Unterliga West: Rapid Lienz weiter auf Formsuche

3:1-Niederlage gegen Radenthein. Das Derby in Matrei fiel dem Wetter zum Opfer.

Rapid Lienz gastierte am vergangenen Samstag bei der WSG Radenthein und wollte nach dem Punktgewinn gegen Leader Villach endlich wieder einen Sieg einfahren. Zunächst lief es auch ganz gut für die Osttiroler, die durch Sven Lovric bereits nach 13 Minuten mit 0:1 führten. Nach einer ambitionierten Leistung in der ersten Hälfte agierten die Grünweißen nach dem Seitenwechsel schwächer. Radenthein zog aus dem Ausgleichstreffer in der 56. Minute die nötige Motivation, um weiter nachzulegen.

Das gelang den Kärntnern 20 Minuten später, als Thomas Krassnitzer zur 2:1-Führung traf. Die Schlussphase brachte dann noch einige unschöne Szenen mit sich. Zunächst sah bei Radenthein Manuel Flaschberger nach einem schweren Foul die rote Karte, kurz darauf wurde auch der Rapidler Aziz Ayodeji wegen unsportlichen Verhaltens mit der Ampelkarte vom Platz gestellt. Als sich die Gemüter wieder etwas beruhigt hatten, schnürte Thomas Krassnitzer den Doppelpack, Rapid Lienz musste die Heimreise mit einer bitteren Niederlage im Gepäck antreten.

Lienz-Trainer Martin Lovric wartet mit seiner Truppe mittlerweile seit dem zweiten Spieltag auf einen Sieg. Fotos: Dolomitenstadt/Wagner

Die Lovric-Elf wartet seit dem Derby-Erfolg gegen Nußdorf-Debant am zweiten Spieltag auf einen Sieg. Von den bisherigen fünf Ligaspielen entschieden die Rapidler nur eine Partie für sich. Gegen Greifenburg sind die Grünweißen daher am kommenden Wochenende umso mehr gefordert.

Der FC-WR Nußdorf-Debant empfing am Samstag nach dem Derbysieg gegen Thal/Assling in der Vorwoche den SV Seeboden mit breiter Brust. In der ersten Spielhälfte versuchten beide Teams, hinten nichts zuzulassen und vernachlässigten etwas die Offensivarbeit, weshalb es auch mit einem Pausenstand von 0:0 in die Kabinen ging.

Nußdorf-Debant spielte einmal mehr in der zweiten Halbzeit stark auf und entschied die Partie gegen Seeboden für sich.

Einmal mehr zeigte die Halbzeitansprache von Trainer Markus Hanser Wirkung, seine Elf drehte – wie bereits im vergangenen Derby – nach der Pause ordentlich auf. Pascal Brandstätter bezwang in der 70. Minute Seeboden-Goalie Florian Heindl und traf zur Führung für die Hausherren. Sein Teamkollege Martin Neunhäuserer ließ die knapp 200 Zuschauer im Aguntstadion nur drei Minuten später erneut jubeln – mit einem sehenswerten Schuss ins Kreuzeck. Nußdorf-Debant bleibt damit in der Unterliga West dem Tabellenführer Admira Villach mit einem Zähler Rückstand auf den Fersen.

Das eigentliche Osttiroler Fußball-Highlight hätte am Samtagsabend im Matreier Tauernstadion über die Bühne gehen sollen, wo die Panzl-Elf Thal/Assling zum Derby bat. Nur 25 Minuten standen beide Teams auf dem Feld, ehe unweit vom Matreier Stadion ein Blitz niederging und Schiedsrichter Paul Fischer das Spiel wetterbedingt abbrach. Das Osttirol-Derby wird am kommenden Freitag, 4. September um 19:30 Uhr nachgeholt. Die Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit.

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