Die geplante Umfahrung von Greifenburg würde viel Grund verschlingen und ist deshalb nicht unumstritten. Foto: Dolomitenstadt/Wagner

Die geplante Umfahrung von Greifenburg würde viel Grund verschlingen und ist deshalb nicht unumstritten. Foto: Dolomitenstadt/Wagner

Umfahrung Greifenburg: Einspruch sorgt für Ärger

Projektgegner legten Einspruch über steirische Initiative ein. Das Land ist „verwundert“.

Kurz vor Weihnachten hat das Land Kärnten im vergangenen Jahr den Bescheid für den Ausbau der B100 Drautalstraße veröffentlicht. Mit im Programm: Eine Umfahrung für Greifenburg. Das Vorhaben im Süden der verkehrsgeplagten Gemeinde ist umstritten, der Verein „Lebensraum Oberes Drautal“ kritisiert die Pläne sein Monaten.

Das Land Kärnten hielt an der geplanten Variante fest. Anstelle einer Umweltverträglichkeitsprüfung wurde eine naturschutzrechtliche Ausnahmebewilligung erteilt. Nach Veröffentlichung des Baubescheids am 23. Dezember 2021 hatten Bürgerinitiativen mit Parteienstellung 30 Tage lang Zeit, Einspruch einzulegen und eine Beschwerde an das Landesverwaltungsgericht zu stellen.

Die Kritiker aus Greifenburg äußerten zuletzt im Videointerview mit dolomitenstadt.at ihre Bedenken und kündigten einen Einspruch an. Damals erklärte Vereinsobmann Michael Dünhofen, dass „Lebensraum Oberes Drautal“ bei der Umfahrung Greifenburg keine Parteienstellung habe. Deshalb arbeiten die Kärntner mit einer Bürgerinitiative aus dem steirischen Neumarkt zusammen, die beim Umweltministerium registriert ist und den Einspruch für die „Mitstreiter“ aus dem Drautal deponiert hat.

Und genau diesen Umstand kritisiert nun Kärntens Straßenbaureferent Martin Gruber mit einem gewagten Vorstoß. In einer Aussendung an die Medien gibt er sich ahnungslos und überrascht: „Eine steirische Bürgerinitiative, die von der Umfahrung in keiner Weise betroffen ist, will den Baustart verhindern.“ Gruber räumte ein, dass dies zwar rechtlich möglich sei, beim Land aber „für Unverständnis“ sorge: „Mit diesem Einspruch wird ganz Oberkärnten vor den Kopf gestoßen. Es ist kaum zu glauben, dass völlig unbeteiligte Personen ein Projekt behindern, das der betroffenen Bevölkerung in der Region seit Jahrzehnten versprochen wurde.“

Michael Dünhofen versteht die Aufregung nicht: „Landesrat Gruber musste von unserer Vorgehensweise längst gewusst haben.“ Foto: Dolomitenstadt/Wagner

Das ist deshalb kurios, weil das Land schon vorher davon wusste, dass der Verein „Lebensraum Oberes Drautal“ keine Parteienstellung hat. Mit diesem Argument konterte beispielsweise im Dezember 2021 Landesjurist Albert Kreiner die Kritik der Bürgerinitiative. Außerdem betonte er damals, dass „eine Initiative“ ihre Bedenken fristgerecht in das Verfahren eingebracht habe. Die Kritik des Landes am Einspruch der steirischen Initiative ruft nun wiederum den Verein aus dem Drautal auf den Plan. „Weder als betroffener Nachbar oder direkt betroffener Grundeigentümer hat man nach Kärntner Straßengesetz bei diesem Großvorhaben ein Beteiligungsrecht. Man durfte nicht einmal in die Planunterlagen Einsicht nehmen“, so Michael Dünhofen.

Landesrat Gruber müsse „längst davon gewusst haben, dass der Verein Lebensraum Oberes Drautal die steirischen Kolleg:innen zur Hilfe gerufen hat. Die Beschwerde wurde von uns bereits letztes Jahr öffentlich angekündigt und am 21. Jänner 2022 eingebracht.“ Für die betroffenen Anrainer und Grundbesitzer sei der Umweg über die Bürgerinitiative Neumarkt die einzige rechtliche Möglichkeit gewesen, „um sich überhaupt Gehör zu verschaffen“. Grubers Vorstoß sei „verantwortungslos, denn wohlwissend wird dadurch die Stimmung im Tal weiter aufgeheizt.“

Archivfoto: Volker Bidmon (Straßenabteilung), Landeshauptmann Peter Kaiser und Landesrat Martin Gruber präsentierten im Juni 2021 die 6,5 km-lange Trasse der Umfahrung Greifenburg.

Diesen Vorwurf kontert der adressierte Landesrat in einer weiteren Aussendung. „Sie haben am Ende eines mehrjährigen Planungsprozesses versucht, Parteistellung zu erwirken und hatten damit keinen Erfolg. Sich nun einer unbeteiligten, nicht betroffenen steirischen Organisation als verlängerten Arm zu bedienen, ist ein irritierender Trick“, lässt Gruber Dünhofen ausrichten. Es sei „äußerst irritierend“, dass der Oberkärntner versuche, „den Eindruck zu erwecken, im Namen der Bevölkerung des Drautals zu agieren.“ Gruber verweist auf die Zusammenarbeit mit den Gemeinden und beteuert, dass die über 100 betroffenen Grundstückseigentümer über die geplante Trassenführung informiert und einbezogen wurden.

Die Kritiker fordern in erster Linie alternative Varianten in Betracht zu ziehen, „die weniger Land verbrauchen und weniger umweltschädlich sind. Selbstverständlich muss das Greifenburger Nadelöhr entschärft werden.“ Die Vereinsmitglieder betonten zudem, weiterhin an einem Gespräch mit Landesrat Gruber interessiert zu sein. Dieser kündigt indes an, dass die Arbeiten an der Umfahrung während der Prüfung des Einspruchs durch das Landesverwaltungsgericht „ohne Verzögerung fortgesetzt werden“. Unter anderem wird die EU-weite Bauausschreibung und die Einreichung zur Großvorhabensprüfung beim Landesrechnungshof vorbereitet: „Wir setzen alles daran, rasch mit dem Bau zu beginnen.“

Dolomitenstadt-Redakteur Roman Wagner studierte an der FH Joanneum in Graz Journalismus und Public Relations. Er ist Reporter mit Leib und Seele, am liebsten mit Mikrophon und Kamera unterwegs und leitet das Sportressort bei Dolomitenstadt.

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49 Postings

dolo1871

intetessante wortmeldungen - die stadtpolitik wird es freuen, denn sie in hat in sachen B100 seit ewigkeiten nicht viel initiative gezeigt, greifenburg ist da sicher eine willkommene ablenkung. Da wird im wahlkampf etwa von der Rollenden Landstrasse geredet, nur entladen soll sie am besten nit bei uns, wegen dem LKW Verkehr. Der verkehr in greifenburg kann jedenfalls nicht so bleiben, so oder so. Die kurve im hängen unter der trafik - der helle wahnsinn. Die steile Enge bei der einfahrt richtung Weissensee -gemeingefährlich. die half-pipe steigungen für Schwerfahrzeuge bei hauzendorf - bei neuschnee/eis unbefahrbar (wenigstens die rettung kann dort über amlach ausweichen, wenn stundenlang alles steht, wie vor ein paar tagen. östlich des ortes gibt es keine ordentliche ausweiche, wenn etwas hängen bleibt.). Als nicht planer u nicht experte sage ich mit etwas hausverstand: ich wüsste nicht, wo die trasse sonst verlaufen sollte. jetzt ist als zentrales element eine unterflurtrasse mit kreisel obenauf nahe einer bekannten installateur firma geplant. da kann ich in den ort abbiegen und der weissensee verkehr geht richtung draubrücke u kreuzberg. nördlicher geht kaum, südlicher geht auch nicht (und dort lauert dann das grundwasser, das kann sich das land kärnten sowieso nicht leisten, ausserdem muss da auch der landesrechnungshof dem projekt nicht zuletzt mit blick auf die kosten sein Plazet geben - vorher!). im oberen drautal haben derzeit 2 haupt-orte keine umgehung: dellach und greifenburg. kann sich jemand noch vorstellen, dass der überland verkehr in oberdrauburg noch durch die marktstrasse fährt? in steinfeld neben dem kultursaal vorbei? in kleblach durch den ganzen langen ort in hanglage? in sachsenburg durch den markt? Aber genau das ist das zukunftsmodell vulgo bestandsmodell im ort (mit den 4 apokalyptischen reitern aus lärm - dreck - erschütterung - unsichere fahrbahn), die sog. alternative, wenn wieder nicht gebaut würde. was man gegen den schwerverkehr tun kann, soll man um gottes willen tun, aber da sehe ich leider keine ansätze, die ernsthaft abhilfe schaffen könnten. betriebe mit gleisanschluss kann man im talboden an einer hand abzählen, weitere sind trotz förderung nur extrem schwierig u mit hohen kosten herstellbar. und in den pkws sitzt meist nur eine/r - nicht zu fleiss, sondern weil es die arbeit erfordert.

 
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    senf

    @dolo, so gehts. eine für mich sehr logische und verständliche zusammenfassung mit hausverstand ohne nachplappern, starrköpfigkeit oder spekulation. vielleicht kommt es früher oder später tatsächlich noch zu weiteren gleisanschlüssen mit umschlag zur entlastung im regionalen quellverkehr. interessant wäre zu wissen, ob diese regionalbahn bis lienz für den güter/kontainer überhaupt tauglich ist.

     
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    wolf_c

    ... und deswegen will die Industrie mir ihrer ÖVP(... da war doch was mit 'Hure'?)und die weiteren Betonierer, die Wohlfühltrasse für die LKW!!! ...

     
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senf

@burgi, du brauchst dich nicht zu fragen, warum deine, nur dir einleuchtende variante nicht umgesetzt wird. die entscheidung haben längstfachleute getroffen. du malst dir dazu ein schreckensbild, wie es dir passt: es kommt eine "maximalzerstörungsvariante mit blablabla" aber warum?

egal welche variante kommen wird, sie dienen alle den verkehr. du maßt dir an, lebensqualität für dich zu fordern, während die bewohner von greifenburg und umgebung weiterhin mit enormen belastungen leben sollen. das ist egoistisch, beschämend und im dialekt gesagt hinterfotzig. vielleicht solltest du dir einmal über die sinnhaftigkeit dieses anspruchs gedanken machen, der eigentlich niemanden hilft.

es tut gut, endlich auch realistische diskussionsansätze zu lesen, wie sie von @Drjohann1 hier angedeutet sind.

 
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    isnitwahr

    woher @senf wollen Sie wissen, dass diese Variante nur Burgi einleuchtet, - auch mir leuchtet Sie ein! und waum sprechen Sie eigentlich alle Mitposter mit du an? und warum erlauben Sie sich, Leute die sich für Naturschutz einsetzen der nicht Ihrer Sichtweise entspricht, als hinterfotzig zu bezeichnen? Ich bitte Sie hier höflich, Ihre Ausdrucksweise Andersdenkenden gegenüber etwas wertschätzender darzubringen. Danke

     
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    Burgi

    @ senf: alles nur Unterstellungen, wie immer! Du hast keine Ahnung, was Burgi weiß und denkt! Also behalt deine Mutmaßungen und abwertenden Bemerkungen über andere Poster lieber für dich! Wir werden sie nicht vermissen!

     
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      senf

      @burgi, spiel nicht die beleidigte und gesteh den greifenburgern nach 20 jahren der diskussion mit variantenvergleiche endlich die gebührende lebensqualität zu, die du für dich in anspruch nimmst. dort ist es leider längst fünf nach zwölf! die leute dort können auch selber ganz gut entscheiden, sie brauchen deine querschüsse nicht.

      und wenn du jemanden für die heutige verkehrsmisere im lienzer talboden verantwortlich machen willst, dann tu es und stell diejenige an den pranger, die sie politisch vor jahrzehnten herbeigeführt haben. das problem hier wird niemals mit oder ohne umfahrung von greifenburg gelöst!

       
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      Giuseppe Parmesano

      senf hat recht

       
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      miraculix

      @ senf: Sie haben völlig recht! Gelöst wird das Problem für Lienz keineswegs, aber es wird in Zukunft größer werden!

       
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      Burgi

      @und du bleib immer schön sachlich, Senf, und verdreht mir nicht das Wort im Mund! Ich bin FÜR die Unterführungsvariante, damit die Greifenburger entlastet werden! Den Neubau der B100-Umfahrung bei Greifenburg kann ich nicht gut heißen, weil wahnsinnig viel Fläche versiegelt wird und wieder mehr Transitverkehr damit angelockt wird! Aber ich bin FÜR die Entlastung der Bevölkerung durch die Unterführungs-Variante! Hast du es jetzt verstanden?

       
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      senf

      @burgi, niemand verdreht dir dein wertgeschätztes wort im mund.

      fachleute der landesplanung, der verkehrsplanung und externe experten samt der bevölkerung von greifenburg hat die jetz beschlossenen variante nach mehr als 20 jahren der diskussion bevorzugt und ich hoffe, die umsetzung beginnt für das wohl der greifenburger samt nachbarn ehest bald.

      ende der debatte, sei nicht zu böse oder beleidigt über gelebte demokratie.

       
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      wolf_c

      ... warum gibt es dann die Bürgerinitative? ...

       
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      senf

      bürgerinitiative? die gibts a im osten der ukraine, wie man liest.

      büreriniativen sind gelebte demokratie, es gibt immer pro und contra, auch dann, wenn manchmal persönliche interessen im vordergrund stehn und initiativen dafür missbraucht werden! kensch di aus?

       
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      wolf_c

      Wissen s was : unterschreiben Sie einfach die Petition, dann sind Sie endlich einmal auf der richtigen Seite ... und dann bitte ich Sie, den Herrn Emberger um eine Stellungnahme: Und wenn Sie ihn dann überzeugt haben von der guten Sache, entschuldige ich mich gerne. Aber Sie können sich auch gerne weiterhin weder um Klimawandel noch um Ihre Verantwortung scheren, und unseren Fußabdruck weiter vergrößern mit all Ihrer Kraft. Es geht uns hier halt einfach noch zu gut? Und deswegen machen wir weiter Krieg gegen Bäume und Wiesen und Luft.

       
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      senf

      @wolf: aha, vernünftig ist man nur dann, wenn man auf deine seite wechselt. dann spart man sich alle vorwürfe, beruhigt das gewissen und kann in deinem sinne am bunten treiben des modernen lebens weiterhin teilnehmen.

      ja, die umfahrung wird flächen verbrauchen - aber auch zurückgeben, denn die verkehrsberuhigung, gestaltung und belebung des dorfkerns wird den greifenburgern die langersehnte lebensqualität bringen. sie werden es auch schaffen!

      mit der umfahrung wird auch auf lange sicht die schadstoffbelastung wesentlich reduziert (sprit, abgase, reifen- bremsverschleiss ...), denn die lkws brauchen sich ja nicht mehr durchs dorf bergauf- und ab zu schlängeln. auch nicht die tausenden osttiroler suv-pkws oder gäste aus dem norden auf ihrem weg in den sonnigen süden. und die vielen klein-lkws, die an osttirolern adressen per eilboten täglich zu hauf die onlinepaketchen zustellen. vermutlich auch deine.

      aber das alles brauchst du nicht zu kapieren. überfordere dich nicht und reduziert das problem weiterhin mit übergscheiten sprüchen und beschimpfungen derjeniger, die sich ernsthaft gedanken machen und verantwortung für menschen und die natur übernehmen. (grüß gott!)

       
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Drjohann1

"Da kommt etwas auf Osttirol zu"! Alarm! Amazon steht vor den Toren Osttirols bewaffnet mit Packerl samt Fahrer und überhaupt, was erlaubt sich Greifenburg"? Ganz ehrlich, es ist nur noch peinlich welch Heuchelei hier von einigen propagiert wird. Warum gibt es in Greifenburg dieses Verkehrschaos? Von den 1700 Greifenburgern/rinnen? An alle die hier gegen die Umfahrung wettern, was erlaubt ihr euch eigentlich? Woher kommen eure Endgeräte um hier zu kommentieren und gegen eine Lösung für die Greifenburger Bevölkerrung zu schießen? Woher kommt euer Benzin, Couch, Smart TV, Essen, eure Zahnpasta? Vom Nachbar? Stellt ihr den ganzen lebensnotwendigen Schrott zu Hause im Keller her oder könnte Greifenburg doch ein "Opfer" des 26.000 Einwohner zählenden Ballungsraum Lienz sein! Wo scheinbar niemand bereit ist zu verzichten aber jeder vom Umweltschutz quatscht. Und so geschieht es jeden Tag auf dem Planeten Erde, die gesamte Menscheit labbert sich um Kopf und Kragen. Die Schuld natürlich, haben und hatten immer schon die anderen. Lächerlich!

 
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    isnitwahr

    also ehrlich, was Sie da schreiben ist genauso beleidigend, wie das, was Sie anprangern. Wenn eine Variante weniger zerstörerisch für die Natur ist, dann soll man das schon diskutieren dürfen, Sie tun ja gerade so, als ob alles an Gütern ausschließlich durch Greifenburg transportiert wird.

     
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    Giuseppe Parmesano

    Drjohann bin genau deiner Meinung

     
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haberer

Dass es keine langfristige Lösung für die Greifenburger sein kann, den Verkehr durch die Ortsmitte zu lenken ist nicht unverständlich.

Ich habe mir auf Google Maps schnell mal die Situation angeschaut. Bei meiner kürzesten Alternative (U-Form im Süden) komme ich immer noch auf ca. 2/3 der Länge der geplanten Umfahrung. Die führt dazu noch durch den Wald und teilt die Wiesen. Im Vergleich dazu ist die geplante Umfahrung neben dem Gleis nicht so schlecht.

 
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    wolf_c

    Sie übersehen daß hier Konzepte aus dem letzten Jahrtausend für die Eingeborenen verbraten werden, zum Nutzen von mittlerweile Amazon und Co. Die Verantwortlichen sollen sich ihren '' ja aber - '' - Naturschutz in den A... schieben. Viele Grundsätze erweisen sich eben billig! wenn es darauf ankommt ...

     
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      karli8

      bravo wolf_c.... auf einen durchaus konstruktiven gedanken und beitrag einfach mal sinnloses Gelaber geantwortet. Kein Wunder das du meistens nur noch kopdschütteln erntest.

       
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      wolf_c

      Wissen Sie was: Schauen Sie sich bitte den Vortrag von Herrn Emberger an; die, die die Straße bauen und verantworten wissen, daß sie zerstören und vernichten ... Herr Emberger erklärt dies formidabel ... dann können wir weiterreden auf sachlicher Ebene, zB warum die Fachleute zu feig für die UVP sind ...

       
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    Burgi

    Es gibt auch einen Entwurf für eine sehr Ressourcen schonende Unterführung! Diese würde die Greifenburger*innen ebenso entlasten! Ich frage mich also: warum wird nicht diese Variante umgesetzt? Warum drängt man partout auf die Maximalzerstörungsvariante, die mit Sicherheit das Verkehrsaufkommen erhöhen und damit unsere Lebensqualität durch Naturzerstörung, Emissionen und Lärm beeinträchtigen wird?

     
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      Giuseppe Parmesano

      Burgi lesen sie die neueste Studie des Landes Tirol für die gesamte B 100 hier liest man überhaupt nichts von einem erhöhten Verkehrsaufkommen. Außerdem da ja jetzt sowieso mit Hochdruck an emissionslosen Fahrzeugen gearbeitet wird, wird in 10 Jahren Lärm und Abgas sowieso keinen mehr interessieren, weil es sie in dieser schädlichen Form nicht mehr geben wird.

       
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      miraculix

      Vermutlich stammt unser "Käsemeister" aus Kals oder dem Defereggental, weil ihn der Verkehr auf der B100 so gar nicht betrifft (Ironie aus!)

       
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tschingi

Für alle die sich engagieren wollen - es gibt eine Petition gegen den überdimensionierten B100 Straßenbau. Die Initiatoren freuen sich über Unterschriften!

https://secure.avaaz.org/community_petitions/de/ralf_muller_in_koop_mit_burgerinitiative_ob_drauta_stopp_den_uberdimensionierten_b100_strassenbau_durch_das_naturparadies_drautal_pustertal/

 
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    isnitwahr

    danke

     
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sattmann

Diese Umfahrung hat leider auch extreme Auswirkungen auf Lienz! Wo bleibt da die Antwort von unseren Grünen? Schon aus Solidarität sollte da was kommen!

Aja die Dame bleibt ja gern im Hintergrund...

 
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    el...

    Nur beim Hochsteinparkplatz

     
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    chiller336

    ich muss lachen - wer glaubt dass die winkler annelies in kärnten was bewegen könnte, der sieht auch nicht, dass offensichtlich nit mal kärntner daran was ändern können. wer dort wohnt, wird diese umfahrung sehnlichst herbeiwünschen .... und zu den vorigen meinungsäusserern: wie sollte denn eurer meinung nach eine umfahrung greifenburg aussehen? eine kurvenorgie weiter im süden? es wird lediglich eine begradigte bundesstraße gebaut und keine autobahn - also was soll der ganze zirkus?

     
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    Burgi

    Wo bleibt die Antwort aller unserer PolitikerInnen? Sollten sich unsere VolksvertreterInnen nicht alle gemeinsam, egal welcher Farbe, für die Lebensqualität der ansässigen Bevölkerung bzw für Boden- und Klimaschutz einsetzen?

     
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    Giuseppe Parmesano

    Bitte konkret welche Auswirkungen, lesen Sie die neueste Studie

     
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      Burgi

      Ich habe die Studie gelesen und ich habe große Zweifel an der Art und Weise der Datenerhebung (zu viele Ungenauigkeiten und Mutmaßungen , die nicht überprüft wurden, z. B. durch Befragungen der Frächter.... ) und somit auch an den Ergebnissen! Sehr ungenaue Datenlage und viele nicht verifizierte Annahmen und kein Blick auf zukünftige Entwicklungen im Verkehrsbereich (z. B. Trockenhafen Villach) Das hat mich nicht überzeugt!!!

       
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      wolf_c

      ... da hat doch vor kurzem jemand gemeint, daß er sich 'solche' Studien im Handumdrehen selber schreibt ... wie schaut s nun aus? Vertrauen wir den Experten oder wird eine -Studie- mißbraucht(!) um Dinge zu rechtfertigen die sonst nie Wirklichkeit werden könnten?

       
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Der Graukofler

Ich bin nur wenige Male im Jahr auf dieser Strecke unterwegs. Bin aber jedes Mal schockiert. Der gesamte Schwerverkehr schlängelt durch den Ort Greifenburg. Für mich eine Katastrophe. Mir tun die Anrainer leid. Keine Lebensqualität, nur Lärm, Dreck und Abgase. Dieses Verkehrsproblem muss unbedingt gelöst werden!

 
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    wolf_c

    genau: Umfahrung ja, Neubau E66 nit!

     
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      senf

      E66 ist eine 650km lange ausgewiesene route, entlang von straßen (B+A) im europläischen netzwerk. ab franzensfeste bis ungarn. man kann sie nicht n e u bauen, du ganz schlauer!

      ... diese route führt auf der B100 durch die leidgeprüften orte greifenburg, dellach i. d., lienz und sillian!

       
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    Warum

    bin voll und ganz deiner meinung, auch in dellach im drautal ist die gleiche schlechte situation, da muß sich auch unbedingt was ändern !!! 1-2-3

     
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miraculix

Wer einmal vom Knoten Spittal Richtung Lendorf gefahren ist, sollte sich im Klaren sein, dass dieser Wahnsinn schon einmal durch das ganze obere Drau- und das Pustertal konzipiert war - als Verbindung der Brennerautobahn mit der Tauernautobahn.

Hut ab vor allen, die sich der "autogerechten Welt" in den Weg stellen!

 
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Burgi

Warum will Landesrat Gruber unbedingt dieses Projekt mit maximaler Umweltzerstörung durchsetzen, wenn es Alternativen gibt, die ebenso eine Entlastung der Bevölkerung in Greifenburg bringen, preiswerter sind und weitaus weniger Natur- und Bödenversiegelung verursachen?

 
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    so ist es vielleicht

    Weil er ein typischer Politiker ist! Er hat seine Meinung und davon wird nicht abgerückt, man könnte ja das Gesicht verlieren! Da wird ja wirklich extrem in Landw. genutzte Flächen reingebaut. Man hat das Gefühl, man ist Jahrzehnte zurück versetzt, es wird zerstört auf Teufel komm raus! 🥺

     
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    Giuseppe Parmesano

    Von diesem Projekt redet man schon seit Jahrzenten. Ferdinand Hueter sowie die Abgeordneten aller Parteien haben sich hier massiv eingesetzt. Eine hand voll Möchtegernumweltschützern rund um Herrn Dünhofen will sich hier wichtig machen und alles verhindern. 99,9% der Bevölkerung im Drautal sehen die Notwendigkeit dieser Umfahrung ein. Zahlreiche Familien haben auf der alten Straße Kinder und Eltern verloren. So viel Leid ist passiert. Die neue Strecke wird auf alle Fälle wesentlich sicherer sein. Das sollte man auch einmal bedenken

     
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      le corbusier

      "99,9% der Bevölkerung im Drautal" Das glaubst wohl selber nit, oder?

      "Zahlreiche Familien haben auf der alten Straße Kinder und Eltern verloren." Angstmache und Faktenwidrig. Am meisten Unfälle passieren ganz klar auf Bundesstraßen.

      hier sie Unfallstatistik 2021: https://www.bmi.gv.at/202/Verkehrsangelegenheiten/unfallstatistik_vorjahr.aspx

       
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      wolf_c

      Gegen eine Umfahrung für die unmittelbar Betroffenden hat ja niemand etwas. Es geht nur darum daß dies als Vorwand für einen massiven Ausbau der E66 benützt wird; dies wird n i c h t dazu gesagt, gewissermaßen handelt es sich um eine Lüge und Betrug. Und dies auf dem Rücken aller Mitmenschen der sozialen Gemeinschaft(wahre Kosten)und mit Gewalt gegen Natur und der Zerstörung von unwiederbringlichem Grün und Boden und Lebensraum. Und dies in Zeiten wo sogar schon die österrROK 2 1/2ha max/tag an Bodenzerstörung vorgegeben hat. Wie verantwortungslos sind eigentlich die gesamten Volkstreter hier? Immer mit der Ausrede von den Vorschriften und Gesetzen auf den Lippen und im Hirnkastl is dunkel. Und der Oberchef grinst dazu ...

       
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      Burgi

      @Giuseppe Parmesano: zahlreiche Familien haben auf der alten Straße Kinder und Eltern verloren.....

      Dazu habe ich mir die Unfallstatistik genauer angeschaut und festgestellt, dass nicht dort die Unfälle passieren, wo die "Nadelöhre" sind, die man entlasten will, sondern dass die Unfälle auf den großzügig ausgebauten Strecken passieren, wo man schön schnell fahren kann! So Strecken eben, wie diese, die man jetzt bei Greifenburg bauen will!!! Zu unser aller Sicherheit wäre es also sinnvoller, die Nadelöhre kleinräumig, z. B. durch Unterführungen und dergleichen zu entschärfen, wo man mit nicht allzu hoher Geschwindigkeit durchrauschen kann!

       
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      chiller336

      genau mein humor - unterführung unter greifenburg ... haha

       
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    Warum

    hallo burgi, kannst du eine vernünftige alternative nennen !!! 1-2-3

     
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wolf_c

Das ist, wie auf dem Foto klar ersichtlich, KEINE Umfahrung, das ist ein glatter NEUBAU auf Kosten der Natur und unseren gesamten Lebensraumes. Die geistige Sklerose der Planungsbeamten und -experten baut auf auf versteinerten Gesetzen, die vielleicht früher vielleicht einmal gut waren und viel Schaden gestiftet haben. Und die Bürgermeister und ihre politischen Anwälte fallen auf den Schmäh herein. Keine UVP gibt es, weil die Planer dafür zu schlau und die Politker zu feig sind; oder glauben sie tatsächlich, den Verkehr mit mehr Verkehr zu bekämpfen ist richtig? Viel gescheiter ist doch endlich die sozialen Interessen unserer Kultur zu betonen, und zu überlegen, ob die Wirtschaft nicht für die Menschen sein sollte, als weiter rücksichtslos und egoistisch unseren Lebensraum zu zerstören.

 
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    isnitwahr

    wenn ich mir hier so die stimme nicht zu anschaue, dann wird mir schlecht. Umwelt - sch... egal, Hauptsache die eigenen Befindlichkeiten werden befriedigt. Und viele Politiker glauben, sich mit Monsterbauten Denkmäler zu setzen, sieht man ja bei OT auch, leider sind es Denkmäler der blinden Zerstörung, will man so eine Erinnerung an eine Karriere wirklich haben? Hier könnte man fast den Eindruck bekommen, dass Felipe deshalb das Ergebnis dieser eigentümlichen Studie bekannt gegeben hat, dass, ich sags einmal überspitzt "sehr wenig Schwerverkehr (ohne Ziel- und Quellverkehr) durch Osttirol fährt",cwurde da etwa auch "gepackelt? Leute, diese VI abwählen, noch bevor sie die Möglichkeit haben, ihre Duftmarken zu setzen!

     
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