Insgesamt 44 österreichische Gemeinden erhielten Mitte Mai den „European Energy Award“, der Engagement in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz und erneuerbare Energien würdigt.
In Österreich ist der Preis an das e5-Programm für energieeffiziente Gemeinden gekoppelt, das Kommunen bei ihrer Klimaschutzarbeit unterstützen soll. Jene Gemeinden, die mehr als die Hälfte der möglichen Maßnahmen und Kriterien für Energie- und Klimaschutz umsetzen, erhalten den Award.

Unter ihnen befindet sich auch die Stadtgemeinde Lienz, die bereits bei der ersten e5-Überprüfung im Jahr 2024 mit drei e's ausgezeichnet wurde. Damals lag der Umsetzungsgrad bei 60,5 Prozent.

Besonders hervorgehoben wurde bei der Preisverleihung der Umstand, dass ein Großteils des Stadtgebiets über die Stadtwärme mit erneuerbarer Energie versorgt werde. Auch im Mobilitätsbereich wird Lienz mit dem preisgekrönten Mobilitätszentrum am Bahnhof, dem City-Logistik-Projekt und dem Fußverkehrskonzept der „10-Minuten-Stadt“ als Vorzeigegemeinde tituliert.
Mit dem „Schwammstadtprinzip“ setze die Stadt zudem Impulse in der Klimawandelanpassung. Für eine strukturierte Weiterentwicklung der kommunalen Energiewende sorge schließlich das e5-Kernteam vor Ort, das von Grünen-Gemeinderätin Gerlinde Kieberl geleitet wird.
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