Die SPÖ Tirol tagte in Schwaz. Von links: LA Elisabeth Fleischanderl, NR Selma Yildirim, Eva Maria Holzleitner, Parteivorsitzender Georg Dornauer, LA Elisabeth Blanik, LA Philip Wohlgemuth. Foto: Expa Groder

Die SPÖ Tirol tagte in Schwaz. Von links: LA Elisabeth Fleischanderl, NR Selma Yildirim, Eva Maria Holzleitner, Parteivorsitzender Georg Dornauer, LA Elisabeth Blanik, LA Philip Wohlgemuth. Foto: Expa Groder

Tiroler SPÖ-Parteitag: Dornauer mit Regierungsansage

90 Prozent der Delegierten bestätigten den Parteivorsitzenden, der sich staatsmännisch gab.

Tirols SPÖ-Chef Georg Dornauer ist am Samstag bei einem ordentlichen Landesparteitag in Schwaz mit 90 Prozent der Delegiertenstimmen in seinem Amt bestätigt worden. Bei seiner ersten Vorsitzenden-Wahl im Jahr 2019 hatte er noch 85 Prozent erreicht. Zudem wurde der 39-Jährige auch zum Spitzenkandidaten der Oppositionspartei für die planmäßig im ersten Quartal 2023 stattfindende Landtagswahl gekürt. Dabei erreichte er 95 Prozent. Hinter Dornauer auf der SPÖ-Liste für die Landtagswahlen finden sich mit Elisabeth Blanik, Philip Wohlgemuth, Elisabeth Fleischanderl, Benedikt Lentsch und Claudia Hagsteiner durchwegs vertraute Namen.

Der Sellrainer Bürgermeister wartete in seiner Rede mit einer klaren Regierungsansage auf, allerdings mit einer Einschränkung. Nur wenn man gestärkt aus der Landtagswahl hervorgehe, werde man „eine Regierungsbeteiligung anstreben“, rief Dornauer den rund 250 Delegierten in seiner großteils wenig angriffigen, sondern bemüht staatsmännisch gehaltenen 45-minütigen Rede zu. Wie ein roter Faden zog sich das Parteitagsmotto „Bereit für Tirol“ durch seine Rede.

„Ich möchte mit euch gemeinsam am Beginn einer neuen Ära stehen, vielleicht auch in Verantwortung – wenn es einen Auftrag der Bevölkerung bei der Wahl gibt“, so Dornauer. Gleich zu Beginn wartete er mit einer Ansage, den Parteinamen betreffend, auf: Der vor ein paar Jahren implementierte Name werde wieder von „Die neue SPÖ Tirol“ auf „SPÖ Tirol“ geändert. „Das Projekt ist erfolgreich abgeschlossen worden. Das Ziel der Erneuerung ist erreicht. Die Sozialdemokratie steht in Land wie Bund vor einem politischem Comeback“, begründete Dornauer das „Aus“ für die „neue SPÖ“.

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