OLALA: Luke Jerram ist „over the moon“

Vermisster Mond aufgetaucht, Künstler überglücklich! Lienz wird leuchten.

„Museum of the Moon“ nennt Künstler Luke Jerram seine sieben Meter große, originalgetreue Nachbildung des Planeten.

Ein Mond ging verloren. Diese Schlagzeile geisterte in den letzten Tagen durch die Medien in halb Europa. Das Kunstobjekt, das für das Straßentheaterfestival Olala in Lienz gedacht war, verließ am 10. Juli 2018 Bristol in England und hätte am 16. Juli in Lienz eintreffen sollen. Doch der Mond ist in Osttirol nicht angekommen. Selbst nach mehrfachem Intervenieren bei der Speditionsfirma war es unmöglich herauszufinden, wo denn nun der Mond sei. Der verärgerte Künstler startete daraufhin eine Kampagne unter dem Motto „Find the Moon“, u.a. auf Twitter:

Luke Jerram, der Schöpfer dieser Installation, besitzt insgesamt sechs Monde, die weltweit im Einsatz sind. Zwei davon befinden sich derzeit in Kanada, einer in Peking, einer in Paris und einer in Galway/Irland. Der sechste Mond, der für das Olala 2018 gebucht wurde, war unauffindbar, es gab auch keinen Ersatz. Der ist nun nicht mehr notwendig, denn heute Mittag kam die, für den Künstler und die Organisatoren, erlösende Nachricht: Der Mond befindet sich bereits in Österreich, er wurde nur in einem Depot in Graz zwischengelagert – aus welchen Gründen auch immer! Es wird ihn nun doch geben, den leuchtenden Mond in Lienz, auch wenn im restlichen Österreich eine Mondfinsternis herrscht.

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