TVB-Wahl 2019 in Osttirol: Denken wir positiv!

Der alte Obmann ist der neue und es ist Zeit, wieder zur Sacharbeit zurückzukehren.

Schon das Wienerlied weiß: „Kaner kann den Wurschtel derschlagen!“ Und wer es bisher in Osttirol nicht wusste, ist spätestens seit der langen TVBO-Wahlnacht von 29. auf 30. Jänner eines Besseren belehrt: Keiner kann offenbar Franz Theurl vom Obmannsessel des Verbandes drängen, wenn er den Platz nicht freiwillig räumt. Ich war im Stadtsaal dabei und möchte am Tag danach ein Resümee ziehen, das hoffentlich den einen oder anderen Fan oder Gegner des Langzeit-TVB-Zampanos nachdenklich stimmt.

Der Abend war lang und begann mit dem üblichen Prozedere einer Vollversammlung, nämlich einer Rückschau auf das Jahr, gespickt mit vielen Zahlen und Bildern. Wir werden diese Rückschau demnächst auf dolomitenstadt.at näher beleuchten, erstens weil in der Hektik des Livetickerns keine Zeit für eine vertiefende Beschäftigung mit den sachlichen Themen blieb und zweitens weil mich das Desinteresse weiter Teile des Publikums an diesem inhaltlichen Aspekt des Abends sehr nachdenklich gestimmt hat.

Das TVB-Team rund um Otto Trauner hatte Interessantes zu berichten. Doch das Interesse an Sachthemen hielt sich in Grenzen. Foto: Expa/Groder

Offenbar sind viele Mitglieder der „Opposition“ im TVBO nicht mehr bereit und in der Lage, zuzuhören, in Themen sachlich einzutauchen und auch einmal etwas für bare Münze zu nehmen, das von den Mitarbeitern des Verbandes in durchaus aussagekräftigen Präsentationen gezeigt wird. Der Generalverdacht, dass alles, was aus dem Umfeld von Franz Theurl kommt, in die Kategorie Fake News oder Fata Morgana fällt, ist nicht nur unberechtigt, er ist lächerlich! Ich arbeite als Online-Unternehmer und als Journalist seit vielen Jahren mit Bernhard Pichler, Otto Trauner, Barbara Nussbaumer und den übrigen Mitarbeitern des TVBO zusammen. Nicht alles, was der Verband an Kommunikation liefert, finde ich gut und wer mich kennt, weiß, dass ich mit Kritik auch nicht hinter dem Berg halte.

Aber eines ist in den letzten Jahren klar erkennbar: Die Arbeit des TVBO entwickelt sich sichtbar und messbar weiter, was meines Erachtens vor allem an einem beharrlichen, homogenen Team rund um Interims-Geschäftsführer Otto Trauner und Interims-Marketingleiter Bernhard Pichler liegt. Dieses Team agiert nicht spektakulär, aber solide. Ein gutes Beispiel dafür ist die Online-Kommunikation des Verbandes, die mittlerweile  mit den Nordtiroler Verbänden mithalten kann. Das war nicht immer so. Da hat sich viel getan. Was genau, wurde am 29. Jänner auch gezeigt, ebenso wie eine Menge an vorwiegend kleineren Projekten, von denen einige recht ambitioniert anmuten. Doch die meisten Menschen im Saal hatten offenbar keine Lust, sich all das anzuhören. Es wurden keine Fragen zu den Projekten gestellt, es gab nicht einmal den Ansatz einer konstruktiven Diskussion.

Man darf den quirligen Pensionisten Franz Theurl nicht unterschätzen, das haben seine Gegner im Stadtsaal einmal mehr gelernt. Doch überschätzen sollte man ihn auch nicht. Foto: Expa/Groder

Im Gegenteil. Die Aggression gegen Franz Theurl überschritt klar die Grenze zum Irrationalen, etwa als die Gegner Theurls eine Entlastung des Vorstandes im Zusammenhang mit dem Jahresbudget 2017 verweigerten. 2017 saßen noch Andreas Köll und Sepp Schett neben Theurl im Vorstand. Ob das beim Misstrauensvotum allen bewusst war? Ich bezweifle es. Als sich am Ende des Abends die Frustration mancher Stadtsaal-Besucher mit wüsten Beschimpfungen des Landesbeamten Gerhard Föger entlud, war der Tiefpunkt in der Diskussionskultur erreicht.

Ich für meinen Teil habe mir auf dem Heimweg von der Versammlung – es war 2.00 Uhr morgens! –  vorgenommen, ab sofort nach den guten Seiten des Osttiroler Tourismusverbandes zu suchen und diese Seiten auch aufzublättern. Permanentes Krankjammern ist ungesund, langweilig und kontraproduktiv, ebenso wie die Identifikation einer vielschichtigen und durchaus rührigen Organisation mit einer einzigen Gallionsfigur. Franz Theurl mag auf seine Art wichtig sein, aber er ist und war nie allein entscheidend für den Erfolg – oder Misserfolg – der Tourismusdestination Osttirol. Man darf den quirligen Pensionisten nicht unterschätzen, das haben seine Gegner im Stadtsaal einmal mehr gelernt. Doch überschätzen sollte man ihn auch nicht.

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Philosoph

4.211 ordentliche Mitglieder und damit Beitragszahler hat der TVBO. Dazu kommt noch ein „freiwilliges“ Mitglied in Person des Pensionisten Franz Theurl, der es wieder nur mit Hilfe (zumindest) eines Bgm. gerade noch einmal geschafft hat, für vorerst unbestimmte Zeit den Obmannsessel zu „verteidigen“.

Aber um welchen Preis?

4.212 Mitglieder hat somit derzeit der TVBO: Davon haben 666, oder 15,8% Theurl“s „Bezirksliste“ gewählt. 985 oder 23,4% haben ihn nicht gewählt, ebensowenig wie „die schweigende Mehrheit“ von 2.561 Mitgliedern oder 60,8 %, das sind 84,2% aller Mitglieder, die ihn offensichtlich nicht (mehr) als Obmann haben wollten! Die Zustimmung ist damit neuerlich gesunken und die touristische Stimmung in Osttirol „im Keller“, vor allem im Kreise hunderter Privatzimmervermieter und Kleinbetriebe, die seit etwa einem halben Jahr Folgendes beklagen: Die, über den TVBO erkennbar organisierten Anfragen und noch mehr die konkreten Buchungen über diese Schiene, sind noch mehr „im Keller“, als die Stimmung!

Trotz einer schneereichen Saison und idealen Bedingungen für Wintersport hat es schon lange kein solches „Jännerloch“ mehr gegeben.

Zufälligerweise auch seit dem „unfreiwilligen Ausscheiden“ von Eva Haselsteiner durch das „freiwillige Mitglied“, fühlen sich viele „Kleine“ geradezu im Stich gelassen und überhaupt nicht mehr betreut! Neben dem touristischen „Stillstand“ in Lienz sollte sich Obmann Theurl jetzt unverzüglich um ein Sondermarketing für die noch laufende Wintersaison, insbesondere aber den kommenden Sommer und Winter kümmern, wobei aller Hoffnungen wohl eher auf den beiden neuen Vorstandsmitgliedern Martin Gratz und Peter Wibmer liegen: Die Frage wird nur sein, inwieweit auch sie Theurl wieder „auszubremsen“ versucht und alles wieder selbst machen möchte, mit einer möglichst schwachen Geschäftsführung in Bezug auf ihr Durchsetzungsvermögen, so wie er dies auch schon bei Thomas Winkler und dessen Vorgängern im Vorstand gemacht hat?

Wie lange kann sich der Osttiroler Tourismus so einen Obmann überhaupt noch leisten, fragen sich immer mehr?

Markus aus den Hohen Tauern

Fakt ist - das Wahlergebnis: Bezirksliste 6 Mandate Team Osttirol 4 Mandate Schultz Liste 2 Mandate

Stärkste Liste stellt den Obmann und Aufsichtsratsvorsitzenden. Team Osttirol mit Martin Gratz und Schultz Liste mit Peter Wibmer im Vorstand vertreten, jeweils mit einem Drittel. Finde ich gerecht. Martin Gratz und die Schultz Liste können sich jetzt mit den im Wahlkampf kommunizierten Strategien, Visionen and so on voll einbringen. Viel Spaß!!!

Franz Brugger

@gehoert: Genau die Denke, dass man den (Bürgermeister)Kollegen, in diesem Fall AK unterstützen müsste, führt zu den in Osttirol besonders verbreitetern Interessenskonflikten der Ämtersammler. Im Gegensatz zu 2017 haben die Gemeindevertreter bei der Wahl Vorstand und AR-Vorsitz meiner Meinung nach ausgewogen reagiert.

Da Herr AK bekannt ist für infrastrukturelle Begehrlichkeiten finde ich es gut, dass er nicht Aufsichtsrat-Vorsitzender ist.

    Ma St

    Etwas ist so sicher wie das Amen im Gebet, Herr Brugger: Wenn Gemeindevertreter nicht einmal mehr ihre eigenen Wähler vertreten, die sie entsendet haben, dann werden auch sie von diesen nicht mehr gewählt werden, so einfach ist das!

      Franz Brugger

      Hier geht es meiner Meinung nach nicht um die Gemeindebürger - ich meine damit, dass es nicht automatisch sein muß, dass ein Bgm. Anrecht auf Stimmen seiner BGM-Kollegen haben muss.

      Es wurde ja beklagt dass offensichtlich AK deshalb nicht AR-Vorsitzender wurde, weil zumindest einer sder beiden BGM - Vertreter ALLER Gemeinden - AK nicht gewählt hat.

GinTonic

Was ist das überhaupt für ein Wahlrecht, egal, ob man es nach dem Prinzip 'One man, one Vote', oder nach einem, durchaus auch zulässigen Kapitalstimmrecht betrachtet: In beiden Fällen dürfte Franz Theurl nicht mehr TVB-Obmann sein! Das Tiroler Tourismusgesetz gehört daher dringend reformiert, ebenso wie das Wahlrecht in den USA, wo Donald Trump bei der Präsidentenwahl sage und schreibe um 2.864.974, also fast um 3 Millionen Stimmen weniger hatte, als Hillary Clinton! Das Ergebnis bei der TVB-Wahl 2019 'gegen Theurl', war dieses Mal sogar noch ausgeprägter, als im Dezember 2017: 985 Stimmen nach Köpfen gegen und nur 666 für ihn, das ist ein Überhang von 319 Stimmen dagegen! Der Unterschied an Ablehnung ist neuerlich angestiegen und damit sicherlich repräsentativ für die Stimmung innerhalb der gesamt 4.212 derzeitigen Mitglieder des Tourismusverbandes Osttirol. Aber auch nach dem Kapitalstimmrecht gibt es eine klare Mehrheit gegen Theurl: 17 Einser x 111 wären 1.887 Stimmen gegen ihn, 57 plus 8 Zweier x 23 wären 1.595 Stimmen und 775 plus 128 wären 903 Stimmen gegen ihn, zusammen somit 4.385 Stimmen gegen den Langzeitobmann. Für ihn waren dieses Mal 13x111 Stimmen in der Einser, somit 1.443, 71x23 Stimmen in der Zweier, somit 1.633 Stimmen und nur 582 in der Dreier, gesamt sohin gesamt 3.658 Stimmen nach Kapital-oder Kurienwahlrecht: Wäre also im Stadtsaal über den Obmann geheim so abgestimmt worden, wie über die Jahresrechnung 2017, so wäre Franz Theurl bereits Geschichte und könnte endlich seine wohlverdiente Pension genießen. Wenn ich richtig gerechnet haben sollte, sind das rund 727 Stimmen mehr (nach Kapitalstimmrecht) gegen Theurl, als für ihn. Wenn zudem ein einziger Bürgermeister dazu genügt, eine derartige Wahl zu entscheiden, besser vielleicht 'umzudrehen', oder ein oder zwei Einser-Stimmen zu wenig für eine , offensichtlich von einer großen Mehrheit gewünschte Veränderung sind, dann ist wohl etwas 'faul im Staate Dänemark?' Was wird sich also der Gesetzgeber in Tirol bei derartigen Missverhältnissen überlegen, wenn die 'Anti-Tourismusstimmung' und Wählerfrustration immer größer wird? Die nächste Chance zur Veränderung gibt es spätestens im Dezember 2019, wenn über die Jahresrechnung 2017 abgestimmt wird: Sollte der damalige Vorstand mit Franz Theurl, Thomas Winkler und Werner Fröml neuerlich nicht entlastet werden, so hätten zumindest Winkler und Fröml kein Problem, da sie jetzt ja im Aufsichtsrat sind. Theurl könnte aber endlich den Platz freimachen müssen für die, von ihm schon 2017 selbst mehrfach angekündigte Veränderung und Erneuerung: Ein Rücktritt schon vorher in allen Ehren wäre vielleicht doch angebracht? Damit würde er den hohen Standards entsprechen, welche Dr. Gerhard Föger in der Vollversammlung als 'tirolweit üblich' bezeichnet hat: Wollte Franz Theurl eigentlich nicht schon 2017, 'nach ein bis zwei Jahren', für eine geordnete Übergabe sorgen und 'die jüngere Generation' ranlassen? Jetzt - nach einem 'so überzeugenden Wahlerfolg‘ - wäre die beste Gelegenheit dazu, und das noch ohne Gesichtsverlust! So wie alle den Langzeitobmann kennen und nach seinen jüngsten Ansagen (natürlich nach der Wahl) in einer Osttiroler Wochenzeitung, fühlt er sich aber 'fit wie ein 40jähriger...' Die Hoffnung stirbt zuletzt, werden sich Martin Gratz oder Thomas Winkler bei dieser Lektüre gedacht haben.

    Schoene Dolomiten

    @ Gin Tonic Wie kann so was sein? Beim Stimmrecht nach Köpfen wären das ja 60% (985) gegen Theurl und nur 40% (666) für ihn?

    Beim Kapitalstimmrecht 55% (4.385) gegen Theurl und nur 45% (3.658) für ihn? Wer kann mir dieses System erklären?

    doiga

    Lieber GinTonic, leider hast du vergessen das es drei Listen in den Aufsichtsrat geschafft haben. Bezirksliste mit 6, Team Osttirol mit 4 und die Liste Schulz mit 2 Aufsichtsräten. Das bedeutet nach dem Kapitalrecht: Bezirksliste 3658, Team Osttirol 2086 und Liste Schulz 1887. Logische Schlußfolgerung - die Bezirksliste stellt den Obmann.

      VirgentalerIn

      @doiga: Jeder wusste vor der Wahl, dass die Liste Schultz und das Team Osttirol Verbündete sind und Martin Gratz als Obmann haben wollen. Deine Rechnung geht daher auch nach Kapital nicht auf: 55 Prozent des Kapitals wollten Franz Theurl nicht mehr haben und sogar 60% der Stimmen. Jeder Kandidat, der sich an einen gewissen Ehrenkodex hält, würde eine derartige Botschaft verstehen und zurücktreten! Aber doch nicht ein Franz Theurl...

      doiga

      @VirgentalerIn: Meine Rechnung stimmt sehr wohl. Wenn das Team Osttirol und die Liste Schulz mit nur einer gemeinsamen Liste angetreten wären, hätten sie auch eventuell Anspruch auf mehr gehabt. Bei zwei getrennten Listen nicht! Warum wohl haben sie mit zwei Listen kandidiert? Um mit unterschiedlichen Programmen mehr Wähler anzusprechen!? In diesem Fall haben sie sich verspekuliert. Nur weil im Vorfeld eine Zusammenarbeit kommuniziert wurde, ändert das nichts daran, dass es zwei Listen sind. Schon mal nachgedacht, dass bei den letzten Landtagswahlen 56% nicht die ÖVP gewählt haben und trotzdem unser LH Platter heist?

    steuerzahler

    Kapitalwahlrecht, was für ein Wort, oder besser Zustand? Ich hätte bitte gerne kein Kapitalstimmrecht mehr und würde hiermit gerne auch nichts mehr einzahlen müssen.

Schoene Dolomiten

Franz Theurl hat durch seinen Willen zum unbedingtem Machterhalt nicht nur eine Nachwuchshoffnung mit Thomas Winkler geopfert, sondern auch die zweite Lienzer Nachwuchshoffnung und einzige Frau mit der Chance auf ein Mandat, Anna Geiger-Vergeiner. Diese ist zudem auch noch Wirtschaftsbundobfrau von Lienz.

Wenn der Pensionist Franz Theurl verzichtet hätte, wäre Thomas Winkler sogar einstimmig zum Obmann gewählt worden und Anna Geiger-Vergeiner zumindest im Aufsichtsrat. Ist das etwa die angekündigte Verjüngung und Erneuerung auf der „Bezirksliste“?

Bergzeit

Sehr geehrter Herr Pirkner, ich schätze in der Regel Ihre Kommentare sehr , allerdings haben Sie in desem Fall ins Klo gegriffen.

1. Sollte eine Vollversammlung nicht dazu dienen, dass Mitglieder über einzelne Zahlen oder Projekte diskutieren, da dies sonst auch den zeitlichen Rahmen nochmehr sprengen würde. Das bei einer Vollversammlung "lediglich" vorgetragen wird, liegt in der Natur der Sache. Das ist nicht nur bei der TVB Vollversammlung so, sondern bei allen anderen Verein!

2. Hat Dr. Föger durch seine süffisanten Äußerungen sein eigenes Unvermögen eine rechtskonforme Wahl abzuhalten zu überspielen versucht, und die Wahlwiederholung somit ins lächerliche zu ziehen. Laut ORF-heute Interview (nach der TVB Wahl) hat er (laut Dr. Föger selbst) keine Personen beleidigt oder angegriffen bzw. würde alles wieder so sagen. Ich kann mich noch stark daran erinnern, dass der oberste TVB Beamte Tirols Dr. Föger bei einer Vollversammlung im voll besetzten Stadtsaal, Herrn Pepi Kreuzer (sicherlich einer der größten Touristiker in Osttirol und damals noch Gegener von Franz Theurl) als "Rumpelstilzchen vom Tristachersee" bezeichnet hat. Der ganze Saal hat gelacht! - Also wenn das Herr Keurzer nicht als Beleidigung empfunden hat, weiß ich auch nicht. Ich will damit nur aufzeigen, mit welchem Charakter und mit welchem Hochmut dieser Landesbeamte aggiert!

3. Der "quirligen Pensionisten" wie Sie Franz Theurl bezeichnen hat für seine Obmann Stelle die eigenen Leute "geopfert". Der wahre Verlierer dieser Wahl ist Herr Thomas Winkler. In der 2. Stimmgruppe hat Herr Winkler gegenüber der letzten Wahl stark zugelegt und totzdem wurde er von Theurl regelrecht "abgeschossen". Warum? Um den Obmann Titel zu behalten. "Seinem Nachfolger" so wie Winkler von Theurl und der Bezirksliste gerne bezeichnet wurde, wird bei der Obmannfrage ganz plötzlich zum Bauernopfer! Eines können Sie versichert sein, überschätzen kann man einen Herrn Theurl nicht. Er hat auch nur 1. Ziel. Obmann sein und bleiben - egal um welchen Preis!

Ich wünsche und hoffe auf den Weitblick der Verantwortlichen um einen stabilen und zukunftsorientiert Tourismus in Osttirol zu schaffen.

Klettermaxi

Gratuliere F. Theurl ! Niemand ist fehlerfrei... viel blabla, wenig Konkretes seitens der Gegnerschaft!

MeineMeinung

Da hat Dr. Pirkner absolut recht! Höchstmögliche Harmonie und der Wille zur listenüberschreitenden Zusammenarbeit sind sicher unverzichtbare Grundvoraussetzungen für eine produktive touristische Weiterentwicklung Osttirols. Dies scheint mit einem Großteil der neuen Vorstände und Aufsichtsräte sicherlich machbar: auf Seiten der „Bezirksliste“ z.B. mit Mattersberger, Popeller, Winkler, Scherer (übrigens ein naher Verwandter des bereits im AR als Gemeindevertreter tätigen, gleichnamigen Obertilliacher Bürgermeisters), Frömel und Karoly-Steiner. Fünf der gesamt sieben Funktionäre „der Bezirksliste“ kommen somit weiterhin aus dem Raume Lienz, einer aus dem Iseltal und einer aus dem Oberland. Bei den anderen acht (von der Vollversammlung gewählten Funktionären), kommen mit Wildauer, Kaplenig und Lobenwein drei aus dem Raume Lienz und mit Gratz, Wibmer, Schultz, Köll und Passler fünf aus den Tälern; soweit so gut.

Im Vorstand haben „die Täler“ jetzt eine Zwei-Drittel-Mehrheit, wobei Wibmer auch ein wichtiges Unternehmen aus dem Lienzer Talboden vertritt.

Im Aufsichtsrat - mit Steiner aus dem Iseltal als weiterem Gemeindevertreter - haben „die Täler“ eine (theoretische) Mehrheit von 8:6.

In den Gremien hat sich also - dank der Wahlwiederholung - doch Entscheidendes verändert: bis vor kurzem waren ja noch alle drei TVB-Vorstände aus Lienz , ebenso wie der AR-Vorsitzende und dessen Stellvertreter! Langzeitobmann Franz Theurl wurde durch den Wahlausgang erstmals gezwungen, massiv an „Macht und Einfluss“ abzugeben, wobei man schon gespannt darauf sein kann, wie sich dieser, auch wieder nur positiv zu wertende Faktor, einerseits „für Osttirol“, andererseits aber auf dessen Persönlichkeitsstruktur auswirken wird?

Wenn jemand seit Jahrzehnten gewohnt ist, nicht nur alles alleine zu entscheiden, sondern auch noch möglichst alles alleine (operativ) auszuführen, kann das schon mal zu einem Problem werden.....

Um darüberhinaus eine von vielen Zwangsmitgliedern endlich herbeigesehnte „Kontrolle“ allseits bekannter Verhaltensschemata durch „die Opposition“ (vor allem in Person eines möglichen AR-Vorsitzenden Dr. Andreas Köll und dessen juristisch untermauertes Insider-Wissen im TVB) zu verhindern, war Theurl nicht nur bereit, die jahrzehntelange Mehrheit im Vorstand abzugeben, sondern sogar seinen, „im Wahlkampf“ stets „als Kronprinz“ verkauften „Nachfolger“ Thomas Winkler zu „opfern!“

Dank einer (wahrscheinlich nicht ohne Versprechungen abgelaufenen) Loyalität aus Obertilliach, und gerade einmal ein bis zwei Stimmen in der „Einser-Gruppe“, welche alles verändert hätten, bleibt „der Vorsitz über die Kontrolle“ jetzt doch noch einige Zeit in den „eigenen Reihen“, wovon davon ausgegangen werden kann, dass „ein Bankdirektor“ einem anderen kein „Auge aushacken“ wird, vor allem dann, wenn der andere schon pensioniert ist😉....

Winkler hat „den Theurl-Braten“ aber zwischenzeitlich gerochen und das noch nächtlich unterbreitete „Angebot“ seines „Parteifreundes“, ihn ohne Sitz und Stimme bei gleichzeitigem Verlust seines AR-Mandates in den TVB-Vorstand zu kooptieren, dankend abgelehnt: Damit wäre der, in Bezug auf Machterhalt ausgefuchste Langzeitobmann - zumindest aus den eigenen Reihen heraus - wieder fünf Jahre lang „sicher“ vor jeglicher „Veränderung und Erneuerung“ gewesen...

Leidtragende dieses, nur noch einmal knapp an einer Totalveränderung „zum Guten hin“ vorbeischrammenden Wahlausganges, werden aber nicht die Täler sein, wo vor allem die Unternehmensgruppe Schultz in Kals-Matrei, St. Jakob und Sexten-Sillian zukunftsweisende Investitionen mit weiteren Zuwächsen an Nächtigungen und Wertschöpfung auslösen wird, sondern unsere Bezirkshauptstadt: Dort könnten sich die zunehmende touristische Rezession und der Stillstand bei den Bergbahnen trotz aller Theurl‘schen Wahlversprechungen und Ankündigungen (u.a. letztendlich wieder abspringender Privatinvestoren) wie eine Negativspirale immer weiter „nach unten hin“ schrauben, außer es gelingt dem neuen Vorstand und Aufsichtsrat, endlich richtige Entscheidungen in schon lange anstehenden Zukunftsfragen zu treffen und die erfolglosen „Theurl‘schen Rezepte der vergangenen Jahrzehnte „über Bord“ zu werfen. Der Leidensdruck scheint aber in Lienz noch immer nicht hoch genug zu sein, oder?

    Sumse

    Nit so viel schreiben sondern endlich versprochenes umsetzen, dass ist die Devise. Die Beitragszahler erwarten,dass jetzt gearbeitet wird. Ein Jahr Lähmung ist hinter uns und die Projekte von FT und HS gespikt mit den creativen Ideen von MG harren der Umsetzung.Vielleicht haben jetzt auch andere Visionen wie Osttirol 360 ° wieder eine Chance.Die Osttiroler Touristiker freuen sich darauf.

    MeineMeinung

    @Meine Meinung: Warum ist eine „Zuordnung“ der neugewählten Funktionäre nach Regionen überhaupt wichtig, wenn doch möglichst alle nun endlich konstruktiv „als Teamplayer“ zusammenarbeiten sollten, werden jetzt gleich wieder manche fragen?

    Es geht dabei weniger um die Plakette „Lienz oder Täler“, die ja ohnehin nur „im Wahlkampf“ von der „Bezirksliste“ in Zusammenhang mit der „überwiegend aus Lienz“ behaupteten Mittelaufbringung (durch Pflichtbeiträge) thematisiert worden ist, sondern um die, (bilanziell) alles entscheidende Zukunftsfrage für den TVB Osttirol, nämlich die Lienzer Bergbahnen: Laut derzeit noch gültigem Syndikatsvertrag zwischen Stadtgemeinde und TVB, sollten die Vertreter des TVB in der Hauptversammlung und im Aufsichtsrat der Bergbahnen entweder von Funktionären gebildet werden, welche im Raume Lienz ihren Wohnsitz haben, oder ihre Betriebsstätte.

    Da der TVB Osttirol derzeit noch immer Haupteigentümer des Aktienkapitales der Lienzer Bergbahnen AG ist, wirkt sich jeder bilanzielle oder operative Verlust sofort auch auf die TVB- Bilanz oder die Höhe des alljährlichen Zuschussbedarfes aus: Insofern befindet sich der gesamte TVB Osttirol hier in einer Art „wirtschaftlicher Geiselhaft und Schicksalsgemeinschaft“ mit den Lienzer Bergbahnen. Im Falle höherer Wertberichtigungen oder Abschreibungen, schlägt dies unmittelbar auch auf die TVB-Bilanz durch und kann dann zu dessen sofortiger Überschuldung bis hin zur Handlungsunfähigkeit führen! Damit wäre ganz Osttirol möglicher Leidtragender einer Entwicklung, die „aus den Tälern“ bisher nicht beeinflussbar gewesen ist, da diese nur „Passagiere“ im wahrsten Sinne dieses Wortes waren. Unabhängig von der Frage der Vertretung in den Bergbahnorganen „nur durch Funktionäre aus Lienz“, kann das Gesamtthema nur „vom ganzen Bezirk aus“ entschieden werden, jede andere Vorgangsweise ist undenkbar!

    Dabei kommt vor allem dem Aufsichtsrat, der Vollversammlung und der Aufsichtsbehörde entscheidende Bedeutung zu. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates steht hier in besonderer Verantwortung und muss einerseits genau darauf achten, dass es nicht zu Befangenheiten, Unvereinbarkeiten und Verletzungen diverser Compliancebestimmungen, FMA- oder Public governance Codex -Bestimmungen kommt (z.B. durch bereits gewährte oder noch zu beantragende Förderungen/Beteiligungen, etwa durch OIG/FAG bzw. Finanzierungen/Beteiligungen, z.B. durch diverse Banken...), und andererseits eine Überschuldung des TVB in jedweder Form vermeiden, wie z.B. eine Übertragung des millionenschweren Aktienpaketes an den Lienzer Bergbahnen ‚um Euro 1.-): Auch dies würde sofort wieder zu einer massiven TVB-Überschuldung führen, ebenso wie neue Aktienbeteiligungen bei Neuinvestitionen, ausgelöst durch Anfangsabschreibungsverluste.

    Dabei sind Zettersfeld und Hochstein jedenfalls getrennt zu behandeln und muss endlich höchstmögliche Transparenz für ALLE TVB-MITGLIEDER IN OSTTIROL - nach der jahrzehntelangen, völlig inakzeptablen Geheimhaltungspolitik von Obmann Franz Theurl - gebracht werden! Der neue AR-Vorsitzende hat mit Sicherheit die gesetzliche Pflicht, umgehend zumindest alle neuen AR-Mitglieder über diese Gesamtthematik (am besten durch den renommierten TVB-Wirtschaftsprüfer Mag.Dr. Josef Vergeiner und TVB-Steuerberater Mag. Bernhard Dobernik) sowie ihre gesetzliche Haftung zu informieren! Die jahrelange Blockade und „Vogel-Strauß-Politik“, verbunden mit erfolglosen „Verhandlungen“ und Entscheidungen im kleinsten Kreis und „stillen Kämmerlein“ müssen endlich vorbei sein, darauf hat „ganz Osttirol“ ein Recht!

      Philosoph

      @Meine Meinung: Mal schauen, wie sich die beiden Gemeindevertreter dann in dieser, auch für alle anderen Osttiroler Gemeinden nicht unwichtigen Lienzer Bergbahnen Problematik verhalten werden? Wieder so, wie es ein F.T. will, oder doch anders im unbestreitbaren Bezirksinteresse?

      Man sollte daher in den nächsten Jahren auf Seiten der Aufsichtsräte im TVBO insbesondere in Obertilliach, aber unter Umständen auch in Prägraten etwas genauer darauf achten, ob es vielleicht doch und allenfalls welche Versprechungen von Herrn F.T. für das erstaunliche Verhalten gegeben hat, als von den Osttiroler Gemeinden gewählte Gemeindevertreter keinen der ihrigen im AR zu unterstützen, sondern einen Bankdirektor? Diese Frage könnte man auch dem Vorstandsdirektor der Felbertauernstrasse stellen, der letztendlich F.T. wieder zum Obmann gekürt und gegen Eigentümervertreter gestimmt hat, die aus dem Kreise mehrerer Osttiroler Gemeinden kommen? Auch dafür gibt es bestimmt entsprechende Erklärungen in der nächsten Hauptversammlung.

      Gehoert

      @Philsoph: Habe schon von mehreren Gemeindechefs gehört – und darunter einige nächtigungsstarke Gemeinden - dass sie derartige „Gemeindevertreter“, die nicht einmal ihre eigenen Bürgermeisterkollegen unterstützen, wie M.S. das nächste Mal (auch) nicht mehr unterstützen werden. Das nächste Mal ist übrigens schon in drei Jahren ………

      Randnotiz

      @Gehoert

      Könnte es sich dabei vielleicht um die BürgermeisterInnen von Kals, St.Jakob, Sillian und Matrei handeln? Das sind doch ganz zufällig auch die vier Gemeinden Osttirols mit dem stärksten Tourismus und haben deshalb jeweils drei Stimmen in der Bürgermeisterversammlung? Dass die mit der jüngsten Entwicklung nicht ganz zufrieden sein könnten und alle an die möglichen Ausbauvorhaben der Unternehmensgruppe Schultz in ihren Gemeinden denken, liegt auf der Hand. Sillian hat zwar noch etwas mehr als 1.000 Übernachtungen weniger als Lienz (2018), aber doch deutlich mehr als Obertilliach. Das wird sich nach Errichtung der Schiverbindung Sexten-Sillian rasch ändern und Sillian/Heinfels damit weiter stark an touristischer Bedeutung zunehmen! Sillian ist seit der Neuwahl auch nicht mehr im Aufsichtsrat des Tourismusverbandes vertreten, Obertilliach hingegen sogar zweifach: Einmal durch den Hotelier Gerhard Scherer und ein zweites Mal durch den Bürgermeister Ing. Mathias Scherer.

red_mit

Abgesehen von der ganzen Thematik muss auch Lob ausgesprochen werden:

Der Dolomitenstadt-Redaktion rund um Gerhard Pirkner gebührt ein kräftiges Lob für die einwandfreie Live-Berichterstattung während der TVB-Wahl. Dies ist sicher nicht als selbstverständlich anzusehen. Danke dafür, dass jedem die Möglichkeit geboten wurde, dabei zu sein, ohne dabei zu sein ;-)

Weiter so!

Kilian1990

Es ist immer wieder der selbe Typus, der so primitiv reagiert. Zuerst in eine Sache hineinsteigern, weder links noch rechts schauen und voll davon überzeugt, dass es nur so ausgehen kann, wie sie wollen. Und dann demokratische Entscheidungen nicht akzeptieren. Ausflippen und Herumflegeln. Unappetittlich. Bin nur froh, dass solche Typen nur in kleineren Kreisen und nicht in der Öffentlichkeit etwas zu sagen haben.

freieinfoo5

Wie es Hr. Pirkner des öfteren macht, werden die zunächst erschaffenen Gräben, nach den geschlagenen (politischen) Kämpfen, zumindest verbal, zugeschüttet. Er hat ja einerseits recht damit, Diskussionskultur einzufordern, aber andererseits klingt dies nach Resignation.

Bedenkt man, dass der Verband jährlich über mehr als 8 Millionen Euro Budget verfügt und sieht man sich sachlich die Bilanz an, kann einem aus touristischer Sicht nur die Grausbirn aufsteigen.

In kaum einer anderen Destination wurden die Geschicke des Tourisums von Bänkern, Mc Donalds Filialisten und Politikern in derart schiefe Bahnen gelenkt.

Was ist also der Ist Zustand?

Ein überschuldeter Verband, marode, völlig veraltete Bergbahnen, ein permanenter Wechsel des Führungspersonals bei den Bergbahnen und dem TVB, keine stringente Strategie, in welche Richtung sich Osttirol auf dem Globalen Markt positionieren möchte, kaum Zielgruppenarbeit.

Dass dann auch noch der Geschäftsführer des Verbandes, weitere Geisterbuslinien, welche zusammen mit dem VVT (siehe Lienzer Geisterbusse) "erschaffen" wurden, als vollen touristischen Erfolg verkaufen möchte, lässt einer konstruktiven Diskussion kaum noch eine Grundlage.

Leider muss davon ausgegangen werden, dass sich im System TVB nichts ändern wird.

Denken wir dennoch positiv: Es gibt in Osttirol eine beträchtliche Anzahl engagierter Personen, die, abseits dieser Organisation, unser schönes und einzigartiges Osttirol voranbringen werden!

    one1

    💩

    senf

    denken wir dennoch positiv, schreibst du, nach dem du eigentlich schon wieder watschn austeilst und negativ denkst.

    ich meine, dass mit dieser wahl das gleichgewicht erreicht und für die tourismuszukunft eine gute ausgangsbasis in geschaffen wurde.

    zusammenhalt, strukturbereinigung, ideenreichtum, motivation und erfolge braucht es, um das image des tvb nach innen und aussen zum glänzen zu bringen. das werden auch die macht und geltungsgierige einzelgänger schnell begreifen (müssen).

    dem team der dolomitenstadt gebührt volles lob. mit diesem medium ist die region weit voraus. danke!

baur.peter

das liest sich, wie eine verspätete werbeeinschaltung der bezirksliste. dem lager gratz alleine die schuld für die spaltung innerhalb des tourismus zu geben ist zu billig. ein scheit brennt nicht lang. und jetzt könnt ihr auf mich eindreschen, mir ists wurscht.

EsReichtJetztEndgueltig

Denken wir objektiv! Bitte Herr Dr. Pirkner, setzen sie die rosarote Brille wieder ab und berichten sie soweit es geht objektiv. Danke. Ich glaube, die Menschen im Stadtsaal haben nicht ohne Grund den Ausführungen keine Aufmerksamkeit geschenkt. Franz Theurl ist es zu "verdanken", dass mehr als 50% der Mitglieder gegen ihn sind. Das nicht zu verantworten und keinen Generationenwechsel durchzufüren - damit muss er leben (und wir leider auch). Und wo ist Mag. Winkler, der Kronprinz? Jaja, die Macht... Aber jetzt gilt es zu arbeiten! Und hoffen wir, dass die Leistung von den Mitgliedern dann honoriert wird. Ich hoffe auf Besserung! Genug gestritten. Punkt.

Dreieck

Ihre Worte sollten sich die Beteiligten beider Lager zu Herzen nehmen! Nach 1 Uhr nachts auf einen Landesbeamten hinzuhacken dürfte dem Ruf der Osttiroler in der Landeshauptstadt nicht unbedingt förderlich gewesen sein... Glaubten die Wortführer (ich wäre gespannt, was wirklich gesagt wurde?), ihm hat das ganze Prozedere Spaß gemacht?

anton2009

die Würfel sind gefallen! An die Arbeit!

    anton2009

    an stimme nicht zu: soll Ihrer Meinung nach nicht gearbeitet werden?

osttirol20

Das Verhalten der Theurl'schen Gegner ist eine wahre Blamage für das Unternehmertum in Osttirol. Neuerliche Buhrufe gegen einen gewählten Obmann wie schon beim letzen Mal und Beschimpfungen gegen einen Bediensteten einer Landesbehörde zeugen von einem nahezu unterirdischem Niveau und sind einem Kleinkindverhalten gleichzusetzen.

    oschtirola

    Und wenn ich mich nicht irre kamen die Beschimpfungen von einer Person die meinte, er sei die selbst auserchorene Vertretung aller Osttiroler Unternehmer. Lieber Herr W., ich kann mich nicht erinnern sie als mein Sprachrohr auserwählt zu haben und distanziere mich als Unternehmer ganz klar von Ihren Aussagen. Ebenso weiss ich nicht ganz genau, ob sie selbst überhaupt Unternehmer sind oder leitender technischer Angestellter eines Unternehmens, aber tut nichts zur Sache. Grundsätzlich so war dieses Verhalten zum Schämen, aber vermutlich hat auch der ein oder andere Tropfen Alkohol seines dazu beigetragen !!! Herr Föger hat vorallem die fleissigen Mitarbeiter des TVB´s in Schutz genommen, die nach der letzten Wahl mehr oder weniger als Wahlfälscher oder Kleinkriminelle hingestellt wurden. Damit hatten natürliche viele ein Problem wenn man jemand mit einem Nordtiroler Schmäh die Realität vor Augen hält. @Herr Pirker: Gutes Statement, trotzdem ist eine kritische, aber faire Berichterstattung sicherlich weiterhin erwünscht

Franz Brugger

Um der positiven Grundstimmung zu folgen:

Fassen wir es als Lernkurve an: Was 2017 dem FT nicht möglich war, nämlich rund 50% der nicht ihn Wählenden in der Vorstandswahl zu berücksichtigen war diesmal möglich.

So harren wir der weiteren positiven Veränderungen.....

adabei

Respekt! Sehr sachlicher Kommentar! Eine Medaillie hat immer zwei Seiten, schade, dass es manche nicht schaffen, auch die zweite Seite genauer anzuschauen! Stattdessen wird auf eine Seite eingeschlagen und es darf nicht wundern, wenn die zweite dann dementsprechend aussieht.

Sepp Brugger

Ja, ein sehr gutes Resümee. Es ist bedauerlich, dass offenbar persönliche Machtspielchen wichtiger sind als eine konstruktive Auseinandersezung über die inhaltliche Ausrichtung undZukunft des Tourismus in Osttirol. sepp brugger

motinga

Herr Pirkner. Ihrem Statement ist nichts hinzu zu fügen!!! kompetnt,sachlich und ehrlich!!! und wegen der Sache mit Herrn Föger dem vorgeworfen Osttirol ins lächerliche zu ziehen wäre zu sagen dass für die Lächerlichkeit wohl wir selber gesorgt haben

thomas78

Super Artikel, super Statement