Im Lienzer „Schlossmoar-Idyll“ steht kein Obstbaum mehr

Naturschützer sprechen von „hinterhältigem Kahlschlag“, die Bergbahnen von morschen Bäumen.

Wie berichtet, rollten vor wenigen Tagen die Abrissbagger auf die Schlossmoar-Wiese am Lienzer Hochstein, um ein verfallendes Altgebäude auf dem angrenzenden Grundstück von Thomas Rohracher abzureißen. Weil das Gelände laut Raumordnung von einer erhaltenswerten, alten Steinmauer umgeben ist, mussten die wuchtigen Abrissgeräte und Bagger der ARGE Recycling Osttirol über die von den Lienzer Bergbahnen (LBB) angekaufte Wiese auf das Gelände fahren. Die LBB gaben dafür grünes Licht und ließen auf ihrer heiß diskutierten Wiese eine Zufahrt errichten, der einige der alten Obstbäume zum Opfer fielen.

Eine Zufahrt über die alte Hofeinfahrt war laut den Verantwortlichen nicht möglich und Teile der Mauer abzutragen nicht erlaubt. Diese Nachricht rief abermals Umweltschützerin Laura Winkler, die gegenüber wohnt, auf den Plan. Seit Wochen macht sie gegen die Parkplatzpläne mobil, die Streuobstwiese sei besonderes Kulturgut und müsse geschützt werden.

Die bestehende Hofzufahrt konnte wegen der Steinmauer und ihrer geringen Breite nicht als Zufahrt für die Bagger genutzt werden. Fotos: Dolomitenstadt/Wagner

Heute, Mittwoch, dann der nächste Schock: In der Wiese steht kein einziger Obstbaum mehr, nicht nur die Bäume entlang der neuen Zufahrt wurden gefällt. Winkler holt zum Rundumschlag aus: „Damit ist eine der letzten Streuobstwiesen in Lienz Geschichte. Drüberfahrpolitik könnte man das auch nennen.“ Fakt ist, dass Winklers stärkste Argumente im Kampf gegen die Parkplatz-Erweiterung wortwörtlich abgesägt wurden. Als wir Tourismus-Obmann Franz Theurl damit konfrontieren, gibt sich dieser ahnungslos: „Davon habe ich nichts gewusst.“

Die Obstbäume im „Schlossmoar-Idyll“ sind Geschichte.

LBB-Vorstand Mario Tölderer weiß mehr. Er betont, dass es nur diese Möglichkeit der Zufahrt gegeben habe. „Die Firma wurde beauftragt, möglichst schonend zu arbeiten. Wir haben sie dann darum gebeten, alle morschen Bäume zu entfernen und das haben sie getan“, so Tölderer. Theurl kann dem Kahlschlag Positives abgewinnen: „Ich habe mir das angeschaut und muss sagen, dass sauber gearbeitet und der Bereich schön aufgeräumt wurde.“

„Wir haben sie dann darum gebeten, alle morschen Bäume zu entfernen“, erklärt der Vorstand der Lienzer Bergbahnen.

Die Bergbahnen haben indes rechtliche Schritte gegen Laura Winkler und ihre Mitstreiterin Renate Hölzl eingeleitet. Sie würden sich sehr oft auf dem Areal aufhalten und damit gegen das Betretungsverbot verstoßen. „Wir sprechen hier von einer Baustelle, das hat also vor allem Sicherheitsgründe“, so Tölderer. Winkler will weiter gegen den Parkplatz kämpfen und berichtet von empörten Anrufern, die sie seit Tagen kontaktieren würden: „Unsere Petition zählt inzwischen 1.917 Unterschriften.“ Morgen, Donnerstag, lädt der Verein „Natur Osttirol“ von 16.30 bis 18.00 Uhr zu einer Mahnwache am Hochstein.

Dolomitenstadt-Redakteur Roman Wagner studierte an der FH Joanneum in Graz und ist ein Reporter mit Leib und Seele. 2022 wurde Roman vom Fachmagazin Österreichs Journalist:in unter die Besten „30 unter 30“ gewählt.

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81 Postings

sw

irgenwie erschrecken welche reaktion das fällen dieser (morschen) bäume äuslöst. das gesamte areal verwahrlost bereits seit jahrzehnten und es wird zeit dass etwas unternommen wird. wenn schon die bodenversiegelung angesprochen wird, gilt es schok festzuhalten dass es allemal besser ist diese fläche zu bebauen (wo es nebenan bereits touristische Infrastruktur gibt) als irgenwo in der "grünen wiese" ausserhalb von ortsgebieten. auch wenn hier bis dato bäume gestanden haben, weißt die fläche eine widmung als sonderfläche beherbergungsbetriebe auf.

 
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    thomas78

    Ich sags noch mal. Egal ob Bäume oder nicht. Hört auf mit diesem zwanghaften Versiegeln von Grünflächen. Jede grüne Lücke in Lienz muss mit irgendwelchen Parkflächen, Wohnsilos, Reihenhäusern zugepflastert werden. Bäume kann man neu pflanzen, das ist doch kein Thema, aber wenn Grünflächen einmal versiegelt sind, sind sie für immer verloren.

     
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      bergfex

      Hast du eine Wohnung oder ein Haus, @thomas78 ???

       
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      irina

      Naja, wenns wirklich hart auf hart kommt, kann man auch rückbauen. Solange keine Gebäude stehen, wahrscheinlich gar nicht so kompliziert.

       
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      wolf_c

      Danke! für diese klare Ansage!! Die LBB und der Tourismusverband(neben weiteren vergleichbaren Gesellschaften und Gemeinden)verhalten sich wie Öko-Vandalen, sie hinterlassen verbrannte Erde: Und natürlich haben sie es so gelernt, und die Gesetze dazu können sie leichter für sich in Anspruch nehmen wie Leute ohne Geld ...

       
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    irina

    Neben der Augenweide Osttirodler stört ein Parkplatz nicht wirklich. Die verwahrloste Streuobstwiese war aber auch kein schöner Anblick.

     
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      wolf_c

      »Was kostet es, wenn wir weiterhin keinen Klimaschutz machen?« - spiegel.de

       
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Huettenwirt

So wie ich FT einschätze läuft die ganze Aktion auf einen Deal mit einem Immobilien - Investor hinaus. Alles nur ein Ablenkungsmanöver! Alles andere würde mich sehr wundern!

 
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thomas78

Also mir gehts einfach um die Bodenversiegelung, die hier stattfindet. Einfach schade. Das Geld können die LBB doch besser verwenden als zusätzliche Parkplätze zu schaffen. Obstbäume hin oder her, Tatsache ist, dass wieder etwas dem geliebten Auto geopfert wird. Seh ich das richtig?

 
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    wolf_c

    genau, so ist es: Der wesentliche Schlüssel zum Erreichen der überlebensnotwendigen Klimaziele ist der Verkehr. Und wenn schon die Lienzer Elite kein Bewußtsein für den Klimawandel zeigt, wie soll es sich dann in den zukünftigen Gesetzen und Gewohnheiten abbilden? 300m zufuß gehen sollte als Beitrag doch denkbar sein.

     
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    laurawin100

    Genau richtig!

     
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osttirol20

Ein bewundernswerter Einsatz, den Frau Winkler hier für ein paar Bäume betreibt, auch wenn es mir ehrlichgesagt nicht wirklich logisch ist, für was es am Hochstein eigentlich mehr Parkplätze braucht, wenn auf der anderen Seite immer wieder von der Schließung aufgrund auslaufender Zulassungsfristen der Lifte gesprochen wird, dennoch könnte sich der grüne Kogler eine Scheibe von seiner Parteikollegin abschneiden und sich so für die grüne Ideologie, was Abschiebungen oder die individuelle Ansicht in gesundheitlichen Angelegenheiten betrifft, gegenüber seinem Türkisen Partner auf eine solche Art und weise einsetzen, anstatt seine Maurer immer wieder Personen beleidigen zu lassen!!!

 
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S-c-r-AT

Erstaunlich, was es hier zu lesen gibt.

"Mein Körper....meine Entscheidung" war hier von vielen zu lesen, als es das Impfthema noch zu diskutieren gab. So weit so gut... mein Körper....meine Entscheidung!

Nun zum Thema Obstwiese: Dein Grundstück......NIX deine Entscheidung. Da glaubt jeder, mitreden zu dürfen. Da wird ein Betretungsverbot, ausgesprochen durch den Grundbesitzer, verurteilt. Wer von den Kritisieren hier würde fremde Leute in seinem Garten, seiner Wohnung herumspazieren lassen? Vielleicht auch noch dulden, dass Fremde sich an seinem Hochbeet gütlich tun?

Weiters.... hätte ein herunterfallender Ast einen "Eindringling" erschlagen, wäre der Aufschrei oben genannter Personen groß gewesen. "Solch morsche Bäume hätte man entfernen müssen.... SKANDAL!!!!!"

Am lustigsten finde ich jene, die das Umschneiden "gesunder" Bäume generell (auch im Garten von Privatpersonen) verbieten wollen. Irgendwann pflanzt niemand mehr einen Baum, weil der Baumpate von Nebenan die Polizei holt, wenn man dem Bäumchen ein Ästchen krümmt.

 
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    genaugenommen

    dem ist nichts hizuzufügen!!!

     
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hinter dem vorhang

für einen stammtisch-raunzer haben sie sehr gut geschrieben.👍🏻

 
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satyr

Der Holzhaufen sagt dem fachkundigenLeser dass leider wirklich die meisten Bäume morsch waren. Hätte mich bei Wind nicht dort aufhalten wollen. Insofern war das Betretungsverbot richtig. Mahnwache kann jetzt ohne Gefahren für die Beteiligten stattfinden. Würde trotzdem das Grundstück nicht betreten, jeder Grundbesitzer hat das Recht ein Betreten zu verbieten, egal aus welchen Gründen. Der Zweck heiligt auch hier nicht die Mittel.

Allerdings könnte der Grundeigentümer wenn er will einen Parkplatz mit Rasensteinen als Befestigung wo unbedingt nötig und viel Rasenfläche mit Obstbäumen als Beschattung ein neues Naturjuwel schaffen. Braucht nur ein wenig mehr Pflege im Sommer als eine Asphaltwüste. Sollte für die Bergbahnen aber zu schaffen sein.

 
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Stammtisch_Raunzer

Frei nach Wolf Haas: "Jetzt ist schon wieder was passiert." Die Frage ist: "Was ist passiert?" Ein Unternehmen, welches ein Grundstück rechtmäßig erworben und bezahlt hat, wird daraus einen Parkplatz machen. So weit, so klar. Der neue Grundbesitzer gewährt eine Zufahrt über das Grundstück zur Durchführung eines von der Stadt Lienz behördlich verordneten Abrissbescheides. So weit, so klar. Weiters werden im Zuge der Arbeiten auch die morschen Bäume gefällt und "schön aufgeräumt". So weit, so klar. Rechtlich "sauber gearbeitet". Regt euch doch nicht auf! Jetzt reg' ich mich aber doch irgendwie auf. So, wie sich halt Leute bei uns so aufregen. Im Forum, hinter vorgehaltener Hand, so im Vertrauen, so einfach dahinparliert an meinem Stammtisch - alleine. Ich in meinem kleinen, schweren Leben. Ich, der Arme - zu müde und ausgelaugt für eine Mahnwache heute. Hau‘ ma hin auf die beiden vollversorgten Lehrerinnen oder gleich auf alle Lehrer und Lehrerinnen im Bezirk und auf der ganzen Welt. Kriminell sind die auch, betreten einfach fremde Grundstücke, malen in ihren Kuschelpädagogikschülergruppen Transparente und stiften Unruhe wegen ein paar Haselmäusen und morschen Bäumen. Kauft das Grundstück doch selbst! Die haben Zeit für den Widerstand! SAGT MAL, GEHT ES NOCH? Indiskutabel! 98% der Lehrer und Lehrerinnen, die ich kenne, machen einen exzellenten Job. Den Rest gibt es - samma si' ehrlich - in jeder Firma, in jeder Organisation, in jedem Verein und überall. Da gibt es tatsächlich noch Menschen, die sich für uns Forumsschreiber und -innen einsetzen und uns aufzeigen, was sie für einen Missstand halten. Es mag sein, dass es genug Haselmäuse auf der Welt gibt, es mag sein, dass Frau Winkler keinen weiteren Parkplatz vor ihrer Haustüre haben möchte. Das Obst kommt eh ausm Supermarkt. Der Verein setzt sich ein. Und ja, es braucht auch hie und da noch eine Wiese, die nur Wiese sein darf. Natur ist wertvoll - hat aber keinen Wert. Soll heißen: Eine Wiese ist schön, bringt aber keinen realen Geldwert. Sie ist aber wertvoll für diese kleinen, lebenswichtigen Abläufe im Hintergrund, die uns hier noch kein Geld kosten, wie z.B. das manuelle Bestäuben von Obstbäumen. Rechtlich "sauber gearbeitet" - da kann man nix mehr machen. Der Zug ist abgefahren. Der Parkplatz kommt. Es gibt für mich da ein anderes Problem. Die Art & Weise. Stammtisch-Analyse: Die Stadt Lienz ist nicht unsere "Vertretung". Sie ist primär eine Behörde, die Bescheide erlässt und auch vollstrecken muss. Die Lienzer Bergbahnen sind nicht "unsere" Bergbahnen. Es ist ein Unternehmen, das nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten funktioniert & handelt. Schon klar: "öffentliches Geld und so". Dennoch haben wir kein direktes Mitspracherecht. Die Art & Weise, wie es gelaufen ist, ist ein neues Zeichen unserer Zeit. Von „patschert“ kann man da schon fast gar nicht mehr reden und hinter "Recht, Gesetz und Ordnung" versteckt sich's halt leicht. Rechtlich "sauber gearbeitet" heißt nicht, dass im Umgang mit Menschen und der Gemeinschaft "sauber gearbeitet" wurde. Mit Baggern über sein eigenes Grundstück rauschen ist ok. Mit Baggern über sein eigenes Grundstück rauschen - wohlwissend, dass es Menschen gibt, die in diesem ein Idyll sehen - ist nicht ok. Besonders nicht als öffentliche Institutionen, wie die Stadtgemeinde Lienz und das Unternehmen Lienzer Bergbahnen es sind. Ich hätte mir mehr Kommunikation in beide Richtungen gewünscht. So, wie ich es noch gelernt hab. Wenn man ein Problem hatte, wurde nicht mit Polizei & Anwalt gedroht und über die Presse kommuniziert, um dann in diesem undurchsichtigen Nebel mit der Abrissbirne Fakten zu schaffen. Wir haben uns noch am Stammtisch getroffen und die Dinge ausgeredet. Oft kam nur ein Kompromiss heraus, der nicht alle zufrieden gemacht hat, aber man fühlte sich noch ernst genommen. Man fühlte sich gehört. Was hier passiert, ist sehr dramatisch für unsere kleine Lienzer Gesellschaft. Den einen is es eh wurscht, weil: "...sein jo lei a poar morsche Bam!" Das ist ok, da weiß man wenigstens, woran man ist. Den anderen ist es ein Herzensanliegen. Aber warum ist das jetzt weniger ok? Durch die "unbedachte" Vorgangsweise entsteht eine seltsam grausame Dynamik, die nicht notwendig gewesen wäre: "Die da oben gegen uns da unten!" Chancenlosigkeit, Aussichtslosigkeit und Kränkungen auf beiden Seiten führen zu Unüberwindbarkeit von Herausforderungen. Sie schaffen Fronten und Gräben, wo eigentlich Brücken und kleine Wege entstehen sollten. Es geht nicht nur um das Schlossmoar Idyll. Es geht um das Zuhören, den Respekt voreinander und das miteinander Reden. Der Satz, der alles zusammenfasst, was hier meiner Meinung nach schiefläuft, wurde vor kurzem in einer Gemeinderatssitzung zum Thema Hauptplatz gesagt: "Und ich habe es einfach satt, dass man uns von außen sagt, was wir tun sollen." "Danke dafür." sag' ich da als Wähler und einfacher Bürger. Da weiß man wenigstens, woran man ist.

 
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    so ist es vielleicht

    "Und ich habe es einfach satt, dass man uns von außen sagt, was wir tun sollen."...

    So läufts doch weltweit, kaum an der Macht, verliert man den Bezug zur Basis, im Sinne des Machtrausches "Alles tanzt nach meiner Pfeife"! Für manche Machtmenschen ist die Sanduhr schon viel zu oft noch, und noch, und noch einmal umgedreht worden! Geht doch endlich, ihr ewig gestrigen Altfunktionäre oder Politiker....eure Zeit ist vorbei, denn der Widerstand und vorallem die aufkommende Angst vor der Zukunft wird immer größer werden. Dazu braucht es euch einfach nicht mehr, denn einen alten Baum kann man nicht mehr versetzen, höchsten wie hier, auch umschneiden, ausreißen, fällen. Seht es doch endlich ein und gebt den Weg frei für die nächste Generation, eure Zeit war einmal, heute ist alles anders und ihr kommt da einfach nimmer mit....

     
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    Chronos

    Stammtisch_Raunzer, erstaunlich Ihre Argumentation, welche z.T einem Essay gleicht und einer spitzen Feder mit philosophischen Zügen auch eine gewisse Ironie zwischen den Zeilen erkennen lässt! Aus dieser Sicht passt Ihr Nick nicht zu Ihnen!? Auf den zweiten Blick wollten Sie möglicherweise gerade diesen Kontrast…

    Um Sie nochmals zu zitieren:

    Der Satz, der alles zusammenfasst, was hier meiner Meinung nach schiefläuft, wurde vor kurzem in einer Gemeinderatssitzung zum Thema Hauptplatz gesagt: "Und ich habe es einfach satt, dass man uns von außen sagt, was wir tun sollen." "Danke dafür." sag' ich da als Wähler und einfacher Bürger.

    Einfach Klasse!!! Da fühlt sich bestimmt nicht nur die (momentan) 1 Stimme auf die Füße getreten...

     
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      Kurgan

      Ach, warum bin ich nur so ein alter Gerechtigkeitsfanatiker?

      Um gezielten Strömungen den Wind aus den Segeln zu nehmen, sollte man nicht nur das Zitat nennen, sondern auch den Verfasser. Warum man dies tunlichst vermeidet? Ich weiß es nicht.

      Im Dolomitenstadt-Bericht steht es aber klipp und klar. Es war GR Uwe Ladstätter. Also Ehre wem Ehre gebührt. Und nicht anderen das Zitat zuschreiben, indem man KEINE Namen nennt. Nur mal der Richtigkeit halber. 😉

       
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    Chronos

    Danke @Kurgan! Gerade als Gerechtigkeitsfanatiker sollte Sie aber die beiden Postings aufmerksam lesen. Das Zitat eines Dritten, wie Sie richtig sagen, von GR Ladstätter stammend, ist unter Anführungszeichen gesetzt und erkennbar. Und ich habe dieses Zitat niemanden anderen zugeschrieben!

    Ladstätter-Zitat "Und ich habe es einfach satt, dass man uns von außen sagt, was wir tun sollen" ist eben kein Ruhmesblatt und absolut keine Ehre zuzuschreiben! "Also Ehre wem Ehre gebührt". Darin Ironie erkenne ich auch keine. Dem lapidaren Sager, Ehre beizumessen ist sohin vermessen! Der Sachkundige (aufmerksame Leser, kritische Wähler u. "einfache" Bürger) weiß und schätzt diese Bemerkung richtig ein.

    Manche langediente Mandatare und gewählten VolksvertreterInnen (nicht nur Ladstätter meine ich da) verkennen, dass sie dem Bürger u. der Bürgerin verpflichtet sind. Der Artikel 1 B-VG beinhaltet, alle Macht geht vom Volke aus! So sollten PolitikerInnen sich das rechtsstaatliche Prinzip Tag für Tag zu Herzen nehmen – denn sie sind dem Volke verpflichtet! In Demokratien hat regelmäßig durch Wahlen das Staatsvolk diese verfassungsrechtliche und völkerrechtliche Funktion des Souveräns. Nicht Politiker, wie sie vielfach mit ihren Handlungen und Äußerungen meinen mögen.

    Der Kreis schließt sich. "Danke dafür. sag' ich da als Wähler und einfacher Bürger. Da weiß man wenigstens, woran man ist" – Zitat Stammtisch_Raunzer

     
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      senf

      @chronos: ich staune, wieder auf den punkt gebracht.

      noch ist die parzelle am schlossberg ja nicht dem angestrebten zweck gewidmet. vielleicht steckt hinter diesem zitat bereits der anlass, auf eine bereits im hinterzimmer des gemeinderates gefallene entscheidung zu beharren? wer weiss!

       
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      Kurgan

      Liebe(r) Chronos, ich gebe Ihnen in jedem Punkt recht. Uneingeschränkt. Möchte aber hinzufügen, dass immer wieder auffallend viele Postings unter LBB und Theurl-Berichten zu finden sind, die dann immer in einen gewissen "Whataboutism" abgleiten. Nicht lange, erst seit der Vorwahlkampfzeit.

      Ich möchte jetzt nicht behaupten, dass dahinter eine Agentur steckt. Mir fällt es nur auf. Und um nicht 99 % der Fakten wiederzugeben, sondern 100 % wollte ich nur anführen von wem das Zitat ist.

      Meine Meinung zu den handelnden Personen behalte ich für mich. Egal ob Funktionäre oder Politiker. Damit man sie aber dennoch ableiten kann, würde ich gerne mal eine Art Gemeinderattest NACH einer GR-Sitzung machen lassen. Das Ergebnis über das Wissen der Abstimmenden wäre für uns alle erhellend.

       
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wolf_c

Herr Kranebitter sprach im -dolomitenstadt- - podcast in Bezug auf die Raumordnung und Flächenwidmung von: "... behutsamer Bewußtseinsentwicklung ..." und dem sinngemäß "... guten weg ... " auf dem sich alle, weil sie ja so nett sind, befinden : so sehen also - neben vielen weiteren Grausigkeiten - die Früchte dieser Bdhutsamkeit aus?? Da kann man nur mehr sagen: ''wir haben alles ... " und " die Richtung ..." ; fantastisch wie behutsam etwas entfernt wird, was im Wege der Drüberfahrer steht!

 
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    Urmel

    Herr Kranebitter hängt seine Fahne nach dem Wind, das dürfte doch wohl klar sein. Freunderlwirtschaft at it`s best und schön nach dem Mund reden.

     
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Danny

Normalerweise gehört eine Verordnung her!!!!!! Einfach nur Bäume zu Fällen, obwohl Sie gesund wären,gehört verboten.Aber auch im Privatberreich.Auf der einen Seite schreit jeder auf,wegen Klimaschutz und Beschattung. Aber jeder macht,was Er will.Im Grund genommen,brauch ich auch dann kein "Friday for future"für die nächste Generation. Alle denken nur hir und jetzt und nicht weiter,weil anscheinend allen wgal ist,was mit den nächsten Generationen passiert.HUptsache,man hat es selbst gut erlebt.HINTER MIR DIE SINNFLUT

 
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    tetris

    Sinnflut???

     
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    bergfex

    ................ Einfach nur Bäume zu Fällen, obwohl Sie gesund wären,....

    Ich würde ihnen einen Augenarzt anraten , wenn sie diese Bäume für gesund befinden.

     
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realist

Beim Durchlesen von einigen Postings stößt man immer wieder auf die Aussage dass es sich hier anscheinend um öffentliches Eigentum handelt und deshalb alle mitentscheiden dürften was auf der Fläche passiert!

Würde ja dann auch bedeuten, dass ein Umschneiden der Bäume durch den Vorbesitzer keine Problem dargestellt hätte (Privatbesitz)!

Oder hätte es dann auch die gleichen Diskussionen gegeben Fr. H. und Frau W. ?

 
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Lienzner7

Zuerst hat keiner, außer der Nachbarin, dieses Grundstück am Schirm und jetzt hat wieder jeder derart unnachvollziehbare Emotionen eingebracht, dass es einfach nur lächerlich wird. Osttirols Natur zu erhalten ist ja eine wunderbare Sache, aber bei einem verkommenen Stückl Grün in einer Stadt bei einer Bergbahn - wo man sicherlich Parkfläche braucht - derartigen Latten aus dem Zaun zu reisen ist einfach nicht mehr lustig....oder doch :-)

 
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    mathaeus

    .... diesen allein so geschichtsträchtigen Grund und Boden als "verkommenes Stückl Grün " zu bezeichnen find ich mehr als unangemessen und unerhört dreist ........

     
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Flori98

Die Teilnehmer an der Mahnwache müssen aufpassen, wo sie (auf)wachen, denn sonst droht eine Besitzstörungsklage! Auch der bestehende Parkplatz ist Eigentum der LBB. Viel besser wäre es, wenn der Verein "Natur Osttirol" zu einer Baumsetzaktion in einem der durch den Sturm Vaia geschädigten Wäldern aufrufen würde (natürlich mit vorheriger Absprache des Grundeigentümers!).

 
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    senf

    flori@ willst du mit deiner warnung das grundrecht der freien meinungsäusserung in frage stellen oder gar abschaffen?

    vielleicht ist es bereits passiert, denn die vertreter des tourismusverbandes bis hinein in die täler und der gemeinde lienz als haupteigentümer der LBB sind bereits mundtot, denn das sagen haben anscheinend allein pensionierte und gelangweilte funktionäre dieses unternehmens, die sich gerne feiern!

    anscheinend ist es einfacher, in manier russischer methoden nach alten und gewohnten mustern zu handeln als neue wege in und für die zukunft zu nehmen.

     
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Kurve

Nochmal zum drüberstreuen werden gegen Frau Hölzl und Frau Winkler rechtliche Schritte eingeleitet. "Hat vor allem Sicherheitsgründe", das ist doch an den Haaren herbeigezogen! Alle Bäume mit Fadenscheinigen Argumenten abzuholzen wäre ja schon zynisch genug.

Liebe Frau Hölzl, liebe Frau Winkler,lasst euch nicht entmutigen, ihr seid ein wertvoller Teil der Gesellschaft, danke für euren Einsatz.

 
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    laurawin100

    Vielen Dank🤗

     
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bergfex

Weiß Frau Winkler was ein Kahlschlag ist ??

 
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    mathaeus

    ....weißt du es ....????

     
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Naturbursch

Ich darf auch allen Experten hier zurufen: nicht alles was dem Menschen nicht unmittelbar nützt weil er die Äpfel fressen kann ist Wertlos. Aber das verstehen hier offensichtlich die wenigsten.

Ich verstehe leider auch als Hochstein Schifahrer nicht, warum dieser neue Parkplatz notwendig ist. Der zweite Parkplatz neben der B108, Richtung Pfister, ist seltenst gänzlich ausgelastet um nicht zu sagen nie, - die Zeit alle zwei Jahre während des Damen-Skiweltcups wo die Hälfte des Parkplatzes direkt beim Lift verbaut ist mal ausgenommen. Aber Lienz ist ja auch recht kleinflächig, dass man da an anderen Stellen parken könnte und fussläufig oder mit den Skibusen zum Hochstein gelangen kann. Ein letzter konstruktiver Vorschlag wäre noch: Wie wärs wenn man vom großen Parkplatz Richtung Pfister eine Fussgänger-Unterführung planen würde welche zum Lift führt um den Fussweg bei der querung der Bundesstraße sicherer zu gestalten?

 
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le corbusier

In der heutigen Zeit als öffentliches Unternehmen eine Wiese in einen Parkplatz zu verwandeln zeugt schon von großer Ignoranz. Die Art und Weise wie das von Tölderer/Theurl durchgezogen wurde entlarvt sie als absolute Hardliner denen alles wurscht is. Und wenn die ganze Naturzerstörung heute noch mit Infrastruktur, Frequenz und wirtschaftlichen Nutzen argumentiert wird outet man sich vollends als Manager der Steinzeit.

 
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    bergfex

    Was haben sie damals unternommen als die RGO die schönsten Wiesen im Talboden zubetoniert haben ??

     
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      le corbusier

      stimmt bergfex, da hätte man viel energischer dagegen vorgehen müssen.

       
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      Burgi

      Wenn du das, was bei der RGO passiert ist nicht richtig findest, warum setzt du dich in deinen Posts dann so vehement für die Zerstörung der Streuobstwiese ein?

       
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mathaeus

AMEN .

 
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Philanthrop

Wie schon erwähnt handelt es sich hier nicht um Privateigentum im herkömmlichem Verständnis. Max Firmenvermögen einer Firma die aus der öffentlichen Hand gespeist wird. Das sollten die Verantwortlichen auch so oder ähnlich kommunizieren. Das heißt zwar noch lange nicht, dass der Souverän (das Volk) hier ein Mitspracherecht besitzt aber eine saubere Kommunikation kann erwartet werden. Ich habe von nichtˋs gewusst und ich habe gasagt nur die Morschen müssen weg, erinnert halt sehr an unsere derzeitig aktuelle Politik. Mutig und wohl ehrlicher klingt, ich habe als Verantwortlicher das angeordnet. Anrainern und Nachbarn könnte man da schon mal Eigeninteresse unterstellen, was ich hier aber meinerseits nicht tue. Zitat: Der Weg ist das Ziel, aber manchmal ist das Ziel im Weg. Wenn man das Zitat lange genug verinnerlicht uns sich seine subjektive Meinung bildet, passt es. Schade um jede zerstörte Natur, LG

 
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    bergfex

    Bringen sie bitte HIER den Bewis das auch kerngesunde Bäume geschlägert wurden.

     
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      le corbusier

      Das spielt doch überhaupt keine Rolle. Man könnte statt dem Parkplatz auch neue Bäume pflanzen. Das Hauptproblem ist, dass man einfach nicht eine Wiese Wiese sein lassen kann. Die Natur, wurscht welche, wird immer mit wirtschaflichen Interessen aufgewogen. Das kann´s heuzutage einfach nimmer sein.

       
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      Philanthrop

      Hier geht es nicht um die Beweisführung ob auch gesunde Bäume geschlägert wurden.

      Schlussendlich wurden ja, ob gesund oder morsch, alle Bäume gefällt.

      Wenn da jetzt gegen die Anordnung nur Morsche sind zu fällen wiedergehandelt wurde müsste der Auftraggeber bzw. der Verantwortliche dem Ausführenden ja eine Rüge erteilen.

      Vielleicht waren ja eh alle morsch. Dann ist ja alles gut🥳

       
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Petra HP

Dann steht ja einer weiteren Bodenversiegelung nichts mehr im Wege - Gratulation an die Beteiligten! Übrigens ein morscher Baum ist nicht wertlos - er ist Lebensraum für über 1000 ! Insektenarten und mehr als 2000 Pilzarten .... In Zeiten, wo wir bereits 75% unserer Insektenbiomasse verloren haben seit den späten 80-ern durch eben solche Aktionen ist das wieder einmal eine Meisterleistung der zuständigen Verantwortlichen! Außerdem - die Lienzer Bergbahnen sind wohl alles andere als ein Privateigentümer - indirekt wird die AG ja durch unsere Zwangsmitgliedsbeiträge an den Tourismusverband und durch unsere Steuergelder an die Gemeinde finanziert - also wäre ein gewisses Mitspracherecht auch angebracht. Weiter so - die nachkommenden Generationen jubeln!

 
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    rebuh

    na, frau petra, fahren sie mal richtung matrei, und schauen die berghänge hinauf, glaub nicht das die insekten in zukunft zu wenig morsches holz haben werden!

     
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      Urmel

      Ein weiterer Schwachsinnsbeitrag auf Stammtischniveau, der von weniger als Halbwissen zeugt !

       
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Burgi

Ich verstehe nicht, warum hier alle von Privatbesitz sprechen! Wenn ich Aufsichtsratsvorsitzender oder Vorstand eines öffentlichen Unternehmens bin (die LBB sind ein Bergbahn-Unternehmen im öffentlichen Besitz) und mit Hilfe von öffentlichen Corona-Fördergeldern Grund kaufe (wie es die LBB getan haben), ist das dann mein Privatbesitz? Wenn ja, dann mache ich das jetzt auch so: kaufe in einem öffentlichen Unternehmen mit öffentlichen Fördergeldern Grund und behaupte, das gehört mir privat!

 
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    Flori98

    @Burgi Du willst es einfach nicht verstehen: ​Aktiengesellschaften sind Körperschaften des Privatrechts mit eigener Rechtspersönlichkeit und einem in Aktien zerlegten Grundkapital (Auszug Unternehmensserviceportal). Auch wenn bei den LBB die Stadtgemeinde und der Tourismusverband Hauptaktionäre sind, handelt es sich bei der Lienzer Bergbahnen AG um ein privatrechtlich geführtes Unternehmen, welche Grundstücke kaufen, bebauen, und verkaufen kann. Auch steuerrechtlich unterliegt die Aktiengesellschaft der Körperschaftsteuerpflicht.

     
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      le corbusier

      Das mag alles so stimmen, ist aber trotzdem völliger Schmarrn. Die Stadtgemeinde hat die Interessen der Bürger zu vertreten, als Aktionär auch innerhalb einer AG. Der Vorstand ist zwar nicht direkt weisungsgebunden, sollte aber doch im Sinne seiner Aktionäre handeln sonst wird er irgendwann abberufen. Das ist ja überhaupt der Grund warum die Stadtgemeinde Großaktionär ist, weil die Bergbahn im öffentlichen Interesse steht.

       
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