Opposition am Wort: Fünf Fragen an Georg Dornauer

Wir holen Regierungskritiker vor die Kamera. Heute den Parteiobmann der Tiroler SPÖ.

Um im krisenbedingten Stakkato der Regierungsbotschaften auch der Opposition eine öffentliche Plattform zu geben, stellte dolomitenstadt.at an die Sprecher der vier im Tiroler Landtag vertretenen Oppositionsparteien fünf identische Fragen mit der Bitte, die Antwort als Video an uns zu schicken. Nach Markus Sint von der Liste Fritz und Dominik Oberhofer von den NEOS ist heute Georg Dornauer – Obmann der Tiroler SPÖ – mit seinen Antworten an der Reihe.

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5 Postings bisher
Rudi

Im Nachhinein geht Alles zu kritisieren aber von Dornauer ist es fragwürdig.Er ist ja selber als Politiker unfähig schuldhaft.

beobachter52

Dornauer kritisiert, dass im Interesse der Wirtschaft die Schigebiete viel zu spät geschlossen wurden, dann kritisiert er wieder, dass durch die Schließungen die Wirtschaft (und va. der Tiroler Tourismus) unnötigerweise sehr geschädigt wurden, dann glaubt er genau zu wissen, wie viele sich wo infisziert haben, auch dass von Tirol aus die halbe Welt angesteckt wurde, dann redet er von notwendiger Zusammenarbeit und Zusammenhalt in Tirol - und in jedem Satz greift er die regierenden Parteien und die restliche Opposition massiv (und persönlich) an ..... Einfach nur ..... traurig ...., dieser "Oppositionsführer"!

hoerzuOT

Es ist gut und wichtig, die gegenteilige Meinung zu hören. Es ist gut und richtig, wenn Kritik geäußert wird.

Man darf dabei aber nicht vergessen, wie fehlerhaft "man" selbst ist und mit welchen Fauxpas "man" in jüngster Vergangenheit für Aufsehen gesorgt hat. Wenngleich diese selbstredend in keinster Weise in Relation zur aktuellen Situation stehen.

Die Fakten zeigen, dass Österreich-bis jetzt zumindest-von italienischen und spanischen Zuständen weitestgehend verschont geblieben ist. Die Regierung scheint somit "irgendetwas" richtig gemacht zu haben.

Dass der Start jetzt vielerorts vielleicht holprig verläuft, ist mehr der allgemeinen Unsicherheit und Vorsicht geschuldet, als der Untätigkeit der Regierung.

Die aktuelle Krise betrifft tatsächlich fast die gesamte Welt. Die USA melden beispielsweise mehr Tote als die gesamte EU, mit vergleichbar weniger Einwohnern.

Österreich bleibt auch in diesen Zeiten ein "5Sterne+ Land". Es wird geholfen und "abgefedert", wo es nur geht.

Auch wenn ich keiner politischen Partei angehöre, definitiver Wechselwähler bin und selbst wirtschaftlich Geschädigter dieser Krise bin, komme ich zu dem Entschluss, dass unsere Regierung sehr gute Arbeit geleistet hat. Herr Faßmann beispielsweise, ist ein hervorragender, blitzgescheiter und umsichtiger Bildungsminister.

Dass Fehler passiert sind und noch passieren werden, ist auch der Tatsache geschuldet, dass es eine vergleichbare Situation noch nie gegeben hat.

Ich für meinen Teil möchte jedenfalls nicht in der Haut derer Stecken, die jetzt die Weichen neu stellen müssen. Eine unglaublich komplexe, schwierige und komplizierte Aufgabe, die weitreichende Folgen haben kann.

Schenken wir den handelnden Akteuren Vertrauen und hoffen, dass alles gut läuft.

senf

dornauer verlangt eine untersuchungskommission, er wirft den tiroler krisenmanagement versäumnisse vor und meint, dass das lange zuwarten zum systemversagen geführt hat, wodurch sich covid 19 in den urlaubs-herkunftslädern schnell ausbreiten konnte und nun eine klagsflut droht.

darüber kann man selbstversändlich diskutieren, allerdings stellt sich dann die frage, warum herr dornauer nicht rechtzeitig alarm geschlagen, und auf die gefährlichkeit des virus hingewiesen hat, um gröberes zu verhindern. leidenschaftliche schuldzuweisungen sind mir leider zuwenig!