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Lienz sollte sich dem Alemagna-Widerstand anschließen

Die offizielle Unterzeichnung des Memorandums wäre ein Signal in Richtung Brüssel.

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Gerhard Pirkner ist Herausgeber und Chefredakteur von „Dolomitenstadt“. Der promovierte Politologe arbeitete als Kommunikationsberater in Salzburg, Wien und München, bevor er nach Lienz zurückkehrte und 2010 „Dolomitenstadt“ ins Leben rief. 2025 erhielt Pirkner für seine journalistische Arbeit den Walther-Rode-Preis.

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Osttiroler Allianz mit den Alemagna-Betonierern?

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16 Postings

Schoene Dolomiten
vor 9 Jahren

Auch mit dem inzwischen schon legendären „ Köll-Bashing“ auf dolomitenstadt wird es nicht gelingen, dieses Thema vor zwei anstehenden Wahlen in Bund und Land wieder hochzukochen: Das nützt dem Matreier Bürgermeister nur und erhöht weiter seinen Bekanntheitsgrad, weshalb er Gerhard Pirkner oder Puls 4 eigentlich dankbar sein müsste.

Die weltweite Glaubwürdigkeit mancher Medien nimmt mit solchen Aktionen nur immer mehr ab und werden die Menschen zunehmend Medien-kritischer...Grün-Themen sind zudem derzeit in Österreich nicht gerade „in“, siehe z.B. dritte Piste in Schwechat, und die Grünen ohnehin gerade dabei, sich selbst abzuschaffen: Mit dem Rauswurf ihrer Jungen, die jetzt mit der KPÖ kandidieren und dem Rauswurf von Peter Pilz, der vehement gegen den „politischen Islamismus“ kämpft, werden die Grünen nicht mehr grüner und wohl so niedrig einstellig bei den Nationalratswahlen bleiben, dass sogar der Wiedereinzug fraglich ist. Da hilft auch das künstlich hochgezogene grüne Krokodil „Alemagna“ nichts! Wie sich diese Niederlage dann auf die Landtagswahlen in Tirol auswirken wird, werden wir sehen...

Und ob die Italiener ihr Autobahnnetz mit Unterstützung des „Junker-Fonds“ weiter ausbauen oder nicht, wird mit Sicherheit nicht in Osttirol entschieden werden: Da werden auch neue Technologien wie Wasserstoff (was wird etwa in dreißig Jahren durch die TAL- Röhre fließen?) oder die boomende E-Mobilität eine entscheidende Rolle spielen und dann ist das alles nur mehr eine Frage der Frequenz. Nur eines ist schon jetzt sicher: Eine Alemagna wird nie durch Osttirol gebaut werden und der Anschluss des norditalienischen Autobahnnetzes aus Friaul/Venezien an das hochrangige südösterreichische Straßennetz wird nicht über Kartitsch erfolgen:

Das ist nur ein verzweifeltes, grünes Krokodil zur „Sauren Gurken-Zeit!“

 
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iseline
vor 9 Jahren

Ich finde nicht nur in Lienz, sondern auch im Drautal und Iseltal sollten die Bürgermeister öffentlich ihre Haltung zur Alemagna kundtun und hoffentlich einer neuen Transitautobahn entgültig eine Absage erteilen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Großteil der betroffenen Bevölkerung so ein Projekt vor der Haustür haben möchte. Wenn man sieht, wie sehr die Bevölkerung z. B. in Nortirol an der Autobahn an Lärm, Abgasen, Bodenverbrauch, Abnahme des Fremdenverkehrts ... leidet, sollte sich das niemand für Osttirol wünschen. Dem Kartitscher Bürgermeister mit seinen Mitstreiter sei für sein Engagement sehr gedankt.

 
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Gorilla im Nebel
vor 9 Jahren

Eine Abstimmung im Lienzer Gemeinderat zu diesem Thema wäre sehr interessant! Hoffentlich wird ein Antrag eingebracht. Ich bin nicht sicher, ob alle Hände in die Höhe gehen, wenn es um die Abwehr dieses Autobahnprojektes geht. Immerhin haben es in der ÖVP sowohl Bürgermeisterin Machné als auch Dr. Hibler als Bürgermeister befürwortet, oder täusche uch mich da?

 
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Orgel
vor 9 Jahren

Eine Autobahn wäre ja toll finde ich dann würde man von Lienz nach Innsbruck schneller kommen das ist meine Meinung dazu.Jetzt fahren wir mindestens 3 Stunden aber gleichzeitig gehörte die Eisenbahn ausgebaut und hier so wie die Schweiz der Güttertransit auf die Schiene getan.das ist meine Meinung dazu.

 
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walker
vor 9 Jahren

Alle denken etwas zu kurzsichtig. Es ist das Zeitalter der Menschheit. Warum sollten wir keine Alemagna bauen?

 
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    aigner100
    vor 9 Jahren

    na dann viel Spass! ich würde dir raten einmal für 1 Monat ins Wipptal oder Eisacktal neben der Autobahn zu wohnen. dann bin ich sicher dass dir solche Sprüche vergehen

     
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    PdL
    vor 9 Jahren

    Das Zeitalter der Menschheit sollte eigentlich allzeit Gültigkeit besitzen, ich wüsste auch nicht, wann das mal anders war, aber als Argument pro Alemagna taugt es gar nicht.

    Aber wenn wir uns darauf beruhen, dann läge wohl die Kurzsichtigkeit darin, wenn wir es zulassen würden die Alemagna zu bauen, gegen die Interessen von Menschen.

    Abgesehen von den paar wenigen, die via Korruption dadurch profitieren würden - solche soll es ja auch geben, deren Moral durch die Brieftasche definiert wird.

    Osttirol leidet heute schon durch den exorbitanten Straßenverkehr mitsamt seinen negativen Folgen wie Lärm- und Schadstoffemissionen - mit einer zusätzlichen Belastung wäre weder den Osttirolern noch dem Tourismus gedient.

     
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      walker
      vor 9 Jahren

      Manche scheinen Hellseher zu sein. Und weiters glauben manche noch wie so mancher Naturschützer, dass man als Mensch in die Natur eingreifen kann um sie vor allem Schlechten zu schützen, Tiere vor dem Aussterben zu bewahren etc. Wie selbstsüchtig! Die Erde wird die Menschheit bald abschütteln und sich Billionen von Jahren weiter um die Sonne drehen. Also da muss man sich nicht so aufbuddeln. Mit euren Gegenstimmen verliert ihr nur wertvolle Lebenszeit.

       
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beobachter52
vor 9 Jahren

Wer sich den Plan etwas genauer ansieht und die Natur etwas kennt, weiß eigentlich sofort, um welche unmögliche, unrealistische, undurchführbare Seifenblase es sich handelt! Nur eine Frage: Wie kommt die Autobahn von Kartitsch nach Tassenbach?

Einige (un)wichtige Journalisten und Politiker machen daraus aber ein immer wiederkehrendes Thema - Hauptsache gegen Köll und Theurl (auch wenn sie nichts mit der Sache zu tun haben) ....

 
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    aigner100
    vor 9 Jahren

    fakt ist dass obgenannte Herren sehr wohl Mit der Sache zu tun haben, haben nur nicht geglaubt dass man ihnen so schnell auf die Schliche kommt. alemagna ist leider wieder Thema. wenn man jetzt nicht massiv dagegen vorgeht und zusammenhält, dann kann die nächste Generation auswandern .

     
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multi 1
vor 9 Jahren

Was wollen unsere Politiker bringen ja nicht mal eine Umfahrung Lienz zusammen ,einen neuen Airport hätt ma a gern aber wo, und jetzt kommt a Autobahn du mein glückliches Osttirol.

 
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Unholder0815
vor 9 Jahren

Wie die Zeiten sich immer wieder wiederholen. Seinerzeit waren auch alle gegen einen Felbertauerntunnel. Schande Schande

 
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    Thomas28
    vor 9 Jahren

    Auch gegen die Umfahrung Steinfeld.

     
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    aigner100
    vor 9 Jahren

    osttirol als Durchzugsland, bitte vorher nachdenken und dann schreiben.

     
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Vlad Tepes
vor 9 Jahren

Unsere zwei Cheftouristiker treten wirklich in jeden Fettnapf ! ...und von die schworzn Manda is halt leider nix anderes zu erwarten!

 
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thomas78
vor 9 Jahren

Danke für diesen, so treffenden, Kommentar!

 
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