Stadt Lienz eröffnet ein Infobüro am Hauptplatz

Im „Stadtlabor“ sind derzeit die Pläne für den Ausbau des Bahnhofs zu sehen.

Begeistert über die eigene Bürgernähe zeigten sich am 14. Mai vor Medienvertretern sowohl Bürgermeisterin Elisabeth Blanik wie auch der Obmann des Ausschusses für Stadtentwicklung, Christian Steininger und leitende Stadtbeamte bei der inoffiziellen Eröffnung des „Stadtlabors“ am Lienzer Hauptplatz. Hinter dem klingenden Namen verbirgt sich ein Infobüro mit zwei Räumen im ehemaligen Stöcklgebäude, das einen – im technischen und politischen Sinn – barrierefreien Zugang zu Informationen über die Stadtpolitik bieten soll.

In den kommenden 14 Tagen möchte Bürgermeisterin Elisabeth Blanik selbst mehrere Stunden am Tag im Infobüro Rede und Antwort stehen. Ausgestellt sind derzeit die Pläne für den neuen Bahnhof, die vor kurzem erstmals öffentlich vorgestellt wurden. Später soll hier auch gezeigt werden, was bislang hinter verschlossenen Türen über die Gestaltung des Hauptplatzes diskutiert und vereinbart wurde. Dafür werden eigens hübsche Skizzen angefertigt.

Ob das Infobüro offen oder geschlossen ist, wird man künftig unschwer an dessen Holzläden erkennen. Elisabeth Blanik erklärt: „Sind die Balken an der Eingangstür offen, bedeutet das: Hereinspaziert! Dann können sich Interessierte im Stadtlabor gerne umschauen, informieren, diskutieren, Anliegen und Ideen vorbringen.“ Balken zu, Büro zu. Beide Räume, deren Adaptierung 54.000 Euro kostete, können von motivierten Diskussionsrunden auch angemietet werden.

Sind die Holzläden offen, darf man ins neue Infobüro eintreten. Bürgermeisterin Elisabeth Blanik (SPÖ) und Christian Steininger (ÖVP) sehen darin ein wegweisendes Modell der Bürgerinformation. Foto: Stadt Lienz/Lenzer
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1 Posting bisher
neutral

Heute das Stadtlabor besucht und alles hat wie vorgesehen funktioniert! Es gab sogar eine angeregte, kleine Spontan-Diskussion mit anderen Bürgern und der Frau Bürgermeisterin. Sehr gute, lobenswerte Einrichtung, die vertiefende Information der BürgerInnen und Rückmeldungen an die PolitikerInnen zur besseren Entscheidungsfindung möglich macht! Auch eine tolle Kommunikationsplattform, die die "Politikverdrossenheit" in einen "Beteiligungswillen" verwandeln könnte.