Werden Alltagsradler in Lienz eingebremst?

Es ist höchst an der Zeit, dem nachhaltigen Radverkehr in der Stadt einen höheren Stellenwert beizumessen.

Radfahrer:innen brauchen im Alltag ein zusammenhängendes Wegenetz, das ihre Ziele direkt, attraktiv und sicher verbindet. In Lienz ist das nicht ausreichend der Fall. Immer wieder wird das innerstädtische Radnetz im Gemeinderat diskutiert. Schon 2015 präsentierte Planer Michael Hochkofler in der Liebburg Logisches und Umstrittenes. Ein „Gesamtverkehrsleitplan“ wurde versprochen und die Radstrategie optimiert. Nachhaltig bewegt hat sich seither wenig, in Lienz haben vielerorts noch die Autos Vorrang.

Kein lockerer Ritt auf dem Radweg zum Lienzer Bahnhof: An Kreuzungen haben die Autos Vorfahrt. Alle Fotos: Dolomitenstadt/Wagner

Ein Beispiel gefällig? Der Radweg von der Hofgartenbrücke zum Bahnhof. Auf diesem kurzen Abschnitt wird für jede Einfahrt, die den Weg durchschneidet, die Radspur unterbrochen. Die Autos dürfen fahren, die Radfahrer müssen warten, manchmal absteigen und das gleich mehrmals. Wer die eigene Körperenergie einsetzt, will das sparsam tun. Eine Infrastruktur, die eine gleichmäßige Geschwindigkeit ermöglicht, ist daher Goldes wert.

„Wir haben bei innerstädtischen Routen sehr viel Nachholbedarf“, weiß Harald Haider.

Offenbar findet nun auch im Tourismusverband ein Umdenken statt. Zwar pries Verbandsobmann Franz Theurl bei einem Medientermin am Dienstag einmal mehr die touristischen Radrouten im Bezirk an, zeitgleich räumte er aber „großes Optimierungspotenzial“ im Stadtgebiet ein. Das sah auch sein Sitznachbar und Obmann des Vereins „Radwege Osttirol“, Harald Haider so: „Wir haben sehr viel Nachholbedarf. Es gilt, innerstädtische Routen zu finden.“ Die sucht auch Bürgermeisterin Elisabeth Blanik. Im Gespräch mit dolomitenstadt.at versichert Blanik, „einen klaren Fokus“ auf die Alltagsradler zu legen. In der Liebburg habe man die jüngste Änderung der Straßenverkehrsordnung zugunsten der Radfahrer registriert.

Im Planungsverband Lienzer Talboden feilt man bereits an Radrouten für den täglichen Bedarf. Das Vorhaben steckt allerdings noch in den Kinderschuhen. Der Wille ist durchaus erkennbar, wenngleich die Verantwortlichen an ihren Taten gemessen werden. Und die lassen weiter auf sich warten. Ein Grund dafür? Erst in der letzten Gemeinderatssitzung am 26. Juli wurde Andreas Angermann als neuer Radkoordinator der Stadt Lienz präsentiert und mit viel Lob überschüttet. Die Freude war jedoch nur von kurzer Dauer, Angermann wurde von der Landwirtschaftlichen Lehranstalt abgeworben und die Stadt steht ohne Radkoordinator da.

Er kam, sah und ging. Andreas Angermann war nur wenige Wochen Lienzer Radkoordinator.

Dabei ist die Zeit längst reif für verkehrssichere Radwege durch die Stadt. Nicht nur die Anbindung der umliegenden Gemeinden muss rasch optimiert werden, in Lienz offenbart das Radnetz tagtäglich seine Schwächen. Der Tourismusverband will etwa die Lücke zwischen Drau- und Iselradweg schließen. Tatsächlich fragt man sich, warum der Asphaltstreifen aus dem Iseltal bis heute bei der Ortseinfahrt am Hochstein ins Leere läuft? Kein Schild, keine Markierung. Ab hier ist man auf sich – und in der Hierarchie unter die Autos – gestellt. Auch winterfeste Radwege, wie sie im Planungsverband thematisiert werden, sind längst überfällig.

TVBO-Obmann Franz Theurl nennt zudem die Einführung von Einbahnen in der Stadt als Lösung. In diesen verkehrsberuhigten Zonen würden sich die Radler:innen wohlfühlen. Diese Idee, die Verkehrsplaner schon lange vor sich her tragen, sollte Theurl als Mitglied des Lienzer Gemeinderates nicht im TVBO-Pressegespräch, sondern im Ratsaal der Liebburg deponieren.

Franz Theurl will Einbahnen in der Stadt: „Dafür wird es Mut brauchen.“

Fest steht: Radverkehrsplanung ist Angebotsplanung! Nur ein qualitativ hochwertiges Netz mit begleitender Infrastruktur bringt die Menschen aufs Fahrrad. Alle wichtigen Alltagsziele in der Stadt müssen angebunden sein. Entlang von Straßen mit hoher Kfz-Belastung und viel Schwerverkehr, wie etwa der B100 durch Lienz, könnte man über getrennte Radspuren nachdenken. Doch es muss nicht immer gleich ein neuer Radweg sein: Innerorts könnte auf Nebenstraßen auch eine 30-km/h-Beschränkung eine sichere und kostengünstige Lösung sein. Dazu hat Hochkofler schon vor Jahren geraten.

Das Potenzial ist groß, doch erst das Angebot schafft Nachfrage. Eine Umfrage in der Studie des Planers, mit der er im Mai 2013 von der Stadt beauftragt wurde, zeigte schon damals: Die Lienzer:innen wollen noch häufiger das Rad nutzen, brauchen dafür aber Infrastruktur. Gut ausgebaute Radwege sind die Grundvoraussetzung, um die täglichen Wege mit dem Rad zurücklegen zu können. Lienz muss endlich zeigen, wie wichtig der Stadt das Thema ist.

Dolomitenstadt-Redakteur Roman Wagner studierte an der FH Joanneum in Graz und ist ein Reporter mit Leib und Seele. 2022 wurde Roman vom Fachmagazin Österreichs Journalist:in unter die Besten „30 unter 30“ gewählt.

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Der passionierte Radler aus der Umweltabteilung fungiert als Ansprechpartner und Bindeglied.

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88 Postings

Thomas Haidenberger

Schon mehrere der bisheringen Postings verlangen eine Verpflichtung der Radfahrenden zur Nutzung von Radwegen. Klingt auf den ersten Blick vernünftig, hält aber keinem zweiten Blick stand:

Ein "Radweg", der bei JEDER einmündenden Quer- oder Nebenstraße per Beschilderung beendet wird und erst nach dem Überqueren der einmündenden Straße weitergeht, ist halt kein Radweg, sondern eine Pflanzerei! In Lienz z. B.: Einmündung Falkensteinerweg in die B100 (Pustertalerstraße bei der Brauerei) die Einfahrt zu den Geschäften am Bahnhofsbereich (Bild im Artikel) die Zufahrt zu Billa und Lidl von der B100 (Kärntnerstraße), die schon kommentierte Einmündung Brunnenweg in die "Ostspange", ...

Der Tupfen auf dem i sind dann noch jene Stellen, bei denen der Radweg unvermittelt in einen Schutzweg (=Zebrastreifen) übergeht, den Radfahrende gemäß StVO gar nicht in Längsrichtung befahren dürfen! Sie müssten also absteigen und schieben, um gesetzteskonform unterwegs zu sein. Und das trotz Neuasphaltierung nach Bauarbeiten vor rund einem Jahr, die sowieso eine Erneuerung der Bodenmarkierungen erforderlich gemacht hat.

 
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    steuerzahler

    Das ist eine einseitige Sichtweise, es gibt eben nicht nur Radfahrer, sondern auch noch andere Verkehrsteilnehmer wie Kraftfahrer und Fußgänger. Nur die Radfahrer fordern eine durchgängige Autobahn, wo sie ohne Röcksicht auf andere durchfahren können. Für einen vernünftigen Verkehrsmix sind eben Vorrangs- und andere Regeln erforderlich. Miteinander, nicht gegeneinander. Wenn das Strassenbauamt etwas versäumt hat, kann man nicht sämtliche Regeln, die für Radfahrer gelten, außer Kraft setzen.

     
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wolf_c

Die meisten Planer und Verantwortlichen hier fahren nit mit dem Alltagsrad. Und sie machten einen großen AUTOparkplatz neben der Drau, zsammt ziehrlicher Radlbruckn, die auch Panzer benutzen können. Da fahrt die Eisenbahn drüber!!

 
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Edi1913

Schöner Begriff: "Alltagsradler", die sind nämlich die einzigen, die ein Radle auch als Verkehrsmittel sehen, nicht nur als Freizeit(!)sportgerät oder Kinderspielzeug.

 
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    senf

    edi, 👍ja und genau für diese verkehrssteilnehmer baut man in erster linie die fahrradwege, denn diejenigen, die damit sportlich ihre freizeit verbringen haben in der regel eine fahrradhalterung am autoheck um das rad aus der stadt zu karren und im saloppen outfit bei guter luft fernab von zuhause am land ihre übeschüssige energie zu verbrauchen.

    alltagsradler haben meist einen gepäcksträger über dem hinterrad.

     
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      steuerzahler

      Ich habe nicht nur einen Gepäcksträger, sondern auch Kotflügel und eine Beleuchtung an meinem Rad! Und ich führe es nicht hinten am Auto spazieren...

       
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    chiller336

    bei einem großteil könnte man auch den ausdruck "sonntagsradler" verwenden

     
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wolf_c

"Werden Alltagsradler in Lienz ausgebremst" . . . allein die Fragestellung macht glauben das Radfahrer im Talboden so etwas wie richtigen Platz und Raum hätten. Das ist ziemlicher Blödsinn, weil bissl mehr wie den von StVO zugestandenen gibt es kaum. Und angesichts des Klimawandels kann man nur von totalem Politikversagen in dieser Beziehung sprechen. Und das beste dabei: Genau diese Beton Politik wurde bei den Gemeindewahlen von ca 99Prozent der Wahler gewählt.

 
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le corbusier

Der absolute Oberhammer ist die Radwegkreuzung beim Brunnenweg. Radweg wird vor der Strasse beendet, zusätzlich hat man auf jeder Seite 2 Metallspangen angebracht, um die Radfahrer zu bremsen. Mit einem Kinderanhänger ist es noch ein höchst spannender Balanceakt, aber für Radfahrer die vielleicht auf ein mehrspuriges Gefährt angewiesen sind wird es zu einer unüberwindbaren Sperre.

 
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    wolf_c

    . . . das beweist eben die wahren Prioritäten der Verantwortlichen und die Fähigkeiten der Planer und Gestalter . . . und solange der Autobahnwahn als umweltgerechte ' Mobilität ' durchgeht, wird s halt nit von allein besser . . . wird eh spannend bei der gesperrten Wipptalbahn mit dem Umwegtransit . . .

     
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Sophie

Sollte man nicht froh sein über jeden, der mit dem Fahrrad in die Arbeit radelt und sich nicht an dem stinkenden Auspuffdreck und den verstopften Straßen beteiligt??

 
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    wolf_c

    70Prozent des öffentlichen Raumes für die Auti ist doch angemessen? Europameister der Versiegelung und Niederbetonierung des Humus ist doch klass? Am meisten Strassenkilometer pro Kopf macht uns schlussendlich unheimlich stolz!! der Schlüssel zur modernen Raumordnung ist der Verkehr! Bei uns wird 'modern' blos anders interpretiert, so mit Baumumschneiden für die gute Baustell halt und Wiese weg für den KlimaAutoParkplatz . . .

     
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Brunnen

Ich bin gegen den weiteren Ausbau der Radwege in Lienz Osttirol den Die werden mißbraucht von Radfahrern zum Rassen mit den Fahrrad als Fußgänger kann man nicht mehr sich sicher sein das muss gesagt werden Sehr viele Fahrrad fahrer halten sich nicht an die Verkehrsregeln manche vom Ihnen fahren am Bürgersteig besonders Schlimm ist es bei Schloss Bruck wenn die Fahrrad fahrer vom Radtrail kommen da gibt es welche die mit den Fahrrad auf die Straße springen. Deswegen gehört der Ausbau gestoppt .Ich war in Utrecht in den Niederlanden Unterwegs und da war ein totales Chaos zwischen Fußgänger und Radfahrer eine Dame wurde bei dieser Reise angefahren von unser Reisegruppe. Deswegen kennen weiteren Ausbau der Radwege und strenge Kontrollen der Polizei finde ich auch für Radfahrer Autofahrer Benehmen sich vorbildlicher als Radfahrer das muss gesagt werden.

 
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    hangloose

    naja, in Wien scheints sehr gut zu funktionieren. Ich war viel in der Fahrradstadt Münster und auch dort funktionierts. btw. die Holländer sind bekannt fürs viele Fahrradfahren und nachgewiesen gesünder als viele anderen europäischen Bürger und auch in den Städten funktionierts. Zumindest in den Städten in denen ich bisher war (Rotterdam/Den Haag/Arnheim/Renesse/Middleburg/Enschede). Es tut mir sehr leid, dass jemand angefahren wurde, ich hoffe ihr gehts gut und es ist nichts schlimmes passiert. Wie stellen Sie sich dann den Verkehr in Städten vor. Alle Menschen wieder ins Auto, weil Autos und LKWs in Städten ja keine Fussgänger umfahren, oder weil sich dann eh keiner mehr wegen der hohen Luftverschmutzung auf die Straße traut ;-)

     
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    Ceterum censeo

    @Brunnen: Ihrem Ansinnen, den Ausbau der Radwege in und um Lienz zu stoppen, muss ich entschieden widersprechen. Es gibt noch in vielen Bereichen und neuralgischen Punkten Verbesserungsmöglichkeiten. Rad- experten und Hobbyfahrer müssen sich im Besonderen auch um eine sichere Streckenführung der neu gekennzeichneten Radwege - mit Rücksicht auf Fußgänger (Schleinitzweg!) und Wanderer - bemühen. Die Polizei kann nicht überall sein. Von allen Beteiligten - Autofahrern und Radlern - ist Disziplin gefragt. Ich wünsche allen: gut Rad!

     
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hangloose

Das ist immer eine heiße Diskussion... Autofahrer gegen Radfahrer gibts schon so lange es Newsgroups im Internet gibt. Ich als Zugezogener kann diesem Artikel nur zustimmen. Es gibt einige Ecken die für Radfahrer gut zu fahren sind, aber wie ein Vorposter bereits sagte, je näher es Richtung Innenstadt geht, desto schlimmer wirds. Die Radunterführung am Bahnof. Wie bitte soll man ohne Ampel und ohne das Rad tragen zu müssen von der Innenstadt auf die Seite des Bahnhofs mit dem Bahnhofsgebäude kommen? Wofür muss man so eine riesige Bahnhofsunterführung bauen die Ihren Zweck nur halb erfüllt und für eine Stadt wie Lienz komplett überdimensioniert ist. Die Ausfahrt Richtung Innenstadt ist eine Katastrophe, man muss die Straße direkt am Eck überqueren, ohne das einem die Autofahrer sehen können, oder umgekehrt. Wieso müssen Autos/Fahrräder durch die Fussgängerzohne fahren? Es ist in tausenden anderen Städten möglich, eine komplett verkehrsberuhigte Innenstadt einzurichten und wenn es nur die Haupteinkaufsstraße (Hauptplatz zähle ich dazu) ist. Zwischen den LKWs usw. ist auf der B100 ein sicheres Radfahren in meinen Augen überhaupt nicht möglich. Hier wird immer von Rücksichtslosen Radfahrern gesprochen, ich glaube das beruht auf Gegenseitigkeit. Wie oft meine Freundin mit Kind auf dem Fahrrad und ich schon geschnitten wurden, nur um schnell noch vor die Fahrradfahrer zu kommen. Das führte sogar zu einem Fastzusammenstoß eines ortsansässigen SUV Fahrers der meinte uns noch schnell zu überholen bevor der Bus kommt. Dabei hat er meine Freundin samt unseres Sohnes fast vom Fahrrad gerammt. Ein vernünftiges Konzept für die Radfahrer würde auch die Autofahrer entlasten, weil sich die meisten schon dran halten. Immer von einigen wenigen schwarzen Schafen auf die Allgemeinheit zu schließen ist in meinen Augen eh ein Unding.

 
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    bergfex

    Müssen sie auf Hauptstraßen fahren ?? Es soll Radfahreer geben, die absichtlich mittig Straße fahren um die Autofahrer zu trietzen.

     
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      SCHWARZER Hannes

      @bergfex: Stell Dir vor: Ja, Ja, Ja !!!!! Und weißt Du warum? Nicht um Autofahrer zu trietzen, sondern zu meiner eigenen Sicherheit ! Ich habe einfach keine Lust, dass mir Aufofahrer grosszügigerweise das Strassenbankett zum Befahren übrig lassen, genau deshalb fahre auch ich in der Mitte der Fahrbahn.

       
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      hangloose

      ich kann nur von mir sprechen. Nachdem ich lange Zeit sehr weit Rechts gefahren bin, um den Autos ein besseres Überholen zu ermöglichen, fahre ich mittlerweile auch mittiger auf der Straße. Leider wurde ich dabei von 90% der Autos so knapp überholt und geschnitten, dass ich jetzt mittiger fahre, um die Autos, aus eigenem Sicherheitsgedanken heraus, zu zwingen mich mit mehr Abstand zu überholen. Was ist mit den Menschen, die in Lienz so wohnen und z.B. für den Weg zur Arbeit die B100 entlang fahren müssen? Wo sollen diese hin ausweichen? Ich persönlich fahre extrem ungern auf Hauptstraßen und bin froh, dass ich hier so wohne, dass ich das auch nicht tun muss. Lienz ist eigentlich eine perfekte Stadt, um überall, ausser bei größeren Einkäufen, mit dem Rad zu fahren. Das würde dem Verkehrschaos auch nur gut tun und man ärgert sich selbst nicht über die vielen Autos/LKWs auf der B100, wo man fast täglich im Stau steht.

       
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      chiller336

      paradebeispiel heute mittag am bahnhof: da is neben der b100 ein neu asphaltierter, 2,5 m breiter radweg, aber radfahrer müssen auf der hauptstraße fahren .... und wollen dann noch rechts überholen ..... soviel zum thema intelligenz und eigenverantwortung

       
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Kaffeesud

die Verkehrskatastrophe wird durch Radler künstlich verschlimmert

 
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    steuerzahler

    Die sogenannte Verkehrskatastrophe wird von den Autofahrern selbst verursacht. Zum einen werden Ampelkreuzungen blockiert, weil die Leute in die Kreuzung einfahren, obwohl sie den Kreuzungsbereich nicht mehr verlassen können. Zum anderen fahren viele mit extrem großen Abständen im Schneckentempo, da kann man selbst bei Stau im fließenden, nein eher tröpfelnden, Verkehr links abbiegen. Ich rufe nicht zum rasen auf, aber etwas zügiger sollte man doch fahren. Manchmal fahren bei Kolonnenbildung lediglich drei Autos bei grün über die Kreuzung und dann noch zwei bei gelb. Damit wird dann auch der Querverkehr behindert. Und die Abbiegestreifen, die dürfen schon ganz am Anfang befahren werden. So kann man sich aus dem fließenden Verkehr auskoppeln ohne die Nachkommenden zu bremsen. Für die Radfahrer sollte es eine Benützungspflicht der vorhandenen Radwege geben. Es hat keinen Sinn Radwege zu bauen, wenn dann daneben auf der Strasse gefahren wird.

     
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    bobbilein

    ohne worte einfach.

     
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chiller336

ja gute nacht ..... im zusammenspiel stau auf der b100, radfahrervorrang zb bei den ein/ausfahrten drogerie müller und maci und der absolut genialen ampelschaltung in lienz wird das bestimmt lustig wenn man vom kreisverkehr mittereggerkreuz in die debant bzw richtung kärnten fahren muss. es liegt allein am wollen der radfahrer, denn es gibt genug möglichkeiten problemlos durch die innenstadt zu fahren, vor allem im bereich der fussgängerzonen, wo ja sowieso alle fahren als ob sie die innenstadt gepachtet haben. und in der peripherie - kreuzung der b100 gibt es schöne kreuzungen mit ampeln, wo halt auch der radfahrer warten muss, so wie jedes kfz. und wenn manche radfahrer anstatt sich mit ihrem handy zu beschäftigen, sich auf den verkehr und die ampeln konzentrieren würden, dann gäbs dort auch nicht das problem, dass kfz abbieger ewig warten müssen während radfahrer noch im handy lesen und dann irgendwann in die kreuzung einfahren. grundsätzlich sollten die regeln kfz betreffend von der polizei auch bei radfahrern streng geahndet werden - siehe handy während dem fahren, fahren am gehsteig, bei rot in die kreuzung einfahren ... um nur einige zu nennen. man wird den kfz verkehr aus lienz nie wegbringen, ist unsere stadt doch ein drehpunkt für den nah und fernverkehr vom felbertauern, pustertal, drautal und mölltal. forderungen, den verkehr zu regulieren und den radverkehr zu forcieren wäre ein excellenter beitrag für eine faschingszeitung

 
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    bergfex

    Und weiters sehe ich immer wieder (eigentlich immer) daß Motorradfahrer auf den Einreihespuren, auf Sperrflächen und bei Sperrlinien die Kolonnen überholen. Interessiert dass die Polizei gar nicht? Wollen sie nur Autofahrer bestrafen?

    Gehört vielleicht nicht hierher , ist aber auch Verkehr.

     
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      chiller336

      ich denke das ist überschaubares risiko, wenn die auch noch im stau mitstottern, dann steht alles bis ainet und nicht nur bis nach oberlienz

       
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      AkOnO

      ach bergfex, motorradfahrer dürfen auf einreihespuren überholen und sorgen, so wie chiller das richtig erkennt, für etwas mehr flüssigkeit des verkehrs.

       
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AlexB

Ein bisschen off-topic, aber, was mir bis heute nicht klar ist, inwiefern der "Turbokreisel" beim Interspar für Fußgänger und Radfahrer besser geworden ist... Sogar der Zebrastreifen zwischen den beiden Kreisverkehren wurde entfernt. Und wie man zu Fuß die Bundesstraße überquert, ohne zu sterben, ist mir auch bis heute schleierhaft. Mit dem Fahrrad ist es beinahe unmöglich den Turbokreisel zu benutzen, da wird dir von Lienz kommenden Autofahrern immer der Vorrang genommen, zu Fuß absolut unmöglich. Zum Thema: Es bräuchte eine Anbindung zum Radweg der nach Nußdorf geht, aber scheinbar wird nur für die touristischen Radwege investiert?? Die Anwohner haben an der betroffenen Stelle sogar ein Schild aufgehängt, dass ein Zebrastreifen fehlt. Dieses hängt schon lange, ist sehr nachvollziehbar, und wird einfach ignoriert!

 
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    bergfex

    <<>>

    Habe noch nichts mitbekommen das dort einer getötet worden wäre. Würde dort ein Zebrastereifen sein, würde es schon Tote gegeben haben. (weil die Fußgänger glauben sie brauchen nicht zu schauen, weil sie das Recht hätten dort die Strasse zu überqueren)

     
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      bobbilein

      eigentlich haben fußgänger_innen bei einem zebrastreifen vorrang, wenn sie die straße überqueren wollen.

       
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      chiller336

      mittlerweile darf die bundesstraße von fußgängern an jeder beliebigen stelle überquert werden, nicht nur am zebrastreifen - gesetzlich verankert zusammen mit dem freibrief für radfahrer

       
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    ruhigblut

    Der von dir angesprochene Weg nach Nussdorf ist ein Anrainerweg und kein Radweg! :-) Das geht aus der Beschilderung klar hervor. Sollten sich auch ein paar Radfahrer mal zu Herzen nehmen, die meinen in der Strassenmitte zu fahren, wenn man mit dem Auto als Anrainer eh nur in Schrittgeschwindigkeit vorbeifährt. Ein MITEINANDER, und gegenseitige Rücksichtnahme von Radlern und Autofahrern könnte sooo einfach sein.

    in diesem Sinne

     
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      bergfex

      Es ist eine Gemeindestrasse.

       
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      zniachtl

      Der Mienekugelweg ist eine ausgewiesene und beschilderte Radroute.

      Umso unverständlicher dass es dann keine Weiterführung in die Stadt ( und auch Schulen, usw) gibt.

       
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      senf

      bergfex, der eigentümer tut in diesem fall nichts zur sache. für den verkehrsteilnehmer ist jeder fahrbahn augenscheinlich nutzbar, aber durch hinweise geregelt und danach hat er sich zu halten.

      die fahrverbotstafel mit der zusatztafel "anrainer ausgenommen" (ohne KFZ-symbol) schließt ja radfahren generell nicht aus, der radfahrende anrainer darf den weg benutzen, andere radler eben nicht - ausser es stehr dort: "ausgenommen anrainer und radfahrer".

      kleine zusatztafeln mit großer wirkung - so ist das nunmal!

       
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      SCHWARZER Hannes

      Sollten wir den gleichen Weg meinen, so glaube ich zu wissen, dass dieser einspurig ist. Dürfen Sie als Autofahrer dort überhaupt Radfahrer überholen ? ( StVO)

       
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      AlexB

      ...was nichts zur Sache tut. Mag sein, dass die Anrainer in dem relativ neu zubetonierten Feld lieber mit dem Auto fahren, aber es gibt halt scheinbar doch noch ein paar Fußgänger in Lienz, die sich an dieser Stelle einen Zebrastreifen wünschen würden.

       
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    rony

    Wer bitte geht zu Fuß in einen zweispurigen Kreisverkehr und was will er da?

     
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      so ist es vielleicht

      😄😄😄....geniale Frage!

       
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      AlexB

      Niemand, außer ein paar Liebherrianer in der Mittagspause. Und genau das ist mein Punkt. Niemand kommt unter der Woche mehr in den Süden dieses Ungetüms... Als Radfahrer und Fußgänger möchte ich diese Strecke aber nutzen, um zum Beispiel nach Tristach zu gelangen. Und selbst die Interspar und FMZ Mitarbeiter, die umweltfreundlich mit dem Bus zu ihrem Arbeitsplatz pendeln müssen über eine stark befahrene Straße ohne Zebrastreifen (Bushaltestellen zwischen den beiden Kreisverkehren)

       
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rony

So schlecht ist Lienz nicht für Radfahrer ich bin oft mit dem Fahrrad unterwegs und komme ganz gut zurecht und auf der B100 muss man ja nicht umbedingt fahren.

 
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steuerzahler

Ich bin in Lienz gerne mit dem Rad unterwegs. Eigentlich funktioniert das recht gut. Einige Radwege sollten allerdings renoviert werden. Den Radfahrern immer mehr Rechte zu geben, halte ich für falsch. Sie sollten sich besser an die derzeitigen Regeln halten. Ebenso falsch wäre es, die Autofahrer künstlich auszubremsen. Es geht nur miteinander, mit gegenseitiger Rücksichtnahme. Die meisten von uns sind beides, Radfahrer, wie auch Autofahrer und wir sollten uns nicht gegeneinander ausspielen lassen.

 
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    senf

    radfahrer sind auch autofahrer - oder umgekehrt. auch in osttirol!

     
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    ruhigblut

    Denke ähnlich.....wenn jeder bei sich anfängt, ob Radler oder Autofahrer sich an die Regeln zu halten, gehts locker flockig miteinander/nebeneinander auf der Straße. Ich selber bin mit Motorrad, Auto und Rad unterwegs, kenne daher auch die verschiedenen Sichtweisen. Bin neulich von der Stadtgärtnerei kommend in Richtung Lienz mit dem Motorrad auf dem Minekugelweg gefahren, schoss eine naja, sagen wir mal Dame ca. mitte 50 auf einen e-bike aus der Dr.Hermann Wiesfleckerstraße vor mir raus ohne links rechts zu schauen. Ok dachte ich , kann frau/man ja mal nicht auf den Verkehr achten, bremste leicht ab und fuhr dahinter her. Dann gings richtig los. :-) An der Zettersfeldkreuzung bog eben diese "Dame" dann links in die Kärntnerstraße ab, nahm dabei einen aus der Nussdorferstraße gerade ausfahren wollenden Radler die Vorfahrt, als obs das normalste der Welt wäre. Ok, dachte ich. Ich lies den Radler passieren, und bog dann ebenso Richtung Kärntnerstraße ab. Die "nette" Dame fuhr dann beim Hofermarkt rechts auf den Gehsteig, über die erste rote Ampel, weiter über die nächste rote Ampel über die Tiroler Straße auf die Grafenbachstraße Richtung Tristach, und gestikulierte dabei noch wild mit ihren Händen, als ihr mehrere Kfz Lenker ihren Unmut zu verstehen gaben.

    Solche Beispiele sind leider auch sehr viele zu beobachten, und die schweren Unfälle werden so nicht ausbleiben..... E-scooter, E-Bikes und jegliche Art von elektrischen "Vehikeln" tummeln sich momentan auf den Lienzer Straßen. Da geht es nur mehr mit Achtsamkeit und gegenseitiger Rücksicht von ALLEN Verkehrsteilnehmern, ob motorisiert oder nicht. Könnte die Poizei ja mal im Sinne der Fairnis hin und wieder mal Schwerpunktkontrollen bei Radlern durchführen, bzw. wie in anderen Städten einen Fahradpolizisten anstellen.

    In diesem Sinne

    gute Nacht Welt :-)

     
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senf

wenn der radfahrer sich das zumuten würde, was ihm zugemutet wird, waren die probleme wesentlich kleiner. man kann eine gewachsene stadt nicht von heute auf morgen gänzlich per schalter für radfahrer umgestalten - vor allem dann, wenn seitens der radfahrer der alleinanspruch laut wird.

wir haben in der lienzer innenstadt überwiegend fussgängerzonen, aber die meisten radfahrer nehmen es sich heraus, jederzeitund rücksichtslos ohne abzusteigen durch die menge zu grattln. das als beispiel!

ein bisschen solidarität und feingefühl anderen gegenüber kann man auch den radfahrer zumuten und wenn er am gesamtverkehr auf straßen (kraftfahzeuge, radfahrer, fussgänger) teilnimmt, sollte auch er sich an regeln halten.

ja, schon richtig, es gibt in lienz samt nachbargemeinden für den radfahrer noch viel zu tun, jede maßnahme ist begrüßenswert. der eigens installierte radkoordinator wird vieles lösen können - wenn man ihn unterstützt. zum bereits hinausposaunten "radeldorado" des herrn FT wirds für osttirol trotzdem nicht reichen.

 
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    senf

    der radkoordinator der stadt scheint wohl geschichte zu sein wie man hier oben im bericht liest. schade, die mächtigen scheinen wohl angst um ihre pfründe zu haben. das problem wird man wohl endlich an den wurzeln anpacken müssen - durch die entnahme so mancher wichtigtuer.

     
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    SCHWARZER Hannes

    senf: Ausser Hauptplatz sind die Innenstadtgassen alle BEGEGNUNGSZONEN, d.h. Tempo 20 und alle Fahrzeuge (incl. Rad) haben gegenüber Fussgänger Nachrang!!!!

     
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      senf

      Ja, lieber Hannes, man kann aber auch guten Willens sein und auf Plätzen und in Gassen vor Menschenansammlungen vom Rad steigen. Wenn die Wege frei sind (Vor-Nachsaison ...) gibt es ja kaum Probleme.

      Dass sich manche Radakrobaten im Sommer auf dem Sattel durch die Menschenmassen am Hauptplatz quälen, zeugt von besonders ausgeprägten Egoismus.

      Arme kleine Würstchen ...

      (Reinhard May)

       
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      bergfex

      Warum muss am Hauptplatz überhaupt mit dem Rad GEFAHREN werden ? Kenne einige Hautplätze in anderen Städten , da fährt keiner mit dem Rad, da wird es geschoben. In Lienz wohl nicht möglich. Wer von den honorigen Personen der Stadt da so "dahinbraust" will ich hier nicht anführen.

       
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      SCHWARZER Hannes

      senf/bergfex: Das Radfahren am Hauptplatz wurde unter Bgm Machne eingeführt und jetzt traut sich keiner, das wieder zu untersagen. Es fehlt allerdings an der - leider - notwendigen Kontrolle!! Ohne scheint's bei manchen Deppen nicht zu gehen, siehe auch Stadtmarkt!! Warum man das ganze E-Gewurx überall fahren lässt, ist mir sowieso ein Rätsel (Mofas dürfen nicht, E-Bikes - zugelassene- schon??).

      PS: spannend finde ich die 'Daumen unten' zum obigen Text von mir, es handelt sich um eine Feststellung, was soll daran falsch sein??

       
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dolo1871

Da muss man aber einmal als Grundvoraussetzung den 30er ausgenommen vorrangstrassen für das ganze stadtgebiet verordnen. Siehe Graz. Und dort ist 30 wirklich 30 und kein firlefanz. Das ist die Grundvorausetzung für sicheres radfahren für jung und alt. Nein, Graz steht noch und lebt damit sehr gut. Dann müsste man sich das problem des raddurchzugsverkehrs für die achsen pustertal - iseltal - drautal ansehen. Die Leute irgendwie auf den Johannesplatz zu lenken ist unsinn, die meisten radfahrer kennen lienz (und wissen schon wie sie in die stadt gelangen), sondern wollen sicher durch die stadt. und: die radwege in osttirol sind wirklich toll, zB kärnten ist dagegen ein entwicklungsland. warum man den bahnhof (der erste sahne ist) kommunikativ nicht besser nutzt, um die italienischen gäste anzusprechen, ist mir aber ein Rätsel.

 
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    Sandy75

    Beibdem Verkehr und den vielen Radfahrern nebeneinander geht im Sommer eh nur 20-30km/h. Aber algemein ist 30 einfach unsinnig. 40 ginge und würde vollkommen reichen

     
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bvbDanilo

lienz ist definitiv nicht radfahrerfreundlich. bahnhofskreuzung eine komplette fehlplanung. kreuzung tristacher straße/grafenbachstraße katastrophal weil keine radfahrerüberfahrt. abgesehen davon ist jede fußgängerampel und, wenn vorhanden, radfahrerampel viel zu wenig lang grün. es ist mir nicht erklärbar, warum die grünphase nicht gleich lang mit der des parallelverkehrs einzustellen ist? das gibts nur da bei uns.

 
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