Der Dolomitenlauf in Obertilliach ist abgesagt

Behörde gab den Start nicht frei. Olga Reisner: „Wir hatten keine andere Möglichkeit.“

Es kam wie es kommen musste. Bereits im Vorfeld der für Samstag, 22. und Sonntag 23. Jänner geplanten Langlauf-Großveranstaltung „Dolomitenlauf“ im Osttiroler Obertilliach waren die gesetzlichen Rahmenbedingungen im Grunde klar. Während Spitzensportler ihrem Beruf unter Einhaltung bestimmter Covid-Regeln nachgehen können, gelten für Training und Wettkämpfe von Freizeitsportlern strengere Maßstäbe, die im Wesentlichen eine Beschränkung auf 25 Personen immer dann vorsehen, wenn es keine fix zugewiesenen Sitzplätze gibt.

Die Bezirkshauptmannschaft Lienz ließ auch phantasievolle Umgehungsversuche für diese Regel nicht gelten. So wollte Dolomitenlauf-Organisator Franz Theurl zunächst die Hobbyläufer:innen einfach in Blöcken zu je 25 auf die Loipe schicken. Die Behörde winkte ab, und Theurl ersann eine „offene Spur“, in der einfach alle für sich laufen und dafür eine Urkunde einheimsen. Funktioniert auch nicht, entschied die BH.

Olga Reisner zur Absage des Dolomitenlaufes: „Aufgrund der Auskunft des Sportministeriums hatte die BH Lienz als Behörde gar keine andere Möglichkeit.“ Foto: Brunner Images

Im offiziellen Wortlaut der Bezirkshauptfrau Olga Reisner klingt das so: „Die derzeitigen gesetzlichen Vorgaben der Bundesregierung lassen unter bestimmten Voraussetzungen Zusammenkünfte im Spitzensport zu. Der Veranstalter des Dolomitenlaufs hat in den letzten Tagen eine Auskunft beim Sportministerium eingeholt, ob der Dolomitenlauf als Zusammenkunft im Spitzensport zu werten ist. Die schriftliche Auskunft des zuständigen Sportministeriums an den Veranstalter lautete, dass der Dolomitenlauf keine Spitzensportveranstaltung, sondern vielmehr mit einem Volkslauf gleichzusetzen sei. Aufgrund dieser Auskunft des Sportministeriums hatte die BH Lienz als Behörde gar keine andere Möglichkeit, als dem Veranstalter mitzuteilen, dass nach den derzeitigen bundesgesetzlichen Vorgaben die Durchführung des Dolomitenlaufs im Sinne eines Volkslaufes rechtlich nicht möglich ist. Eine Durchführung des Dolomitenlaufs als Spitzensportveranstaltung für Kader-SportlerInnen wäre nach den rechtlichen Vorgaben des Bundes möglich.“

„Über 500 Teilnehmer aus 20 Nationen sind schon seit Tagen in Osttirol, um am Dolomitenlauf teilzunehmen. Aus alledem wird nun wohl nichts“, zeigt sich Organisator Franz Theurl enttäuscht. Nun wird das gesamte Langlauf-Wochenende abgesagt. Die Ausrichtung des Dolomitenlaufs als Spitzensportveranstaltung für Kaderläufer mit FIS-Code wäre laut Sportministerium zwar erlaubt gewesen, jedoch sei für 70 Teilnehmer kein organisatorischer Aufwand mit 300 Funktionären und Helfern gerechtfertigt, erklärt Franz Theurl in einer Aussendung. Den angemeldeten Teilnehmer:innen wird das Startgeld für eine Teilnahme im nächsten Jahr gut geschrieben oder rückvergütet, wenn man einen Antrag dafür stellt.

Auch wenn man in Osttirol mit dem Schicksal hadert und sich gerne gegenüber Nordtirol im Nachteil sieht, in Sachen Volkslanglauf herrscht Parität. So wurde auch in St. Johann der Koasalauf, der heuer sein 50. Jubiläum gefeiert hätte, aufgrund der Covid-Pandemie vom Veranstalter bereits im Vorfeld abgesagt. Zum Tiroler Koasalauf, der traditionell am zweiten Wochenende im Februar stattfindet, kommen normalerweise rund 2.000 Hobby-Langläuferinnen und -läufer.


Dieser Artikel wurde am 21. Jänner um 17.00 Uhr upgedated.

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73 Postings

Chronos

Ja, @Marille! Sie haben nicht unrecht bezüglich Bauern. Die betreiben natürlich, wie viele andere auch Aktiv-Sport. Das meinte ich nicht so! Von den beiden, welche ich anspreche, ist mir das jedoch nicht bekannt. Bei Blanik auch nicht?

Egal, das ist nicht das Thema. Sport hat nicht unbedingt Priorität in der Politik. Dieser greift jedoch wie ein Zahnrad ins ganze politische Gefüge. Wenn es um die sportliche Infrastruktur geht, dann ist die Politik sehr wohl gefordert. Und ich spreche nicht NUR die 2 ÖVP-ler an. Denn ich habe genauso Frau Blanik (SPÖ) miteingeschlossen. Das erwähnen Sie nicht. Deshalb ziehe ich folgenden Schluss. Dass Sie ÖVP-lastig oder ÖVP-nah sind und ich Sie vermutlich in Ihrer ÖVP-Seele treffe. Kurz vor der Wahl tummeln sich einige Partei-Poster, wie z.B. @Giuseppe Parmesano (Charly Kas... wie @unholdenbank meint - nicht abwegig) jedenfalls ein Vollblut-ÖVPler .

FT macht, natürlich auch Funktionsbedingt, sehr viel für den Osttiroler Sport und die sportliche Infrastruktur. Da lässt sich viel Positives aufzählen und wird keiner abstreiten. Auch bekannt, Blanik arbeitet ständig gegen FT. Und von Kuenz u. Mayerl habe noch nie gehört, dass sie Kraft ihres politischen Amtes, FT oder den TV-Osttirol groß unterstützen – außer bei Eröffnungen ein Band durchschneiden und symbolischein auf Fotos zu positionieren. Und da bin ich klar der Meinung, dass Blanik in Doppelfunktion und die beiden LAbg keine politischen Großtaten in den letzten Jahren aufzuweisen haben.

Und mit meiner Meinung bin ich da nicht alleine, selbst viele ÖVP-nahe Wirtschaftstreibende und Bauern sind von Engagement (@senf spricht es kompetent an), Einsatzwille und Enthusiasmus von Mayerl u. Kuenz enttäuscht. Das kann man im Unterschied, Blanik nicht absprechen. Und ja, Landtagsabgeordnete haben einen großen Einfluss in vielen Bereichen. Lobbying ist nicht immer schmutzig.

Sie können mich aber ruhig eines Besseren belehren, Marille! Sie können mir und den Lesern aufzählen, welche politischen Erfolge (allgemein und/oder für Osttirol) die beiden ÖVP-Herren aufweisen können?

 
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    Marille

    Meine Seele hat weder eine politische Zugehörigkeit noch ist sie gekränkt. Es geht mir nur um den abwertenden Stil Ihrer Kommentare gegenüber (nicht ausschließlich, aber auffällig häufig) ÖVP-Politikern. Vor allem ist Ihr permanentes Schlechtreden politischer Entscheidungsträger auch eine Respektlosigkeit gegenüber einer Mehrheit der Wähler, die eben genau diesen Ihre Stimme gegeben haben - auch wenn es Ihnen nicht passt.

     
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    Chronos

    Marille, Sie haben eine groteske demokratische Sichtweise!

    Sie bringen zum Ausdruck, dass ich als Teil einer Minderheit, der Mehrheit der Wähler - nämlich der ÖVP gegenüber - eine Respektlosigkeit entgegenbringe, weil meine Kommentare permanent auf Schlechtreden ausfallen. Wollen Sie damit auch andeuten, dass ich das Recht nicht habe, die politische Mehrheit (ÖVP) in dem Ausmaß zu kritisieren?

    Jawohl, es handelt sich um gewählte Volksvertreter. Doch bedenken Sie, dass Sie zur Gänze aus Steuermitteln bezahlt werden. Auch vom Steuergeld bzw. Mitteln jenen Steuerzahler, welche diese ÖVP-Abgeordnete nicht gewählt haben.

    Ich habe Ihnen angeboten, mich umzustimmen. Sie können einige politische Erfolge dieser beiden ÖVP-Abg. aus den letzten Jahren aufzuzählen. Das ist der einfachst Weg, meine kritische Haltung gegenüber der beiden ÖVP-Herren, umzustimmen.

     
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      Marille

      Ich habe kein Interesse daran, Sie politisch umzustimmen, meine "groteske" politische Sichtweise respektiert auch andere Meinungen und Ansichten. Ich muss eben auch nicht bei jeder Gelegenheit meine Empörung über politisch Andersdenkende in einem öffentlichen Forum anonym kundtun. Ich diskutiere gerne mit jemandem von Angesicht zu Angesicht, bilde mir meine Meinung aus allen mir verfügbaren Quellen und gehe wählen.

       
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      senf

      @Marille, so wie du dich im anonymen hier Forum gibst, bist du gerne Schiedsrichter, meinem Gefühl nach aber ein schlechter und man merkt, wem deine Pfiffe gelten.

      Was ich an der politischen Landschaft im Bezirk kritisiere, sind diese Krallen nach Macht und Gier, die kaum einen Dialog mit andersdenkenden zulassen und eigentlich das Leben hier im Bezirk lähmen statt es zu beleben.

      Findest du es richtig, dass ein Mandatar x-Funktionen innehat, die sich in natura völlig gegensätzlich verhalten?

      Mayerl darf sich in der ÖVP Sprecher für Umwelt-Naturschutz, Nachhaltigkeit und Klima nennen. Er sitzt auch im Nationalparkkommitee. Sozusagen als Anwalt der Natur. Ausgenommen ist der Wolf, andere Beutegreifer und Tiere, die zu nichts nutzen. Und nicht zu vergessen, der Traktorschwerverkehr am Wochenende durchs Dolomitenstadtle.

      Als Bauernbundobmann ist Mayerl verpflichtet, diesen Berufstand hochleben zu lassen. Landwirtschaftliche Gewinnmaximierung Hand in Hand mit offenen Armen zu den Fördertöpfen ist angesagt und die vielgepriesene naturschondende Bewirtschaftung basiert trotzdem leider mit Bodenverdichtung, Monokulturen, Kultivierungen zur Pflanzen- und Kleintierveramung. Auch in Osttirol (Einige Biobauern sehen das inzwischen anders).

      Mayerl ist in seinem Landwirtschaftsbetrieb und touristischem Zuerwerb emsig beschäftigt, sein Arbeitsleben findet vorwiegend in Gunstlage am Acker statt. Die Strapazen echter Bergbauern in den Tälern dürften ihm nicht viel Sorgen machen.

      Als Geschäftsführer des Maschinenring Osttirol, der ja für den Leistungsaustausch unter Bauern vor vielen Jahren gegründet wurde und immer mehr in die Privatwirtschaft expandiert, sind wirtschaftliche Erfolge einzufahren. Das ist möglich, man hat ja genügend Wettbewerbsvorteile, die inzwischen vereinzelt auch branchenfremde Betriebe nutzen.

      Positive Stimmung dafür kann man aus einem Osttiroler Wochenblatt ersehen, wo Mayrl neben der bäuerlichen Bank des Talbodens ebenfalls als Vorstandsmitglied wirkt. Und so nebenbei darf oder muss er an Sitzungen zur Vertretung des Bauernstandes als Vorstandsmitglied in der Tiroler Landwirtschaftskammer teilnehmen.

      Ob Herrn Mayerls Zeitmanagement auch noch das Bürgermeisteramt zulässt und dort die Anliegen der Bürger aus verschiedenen "Lagern" seine Ohren erreichen, finde ich höchst fraglich, denn auch hier wird die Machtkonzentration diesen Herren wohl über seinen Kopf wachsen.

      Woher soll er denn noch die Energie für die notwendige Durchschlagskraft in der Landespolitik auch nehmen. Ob dem Sonnendorf Dölsach und Osttirol das wohl guttut?

       
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      dacapo

      @ senf "Was ich an der politischen Landschaft im Bezirk kritisiere, sind diese Krallen nach Macht und Gier, die kaum einen Dialog mit andersdenkenden zulassen und eigentlich das Leben hier im Bezirk lähmen statt es zu beleben.

      Findest du es richtig, dass ein Mandatar x-Funktionen innehat, die sich in natura völlig gegensätzlich verhalten?"

      Ich dachte beim Lesen, dass jetzt ein Posting zu Bgm. Blanik kommt ......

       
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      Chronos

      Wow senf, ich staune!

      Du hast Mayerl als Multifunktionär (Landwirt, Politiker, Unternehmer, Geschäftsführer, Vorstandshamster und weiter Funktionen) auch noch treffend beschrieben.

      Ich kann den Dölsachern GemeindebürgerInnen nur empfehlen Mayerl als Bürgermeister zu wählen. Denn ausgelastet scheint dieser Herr bei weitem nicht zu sein!

      Falls jemand glaubt, Mayerl hat nicht so viele Funktionen, dann wird man staunen - bitte auf folgenden Link nachlesen: https://www.meineabgeordneten.at/Abgeordnete/martin.mayerl

      @Marille, ich verstehe Sie, wenn Sie ÖVP-Politiker verteidigen - Ihr gutes Recht! Doch in Ihrem letzten Posting fordern Sie ein (... Empörung... anonym kundtun), was Sie selbst nicht einhalten. Ein Ausdruck vom Sport: (sich selbst) "disqualifizieren"

      @dacapo, gut erkannt dieser SV von senf, ist auch zutreffend auf Bgm. Blanik

       
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      senf

      @chronos, ich kann mich anstrengen wie ich will, die Funktionen der LISL halten sich gegenüber dem MARTIN in Grenzen, sie fällt weitab. Und das trotz deinem Hinweiss unter www. ...

      1) Bürgemeisterin von Lienz (2011 -). Als solche hat sie ja nach der Tiroler Gem.-Geschäftsordnung diverse Vertretungen wahrzunehmen. Das wären: LBB (AR), Gem. Verb., Abfallverband (AR), Vorsitzende des Stadtrates Lienz, und GVA-Mitglied BKH Lienz.

      2) Stv. Städtebund-Präsident (2020 -)

      3) Abgeordnete zum Tiroler Landtag (2003 -)

      Landesparteivorsitzende SPÖ (2016 - 2018) Ehrenbürgschaft der Univ. IBK (2018) Und ab da wirds richtig dünn, ausser du und @dacapo können mir/uns da weiterhelfen. bin gespannt!

       
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      Chronos

      Danke, lieber senf! Das ist ja auch eine Menge von Funktionen, die Frau Blanik vorzuweisen hat.

      Wir sind jedoch vom eigentlichen Thema weit abgerückt, angespornt wegen Diskurs mit @Marille

       
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Chronos

Vorab: Alle zu loben wie @Honnes unten dies macht, ist zwar schön und gut aber zu kurz gegriffen. Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und insbesondere Personen, welche vom Volk gewählt und von unserem Steuergeld bezahlt werden, sollten schon vertragen, wenn Kritik an ihren Tätigkeiten oder an ihren "nicht-tätig-werden", geübt wird.

Die Meinung von @MitInteresse teile ich durchaus!

Auch wenn man die Kitzbüheler Skirennen nicht mit dem Dolomitenlauf vergleichen kann. Die Alpin-Ski-Veranstaltung der "Weiße Ring" in Lech ist durchaus gleichzusetzen. Kitzbühel (1000 Zuschauer/Rennen) u. Lech (776 gemeldete Hobbysportler) wurden von den BH´s genehmigt und durchgeführt. Der DL in Obertilliach (ca. 700 Sportler) nicht. Die Verordnung ist in ganz Tirol dieselbe! Ja, es wird mit zweierlei Maß gemessen. Warum?

Der Alpinsport wird in Tirol auf alle Fälle höher bewertet. Ob die BH Kitzbühel u. die BH Landeck stärkere Verbundenheit mit ihren sportlichen Veranstaltungen zeigen als die BH Lienz, entzieht sich meiner Kenntnis. Als Außenstehende würde ich sagen, ja! Und der wichtigste Faktor sind die Politiker. Angefangen vom LH Platter, ein Führsprecher für die Kitz-Rennen und als geb. Landecker auch für den Weißen Ring am Arlberg. Dazu kommen die Landtags- u. Bezirkspolitiker aus den Bez. KB u. LA, welche geschlossen hinter ihren Veranstaltungen stehen.

Auch wenn die meisten von uns nichts mitbekommen, reichen da einige Telefonate und die BH´s reagieren "freundlicher", wenn LH Platter oder wichtige Lokalpolitiker intervenieren. Ein positiver Bescheid wird erlassen. Interventoion - genau das passiert, falls von den Politikern dies für notwendig erachtet wird. Auf Antrag des LH muß die Landesregierungen die BH-Leute alle 5 oder 6? Jahre wiederbestellen. Gefolgsam? Welche BH-frau/mann widersteht da?

Wie sieht´s in Osttirol aus. LH Platter weiß vermutlich nicht einmal, dass es einen Dolomitenlauf in Lienz/Tilliach gibt oder nimmt es nicht wahr, gleichgesetzt wenn ein Rad in China umfällt.

Und die Osttiroler LAbg.? Die beiden Bauern, Mayerl u. Kuenz (wissen die, was Sport ist?) sind nach Sommer-Siesta nun im gewohnten Winterschlaf! Die kommen nicht einmal auf die Idee bei ihren "schwarzen Manda" (Platter & Co) nachzuhaken.

LAbg. u. Bgm. Blanik? Als SPÖ-lerin geht im ÖVP-Dominaten Tirol nichts! Man muss dazusagen, dass Blanik diese Absage in diesem Fall auch egal ist. Sie würde sowieso gegen ihren Intimfeind FT opponieren.

Man sieht, leider arbeiten in Osttirol nicht alle Verantwortlichen zusammen! Unser Bezirk schwächt sich sohin in vielen Belangen. Schade!

 
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    Marille

    @Chronos ist es nicht auch "zu kurz gegriffen" jedes einzelne in diesem Forum diskutierte Problem den Osttiroler ÖVP-LAbg. zuzuschreiben, als ob diese alle Hebel der Macht in der Hand hätten und bei allen Themen nur mit dem Finger schnipsen müssten und alle Entscheidungen auf allen Ebenen werden immer und ausschließlich zu Gunsten Osttirols (zumindest nach Ihrer Wahrnehmung - auch innerhalb Osttirols gibt es ja bekanntlich unterschiedliche Meinungen zu verschiedenen Themen) getroffen.

    Und warum sollten Kuenz und Mayerl nicht wissen was Sport ist? Weil sie Bauern sind? Bitte bleiben Sie bei der Sache und stellen sie ihre offensichtlich persönliche Abneigung gegenüber einzelnen Personen hintan.

     
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      senf

      du solltest dir die wahlversprechen aus deiner ablage holen und du wirst merken, wofür alles sich die beiden herren samt ihren breitgefächerten listengästen dem wähler gegenüber damals so lautstark für zuständig erklärt haben.

      ich persönlich hätte mir von den beiden mehr engagement für das "gemeinsame" erwartet.

      nur den wolf zu verfluchen und die fördertöpfe zu leeren scheint für dieser beiden herren zu ihrer, dem volk eingegangenen verpflichtung und verantwortung doch ein wenig mager zu sein, liebe marille. versteh ich das falsch?

       
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      SCHWARZER Hannes

      @senf: ich glaube, Du meinst den schwarzen Wolf, den dürfen sie nicht verfluchen !!! Für den Vierbeiner setze ich mich ein und verteidige diesen auch gegen die 'schwarzen Schafe... '

       
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    senf

    Der DL am 22. Jänner in Obertilliach wurde nicht genehmigt, der Weisse Ring, ein Skirennen am Arlberg am 15. Jänner sehr wohl. Nachdem ich mir das Video angesehen hab, weiss ich,

    https://www.youtube.com/watch?v=EhvzuL7S1Dk

    dass es unterschiedliche Rahmenbedingungen gab (Piste 22 km, Loipe 20 km). Ob hier tatsächlich politisch interveniert wurde wie du oben vermutest, mag ich nicht kommentieren. Jeder soll sich sein eigenes Bild machen. Am Arlberg wurde jedenfalls in 20ger Gruppen mit 2 Minuten Abstand gestartet. In Obertilliach sollte eine spurfreie (?) Loipe mit ebenfalls Gruppen in Startintervallen befahren werden.

    Liebe, werte Chronos: Zur Verteidigung der Lisl gegenüber ihren "Intimfeind" (deine Wortwahl) Franzl muss ich schon sagen, dass es mir auch lästig wäre, wenn immer jemand so unnachgiebig nach meinem zu verwaltenden Schmuckkästchen und Sparschweinderl greifen versucht und damit andere sportbegeisterte für sein Ego beglücken will.

    Deshalb glaube ich auch nicht, dass sich die beiden sich so zanken wie du angedeutet hast. Es liegt wahrscheinlich an der unterschiedlichen Aufgabenstellung und auch in der Verantwortung. Blanik hat Aufpasser im GR mit Kontrollaufsicht und keine privaten Funktionärsjobs (gottseidank), die sie in Versuchung bringen könnten, leichtsinnig zu werden. Da tut sich der Franzl im Verband schon wesentlich leichter. Er weiss das und joungliert auch danach, was ihm auch immer wieder angekreidet wird. Den Bürgermeistersessel würde ich ihn daher nicht anvertrauen, den Sportlandesrat für sein Osttirol schon 😙

     
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      Chronos

      Danke senf, kann dir da nur zustimmen! Du verwendest eine "sanftere" Ausdrucksweise. Das ist bei dir aber auch nicht immer so, oder?

       
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Guru

Immerhin sind heute hunderte auf den Loipen rund um Obertilliach unterwegs und laufen ihren eigenen Dolomitenlauf. Die Verhältnisse sind traumhaft!

 
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    wolf_c

    ... es ist trotz dem, dass hunderte unterwegs sind, bedenklich, daß hunderte, die n i c h t 2G haben, nicht unterwegs sein dürfen! im FREIEN und mit ABSTAND, und trotzdem ist ihnen dies gesetzlich verboten. Sie können sich also feiern bei den Gewinnern zu sein, ob sie dies auf dem Rücken ihrer Mitmenschen wirklich genießen können, sei Ihnen überlassen. Und beim Lauf wäre es nit viel anders gewesen, die Regierung weiß halt nicht mehr genau, was sie tut, und wahrscheinlich ist es ihr auch ziemlich egal im Moment.

     
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      Guru

      Noch nie was von körperlicher und psychischer Erholung gehört? Ein Ausnahmegrund auf den man sich stützen könnte. Wenn man denn will?Selbstmitleid und gekränkter Neid sind keine guter Ratgeber! Der Wechsel auf die Gewinnerseite ein einfacher!

       
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    wolf_c

    Sie wissen genau das NichtgeimpfteNichtgenesene auf den Loipen i l l e g a l unterwegs sind, der Regierung sei Dank, aber anscheindend in Ihrem Sinne ...

     
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      Guru

      @wolf_c, Nein sie sind nicht illegal unterwegs.

      Ich habe mich erkundigt, körperliche Ertüchtigung ist erlaubt und kann auch nicht bestraft werden! Das kann der tägliche Spaziergang sein oder auch eine Runde auf der Loipe. Es wird dort auch nicht kontrolliert. Zudem ist sportliche Betätigung gut fürs Immunsystem und wird von Ärzten dringend empfohlen um nicht aufgrund der Ausnahmesituation in eine Depression abzurutschen.

      Also dann auf in die Natur und viel Vergnügen bei der sportlichen Betätigung :-)

       
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Honnes

Dass Herr Pirker alle Postings zum Thema Corona gesperrt hat ist nicht verwunderlich. Dies wäre wahrscheinlich manchmal auch vielen anderen Themen besser ... .

Wenn man unter anderem, wie auch zu diesem Beitrag einige Postings liest, glaubt man, man ist im falschen Film. Mit welchen arroganten, untergriffigen Vorwürfen gegenüber Veranstaltern, Funktionäre, Behörden, Politiker, etc. ... angegriffen wird, ist einfach nur erschreckend. Menschenwürde: was ist denn das schon wieder? Wie ich diese Zeilen verfasse, läuft gerade im Radio ein Lied einer steirischen Popgruppe: "Es fangt genauso an, wie vor ..." wie passend... . Leider, oft sogar immer die selben Poster ( verstecken sich teils auch noch unter dem Mantel des Pseudonyms ) sollten einfach nachdenken welche Aussagen sie treffen: anpatzen, alles und jeden schlechtmachen /-reden, ... ( auch Bashing genannt ). Fachleute wie ein Herr Theurl, selbst Bezirkshauptfrau Dr. jur Reisner - alle sehr fachkundig und fachwissend, werden als nicht qualifiziert dargestellt und sogar beschimpft; ich würde mich schämen solches zu tun. Gott sei Dank gibt es noch Poster welche deren eigene Meinung veröffentlichen, ohne Menschen dabei zu diffamieren. Danke BH, Danke TVB, Danke an jeden Einzelne:n die tagtäglich für uns und unser Land - entgeltlich wie auch unentgeltlich - einsetzen. Menschen die in meinen Augen ihr Bestes geben - in unzähligen Dingen des Alltages !!!

Ich bin stolz auf DIESE Osttiroler und auch stolz auf DIESES Osttirol. Danke am schönsten Platz der Welt leben zu dürfen.

 
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    thomas78

    Sehr gut geschrieben!

     
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    Mairtraudl

    @ Honnes wenn du Osttirol, denn schönsten Platz der Welt nennst, dann hast du von der Welt wirklich noch nicht viel gesehen.

     
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      senf

      mairtraudi, jetzt hast a zustimmungshackerl von mir bekommen. und wie man merkt, das würstl mit senf hält dich gut bei laune. fein! (s. u.)

       
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dacapo

Ein trauriges Schauspiel. FT kämpft halt bis zum Schluss, im Vergleich zu anderen, die nichts machen und deswegen gar nicht in solche Situationen mit der BH kommen können. Aber FT ist ein Kämpfer, er wird sicher nette untenstehende Kommentare locker wegstecken können. In Zeiten wie diesen, in denen ein Normalbürger nicht einmal bei der BH anrufen kann, ist es bezeichnend dass man bis Freitag knapp vor Zwölf mit der Absage wartet. Schade für die Sportler, für die ehrenamtlichen Helfer, den Verein, für die Region....

 
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walter0809

... geht etwas daneben, wird ein "Schuldiger" gesucht, am besten jemand aus dem regionalem Umfeld, den man kennt, damit man seine Schadenfreude vielleicht sogar noch personalisieren kann, so nach dem Motto "habe ich ja gleich gesagt" oder "endlich geht das einmal schief" usw. ... das ist so ein bißchen "osttiroler Mentalität": wenn ich nichts davon habe, sollen die anderen auch nichts haben - Umwegrentabilitäten werden selten bedacht. Aber: in diesem Fall gibt es keinen "regionalen Schuldigen" - weder FT oder den LRC, noch Fr. Reisner oder die BH Lienz - alle regionalen Beteiligten haben sicher ihr Bestes getan. Das Problem, das wir seit 2 Jahren haben, sitzt ganz woanders: nämlich in einer vollkommen sinnbefreiten und abgehobenen Bundes- und Landespolitik mit völlig willkürlichen und schwammigen Regelungen, die über die Köpfe der Bürger von großteils unqualifizierten und abgehobenen Politikern gemacht wird - begleitet von fast täglichen Skandalen und Protesten - eine Aufzählung würde sämtliche Rahmen sprengen. Aber solange sich die "Kleinen (Regionalen)" gegenseitig anfeinden und auffressen, können die "Großen (Bundes- und Landersregierung)" munter weiter ihre Spielchen treiben - die "Kleinen" sind ja mit sich selber beschäftigt.

 
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    bergfex

    m.M. ist , die Poster sind sauer auf die Frau BH, weil sie schon längst von der Absage gewusst hat, aber nicht früher reagiert hat. Man lässt alle im guten Glauben ...es wird schon... um dann den Spieß einen Tag vor der Veranstaltung in das Herz der Veranstalter zu werfen. Hätte sie nicht früher, bevor alle angereist sind, eine Auskunft geben können. Was kann F.T. dafür? Wenn eine Veranstaltung geplant ist , man bis einen Tag vorher im Glauben gelassen wird alles ist ok, muss man reagieren und arbeiten. Was wäre sonst, wenn es stattgegeben wird und nichts ist hergerichtet? Dann wären viele Poster hier die schreien würden , Herr F.T. wäre nicht imstande diese Veranstaltung zu organisieren. Oder glaubt jemand das macht sich alles von alleine. Habe auch einige Jahre unentgeldlich für diese Veranstaltung gearbeitet.

     
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saguen

einem F.T. jetzt alles in die Schuhe zu schieben ist Unverhältnismäßig.. Ich fordere Diejenigen auf, dieses Amt zu übernehmen und besser zu machen, wer von diesen Schreiberlingen weiß überhaupt wieviel Arbeit, und Vieles mehr dahintersteckt, um solch Events zu organisieren....aber 1000 Zuschauer in Kitzbühel zu genehmigen, bei dieser Zahl bleibt es sicherlich nicht. Schauts mal über die Grenzen hinaus, dann muss man sich wirklich fragen ob bei uns in Österreich der Virus anders gelagert ist.......

 
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    unholdenbank

    FT lässt ja keinen dran, dieses Amt zu übernehmen. Er kämpft ja mit allen Mitteln, ja keinen aufkommen zu lassen.

     
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      bergfex

      Wen hätten sie anzubieten ???

       
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keinexperte

@mitinteresse Sie können sich die entsprechende Verordnung ganz einfach im Internet ansehen. Ohne Hintergründe zu kennen wird die Veranstaltung in Lech der Verordnung gerecht geworden sein. Herrn Theurl war sicher schon lange bekannt, dass der Dolomitenlauf nicht stattfinden kann, in bekannter Art hat er versucht, die Gesetze zu umgehen und damit alle die sich angemeldet haben hinters Licht geführt. Es ist schwer zu glauben, dass das nicht der grosse Teil der Angemeldeten auch so sieht.

 
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    MitInteresse

    Sie setzen viel aufs Spiel in ihrem Kampf gegen FT, die Narben müssen tief sitzen. Mit dieser Ihrer Aussage haben sie nämlich meiner Meinung nach eine rechtliche Grenze (APR) übrschritten, das hat mit Meinungsfreiheit nichts mehr zu tun. Sie stellen eine Tatsachenbehauptung auf, die gerichtlich als unwahr bewiesen werden kann, was ich an Stelle von FT auch anstreben würde: "Herrn Theurl war sicher schon lange bekannt, dass der Dolomitenlauf nicht stattfinden kann, in bekannter Art hat er versucht, die Gesetze zu umgehen und damit alle die sich angemeldet haben hinters Licht geführt."

     
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      keinexperte

      Ich habe weder beruflich noch privat Berührungspunkte und deshalb keine Narben. Beinflusst durch den Anruf eines Bekannten, der sich angemeldet hatte, verfasste ich dieses Posting. Dazu möchte ich klarstellen, dass ich Herrn Theurl nicht vorwerfe, absichtlich jemand in die Irre geführt und Gesetze gebrochen zu haben. Dass er auf bekannte Art und Weise versucht hat, den Dolomitenlauf zu retten kann man ihm nicht verübeln. Trotzdem muss Kritik erlaubt sein. Beim Koasalauf war es auch möglich rechtzeitig abzusagen.

       
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    mathaeus

    ....Sie müssen ein verzweifelter Mensch sein........

     
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lungo

TF glaubt immer Vorschriften gelten nur für andere. Es war klar, dass bei den geltenden Bestimmungen keine derartige Veranstaltung stattfinden darf. Wieder einmal ist die BH schuld, eh klar. Es ist höchst an der Zeit den Posten des TVBO-Obmannes neu zu besetzen. Mit lautem Geschrei und der Brechstange geht leider gar nichts - ich sage: Gott sei Dank!

 
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MitInteresse

Auch 1000 "ambitionierte Wintersportler" sind nicht dem Profi-Lager gleich zu setzen liebe Dolomitenstadt, auch wenn heuer nur 645 overall gestartet sind: Ich zitiere aus der Website "Der Weisse Ring", der 2022 am 15.01.2022 statt fand (https://www.derweissering.ski/de/das-rennen/das-rennen, abgerufen 21.01.2022) . Schaut euch mal die Fotos an.

Bei uns in der Region ist in den letzten Monaten gar nichts durch gegangen. Von der Stadtgemeinde Lienz wurde kein einziger Event gefördert. Oder hat diese nur ein einziges Covid-Konzept für einen Event erstellt? Ich lass mich gern belehren. Kein Dienstagskonzert (ach die hat auch der böse TVB durchgeführt), der Christkindlmarkt wurde auf- und abgebaut unter fadenscheinigen Argumenten, war in andren Städten allerdings erlaubt. Kann mir jemand sagen, ob zB die BH St.Anton andre gesetzliche Grundlagen hat als die BH Lienz? Ich wäre Dolomitenstadt und der Community um Aufklärung dankbar.

Warum wird in Lienz / Osttirol eigentlich nur gebremst? Schaut irgendjemand über die Bezirksgrenze hinaus? Denkt ihr echt, in Südtirol oder in Kitzbühl werden Funktionäre dafür beschimpft, dass sie sich für Sportveranstaltungen, Wertschöpfung und Image einsetzen? Zum Schämen ist das.

 
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    SCHWARZER Hannes

    Thema Christkindlmarkt: da liegen Sie völlig falsch: die Stadtgemeinde hat die potentielle Dauer (GR 07.12.21) sogar verlängert, die Standbetreiber wollten dann nicht mehr. Die Stadtgemeinde hat auch ein Covid Konzept (Absperrung, Kontrollen & Security, sowie Beschränkung der Personenzahl) erstellt, gemeinsam mit der BH.

    Bezüglich DI - Konzerte: diese werden von der Stadt finanziell unterstützt, sogar die ursprüngliche Bedingung, dass unplugged (Anrainer !!) gespielt wird, wurde aufgehoben, also was soll das LIENZ - bashing ?

    Die Stadt ist nicht dazu da, Konzerte etc. zu veranstalten, Mithilfe wird immer gewährt ! Wenn man Platzkonzerte, DI - Konzerte etc. als Werbung für die Region betrachtet, ist das die ureigenste Aufgabe des TVBO !

     
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      blablabla

      Hätte man nicht vorher die Standler fragen können, ob sie dabei sind, zum Beispiel mit der Frage: Seid`s ihr dabei? Dann hätte man sich sehr viel ersparen können, wie Sie oben umfangreich schildern.... Und die Stadt ist wirklich nicht dazu da, Konzerte zu veranstalten, einfach weil sie es nicht kann. Und bei den DI Konzerten sei erwähnt, dass dort sehr sehr viele Einheimische auch dabei sind.

       
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      MitInteresse

      Hannes, das ist spannend: Ist das dein Ernst, dass Events in einer Stadt vom TVB (TVB Osttirol /33 Gemeinden / flächenmäßig einer der größten in AUT btw) organisert werden sollen? Sag mir bitte - in welcher Stadt ist das so? Die Innovationskraft & Kreativität der Fronfeste ist wie wir alle wissen begrenzt. Außer Christkindlmarkt, Bike-, Auto-, Blumen-Schau und ev. Kranzlsingen ist da nicht viel aus den Zoten zu bringen. Sich seit 20 Jahren den Stadtmarkt auf die Brust zu schreiben, den jede einzelne Stadt im Alpenraum hat, wird da auch nichts nutzen, Ostereierpecken hin oder her. Und jetzt soll der TVB nicht nur finanziell, sondern auch organisatorisch einspringen? Interessante Ansicht. Ich hoffe, du vergisst in deiner seit Monaten andauernden Verteidigung der Liebburg als alteingesessener Flankenschoner der EB nicht die Aufgaben- und Verantwortungsbereiche der einzelnen Institutionen. Da bist du nämlich gut in der Recherche und bekanntlich hast du da Wissen - und deshalb freu ich mich schon auf deine Antwort (du hast aktuell a bissl mehr Zeit als ich zum Recherchieren glaub ich).

       
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      SCHWARZER Hannes

      @Mit Interesse: ja, Aufgabe der Stadt ist das sicherlich nicht. Also wer dann ? Platzkonzerte werden ja auch seit Jahrzehnten vom TVB organisiert, die Stadt unterstützt, wie andere Veranstalter auch, deren es ja in Lienz genug sehr, sehr untriebige gibt, als Beispiel nenne ich Ummi Gummi - einfach Spitze !

      Und nebenbei 1: der TVBO schaltet sich eh schon ins Stadtgeschehen ein, siehe 3- Königs-markt (meine Meinung dazu kennst Du eh) und jetzt auch Handwerkermarkt (wurde auch schon von der Fronfeste probiert). Es sollte aber nicht in 5 Ausschankständen enden ! ( die anderen 3 waren COVID-Kammerl und Versorgung ! ). Gastbetriebe haben wir genug, die haben's momentan besonders schwer.

      Und nebenbei 2: der TVB Lienzer Dolomiten wollte diese Megafusion wirklich nicht, wurde von van Stau erzwungen !! Und die ehem. TVB Lienzer Dolomitenbetriebe zahlten vom ersten Tag weg ca. 70.000 € p.a. mehr in den Gesamttopf hinein, heute sind es sicherlich bedeutend mehr, von diesen 70 ist kaum etwas direkt in den Talboden, wie versprochen, zurückgeflossen, das nicht sowieso geflossen wäre. (ewige Ausrede Adventmarkt u.Ä.)

      Und danke, dass Dich mein Zeitmanagement beschäftigt, ich bin mehr als vollbeschäftigt, habe aber in 19 Jahren TVB-AR und 30 Jahren LSL ein feines Archiv, das noch dazu relativ gut organisiert ist, sodass der Zeitaufwand überschaubar bleibt. Danke nochmals.

       
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      senf

      @mitinteresse: die diskussion in fragen zuständigkeiten in gesellschaftlichen veranstaltungsbelangen find ich lustig und höre heraus, dass immer und überall die stadt oder der TVB die verantwortlichen dafür sind. ja, man ist es halt gewohnt, diese kühe zu melken, denn ihre milchgebenden zitzen hat man in der vergangenheit zu gerne für politisches kleingeld in beiden lagern strapaziert.

      dem publikum ist es schlichtweg egal, wer die jeweiligen veranstaltungen durchführt, ob sie sich rechnen oder ob man damit wettbewerbsverzerung betreibt, wie herr schwarzer andeutet, und dafür als faktenbringer gerne, aber mit ahnungslosen gefasel als "flankenschoner" für die lisl tituliert wird.

      auf diese "großzügigkeiten" verlassen sich inzwischen einige kulturschaffende und eventleute, sie sind verwöhnt und werden vielfach nur mehr aktiv, wenn der zuschusszaster passt, man lässt sichs gerne vergolden, meist ohne bedingungen der geldgeber. UG scheint eine ausnahme zu sein.

      umverteilung hat heutzutage immer und überall saison, verdirbt aber leider die eigeninitiative und eigenverantwortung. ihre "gönner" sind dann letztlich die dummen, die ihre watschen dafür abbekommen, wenn etwas daneben geht. darüber sollte man nachdenken!

       
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    senf

    @mitinteresse, die meisten leute hier haben nur interesse, dass diese scheisspandemie endlich wieder verschwindet bevor die menschen, insbesondere die heranwachsende jugend durchdreht und die wirtschaft zusammenbricht. da heisst es halt amal für eine weile auf verschiedens zu verzichten und mit einschränkungen zu leben. je schneller wir wieder zur normalität zurückkommen, desto besser.

    die sinnlosen krawallmacher scheinen das nicht zu kapieren. im übrigen wird der bezirk lienz nicht anders behandelt, als andere. auch wenns einzelne sturschädel hier nicht kapieren wollen und sich zu gerne in die opferrolle versetzen.

    ich kann mir gut vorstellen, dass man den dolomitenlauf über das entfernte sportministerium genehmigt haben wollte, um die BH Lienz zu umgehen, was letztlich scheiterte. schon vor monaten wollte man sich für die u-destination osttirol sogar eine sonderposition im RKI.de erhaschen - dort wurde man eines anderen belehrt!

    die leidtragenden sind die vielen sportler und helfer, die bis zuletzt hingehalten wurden, obwohl man in den letzten wochen nichts anderes hörte, als warnungen und steigende Zahlen. die heutige situation mit knapp tausenden covidfällen in osttirol ist bekannt.

    und jetzt? jetzt haben wir den salat!

    und hört bitte auf, mit der pandemie und auf kosten der menschen politik durchs hintertürl zu machen. das ist mies!

    auch wenn ich mich persönlich gegen eine prämie für einsichtige impfgegner gewehrt habe, so ist es mir jetzt recht, diese sturschädel mit prämien abzuspeisen, so wie mir auch alle anderen maßnahmen recht sind, die uns alle wieder ins alltagsleben zurückführen.

    rki.de - Robert Koch Institut

     
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      Mairtraudl

      @senf ich stimme deinem Namen zu!!! Senf ! Du gibst Senf von dir. Wenn du glaubst, das diese Pandemie durch eine Durchimpfung vorbei ist, dann täuschst du dich gewaltig. Vielleicht erweiterst du mal deinen geistigen und visuellen Horizont.

       
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      senf

      ja, @mairtraudi, ich habe die durchimpfung gemeint, "und auch alle anderen maßnahmen, die uns wieder ins alltagsleben zurückführen" letzteres hast du in deinem eifer anscheindend überlesen.

      natürlich werden wir noch lange mit der pandemie leben müssen. dank den egoistischen sturschädeln und besserwisser.

      auch du.

       
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      bergfex

      @senf, woher glauben sie kommen die nun hohen Zahlern der Corona positiven z.Z. 1015 ????

       
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      Mairtraudl

      @ senf dir kann man nicht helfen. 🤣🤣 Ich habe deinen Senf schon richtig gelesen. So und jetzt mach ich mir ein Würstchen, somit war dein Senf, nicht ganz um sonst.

       
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Bergtirol1

In meinen Augen hat nicht ausschließlich Herr Theurl oder ausschließlich die BH schuld an der Totalabsage des Dolomitenlaufs. Beide haben in ihren Augen das möglichste herausholen wollen, bzw. haben nach besten wissen und gewissen sich an ihre Auflagen halten wollen.

Das einzige was ich persönlich nicht nachvollziehen kann ist die sehr "kurzfristige" Absage, gefühlt 1 Minute vor 12.00 - - -,das sollte doch im digitalen Jahre 2022 früher möglich sein!!

 
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bergliebe

es ist alles zusammen ein witz... hier wird einfach nicht mit augenmass entschieden... vereine deren mitglieder sich ehrenamtlich voll einsetzen für die durchführung von events werden von den behörden behandelt wie vollidioten! wenn man will kann man heutzutage vieles möglich machen, aber viel einfacher ist es alles zu verhindern! liebe bh-frau - der einfachste weg wurde gewählt! absagen und danke...covid ist schuld.. eh klar... und dann noch alles auf die verantwortlichen des events zu schieben ist letztklassig... man muss den verantwortlichen wirklich danken für ihren einsatz und ihre einstellung "es-muss-doch-irgendwie-gehen'"... diese einstellung ist sehr inspirierend in zeiten wie diesen... vielen dank Franz Theurl, vielen Dank LRC, vielen Dank Obertilliach!!!

 
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lokal

olga go home, FT for bgm

 
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sportler

Ich bin für 2G damit ich mich mit den Leuten in der Gruppe frei bewegen darf. (U Bahn ,Langlaufen,Arbeit usw.)

Aber anscheinend ist 2G nichts wert.

schade.

 
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    Kritisch5

    Ohne Worte!!! Einfach nur Schwachsinn!!!

     
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hinter dem vorhang

politik ist schuld und macht panik. und 74% machen mit.

 
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beobachter52

In Lech wurde am vergangenen Wochenende eine Sportveranstaltung mit 700 Teilnehmern genehmigt und abgehalten! Lienz ist anscheinend wirklich anders! Dass die BH Lienz am Freitag am Vormittag nicht erreichbar ist und um 12 Uhr zu Beginn des Wochenendes (für Beamte) den Bescheid zustellt, passt genau ins Bild! Dass einige User (beinahe schon krankhaft) immer in Franz Theurl den Schuldigen sehen, ist leider so! Der Veranstalter hat schon vor Wochen ein Coronakonzept erstellt, mit dem Sportministerium abgesprochen (allerdings ist die BH die zuständige Instanz) und alle Vorbereitungen getroffen, ja in den letzten Tagen auch noch Alternativvorschläge gemacht! Eine Veranstaltung für den Sport, für die Volksgesundheit und auch zur Belebung des Tourismus! Zum Dank müssen sich die Funktionäre noch Schuldzuweisungen und Spott anhören!

 
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