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Stadt Lienz wurde für Klimaschutz ausgezeichnet

„Energy Award“ für Stadtwärme, Bahnhof, Fußverkehrskonzept und Prinzip der Schwammstadt.

Insgesamt 44 österreichische Gemeinden erhielten Mitte Mai den „European Energy Award“, der Engagement in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz und erneuerbare Energien würdigt.

In Österreich ist der Preis an das e5-Programm für energieeffiziente Gemeinden gekoppelt, das Kommunen bei ihrer Klimaschutzarbeit unterstützen soll. Jene Gemeinden, die mehr als die Hälfte der möglichen Maßnahmen und Kriterien für Energie- und Klimaschutz umsetzen, erhalten den Award.

Lienz erhielt den „European Energy Award“, von links: Jürgen Schneider (BMLUK), Gerlinde Kieberl (e5-Teamleiterin Lienz), Valentin Hübner (e5-Berater), Gerald Flöck (Energieagentur Tirol), Helmut Strasser (e5 Österreich). Foto: BMLUK/APA-Fotoservice/Franz Neumayr

Unter ihnen befindet sich auch die Stadtgemeinde Lienz, die bereits bei der ersten e5-Überprüfung im Jahr 2024 mit drei e's ausgezeichnet wurde. Damals lag der Umsetzungsgrad bei 60,5 Prozent.

Im Jahr 2024 lag der Umsetzungsgrad von möglichen Maßnahmen für den Klimaschutz in Lienz bei 60,5 Prozent. Die Grafik veranschaulicht, dass besonders in den Bereichen „interne Organisation“ sowie „Versorgung, Entsorgung“ hohe Werte erreicht wurden. In der Sparte „Kommunikation, Kooperation“ sowie bei den kommunalen Gebäuden und Anlagen wurde die 50-Prozent-Marke noch nicht überschritten. Screenshot: Energieagentur Tirol

Besonders hervorgehoben wurde bei der Preisverleihung der Umstand, dass ein Großteils des Stadtgebiets über die Stadtwärme mit erneuerbarer Energie versorgt werde. Auch im Mobilitätsbereich wird Lienz mit dem preisgekrönten Mobilitätszentrum am Bahnhof, dem City-Logistik-Projekt und dem Fußverkehrskonzept der „10-Minuten-Stadt“ als Vorzeigegemeinde tituliert.

Mit dem „Schwammstadtprinzip“ setze die Stadt zudem Impulse in der Klimawandelanpassung. Für eine strukturierte Weiterentwicklung der kommunalen Energiewende sorge schließlich das e5-Kernteam vor Ort, das von Grünen-Gemeinderätin Gerlinde Kieberl geleitet wird.

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