600.000 Euro machen Lienzer Bergbahnen flott

Gerade noch rechtzeitig vor der Vollversammlung des Tourismusverbandes am 23. Februar im Lienzer Stadtsaal mündet der Konflikt um die Lienzer Bergbahn-Aktien in eine Lösung, mit der zumindest die offiziellen touristischen Instanzen leben können.

Die seit der Fusion der Osttiroler Verbände in einen Verein ausgelagerten Aktien wurden in den Besitz des Gesamtverbandes übertragen, gleichzeitig erteilte die Tourismusabteilung des Landes dem TVBO die Genehmigung, 300.000 Euro Darlehen aufzunehmen und an die Bergbahnen zu  überweisen.

Da mit dieser Maßnahme auch jene 300.000 Euro flüssig werden, die die Stadt Lienz durch Aktienzeichnung zuschießt, ist die Liquidität der Lienzer Bergbahnen vorläufig gesichert. Die Lienzer Bergbahnen befinden sich jetzt größtenteils im Eigentum der Stadt und des fusionierten Osttiroler Tourismusverbandes TVBO.

Vor der Fusionierung war zunächst der Tourismusverband des Lienzer Talbodens Eigentümer des Aktienpakets. Um bei der Zusammenlegung aller Osttiroler Verbände das Vermögen der Talbodenwirtschaft vor fremdem Zugriff zu schützen, fand parallel zur Fusionierung eine Aktienauslagerung statt, die nicht nur bilanztechnisch umstritten blieb.

Mit der jetzt erfolgten Rückführung gehören die Bergbahnen zwar auf dem Papier dem Gesamtverband, die Verfügbarkeit über das Aktienpaket wird allerdings durch eine Reihe von Vertragsklauseln eingeschränkt, unter anderem durch einen Syndikatsvertrag mit dem zweiten Großeigentümer, der Stadt Lienz. Nur wenn auch die Stadt zustimmt, können beispielsweise Bergbahnaktien an private Liftbetreiber veräußert werden.

Da die Klärung der Eigentumsverhältnisse mit einer Liquiditätskrise der Lienzer Bergbahnen zusammenfiel und das Land die Genehmigung für die Aufnahme weiterer Tourismusdarlehen von einer sauberen Lösung der Besitzverhältnisse abhängig machte, stand für die Tourismusverantwortlichen im Lienzer Becken einiges auf dem Spiel.

In Schieflage gerieten die Lienzer Bergbahnen vor allem durch den wuchtigen Ausbau des Hochstein-Skigebietes samt Ganzjahresrodelbahn „Osttirodler“. Bei diesem Projekt kam es zu massiven Kostenüberschreitungen, deren ursächliche Klärung noch ansteht.

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11 Postings bisher
anton2009 vor 6 Jahren

€ 600.000,00 machen die LBB so flott, dass man ans Zusperren der Sektion II am Hochstein denkt! Mit dem Osttirodler wurde geworben, dass man mit den Erträgen die Sektionen II und III am Hochstein ausbauen können wird! Daraus wurde wohl nichts. Die Ganzjahresrodelbahn hat nun eingeschränkte Betriebszeitn (13 bis 16 Uhr) und eine Preiserhöhung hinter sich! Frequenz = fallend, Gewinn ist ohnehin keiner zu erwarten. Sperren wir im Sommer doch die Gondelbahn auf das Zettersfeld - es führen zwei Straßen hinauf! Glück auf!

Pepi Kreuzer Parkhotel Tristachersee vor 6 Jahren

HOCHSTEIN

Es ist vollbracht!!! Der schönste Skiberg Österreichs, der Lienzer Hausberg Hochstein erschlossen vor ca. 60 Jahren. Für fast alle Wintersportarten bestens geeignet. Schneesicher weil Westostlage auch für Weltcup (Herren und Damen) Langlaufloipen auf 2000m, fantastische Tourenmöglichkeiten bis 2600 m nach beiden Seiten (Pustertal und Iseltal) erweiterbar, schönes weitläufiges Sommerwandergebiet, für kurzweilige Aufenthalte, beste Gastronomie auf höchsten Höhen. Aufstiegsmöglichkeit und Skiabfahrten direkt bis in die Dolomitenstadt. Was soll ich noch dazu sagen? Dieser Berg wurde wie die „kleine Zeitung“ heute berichtete auf den Altar, jahrzehntelanger Unfähigkeit und Verantwortungslosigkeit, totale Betriebsblindheit und völlig ohne Flexibilität, geopfert. Erwähnenswert ist auch die jahrelange Ablehnung ernsthafter Investoren durch die „Verantwortlichen“. Die Spitze der Unwissenheit und Überheblichkeit, leistet sich nun Herr Hofstätter mit seinen Ausführungen. Er ist erst seit kurzer Zeit in unserer Heimat beschäftigt. Wissen Sie Herr Hofstätter wie viel Fehlleistungen am Hochstein „sich geleistet wurden“. Was berechtigt Sie überhaupt dieses GENERALURTEIL so leichtfertig zu fällen. Sie hätten eher die Pflicht Hoffnung zu verbreiten und Ihre ANGEBLICHE KOMPETENZ für die Rettung dieser einmaligen Attraktion Hochstein zu verwenden. Wenn diese Meldung Ihrer seits das einzige ist was Sie bringen, dann ist es höchste zeit, dass die Besitzer der Lienzer Bahnen, dies ist die gesamte Bevölkerung der Region Lienzer Dolomiten und Ihre Vertreter wie Gemeinde Lienz, Tourismusverband Lienzer Dolomiten oder TVBO, sich mit aller Kraft um andere Möglichkeiten umschaut und vielleicht positivere Verwalter unseres Vermögens für die Zukunft sucht. Ich bin sehr enttäuscht von Ihnen und von Ihrem TUN und mit mir viele Mitbürger. Meinerseits werde ich nicht aufgeben Möglichkeiten zu suchen, damit die lange Krankheit der Lienzer Bergbahnen vielleicht doch noch im Sinne unserer Wirtschaft, geheilt werden kann. Mit Ihrer Einstellung Herr Hofstätter wird diese Krankheit weiter verlängert und führt letzt Endes zum Niedergang des gesamten „Lienzer Bergbahn Angebotes“. HELP HELP HELP HELP HELP HELP HELP HELP !!!

OsttirolWerber vor 6 Jahren

Moderieren ist erwünscht. Fragen zu stellen auch. Emotionen und Ideen sind auch erlaubt. Danke Hoidanoi. Ich dachte bereits, wir leben in einer Diktatur... - Geht überhaupt noch jemand zur TVB Sitzung? Zahlt eigentlich noch jeder seinen Tourismusbeitrag? Es fehlt eine Konkurrenz zu dieser Vereinigung! Eine private Tourismusvereinigung für Osttirol könnte ein Mittel sein (z.B. www.dolomitenland.at). Jeder stellt einen Mitgliedsbeitrag und verwaltet seine Informationen selbst, ähnlich wie ein Immobilienportal. Kosten für Online-Werbung sind damit gedeckt. Das ist DAS EINZIGE Medium der Zukunft! Die Wegwerf-Print-Werbung bezahlt ohnehin die Osttirol Werbung. Das wäre mein Ideen-Beitrag, der sogar 1-3 Arbeitsplätze schaffen würde. Aber wenn der TVBO klug ist, gründen sie selbst dieses Portal und spielen den Ball hin und her wie Saturn und Mediamarkt. Selbst die von dem Lienzer Unternehmen versuchte Website www.deinbergtirol.at wäre für so eine Plattform geeignet gewesen, aber auch diese soll um einen kolportierten 6stelligen Betrag an den TVBO verkauft werden. So ähnlich wie die Template-Website von Thurn, Oberlienz und Gaimberg. (http://www.sonnendoerfer.at, geschätzter SV-Wert: 1650 Euro, Verkauft für 25.000 Euro!). Wenn dann noch einer 3 BGMs sagt: "Dividiert durch drei is des eigentlich eh nit so viel..." 2 Nullen ist ja ok, aber gleich 3? - Jeder darf sich ganz sicher sein: "Grassern" macht auch um Osttirol keinen Bogen. Ich bin Stolz auf alle Tourimustreibenden Osttirols. Egal welche Urlauber nach fragt, sie machen ihre Sache aus Überzeugung und Liebe zur Natur. Sie sind brav! Nicht wie sonst oft... "Kaffee?" - "Nein, nicht für mich, danke" - "Sie bieten MIR einen Kaffee an!" :-)

hoidanoi vor 6 Jahren

Komplexes Wesen TVB . Da regt sich was, teils in jugendlichem Überschwang, mit Sturm und Drang, mit auf den Tisch hauen und Alles ganz einfach finden. Wie sagen Fanta so schön: Es könnte alles so einfach sein, isses aber nicht. . Wie Romeo so richtig meint, es ist schwierig verkrustete Strukturen aufzubrechen. Auf den Tisch hauen alleine reicht da nicht. Emotionales Poltern wendet sich in vielen Fällen gegen den Polternden selbst, was schade ist, wenn so viel vorhandene Energie in Ausbrüchen verpufft. Pepi Kreuzer ist legendär für seine emotionalen Auftritte, die selbst wohlmeinende Unterstützer mit einer gewissen Ratlosigkeit zurücklassen. Die Schlichtheit, mit der Reinhard Tiefenbacher versuchte, Komplexes einfach zu regeln, ist beredtes Zeugnis für das konsequente Scheitern seines im letzten Jahr zelebrierten Aktionismus. Sein Multifunktionärsstatus (vom GR bis zum vielfachen AR-Mitglied, gipfelnd in der Groteske des Vorsitzes des TV-LzD) ist ein weiteres Beispiel dafür, was passiert, wenn der angeblich einfache Weg gesucht wird. . Die Unzufriedenheit mit dem Status Quo ist verständlich. Wer was ändern will, sollte die Strukturen und Zusammenhänge erkennen, in denen das bis dato hauptsächlich von außen subventionierte Verbandswesen verharrt. Er sollte die fixen Größen im Bezirk kennen, wie Personen, vertragliche Bindungen und finanzielle Verpflichtungen. Er sollte auch die Qualitäten derer zu schätzen wissen, die jetzt zu Recht in Kritik stehen. Werner Frömel ist kein guter AR-Vorsitzender. Als Vorsitzender des Skiklubs LZ und Organisator von Skirennen leistet er mit seinem Team tolle, wertvolle Arbeit. Franz Theurl ist ein extrem hinterfragenswerter TVB-Obmann, der in seiner Schrankenlosigkeit in schneller Folge Budgets ad absurdum führen kann. Als Netzwerker ist er umtriebig wie kaum einer, verfügt über Verbindungen, die wenig mit ihm teilen. Andreas Köll ist zu aller erst Andreas Köll, dann Matreier Bürgermeister, dann kommt in seiner Prioritätenliste lange nichts, was dem TVB nicht wirklich zum Vorteil gereicht. Es spricht viel dafür, seine Energien und sein Know How in Verwaltungssachen im AR statt im Vorstand zu nutzen. Wie romeo schon sagt, die Stimmrechtsanteile manifestieren die Position der Protagonisten. Sie werden da sein und mit ihnen ist zu rechnen. . Die Forderung nach der Trennung von Politik und Tourismus ist alt. Die oft im gleichen Atemzug erhobene Forderung, dass Land müsse seiner Aufsichtspflicht nachkommen, wenn der AR und der Vorstand sich wieder einmal vergaloppiert haben und nicht weiter wissen, das Land müsse dem am Boden liegenden Bezirk hilfreich, mit reichhaltigen Förderung unter die Arme greifen, das Land müsse dies, das Land müsse das, wiederholt sich ebenso seit Jahrzehnten. Politischer geht’s kaum noch. Bei jeder Genehmigung für Infrastruktur sind Bürgermeister befasst, bei jeder Nutzung von Gemeindeeigentum sind Bürgermeister involviert, bei jeder Erschließung spielen sie eine Rolle. Ist das unpolitisch? Will Heinz Schultz neue Erschließungen, dann schickt er für die Aufnahme von Verhandlungen den jeweiligen Bürgermeister vor. Warum wohl? Gerade Osttirol, das sich im Vergleich zu anderen Regionen ständig minderbemittelt fühlt - eine Haltung, die auch Teil des hiesigen Problems ist - hat hier eine sehr gespaltene Position. Einmal soll die Politik raus, dann soll sie wieder rein, dann wieder nicht. Das Tourismusgesetz alt war nicht umsonst stark an die Gemeindeordnung angelehnt. Das neue könnte Vorbild für die in Diskussion stehenden Gemeindezusammelegungen sein Es ist ein poltischer Willensakt. Einfach ist anders. . OsttirolWerber, Deine Energien sind erfrischend und ich wünsche Deinem Enthusiasmus Raum, aber auch Bahn. Dein Wille zur Veränderung scheint groß zu sein. Was schön ist. Wenn ich mir erlauben darf, Dir zu raten, so nimm Dir Pepi Kreuzers Unabhängigkeit zu Vorbild, nicht aber seinen Hang zur Überreaktion, fühle Dich bestärkt in seiner Hartnäckigkeit, meide aber Versprechungen, die später nicht gehalten werden, eifere seinem Willen zur Aufklärung nach, ohne dabei in Alarmismus oder gar Aktionismus zu verfallen. . Entschuldigt die Überlänge . P.S.: Was ist ein juristisches Diktat?

romeo vor 6 Jahren

Lieber OsttirolWerber!! Es gibt sehr viele engagierte junge Osttiroler,die motiviert wären und den Laden sicher übernehmen könnten. Nur ist es sehr ,sehr schwierig diese verkrusteten Strukturen zu durchbrechen. Einige wenige haben durch das Stimmgruppenwahlsystem alles in der Hand.Ein bißchen Lobbying bei einer handvoll Leuten und die Allmacht ist wieder gesichert. Hier können motivierte Junge wirklich verzweifeln. Ein Paradies für Sesselkleberfunktioäre,deren Einfluß dadurch wirkungsvoll abgesichert ist. Die Folge ist Stillstand und die meisten anderen Regionen ziehen an uns vorbei!!

OsttirolWerber vor 6 Jahren

@ Hoidanoi: deine Schreibweise klingt schon fast wie ein Juristen-Diktat. Alles sachlich und gut formuliert. Aber noch immer zu kompliziert für die breite Masse. Deshalb wird sich auch keiner dieser Problematik annehmen wollen, weil sie denken, es sei zu kompliziert. Ist es nicht. Es wird nur kompliziert gemacht, damit alle möglichst starke Kopfschmerzen bekommen und aufgeben. @ Pepi: vielleicht will der TVBO dich mit neuen Aufgaben einfach nur mundtot machen. Bitte kämpfe weiter wie bisher - es gibt noch echte Männer in Osttirol die mutig sind und reden. Du bist einer davon. Das können manche gar nicht, weil sie politisch abhängig sind und das ihre Existenz bedrohen könnte.

-- Das Leben ist zu kurz um so wertvolle Zeit zu verschwenden wie die Verantwortlichen im TBVO. Politikern sind wir scheissegal, das kann man heutzutage auch laut sagen. Der TVBO muss von der Politik weg. Ich sehe keine andere Möglichkeit, und einen Mann/Frau an der Spitze, der/die weis was es heisst im Tourismus unternehmerisch tätig zu sein, was es heisst mit Eigenkapital zu wirtschaften, führen, riskieren und kreativ zu sein. Von all dem ist beim TVBO nämlich nichts zu spüren. Sie sollen dafür befördert werden - und zwar nach draussen.

-- Es müssen Lösungen her. JETZT brauchen wir die verantwortungsbewusste Osttiroler die JETZT mit der Faust auf den Tisch knallen um JETZT Reformen schaffen! Wo seid ihr Osttiroler Helden mit Visionen??!! Wo sind die JUNGEN, die den ganzen Laden hier einmal übernehmen wollen? Alle anderen Regionen reiben sich die Hände und ziehen an uns vorbei. Wollt ihr nur Zuschauer sein, von billigen Plätzen aus, oder WOLLT ihr direkt mitmachen?

Dann macht euren MUND AUF und sagt was...

-- Interessante Links:

http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?angid=1&stid=661172&dstid=859

http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Wirtschaft/WirtschaftTirol/3497947-42/tourismus-chef-fordert-eine-super-karte-f%C3%BCr-ganz-tirol.csp

hoidanoi vor 6 Jahren

Servus Pepi Kreuzer, . es ist schön, von Dir zu hören. OsttirolWerber hat Dich in einem anderen Posting als erfolgreichen Hotelier bezeichnet und dieser Wertung kann ich mich vollinhaltlich anschließen. Zu den Erfolgen mit dem Parkhotel ist Dir zu gratulieren und hier hast Du Dir ohne Frage Respekt und Anerkennung verdient. . Wenn wir das vergangene Jahr Revue passieren lassen, von Jahreshauptversammlung zu Jahreshauptversammlung, die vielfältigen Ankündigungen, Versprechungen, Wendungen, Wirrnisse und auf ihnen fußenden großen Entscheidungen, große mediale Aufregung befeuert von Funktionären, die in welcher Funktion auch immer mehr durch Ankündigungen als durch wirklich Umgesetztes auffielen - darunter auch Du – dann gibt das alles kein gutes Bild ab. . Der Aufsichtsratsvorsitzende fiel immer wieder mit dem Ruf nach Konsequenzen auf. Der Zugang zu allen Unterlagen den Verband betreffend muss den Aufsichtsräten offen stehen. Ist dem nicht so, so muss der Aufsichtsrat Konsequenzen ziehen. Werden dem Aufsichtsrat Informationen vorenthalten, muss er Konsequenzen ziehen. Vertraut der Aufsichtsrat dem von ihm bestellten Vorstand nicht mehr, muss er ihn abberufen. Traut sich der Aufsichtsrat die Erfüllung seines gesetzlichen Auftrags nicht mehr zu (so wie viele von uns), dann muss er sich auflösen. Warum tut der Aufsichtsrat das alles nicht? . Du schreibst von den wahren Vorgängen und ich wäre froh, würdest Du die für Dich zugänglich Wahrheit benennen. Weniger Erregung und mehr Konkretes könnte uns allen helfen zu verstehen, was denn nun beabsichtigt wird. . Wer auch immer sich im letzten Jahr dazu berufen fühlte, marschierte mit mehr oder minder Halbgarem vor die Berichterstatter-Schar und drohte, kalmierte, zeterte und behauptete meist Halbwahres. Strafrechtlich Relevantes wäre entdeckt worden, Sachverhalts-Darstellungen würde es geben, das Ende sei nah, der Verfassungsgerichtshof würde angerufen. Verträge wurden gezimmert, die Osttirol Werbung - hier wäre die Frage Quo Vadis mehr als angebracht - wirbt gelegentlich und meist zeitverzögert, AR-Sitzungen sonder Zahl wurden abgehalten, der Fusionsvertrag mit leichter Hand auf Landeszuruf zerrissen, ein Controller eingesetzt, noch mehr Zeter und Mordio geschrien und zwischendurch wurden Interviews gegeben, aus mehr minder berufenem Mund. . Lieber Pepi, die Verwirrung ist groß, auch weil der Aufsichtsrat scheinbar nicht seinen Aufgaben nachkommt. Das mag an seiner Zusammensetzung liegen, an den Animositäten, die die einzelnen Mitglieder hegen und pflegen, an dem Unvermögen der ratlosen Räte, sich zu organisieren, dem Willen, wirklich wissen zu wollen, welche Verbindlichkeiten der Verband aus welchen Gründen zu tragen hat. Kennt der Aufsichtsrat die Verträge, die den Verband verpflichten? Hat der Aufsichtsrat ungehinderten Zugang zu allen Beschlüssen des Vorstands? Kontrolliert der Aufsichtsrat die Osttirol Werbung? . Weitaus wichtiger aber, als all die notwendige Aufarbeitung der Querelen der Vergangenheit: Wohin soll sich die Region entwickeln? Wie geht man mit den sich verändernden Reiseströmen um? Welche Märkte sollen in Zukunft erschlossen werden? Wie soll die Zusammenarbeit im grenznahen Raum intensiviert werden? Lauter Fragen, die hoffentlich bald beantwortet werden, wenn möglich auch von Dir, lieber Pepi Kreuzer. . P.S.: Ohne Dir zu nahe treten zu wollen - Große Emotion, heiliger Zorn - und mögen sie dem Betroffenen noch so gerechtfertigt erscheinen - beschädigen meist den Kritiker und sein Anliegen mehr, als sie der von ihm vertretenen Sache selbst nützen. In diesem Sinne, noch eine gute Saison.

Pepi Kreuzer Parkhotel Tristachersee vor 6 Jahren

Lieber anonymer „hoidanoi“!

Antwort auf deine Erwähnung. Zitat: „Dein über den grünen Klee gelobter Kreuzer, bleibt uns auch seine Aufklärungen schuldig“ Dazu sei von mir gesagt, dass ich mich sehr bemühe in allen Bereichen des TVBO und insbesondere der Osttirol Werbung, Licht ins Dunkel zu bringen. Da seit Jahren gerade den Aufsichtsräten des TVBO aber auch der gesamten Öffentlichkeit über die wahren Vorgänge im Hintergrund, Sand in die Augen gestreut wird und nach Möglichkeit wenig korrekte Information vermittelt wird, dauert alles ein bisschen länger. Sei versichert, Ich bleibe dran. Ein weiteres, größeres Interview mit Frau Alexandra Keller und meiner Person, betreffend verschiedener Aufklärungsversuche kannst du und alle die es interessiert im ECHO nächste Woche Freitag lesen.

Pepi Kreuzer (Aufsichtsrat TVBO)

hoidanoi vor 6 Jahren

@ OsttirolWerber: . Fragen zu stellen ist enorm wichtig - Glückwunsch dazu. Die Finanzierung, die Konditionen, der Verlauf der Entscheidungsfindung könnten interessante Themen für die nächste Vollversammlung sein. Drei Herren, die sowohl in den Gremien des TVBO und des AR der LzBB-AG sitzen, könnten wortreich darüber Auskunft geben. Der Vertreter des Hauptgläubigers ganz besonders. . Alle Mitglieder sitzen schon lange nicht mehr im Saal, auch weil ihnen die alljährliche Selbstbeweihräucherung im Zeichen durchsichtiger Bilanzbilder den Atem nimmt. Die gesetzlich vorgeschriebene Entlastung erteilen sich Vorstand und Aufsichtsrat durch das in ihnen vereinigte Stimmpotential selbst, wie schon bei der letzten Vollversammlung. . Die Osttiroler jedoch zu verunglimpfen, weil sie sich in Toleranz üben würden, ist nicht nett. Beschimpfungen helfen nicht. Aufmerksamkeit schon. Fragen zu stellen ebenso. Vielleicht gibt's diesmal befriedigenede Antworten. Antworten, die der von Dir über den grünen Klee gelobte Pepi Kreuzer bis jetzt ebenso schuldig blieb wie andere Funktionäre, deren gesetzlicher Auftrag es wäre, Aufsicht zu üben. Bis jetzt schaut die Bilanz mehr nach Nachsicht aus, aber vielleicht trügt das Bild. Vielleicht wurde gar nicht hingesehen. Wie zum Beispiel bei der Osttirol Werbung, deren Konstrukt sich ständig wandelt, deren Kontrolle unklar ist. Die Gelder nach Budget- und Kontrollkriterien vergeben kann, die der Vollversammlung erst erklärt werden müssen. Sonst fühlte sich die für dumm verkauft. Was auch eine Form der Beleidigung darstellte.

Pflanzerl vor 6 Jahren

Das ist ja wohl die Übertreibung des Jahres. Die 600.000 EUR retten die Bergbahnen zunächst vor der Zahlungsunfähigkeit. Von "flott" kann wohl keine Rede sein.

OsttirolWerber vor 6 Jahren

Wieviele Darlehen brauchen die Lienzer Bergbahnen noch bzw. welcher Lienzer glaubt noch was da passiert? Bei welcher Bank wurde das Darlehen aufgenommen und fliessen Provisionen? Wurde das Darlehen unter allen Osttiroler Banken ausgeschrieben um beste Konditionen zu erhalten? Wie steht es mit Darlehensförderungen vom Land Tirol? Es gibt zwei Tourismus-Saisonen und eine TVB-Sitzung jährlich. Jedes Jahr dasselbe stolze Bild: alle Mitglieder sitzen im Saal und lassen die gefälschten Statistiken über sich ergehen. Dazwischen klopfen sich auf die Schulter und freuen sich bereits auf die fürstliche Jause danach: Frankfurter mit Semmel. Mhhh! Ich denke auch, mehr haben die Osttiroler Dodln die das alles tolerieren auch nicht verdient!