Foto: TVBO/Ramona Waldner

Foto: TVBO/Ramona Waldner

Fördergelder für die Zerstörung des Iseltrails?

Leserbrief von Renate Hölzl zur geplanten Asphaltierung eines Trail-Teilstücks.

Wieder einmal soll in Osttirol etwas Einzigartiges zerstört und asphaltiert werden! Diesmal ein fünf Kilometer langes Teilstück des Iseltrails zwischen St. Johann und Huben! 

Es handelt sich hierbei um ein sehr idyllisches, naturnahes Wegstück des Iseltrails, innerhalb des Natura 2000-Gebietes, das vorbeiführt an wunderschönen Flussabschnitten der Isel, an der Flussmündung des Michelbaches, die auch ein bedeutender Äschenlaichplatz ist, an mehreren Fluss-Nebenarmen und einigen kleineren idyllischen Grauerlen-Auwaldresten. Entlang des Weges kann man außerdem imposante Steinskulpturen international bedeutender Künstler bewundern! Dies alles sollte lt Artikel in Dolomitenstadt vom 8.8.21 einem drei Meter breiten, asphaltierten Radweg zum Opfer fallen!

Österreich ist, wie die vielen Medienberichte der letzten Wochen zeigen, „Europameister“ bei Flächenversiegelungen, womit sich folgende Frage stellt: Ist es zu verantworten, mit öffentlichen Fördergeldern in einem Natura 2000 Gebiet, einen seit Jahrzehnten bestehenden, gut stabilisierten Uferweg zu asphaltieren bzw. weitere 15.000m2 Uferfläche zu versiegeln und damit zugleich ein touristisch erfolgreiches Wanderwegprojekt massiv zu schädigen?

„Wollen wir uns das alles – sowohl die Schönheiten des Natura 2000-Gebietes als auch die erfolgreiche Infrastruktur – wieder zunichte machen lassen?“, fragt die Biologin Renate Hölzl. Foto: Marianne Götsch

Es ist gerade einmal ein Jahr her, dass der mit viel Geld und Aufwand errichtete Iseltrail eröffnet wurde. Das Projekt, das seither sowohl von Einheimischen als auch von Touristen sehr gerne genutzt wird und dementsprechend bereits sehr viel an Wertschöpfung in die Region gebracht hat, wurde 2021 sogar als Sommer-Leitthema in die Österreich Werbung aufgenommen‼!

Wollen wir uns das alles – sowohl die Schönheiten des Natura 2000-Gebietes als auch die erfolgreiche Infrastruktur – wieder zunichte machen lassen? Und das, wo wir beides, Iseltrail und Radweg, haben könnten? Denn Alternativen für den Radweg gibt es durchaus: Eine bereits vor längerer Zeit vom TVBO geplante und vorgeschlagene Variante würde über Unterpeischlach führen. Dies hätte den zusätzlichen Vorteil, dass auch die Gemeinde Kals an das Natura 2000-Schutzgebiet angebunden wäre.

Eine zweite Möglichkeit bestünde darin, den Radweg parallel zu der nur spärlich befahrenen Kienburger Landesstraße zwischen St. Johann und Huben zu führen. Beide Varianten hätten den Vorteil, dass hier keine Natur oder bereits vorhandene Infrastruktur, wie der Iseltrail, zerstört werden müsste und außerdem die Gastronomie in den beiden Gemeinden gefördert werden würde.

Es wäre jedenfalls sehr interessant zu erfahren, mit welcher Begründung die Antragsteller/Planer bzw. der Verein „Radwege in Osttirol“ diese Varianten ablehnen! Auch wenn man hauptsächlich mit einer Materie (z.B. Radwege) befasst ist, kann man andere bereits bestehende, für die Region bedeutende Projekte (Iseltrail, Natura 2000) nicht einfach außer Acht lassen und in deren ursprüngliche Intention eingreifen und diese damit zerstören!

Wie aus dem Schriftverkehr mit der zuständigen Landesbehörde unter Landesrat Geisler zu entnehmen ist, würde jene Variante gefördert, die die meiste Akzeptanz in Osttirol findet!

Insofern kann man die Verantwortlichen aus Politik und Tourismus im Bezirk und im Land, im Sinne der Osttirolerinnen und Osttiroler, nur eindringlich ersuchen, an einem Strang zu ziehen und es nicht zuzulassen, dass man Fördergelder aus dem Radwegebau dafür einsetzt, ein attraktives Teilstück des Iseltrails (zwischen St. Johann und Huben) zu zerstören, während man gleichzeitig mit Fördergeldern für den Iseltrail mit viel Mühe versucht, an anderen Teilstrecken des Trails (zwischen Glanz und Schlaiten), attraktivere Wegführungen für die Wanderer zu schaffen!

Mag. Renate Hölzl, 9900 Lienz

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27 Postings bisher
motinga

@ Burgi. ich mein ja auch nicht diese bestimmte Diskusion zwischen St. Johann und Huben, die leicht anders zu lösen wäre. Ich meine die allgemeine Situation in solchen Diskusionen!!! ich sagte auch warum können nichtBEIDE Parteien sich über sinnvolle Möglichkeiten solcher Probleme einigen. muss immer fie rine Meinung gegenüber der andrren ausgespielt werden. aber scheinbar hat die Pandemie der lezzten 2 Jahre auch den Egoismus gefördert

Detektor

Wider die Asphaltorgiasten

Was stellte der international renommierte Verkehrsplaner Prof. Knoflacher schon vor drei Jahrzehnten öffentlich fest? "Die unfähigen Planer ziehen sich in die Täler zurück". Das scheint sich bis heute nicht grundlegend geändert zu haben.

Geändert hat sich allerdings so manches andere, wie die Leserstimmen hier (und auch zum Beitrag „Iseltrail und Iseltaler Radweg auf Kollisonskurs“) eindeutig zeigen:

- die fachlichen Kenntnisse, dass Straßen- und Wege mit haltbaren Oberflächen auch ohne Asphalt errichtet werden können, - die Erfahrung der Menschen auch bei uns, dass dies anderswo auch tatsächlich möglich ist und umgesetzt wird, - die Einsicht der Bewohner unseres Landes, dass angesichts des in Österreich besonders intensiven Flächenfraßes und Bodenverbrauches (dichtestes Straßennetz Europas pro Kopf!) weitere Bodenversiegelungen zu vermeiden sind - und die Vertrautheit mit den regionalen Verhältnissen: dass Alternativen möglich und umsetzbar sind.

Sollte man nicht lieber doch auf die Bürger der Region als auf Plänezeichner eines Amtes oder fahrradferne Bürgermeister hören?

Huettenwirt

Der Weg zwischen Glanz und Schlaiten, der von privater Seite gesperrt wurde, wird - soviel ich weiß - noch als Wanderweg ausgeschildert. Sehr zum Ärger der Wanderer. Bitte ändern, falls noch nicht geschehen

muesli01

als begeisterter (renn)-radfahrer stimme ich zu, ein radweg in diesem bereich ist nicht notwendig. die straße über kienburg ist wirklich sehr wenig befahren und daher auch für familien ok. den trail deswegen zu asphaltieren zahlt sich nicht aus.

wichtiger wäre es einen sicheren weg von virgen nach matrei für fahrradfahrer einzurichten! der bereich matrei rtg. mitteldorf ist aufgrund der zahlreichen schnell fahrenden autos zu gefährlich und der weg über zedlach endet in einer sehr groben mountainbike strecke.

falls jemand vom radwege verein mitliest, vielleicht gibt es da mögliche lösungen/projekte.

lg

student

vielen Dank Frau Mag. Hölzl für Ihren Einsatz! Stimme vollkommen zu!

le corbusier

weil es im letzten Satz angesprochen wird: es gibt eigentlich einen super schönen Weg von Glanz nach Schlaiten (rechte Flussseite, vorbei beim Zeiner Schotter). Dieser wurde aber von privater Seite stillgelegt. Gibt´s da nit so etwas wie Wegefreiheit oder so?

Naturbursch

Geh bitte, als begeisterter mountainbiker und radlfohra muss ich ernsthaft sagen, niemand will in kienburg einen radlweg, die landstrasse ist gut asphaltiert und völlig ausreichend, verkehr haltet soch in grenzen und ist absolut geeignet für alles was ein radlfahrer oder auch eine familie auf radausflug brauch, wenn man will kann man gerne noch ein paar rastplatzln gestalten und ein paar tempolimits an kritischen stellen einführen aber alles andere wäre echt eine verschwendung von ressourcen und grünflächen!!!

Septep

Ja! Die Radfahrer sollen auf der Felbertauernstraße fahren! Dann haben wir unseren Trail für uns...

    Burgi

    @ Septep: Es gibt ja die von Frau Hölzl beschriebenen Alternativen für den Radweg!!! Die Radfahrer müssen also nicht auf der Felbertauernstraße fahren und der Trail kann auch erhalten bleiben! Wir können BEIDES haben!

senf

die asphaltierung des rechten iselweges (uferbegleitweg) zwischen st. johann und huben ist ein alter wunsch des matreier bürgermeisters. dieser sitzt auch in den geldverteilungsgremien und im radlerwegverein.

egal, wie man zur asphaltierung steht, falls sie kommt wird damit der iseltrail nicht zerstört oder zunichte gemacht. argumentation bitte nicht an diesen seidenen faden hägen. ich finde die asphaltierung überflüssig, obwohl am iseltrail zwangsweise bereits mehrere asphaltstrecken zu gehen sind aber kaum jemand notiz davon nimmt. uferwege sind eigentlich wasser-kontroll-und baustelleneirichtungen, sie werden von kleinlebewesen belebt, die keine solche bodenverdichtung auf ihren weg zum wasser brauchen, sie dienen auch der naherholung für die wandernden menschen.

kals ist längst nutznieser des sonderförderungsprogrammes natura 2000 - region isel. die isel durchfließt ja auch kalser gemeindegebiet. die förderungsschwerpunkte sind nicht schlüssig und daher zu hinterfragen, weil asphalt nicht ausgeschlossen wird.

    Burgi

    Gerade die Asphaltstrecken am Iseltrail (zw Glanz und Schlaiten) sind bei den Wanderen sehr unbeliebt. Noch dazu müssen sie sich hier den Weg mit den Radfahrern teilen, was meiner Meinung nach auch nicht ganz ungefährlich ist! Daher versucht man hier ja auf der orographisch rechten Flussseite neue Wege zu erschließen, um Radfahrer und Fußgänger zu entflechten! Warum will man nun gleich oberhalb, zwischen St. Johann und Huben, genau das Gegenteil machen, obwohl es nicht notwendig ist? Daher auch mein Appell an Politik und Tourismus: dieses wunderschöne Wegstück für den Trail erhalten und eine der beiden genannten Alternativen für den Radweg anstreben!

spitzeFeder

Danke Frau Mag. Hölzl - Ihrem Statement ist nichts hinzuzufügen. Der letzte Absatz Ihres Leserbriefes sei unseren Lokalpolitikern und Tourismusverantwortlichen ins Stammbuch geschrieben.

Philanthrop

es steht wohl ausser zweifel dass radfahren erleichtert, sicherer und gefördert werden muss. bisher und auch immer noch aktuell wird die mobilität meist den autos untergeordnet. jetzt wo sich die mobilität via fahrrad, bedingt auch durch den e-bike trend, nicht mehr aufhalten lässt muss diesem trend natürlich raum gegeben werden. asphaltstrassen und asphaltierte wege benötigen meist nur herkömmliche rennräder und fahrräder für den stadtverkehr. im trend liegende trekingbike, mountainbike, ob mit oder ohne elektrische unterstützung, benötigen nicht dringent asphaltierte oder betonierte wege. es muss abgewogen werden ob, asphalt, beton, oder vernünftig angelegte dem sicheren radfahren entsprechende natürliche bodenbeschaffenheit benötigt wird bzw. ausreicht. es muss trotzdem erwähnt sein dass sich gemütliches wandern nicht mit adersartigem verkehr, fahrrad, autos, etc. verträgt. wanderer sollen ihre wanderwege, radfahrer ihre radwege ( nicht dringend asphaltiert) und autos ihre strassen haben. bei letzterem haben wir bereits mehr als genug. betreffend dem erwähntem teilstück, dieses wegstück kann getrost den wanderern überlassen werden. es gibt dort genügend, schon in postig’s erwähnte alternativen. wobei wenn überhaupt nötig, ein aspaltstreifen entlang der strasse ausreichend erscheint. es müssten generell bei neubauten oder generalsanierungen von gemeinde- und landstrassen ein besagter streifen für den radfahrer und wohl auch für den fussgeher nutzbar zwingend vorgeschrieben werden. wenn wir nur wollen ist für alle platz und wenn schon kein platz dann rücksicht und akzeptanz. ich schreibe dies als begeisterter radfahrer, rennrad und e-bike. lg an alle

    isnitwahr

    sehr geehrte/r Philantrop, leider kann ich Ihnen nur bedingt zustimmen, nachdem es hier Alternativen zu geben scheint. Ich habe derzeit Urlaub und wandere durch unser schönes Osttirol. Bisher sind mir ohne Ausnahme auf jedem einzelenen Wanderweg, die ausschließlich als solche ausgewiesenen sind (Verbotstafeln für Fahrräder und Motorräder) Biker, Ebiker und sogar Motocrossfahrer begegnet. Manche bleiben zumindest höflich stehen, bis man vorbei ist, bei anderen muss man leider schaun, wohin man noch springen kann, was vor allem mit dem Hund schon sehr gefährlich sein kann. Wenn nun hier geschrieben wird, dass wieder ein wunderbares Stück Weg zuasphaltiert werden soll, obwohl Alternativen bestehen und viele Radfahrer sowieso lieber in der Botanik herumkurven, dann habe ich ehrlich gesagt 0 Verständnis für die vorgesehene Aspaltiererei. Und auch ich bin viel mir dem Fahrrad unterwegs - dort wo es erlaubt ist.

      Philanthrop

      sehr geehrte(r) isnitwahr falls bei meinem posting was missverständlich ist bzw. war, ich bin vollkommen ihrer meinung. kann ihre erlebnisse nachvollziehen und auch teilen. das verhalten gegenüber anderen oder sich selbst liegt halt immer am (mit)menschen und ist leider nicht immer positiv behaftet. schön ist dass man zumindest beim posten noch mit denkenden rücksichtvollen menschen öffentlich kommunizieren kann. fakt ist, asphalt, beton, .. haben wir mehr als genug, an respekt, akzeptanz, rücksicht und freudlichkeit müssen wir noch arbeiten. da nehme ich mich mal nicht aus. fg der menschenfreund

    isnitwahr

    jetzt muss ich mich selbst korrigieren und bei Ihnen entschuldigen. Ich habe überlesen, dass Sie ja geschrieben haben, dass für jeden sein Platz sein soll, für die Wanderer, die Radler und die Autofahrer. Fernsehen, Dolomitenstast lesen, essen und posten zugleich funktioniert leider nicht. Das mit dem Multitasking muss ich noch üben.

heli52

Ich habe eigentlich niemals gedacht, dass das möglich sein wird, aber diesmal muss ich Frau Hölzl vollkommen recht geben! Von St. Johann nach Huben braucht es gar keinen eigenen Radweg! Die sehr wenig befahrene und breit ausgebaute "alte" Straße bei der Kienburg vorbei genügt vollkommen! Verbessern müsste man nur die Einbindung bei der St. Johanner Iselbrücke (von Lienz kommend) und die Bundesstraßenüberquerung in Huben! Wenn man schon zuviel Geld hat, könnte man sich eine Lösung für den Abschnitt Huben - Matrei überlegen! Die B 100Querung und das gleich folgende Linksabbiegen von der Kalserstraße sind einfach gefährlich! Außerdem sind die Steigungen und Abfahrten im Bereich Feld auch nicht sehr angenehm (vor allem für Kinder und schwächere Radfahrer) ....

motinga

also langsam kapier ich gar nichts mehr! Der Umstieg auf CO2 neutrsle Fortbewegung soll ja voangetrieben werden oder?? das Fahrrad gejört ja wohl dazu?????? wenn dann aber ein Streit ausbricht innerhalb sogenannter "Umweltschützer" wie die ganze Sache zu bewerkstelligen ob Rad oder Wanderer dann versteh ich langsam echt nichts mehr!! können nicht BEIDE harmonisch nebeneinander existieren??? wo bitte führt uns dieser sinnlose SEPERATISMUS noch hin???

    Burgi

    @motinga: Frau Hölzl schreibt ja nicht gegen Fahrradwege oder Wanderwege! Im Gegenteil: sie will sogar beides, aber halt auf getrennten Routen, was ja leicht möglich wäre!

    Wanderer und Radfahrer gemeinsam auf einer asphaltierten Strecke zu führen, ist in Zeiten von E-Bikes, meiner Meinung nach, zu gefährlich!

    Abgesehen davon müsste man bei den angeführten Alternativstrecken für den Radweg keine Natur in einem Natura 2000-Gebiet zerstören!!!

    Sensibilität ist bei Planungen für die Zukunft sehr gefragt, denn Natur und Boden, also unsere Lebensgrundlagen, sind nicht mehr unbegrenzt vorhanden!

Alpenbock

Danke Frau Hölzl für Ihren Einsatz und den abermals sehr treffenden Leserbrief.

Kann man nicht einfach ein paar Plätze mal in Ruh lassen und nicht auch immer nur immer zu asphaltieren? Wie deppat sind wir eigentlich?

wolf_c

Die meisten Bürgermeister und ihre Beamten haben noch einen weiten Weg zur Bewußtseinsbildung vor sich, genauso wie gewisse sogenannte -Umweltsprecher-; Jener Weg wird jedoch ein weiter sein, zu lang für behutsame Bewußtseinbildung, weil der Wandel inzwischen nur mehr Erkenntnisgewinn akzepiert. Herr Kranebitter als Mitbeteiligter kann noch so weichzeichnen, die -harte- Realität überholt gerade das Erlernte. Daraus folgt: Es ist nicht mehr richtig für die letzten Egoisten und Drüberfahrer weitere Ressourcen, egal wo, vom Bildschirm aus zu widmen, zu planieren, zu betonieren, zu zerstören. Richtiger wäre für ganze Gemeinschaft zu schützen was halt noch geht, und nicht weiter den Weg zurück in die Steinzeit zu beschreiten.

    senf

    ich find deine denkweise schon fast toll, so wie duch dich zeigst, wie stolz du bist, überall und über alles erhaben und der zeit voraus zu sein und alle anderen, von den bürgermeistern, beamten, technikern, handwerker, dienstleistern andersdenkenden, ja eigentlich dem volk in deiner welt weit voraus bist. es muss schon befriedigend sein, morgens mit der absicht aufzuwachen und bei einer tasse kafee aus kolumbien zu überlegen, wen ich heute wieder öffentlich in die pfanne hau und erniedrige.

    du vergisst, vielleicht erkennst du es auch nicht, dass du täglich nutznieser sämtlicher menschlichen errungenschaften bist und sie auch brauchst. wo fließt dein morgendliche fäkal hin, wie öffnest du deine garagen- und autotür oder wo kommt denn dein unterhalt her, der dir deinen egoismus ermöglicht. ich glaube nicht, dass du in irgendwelchen graben oder unter wurzelstöcken einsiedelst und auf die vorzüge des gemeinschaftlebens verzichtest. web grüßt!

    fundierte mahner einer lebenswerten zukunft der menschheit sind wissenschaftler, persönlichkeiten aus der kultur und der wirtschaft. sie organisieren sich, widmen sich komplexer probleme und suchen nach lösungen. glaubhaft.

    du bist leider keiner davon!

    isnitwahr

    Sie haben vollkommen Recht

oha

Wozu ist zwischen St. Johann und Huben überhaupt ein Radweg notwendig? Auch im Burgenland und in der Steiermark sind Nebenstraßen als Teile des Radwegnetzes ausgewiesen. Außerdem sieht man zur Zeit zwischen der Glanzer und Schlaitner Brücke, dass sich beschauliches nebeneinander Wandern nicht mit dem Verkehr am Radweg verträgt.

bergfex

In diesem Falle muss ich Frau Mag. Hölzl vollkommen Recht geben.