Auch in Matrei wird nach Unwettern aufgeräumt

Priorität haben Brücke im Landecktal und Zufahrt zur Fraktion Raneburg.

Nicht nur in Kals laufen die Aufräumungsarbeiten nach den Unwetterschäden der letzten Tage auf Hochtouren, auch in Matrei wird gebaggert. Die gewaltige Mure, mit der der Petersbach die Felbertauernstraße teilweise verschüttete, verwüstete auch die darunter liegenden landwirtschaftlichen Flächen, die Zufahrtsstraße zur Fraktion Raneburg und zerstörte eine Brücke. Nur knapp verschont blieben einige ganzjährig bewohnte Häuser.

Auf dem Luftbild ist gut zu erkennen, wie sich die Petersbach-Mure in das Tauerntal hineinschob.

„Vordringlich ist die Wiederherstellung der Brücke und des Zufahrtsweges in die Fraktion Raneburg“, erklärt Bürgermeister Andreas Köll. In einigen Geschiebe-Auffangbecken – unter anderem am Zlemmbach, Steinerbach und im Matreier Tauerntal – müssen 10.000 Kubikmeter Murmaterial ausgeräumt werden.

Viele Rückhaltebecken, hier am Zlemmbach, sind voll und müssen ausgebaggert werden, um wieder neues Material aufnehmen zu können.

Sofortmaßnahmen für den ganzjährig bewohnten und bewirtschafteten Dauersiedlungsraum wurden laut Köll bei der Gebietsbauleitung Osttirol der Wildbach- und Lawinenverbauung beantragt. Zwei Erkundungsflüge brachten Klarheit über die Lage. Bei diesen Flügen mit dem Polizeihubschrauber „Libelle Klagenfurt“ entstanden auch die hier gezeigten Bilder.

Unter den Geröllmassen kaum zu sehen ist die zerstörte Brücke im Landecktal. Fotos: Andreas Köll
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