Debant schießt vor vollem Haus aus allen Rohren. Matrei macht Mauer. Martin Neunhäuserer beim Freistoß. Alle Fotos: Expa/Lukas Huter

Debant schießt vor vollem Haus aus allen Rohren. Matrei macht Mauer. Martin Neunhäuserer beim Freistoß. Alle Fotos: Expa/Lukas Huter

Harald Panzl stößt Ex-Klub noch tiefer in die Krise

Nußdorf-Debant feiert 2:0-Derbysieg gegen Matrei. Kantersiege für Lienz und Dölsach.

Die Osttiroler Unterligisten präsentierten sich am Wochenende in Torlaune. Rapid Lienz schaffte es, nach sieben sieglosen Spielen endlich wieder drei Punkte zu holen. Die Grünweißen überrollten im Dolomitenstadion Ledenitzen mit 4:0. Dominik Müller, Johannes Ganner und Doppelpacker Maximilian Sojen machten bereits in der ersten Halbzeit alles klar.

Ein 4:0-Heimsieg wurde auch im Römerstadion gefeiert, wo der FC Dölsach den SV Sachsenburg in die Schranken wies. In der ersten Hälfte sorgten Julian Wallner und Philipp Hochegger für klare Verhältnisse, kurz vor dem Schlusspfiff erhöhten Wallner und der eingewechselte Julian Fürhapter – ein gelernter Torwart – auf 4:0.

Ein bittersüßes Wiedersehen

Die pikanteste Paarung versprach der Spielplan aber im Aguntstadion, wo Nußdorf-Debant die formschwachen Matreier zum Derby bat. Für die Iseltaler war das Duell gegen ihren ehemaligen Trainer Harald Panzl das erste Spiel ohne David Resinger an der Seitenlinie. Der Trainer musste nach zehn sieglosen Runden den Hut nehmen.

Nach monatelangem Umbau wurde bei dieser Gelegenheit das erneuerte Stadion des FC-WR eingeweiht. Den rund 500 Zuschauern wurde neben einer neuen Tribüne und kühlem Bier vor allem ein packendes und intensives Derby geboten. Direkt in der ersten Minute sah Aleksandar Simic die gelbe Karte. Nach einer torlosen ersten Hälfte wechselte Panzl Dennis Müller ein. Diese Entscheidung trug Früchte, Müller erzielte nach einer Stunde Spielzeit das 1:0 für die Heimischen.

Trainer Harald Panzl auf der Sonnenseite. Er beobachtet bei diesem Spiel seine ehemaligen und seine aktuellen Schützlinge.
Mathias Berger mit Matrei am Boden, Dennis Müller für Debant im Vormarsch. Er traf für die Hausherren zum 1:0.

Eine Viertelstunde vor Schluss stand dann Mathias Schneeberger im Fokus. Der Matreier kehrte erst vergangene Woche von einer Sperre zurück und erlebte auch in diesem Derby nicht den Schlusspfiff. Nach einer gelben Karte wegen Foulspiels wurde ihm wenig später Kritik an Schiedsrichter Michell Kollreider zum Verhängnis. Der Unparteiische zückte den roten Karton, für Schneeberger das Ticket in die Dusche. In Unterzahl fehlte es den Gästen an Durchschlagskraft und mit dem Schlusspfiff krönte Tobias Jeller die Party im Aguntstadion mit dem 2:0. Die Debanter legten im Herbst eine starke Serie hin und sind neben Thal/Assling das einzige Osttiroler Team ohne Derby-Niederlage.

Erste Pleite für Thal-Assling

Die letzte Partie mit Osttiroler Beteiligung stieg Samstagabend in der Theurl-Arena in Assling. Die Truppe von Ibel Alempic empfing mit dem Villacher SV einen der Titelanwärter in der Unterliga West. Entsprechend motiviert gingen die Kärntner ans Werk. Dennoch waren es die Asslinger, die das erste Tor erzielten. Pascal Kofler köpfte die Heimischen in der 21. Minute in Führung. Danach fand der VSV immer besser ins Spiel und drehte die Partie noch vor der Halbzeit. In der zweiten Hälfte erhöhten die Kärntner auf 1:3 und brachten ihre Schäfchen sicher ins Trockene. Für Assling endete die stolze Serie von zwölf Spielen ohne Niederlage.

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