Die Bedeutung der Autopsie in Zeiten der Pandemie

RiffReporterin Ulrike Gebhardt im Gespräch mit der Pathologin Kirsten Mertz.

Meine Kollegin Daniela Ingruber hat kürzlich in einem ihrer politischen Kommentare die Bedeutung der Bilder für die – nicht nur politische – Kommunikation thematisiert. Nicht von ungefähr wird auch in unseren Foren immer wieder über die Bilder der „Särge von Bergamo“ und ähnliche visuelle Horrorszenarien diskutiert. Ist das wirklich echt? Werden wir manipuliert? Solche Gedanken münden am Ende immer in die ultimative Frage dieser Pandemiezeit: Wie tödlich ist Covid-19 wirklich?

Nun liegt es nahe, in Sachen Tod dort nachzufragen, wo er allgegenwärtig und Teil des Berufslebens ist: in einer Pathologie. Die Wissenschaftsjournalistin Ulrike Gebhardt, die auch zum Team der RiffReporter zählt, hat genau das gemacht und mit der Schweizer Pathologin Kirsten Mertz gesprochen. Sie leitete im Kantonsspital Baselland/Liestal die erste Obduktion eines an Covid-19 Verstorbenen in der Schweiz und publizierte im Oktober eine viel beachtete Abhandlung über das „molekulare Profil eines Killers.“ Hier ist, verständlich zusammengefasst, eine eher beunruhigende fachliche Antwort auf die Frage, warum Menschen „mit“ dem, „an“ dem und „durch“ das Virus sterben.

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1 Posting bisher
isnitwahr

Sehr geehrter Herr Dr. Pirkner, danke für das zur Verfügung stellen dieses Artikels. Dieser ist tatsächlich für einen nicht medizinisch vorgebildeten Menschen sehr gut verständlich. Ich kann dieses Interview der Riffreporterin nur allen DolomitenstadtleserInnen ans Herz legen.