Ein Archivbild aus dem Juni 2019. Damals präsentierte Bernhard Tilg (Mitte) einen neuen – reduzierten – Bettenplan für das BKH Lienz. Verbandsobmann Andreas Köll (rechts) steht in der Coronakrise weiter hinter ihm. Links BKH-Sprecher Primar Martin Schmidt. Foto: Dolomitenstadt/Pirkner

Ein Archivbild aus dem Juni 2019. Damals präsentierte Bernhard Tilg (Mitte) einen neuen – reduzierten – Bettenplan für das BKH Lienz. Verbandsobmann Andreas Köll (rechts) steht in der Coronakrise weiter hinter ihm. Links BKH-Sprecher Primar Martin Schmidt. Foto: Dolomitenstadt/Pirkner

Köll & Co. halten Bernhard Tilg die Stange

Für die Obleute der Bezirkskrankenhäuser hat der Landesrat alles richtig gemacht.

Die Obleute der Tiroler Bezirkskrankenhausverbände St. Johann, Kufstein, Schwaz, Osttirol und Reutte – die Bürgermeister Paul Sieberer, Rudolf Puecher, Franz Hauser, Andreas Köll und Bgm. a. D. Aurel Schmidhofer – sprechen sich heute geschlossen für den Verbleib von Tirols Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg und gegen den Misstrauensantrag der Opposition aus. Das teilt stellvertretend für seine Kollegen der Bürgermeister von Schwendau (Bezirk Schwaz), Franz Hauser per Aussendung mit.

Die Corona-Krise sei nach wie vor extrem herausfordernd. „Wir haben es in den letzten Wochen mit viel Disziplin, großem Einsatz und guter Organisation geschafft, die Ausbreitung des Coronavirus in Tirol erfolgreich einzudämmen und Zustände wie in Italien, Frankreich oder Spanien zu verhindern. Tirols Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg hat an dieser positiven Entwicklung maßgeblichen Anteil,“ argumentieren die Bürgermeister, die Tirol – ähnlich wie Tilg und Landeshauptmann Günther Platter – als „österreichweiten Vorreiter“ bei der Krisenbewältigung bezeichnen.

In den nächsten Wochen und Monaten stehe ein schwieriger Balanceakt zwischen Sicherheit und Freiheit bevor. „Sollten die Infektionszahlen wieder steigen, werden wir in enger Abstimmung mit den Landesbehörden sofort entsprechende Maßnahmen setzen, um unsere zentralen Gesundheitseinrichtungen bestmöglich zu schützen. Die Abläufe sind mittlerweile erprobt und die Abstimmung zwischen den Gemeinde-, Bezirks- und Landesbehörden funktioniert hervorragend. In der nach wie vor angespannten Situation braucht es Stabilität, Geschlossenheit und Kontinuität in der Führung statt politischer Ränkespiele“, schreiben die Verbandsobleute der Bezirkskrankenhäuser.

Gerhard Pirkner ist Herausgeber und Chefredakteur von „Dolomitenstadt“. Der promovierte Politologe und Kommunikationswissenschafter arbeitete Jahrzehnte als Kommunikationsberater in Salzburg, Wien und München, bevor er mit seiner Familie im Jahr 2000 nach Lienz zurückkehrte und dort 2010 „Dolomitenstadt“ ins Leben rief.

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11 Postings

miraculix

Hat irgendwer etwas anderes erwartet?

Unter "schwarzen Brüdern" muss man sich doch gegenseitig Unterstützung leisten. Außerdem könnte sich im Laufe einer langen Politkarriere auch einiges an gegenseitigem Wissen angehäuft haben, das besser nicht das Licht der Welt erblicken sollte ...

 
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    rebuh

    glaubst unter den " roten brüdern" ist das anders, den sonst müsste der hr. dornauer schon längst inder wüste sein. natürlich auch bei allen anderen schattierungen das selbe.

     
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      miraculix

      Durchaus nicht ausgeschlossen, nur, dass alle anderen Schattierungen in den vergangenen Jahrzehnten in Tirol deutlich weniger wenig Gelegeheit dazu hatten ...

       
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rebuh

wusste gar nicht, das der herr köll da stimmberechtigt war!

 
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Osttirolbeobachter

Was wird wohl die Gegenleistung dafür sein?

 
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    senf

    ... ein aufgebauschtes notarztsystem mit ärztezentrum und heliport, denn der termin für gemeinderatswahlen ist ja nicht weit.

     
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karlheinz

Es muss mal gesagt werden, dass gewisse Herrn im Landhaus sehr wohl über die Situation betreffend Ischgl rechtzeitig Kenntnis gehabt haben dürften. Geseundheit und Wirtschaft ist halt etwas anderes. Die Meinung von Herrn Köll ist sowieso nicht interessant, denn er windet sich eh wie ein Wurm um vieleicht nicht das Ansehen beim LH total zu verlieren !!

 
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dolo 1000

da gibt es ein Foto ....mit 3 ......ja ....ich sehe nichts .....ich höre nichts.....und.....ach was war da noch...........?

 
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Querkopf

.. abseits allen politischen Gelabers und gescheit Daherredens fallt mir als einfachem Mittelständler nur eines dazu ein: "Einsperren und nie wieder auslassen". Wen? Ja, denkts halt a bissl nach...!

 
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    Omo

    RICHTIG! Ich hätte es nicht besser sagen können!

     
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freekit78

welch überraschung.. gibt es wirklich keine ehre mehr??!!

 
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