köll kann die Millionen gar nicht bestellt haben. Der war bei dieser Sitzung gar nicht dabei (er hat die Pläne allerdings vorgestellt)! Und die grantigen Postings hier hat er auch nicht geschrieben oder diktiert (auf diese Botschaft warte ich noch).

Nimmt man die Emotion einmal heraus und schaut sich in Ruhe die Fakten an, dann hat Föger nichts anderes gemacht, als den rechtlichen Standpunkt dargelegt und das im Klartext, damit es auch jeder versteht. Weder in Osttirol noch in Nordtirol können Aufsichtsräte nach Belieben Abgaben bei einem Zwangsverein festsetzen und einheben. Es gibt ein Gesetz, das genau regelt, wie das geht. Beamte sind zum Glück nicht gewählt. Sie haben nämlich ganz genau eines zu tun: demokratisch zustande gekommene Gesetze nach Punkt und Beistrich zu exekutieren.

Föger macht das – nicht mehr, aber auch nicht weniger. In seinem Statement macht er klar, dass Geld erst fließt, wenn eine zutiefst sinnvolle Prozedur korrekt abgewickelt wurde: Projekt vorstellen, Sinnhaftigkeit prüfen, Planung und Kalkulation vorlegen, Finanzierung klären, schauen, ob genug Geld in der Kassa ist und die Zustimmung der Zahler einholen. Ich bin für die Föger-Methode, weil sie gesetzeskonform, transparent und wirtschaftlich sinnvoll ist – wenn alles so umgesetzt wird.

Dem steht die Osttiroler TVBO-Methode gegenüber: Der leider immer noch im Tourismus herumrudernde Matreier Bürgermeister setzt – diesmal sogar gegen den kolportierten Widerstand von TVBO-Obmann Franz Theurl – alle moralischen Regeln der Unvereinbarkeit außer Kraft und schnürt ein intransparentes, durch keine der oben genannten Projektqualitäten abgesichertes „Investitionspaket“ für seinen Arbeitgeber Heinz Schultz.

Da stellt sich also zunächst gar nicht die Frage, ob dessen Liftprojekte sinnvoll sind oder nicht. Vielmehr muss man sich fragen, ob ein Mann zugleich Geschäftsführer einer hoch von der Öffentlichkeit geförderten Bergbahn sein kann und Vorstandsmitglied von deren größtem Förderverein? Der TVBO soll ja nicht nur die zitierten 4,1 Millionen Euro an Schultz überweisen. Er hat schon viele Millionen überwiesen und zahlt auch immer höhere Summen für die Beschneiung von Schultz-Pisten. Gar nicht zu reden von weiteren Millionen, die für die Skischaukel Sexten-Sillian angepeilt werden.

Doch damit nicht genug der Verflechtung. Andreas Köll hat über mehrere Hebel maßgeblichen Einfluss auf die Osttirol Investment GmbH, die Millionen an Felbertauernmaut umgelenkt und in ein Liftprojekt von Heinz Schultz investiert hat. Karl Poppeller leitet die FAG und die OIG – und sitzt natürlich auch im Aufsichtsrat des TVBO. Stellt man jetzt noch in Rechnung, dass die genannten Herren über mehrere hundert Stimmrechte verfügen und Finanzentscheidungen – anders als Personalentscheidungen – in der Vollversammlung nicht nach Stimmgruppen gewichtet werden, dann können wir alle froh sein, wenn die Kontrollmechanismen auf Landesebene halbwegs funktionieren.

Die Betonung liegt auf „wenn“. Pepi Kreuzer hat in seinem Posting nämlich nicht unrecht mit dem Hinweis, dass alles Poltern des Beamten Föger nichts nützt, wenn Landespolitiker in Wahlkampflaune am Ende jene Regeln aushebeln, die sie selbst aufgestellt haben.

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23 Postings bisher
le corbusier vor 4 Monaten

neben all den diskussionen über den politisch-rechtlichen hick hack wie man zum geld kommt, vermisse ich die diskussion ob das geld aus der erhöhung auch wirklich sinnvoll angelegt wird. in den meisten kommentaren wird ständig dem messiahs schulz gehuldigt und großteils nur vom ausbau der infrastruktur für schigebiete diskutiert. diese und jene schischaukel. aus osttiroler sicht ist es doch wirklich sinnlos noch groß in schigebiete zu investieren, das mus man sich einfach eingestehen. man baut da jetzt vielleicht überdimensionierte infrastruktur welche man dann in zukunft ständig subventionieren muss weil der schnee ausbleibt oder die gäste oder einfach der schulz droht zuzusperren.

und nochwas, das ich schon lange loswerden will: jetzt hat der tvb über jahrzehnte den radsport mehr oder weniger erfolgreich als zugpferd für den tourismus beworben und jetzt, da das e-biken voll abgeht, in jedem zweiten ort ein trail gebaut wird und mehr rennräder verkauft werden als jemals zuvor, hat osttirol den zug schon wieder verpennt.

    Zuckerpuppe vor 4 Monaten

    stimme dir zu - und die Downhillfahrer müssen, mangels eigener Strecken, die Wanderwege benützen. Aber auch für die was zu machen, wird verpennt - die Südtiroler freuts, die habens kapiert.

mischmaschin vor 4 Monaten

Nachdem sich die "Großen" soviel von der OT-Erhöhung versprechen schlage ich vor, dass die OT für die Stimmgruppe I auf 3,-- ehöht wird. Die Stimmgruppen II und III sollen auf 2,-- belassen werden. Das belastet dann die Preise der "Kleinen" nicht weiter und die 1er finanzieren ihre Projekte (die sie über den TVBO abwickeln) dann selber. Das ist durchaus kein ungewöhnliches Vorgehen in tiroler Tourismusverbänden! Also, auf geht's!

    Schoene Dolomiten vor 4 Monaten

    Die Anregungen von Vorstand und Aufsichtsrat wurden klar formuliert und verbindlich beschlossen. Diese muss der Obmann jetzt gem. Par. 9 Tiroler Tourismusgesetz auf die Tagesordnung nehmen, die er binnen eines Monats nach dem 6.6. auszuschreiben hat. Das hätte er eigentlich schon ab dem 20.02. tun müssen, es lagen aber noch nicht alle Beteiligungsverträge vor, was jetzt der Fall ist.

    Da ich zwar Mitglied, aber weder im Vorstand noch im AR des TVBO bin, hätte ich auch keinerlei Berechtigung, mit Ihnen über eine Abänderung der vorliegenden Beschlüsse zu „verhandeln“ und dieses Forum ist auch kein Basar!

    Warum sollten aber gerade die Gäste nicht gewerblicher Beherbergungsbetriebe nichts zu dieser außerordentlichen Angebotserweiterung im Bergbahnenbereich oder für andere Infrastrukturen oder für aufgestockte Marketingmittel oder für Rücklagenbildung beitragen? Werden diese dann etwa nicht z.B. mit den Anlagen in Sexten-Sillian fahren, die Vorteile einer dringend notwendigen Beschneiungserweiterung am Zettersfeld benützen (die ja ohnehin nur von den Aktionären TVBO und Stadtgemeinde finanziert werden kann!), oder ab 2017/2018 bezirksweit und ganzjährig kostenlos mit allen Regiobussen des ÖPNV fahren? Wären das denn keine guten Argumente gegenüber den Gästen, für nur 50 Cent zusätzlich pro Nacht?

Schoene Dolomiten vor 4 Monaten

Sehr geehrter Herr Dr. Pirkner!

Wie kommen Sie zur Meinung, dass die Vorgänge rund um die Anträge der Lienzer Bergbahnen AG sowie von zwischenzeitlich gesamt fünf verschiedenen Gesellschaftern der Unternehmensgruppe Schulz nicht völlig transparent und gesetzeskonform im Aufsichtsrat des Tourismusverbandes Osttirol eingebracht worden wären?

Die Anträge der Lienzer Bergbahnen, der Bergbahnen Kals am Großglockner, der Matreier Goldried Bergbahnen, der St. Jakober Bergbahnen und der Bergbahnen Hochpustertal wurden – jeweils auf eigenem Briefpapier und geschäftsordnungsgemäß unterfertigt - an Obmann und Aufsichtsratsvorsitzenden übermittelt (der Aufsichtsrat ist ja das einzig zuständige Gremium für Darlehensaufnahmen und die Vollversammlung das einzig zuständige Gremium für die Genehmigung von Beteiligungsverträgen. Obmann und Vorstand haben hier nur vorbereitende und vorberatende Funktion).

Eine Anregung für eine Erhöhung der Aufenthaltsabgabe an die Tiroler Landesregierung kann hingegen vom Vorstand, Aufsichtsrat und von der Vollversammlung erfolgen. Eine Vollversammlung muss der Obmann auch dann gesetzlich binnen eines Monats ausschreiben, wenn der Aufsichtsrat dies mit Stimmenmehrheit verlangt.

Genau dies ist am 20.März 2017 auch passiert und wurde vom Aufsichtsrat am Dienstag, dem 6. Juni 2017 auch so bekräftigt. Am 20. März wurden vom Aufsichtsratsvorsitzenden (also nicht nur an Hand eines fälschlicherweise kolportierten „Handzettels“) die Anträge von Lienz, Kals, Matrei, St. Jakob und Sillian im Detail vorgetragen und zwar mit geplanten Maßnahmen, Investitionssummen und jeweils beantragten Beteiligungs-Wünschen für 10% der Investitionssumme.

In Lienz wurde eine Aufstockung des Aktienkapitals durch den TVBO beantragt, in den anderen Gebieten waren es atypisch stille Beteiligungsverträge. Auch die erforderlichen Darlehensaufnahmen (ohne Netto-Neuverschuldung) mit vorläufigem Annuitätenplan bis vorerst 2023 wurden präsentiert.

Die angeregte Erhöhung der Aufenthaltsabgabe um 50 Cent pro Ortstaxen-pflichtiger Übernachtung floss in diese Präsentation ein. Obmann Franz Theurl wurde beauftragt, gemeinsam mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden und den antragstellenden Unternehmen die Beteiligungsverträge im Detail auszuhandeln und die Vorarbeiten für Darlehensausschreibungen zu treffen.

Alle Beschlüsse in dieser Sitzung erfolgten mit 10:2 Stimmen bei einer Enthaltung. Am 20. März wurde nur, das zwischenzeitlich während der AR-Sitzung vom 06. Juni eingebrachte Ansuchen der neuen Hochgruben-Gesellschaft (für die Schischaukel Sexten-Sillian) noch nicht behandelt. In der AR-Sitzung im März nahm Vorstand Andreas Köll mit beratender Stimme teil, in der AR-Sitzung vom Juni nicht.

Diese Abläufe zeigen, dass sich Obmann, Vorstand und Aufsichtsrat bisher exakt an alle gesetzlichen Bestimmungen und Transparenzbestimmungen (es fanden ja auch mehrere Pressegespräche statt) gehalten haben und durchaus prozesskompetent waren!

Es liegt nun an der Vollversammlung, über die einzelnen Beteiligungsverträge abzustimmen und möglicherweise auch eine anteilige Erhöhung der Aufenthaltsabgabe an die Tiroler Landesregierung zu beschließen oder eben nicht. Bei dieser Abstimmung ist ausschließlich das Tiroler Tourismusgesetz anzuwenden. Letztendlich entscheidet dann die Tiroler Landesregierung nach Durchführung eines ordnungsgemäßen Anhörungsverfahrens über eine mögliche Erhöhung der Aufenthaltsabgabe sowie über die aufsichtsbehördliche Genehmigung einzelner oder aller Beteiligungsverträge.

Es ist auch allen Beteiligten klar, dass vor einem möglichen Mittelfluss alle behördlichen Genehmigungen und Voraussetzungen vorhanden sein müssen.

Sehr geehrter Herr Dr. Pirkner, was sollte also an dieser bisherigen Vorgangsweise seitens der jeweils zuständigen Organe des TVBO falsch oder intransparent abgewickelt worden sein? Sollten etwa ordnungsgemäß eingebrachte Anträge der größten Bergbahnenunternehmen des Bezirkes nicht behandelt werden und müsste man ihrer Ansicht nach, wirklich vor allen einzelnen Schritten jeweils das OK von Herrn HR Dr. Gerhard Föger einholen? Wäre dieser – gesetzlich als Aufsichtsbehörde – nicht erst dann zuständig, wenn die einzelnen Anträge (jeweils beschlossen von AR oder Vollversammlung) auf seinem Schreibtisch zur aufsichtsbehördlichen Genehmigung landen?

Die Organe des TVBO konnten offensichtlich dem Tiroler Tourismusgesetz keine andere Vorgangsweise entnehmen…….

    mischmaschin vor 4 Monaten

    Nur weil die Abläufe und Transparenzbestimmungen eingehalten wurde heißt das nicht, dass inhaltlich was Brauchbares dabei ist! Dr. Föger beschwert sich nicht über die Vorgangsweise, er würde sogar einem Antrag auf OT-Erhöhung durchaus Chancen einräumen. Das Thema ist, dass offenbar die TVBO-Führung nicht in der Lage ist zu verstehen, dass zuerst die gesetzlichen Vorgaben bei der Bilanzierung einzuhalten sind, bevor über Gelder verfügt wird, die noch nichteinmal beschlossen sind (eben die OT-Erhöhung)! Das ist das wahre Dilemma im TVBO!

    Schoene Dolomiten vor 4 Monaten

    Kleine Korrektur:

    In der Hitze des Tages (nur klimatisch gemeint) ist mir ein Tippfehler unterlaufen, den ich hiermit korrigieren möchte. Beantragt von den Lienzer Bergbahnen und den Bergbahnen der Schulz-Gruppe wurden jeweils 15% Beteiligung, also nicht 10%. Diese wurden auch so in die einzelnen Beteiligungsverträge aufgenommen, welche der vom Obmann verpflichtend auszuschreibenden Vollversammlung zur Genehmigung vorgelegt werden sollen.

wolfgangwien vor 4 Monaten

Hallo Matreier, also dein Bürgermeister hat die Ersatzstraße erfunden? Straßenbauer ist er also auch!!! Ja, so werden Legenden gemacht.

    Matreier vor 4 Monaten

    Wer sonst, die Ersatzstraße auf jetzigem Gemeindegrund, sags mir, wenn du es weißt?

    Stick vor 4 Monaten

    Lieber wolfgangwien, ich weiß es: Meinen Informationen nach, die auch in anderen Osttiroler Medien schon publiziert worden sind, hat sich die Geschichte der Idee einer Ersatzstraße folgendermaßen abgespielt: Im Matreier Tauernhaus gab es auch im untersten Abschnitt eine Talabfahrt der Bergbahnen von der früheren Bergstation „Venedigerblick“ herab. Diese führte knapp am Felbertauernsüdportal vorbei und war über die beim Ersatzstraßenbau abzureißende frühere Jausenstation Steiner mit diesem verbunden.

    Im Winter wurde dieser Schiweg nach Auflassung des Schigebietes als Rodelbahn vom Tauernhauswirt Andreas Brugger genützt, der gleichzeitig auch größter Grundeigentümer in diesem Bereich ist. Der Matreier Bürgermeister lud daraufhin nur ein oder zwei Tage nach dem verheerenden Felssturz den Tauernhauswirt sowie Vorstand Karl Popeller zu einem Lokalaugenschein und schlug diesen- auf Basis eines ersten Planes des Gemeindebauamtes einen Ausbau des Rodelweges zu einer Ersatzstraße vor. Damals war überhaupt noch nicht klar, welche Variante von der FAG selbst für den Neubau der eigentlichen Trasse ausgeführt werden sollte.

    Der Matreier Bürgermeister fuhr dann noch in der Woche des Felssturzes nach Innsbruck und ersuchte dort Landeshauptmann Günther Platter und LH Stv. Josef Geisler um eine Detailplanung der Ersatztrasse durch das Amt für Landwirtschaft in Lienz. Dieser Auftrag wurde sogleich erteilt und über das Wochenende geplant, sodass bereits eine Woche nach dem Felssturz eine Planung vorlag.

    Karl Popeller und Andreas Köll führten daraufhin Tag und Nacht Verhandlungen mit den betroffenen Grundeigentümern und gründeten eine neue Straßeninteressentschaft „Großvenediger Hochalpenstraße“ auf öffentlichem Gut unter Gemeindeverwaltung. Wenige Tage später war die Strasseninteressentschaft mit den weiteren Grundeigentümern rechtskräftig gebildet, wurde vom Bürgermeister eine Straßenbauverhandlung nach dem Tiroler Straßengesetz durchgeführt und etwa zwei Wochen später auch eine naturschutz- wasser- und forstrechtliche Verhandlung durch die Bezirkshauptmannschaft Lienz. Nur etwa 40 Tage nach Rechtskraft aller Bescheide war die neue Straßenverbindung in einer Rekordleistung der beauftragen heimischen Firmen und der Mitarbeiter der FAG fertiggestellt.

    Bereits zwei Tage nach dem Felssturz wurde auch von Karl Popeller und Andreas Köll eine neue Busverbindung Lienz-Matrei-Kitzbühel initiiert, wobei die Fahrgäste bis zur Fertigstellung der Ersatzstraße einige hundert Meter zu Fuß gehen mussten. Die Gepäckstransporte wurden über ein Spezialfahrzeug der Fa. Lindner organisiert. Durch diese Bypass-Verbindung konnte die Lebensader Osttirols nur etwa zwei Monate nach dem Felssturz funktional wieder hergestellt werden und wurden so der Felbertauernstraße AG Mauteinnahmen von etwa 6 bis 8 Mio Euro pro Jahr gerettet und zwar solange, bis die neue Felbertauerntrasse selbst im Abschnitt Schildalmen im August 2015 fertiggebaut war.

    Die Gesamtkosten für die Ersatzstraße beliefen sich auf rund 1,8 Mio Euro……….

    Danke lieber wolfgangwien, dass Sie uns Gelegenheit gegeben haben, diese Tatsachen der interessierten Öffentlichkeit mitzuteilen.

      skeptiker vor 4 Monaten

      @stick - darauf passt das Posting von "Kurgan" weiter unten recht gut, speziell der Teil " ...​WER DENN BITTE SONST? Hätten die Prägratner einen Tunnel graben sollen? Es war ja auch IM GEMEINDEGEBIET von Matrei. Daher konnten es auch "nur" die Matreier bzw. A.K. machen, weil es eben genau in diesem Gemeindegebiet passiert ist ..." AK hat hier seine Arbeit gemacht, sicher gut aber auch nicht mehr. Kein Grund für solche Huldigungsschreiben.

      Zuckerpuppe vor 4 Monaten

      Was bitte hat jetzt die Ersatzstrasse mit dem Artikel von Dr. Pirkner über Herrn Föger zu tun? - ihr verzettelt euch da irgendwie...

      Talpa vor 4 Monaten

      Muss man da jetzt Danke sagen, oder gehört es nicht zu den selbstverständlichen Pflichten eines Bürgermeisters, in akuten Notfällen STEUERGELDER dort hinzulenken, wo sie benötigt werden???

wolfgangwien vor 4 Monaten

Bravo Gerhard, weiter so! Bis dem Matreier die Luft ausgeht.

    Kilian1990 vor 4 Monaten

    Da arbeiten wohl zwei besondere "Tourismusexperten" gegen die Matreier zusammen. Der eine in der Tourismusabteilung des Landes, der andere bei der Österreich Werbung in Wien.

Matreier vor 4 Monaten

Eh klar, an allem sind wieder wir bösen Matreier schuld und der böse Dr. Köll, der nachweislich nicht an der letzten AR -Sitzung teilgenommen hat. Angeblich war nicht einmal ein böser Iseltaler dabei, als der TVB-Aufsichtsrat mit ganz großer Mehrheit an seinen Beschlüssen festgehalten hat?

Andreas Köll muss zudem wohl Tag und Nacht durchgepostet haben, wenn er wirklich alle diese Postings selbst geschrieben oder diktiert hat, schläft der Mann denn gar nie! Nur komisch, dass ich ihn heute schon sehr lange ganz entspannt in seinem Garten gesehen habe und jetzt wird er wohl Fußball schauen, so fanatisch wie er ist...

In einem geben Ihnen wahrscheinlich nicht viele im Bezirk recht: Es könnten doch tatsächlich einige „froh“ sein, Herr Dr. Pirkner, wenn Dr. Köll noch etwas länger hauptberuflich als Geschäftsführer und Gesellschafter im Tourismus tätig ist, denn vielleicht gibt es dann wirklich noch eine zweite oder dritte Schischaukel in Osttirol ?

Was wäre denn schlecht daran: Und etwas stimmt überhaupt nicht, Herr Dr. Pirkner: Nicht Matrei-Kals oder Schultz haben bisher am meisten vom TVB bekommen (etwa zwei Millionen Euro für das Grossglocknerresort...), das war schon die Lienzer Bergbahnen AG mit etwa neun Millionen Euro seit Beginn der Fusion: Sogar 700.000 Euro für das Tourismushaus wurden dafür umgewidmet...

Und etwas habe ich auch noch nicht gewusst, Herr Dr. Pirkner: Liegt die Felbertauernstrasse, die - in ihrer größten Krise während des Felssturzes - gerade von Dr. Köll mit seiner Idee einer Ersatzstraße sowie natürlich von Mag. Popeller und LH Platter wieder auf Erfolgskurs gebracht worden ist, jetzt plötzlich in Lienz und werden die Mautgelder, aus denen die OIG gespeist wird, jetzt plötzlich in Lienz eingenommen? Der AR-Vorsitzende dort ist erstaunlicherweise Dr. Föger und neben einem weiteren Landesvertreter sitzen dort tatsächlich auch zwei Bundesvertreterinnen, also kein einziger Matreier?

Aber vielleicht werden Sie jetzt gerade dieses Posting nicht bringen, weil es tatsächlich aus Matrei kommt?

    senf vor 4 Monaten

    matreier und osttiroler: eure argumentation finde ich, wie aus dem letzten winkel geflucht. wenn man im iseltal nicht kapiert, dass der TVBO nicht fördergeber sein kann, dann glaubt weiter daran. die zeiten, in denen der landeshauptmann oder dier bürgermeister bei blasmusik und schützenempfang mit der schockoladentüte seine bürger faszinieren konnten, sind längst vorbei. das was du behauptest ist leider - wie immer - aus dem zusammenhang gerissen. schade. wie kann köll als geschäftsführer kaufmännisch begründen, warum für die investitionsvorhaben an den bergbahnen genau die aufgelisteten beträge aus dem TVBO-budget erforderlich sind. das sind im hinblick auf die vorhaben mit investitionskosten von 80 mio euro ja nur peanuts! schultz als unternehmer probiert es wahrscheinlich deshalb, weil ihm das köll als sein geschäftsführer höchstwahrscheinlich einredet. vielleicht hat der liftbetreiber den antrag gar nicht selber geschrieben, vom AR beschlossen wurde ja nur ein handzettel mit der wunschliste, die Dr. Föger nun zu recht anzweifelt. wirtschaftlich würde das schulz sicher alleine schaffen, auch ohne die drohung verschiedener P-soldaten hier im forum, die ja gerne behaupten, der weltuntergabg im osttiroler tourismus stehe bevor, wenn das geld nicht fließt. gibst du mir ein kleinwenig recht? und bitte hört endlich damit auf, den "Anda" als euren tate in den himmel zu heben. es ist doch völlig egal, wem die idee der neuen umfahrungsstraße am felbertauern-Südportal zuzuschreiben ist. PS: kannst du mir bitte auflisten, was BR Dr. Köll bisher in wien für unser schönes land erreichen konnte?

      Osttiroler.. vor 4 Monaten

      Lieber senf! Schön langsam gehen wohl die Argumente aus, vor allem die sachlichen, also auf Tatsachen begründet?

      Dr. Andreas Köll hat bei manchem dieser Kommentare sicherlich ein Déjà-vu, mit den Jahren des Kampfes um die Schischaukel Kals- Matrei...

      Wenn Dr. Köll aber wirklich so einflussreich wäre, wie Dr. Pirkner in seiner „Meinung“ schreibt, dann bräuchte man sich wirklich keine Sorgen um die Schischaukel Sexten- Sillian oder eine durchaus mögliche, spätere Verbindung von der Brunnalm in St. Jakob zum Thurnthaler machen...

      Aber in unserem Bezirk gibt es wohl nach wie vor so viele Verhinderer oder zumindest Verzögerer, die dafür mitverantwortlich sind, dass Osttirol heute noch touristisch und wirtschaftlich nicht weiter ist, wie es eben ist!

      Und etwas ist klar, lieber Senf- also nicht Äpfel und Birnen - verwechseln: Eine Beteiligung ( egal ob in Aktienform oder still...), ist noch lange keine Förderung, also bitte auch bei emotionalen Postings korrekt bleiben!

      senf vor 4 Monaten

      osttiroler@: du/ihr könnt die dinge verdrehen wie ihr wollt. ob es nun förderung, sitlle beteiligung, zuschuß oder spende heisst, ist egal. das raubrittertum um die gelder des TVBO muß ein ende haben. osttirol könnte touristisch viel weiter sein, wenn es sich am markt bemerkbar machen würde. ein guter kaufmann stellte seine ware in die auslage, damit sie nicht zum ladenhüter wird. egal welchen wert sie hat. aber das scheint ihr alle nicht zu begreifen! da nützen auch eure rundmails nichts.

    Kurgan vor 4 Monaten

    Zwei Dinge gilt es hier anzusprechen: 1. Immer wenn ein Bericht in Richtung Andreas Köll abzielt, schreiben hier Poster unter Nicknames, die man nie zuvor und höchstselten auch irgendwann nochmal danach, hier drinnen sieht. Diese beginnen dann immer wie folgt mit dem Werfen folgender Nebelkerzen: a. Immer sind "WIR" Matreier schuld (Nein! Nur Andreas Köll. Nicht DIE Matreier. Sieht man dann ja, beim Aufzählen der Leistungen des Andreas Köll. Da ist da nie von DEN Matreiern die REde, sondern vom ihm. ;-) Also NEGATIV = WIR MATREIER / POSITIV = ANDA K.) Sehr einfach zu durchschauen b. Die weitere Schuldfrage. Die Beamten lassen uns. Vor allem weil das sowieso Nordtiroler sind und sich in Nordtirol nie so aufspielen würden. Hier wäre der Gegenbeweis besser als die reine Behauptung. Aber wer braucht schon Fakten, wenn er was behaupten kann, was erst andere beweisen sollten. c. Die Reisner ist auch noch schuld. Und die Lienzer profitieren auch viiiiiiiiieeeeel mehr, weil die haben ein Tourismushaus dort stehen. Und WIR Matreier nicht. Stimmt. Ihr habt ein Nationalparkhaus. Das Tourismusbüro in Lienz ist aber in einem Haus untergebracht, dass einer privaten Person bzw. Gruppe gehört. Und das man dort Touristen über Osttirol informiert, wo sie in Massen anzutreffen sind, macht doch eher Sinn, als den typischen bestehenden Mechanismen der Gießkanne zu folgen: In Kalkstein haben wir auch lange nichts mehr getan, oder in Lana, in Zotten oder in Hinterbichl... mieten wir uns doch dort ein... und jetzt noch Punkt 2. Immer wird auf die geographische Situation Matreis hingewiesen (Lieblingszitat Köll: zweitgrößte blablabla und zweitgrößte sowieso). Von daher sind gewisse Postings und deren geistiger Vater wieder schnell zu entlarven. Und wenn man sich dann brüstet, dass es ja die Matreier - nein, Verzeihung - "Andreas Köll" war, der eine Ausweichroute für die Felbertauernstraße fand... dann muss man fragen: WER DENN BITTE SONST? Hätten die Prägratner einen Tunnel graben sollen? Es war ja auch IM GEMEINDEGEBIET von Matrei. Daher konnten es auch "nur" die Matreier bzw. A.K. machen, weil es eben genau in diesem Gemeindegebiet passiert ist. Wer so dämlich argumentiert, dem könnte man auch dummerweise entgegnen: "Eigentlich sind ja auch die Matreier schuld, dass der Berg runtergekommen ist." (Aber das waren dann wahrscheinlich wohl doch eher wieder die bösen Beamten aus Nordtirol und Lienz)

    So! Wurde jetzt ein wenig lang. Vergebung. Aber die ständig wiederholte gleiche Leier geht mir einfach gehörig auf die Produkte die Hühner legen!

      skeptiker vor 4 Monaten

      @kurgan - Zustimmung, sehe ich ähnlich.

      Zuckerpuppe vor 4 Monaten

      dank "hotmail &Co." brauchts nur 1 Person, um x-mal zu posten und noch öfter zu zustimmen oder nicht zuzustimmen - sehr amüsant.

bergfex vor 4 Monaten

Herr Gerhard Pirkner, ich danke für diesen tollen Artikel. Nun warten wir bis die bekannten "Iseltaler" wieder ihre Wahrheit hier kund tun.