Vlhova gewinnt Slalom in Lienz vor Liensberger

Sämtliche ÖSV-Läuferinnen machten im zweiten Durchgang Boden gut.

Beim Weltcup-Slalom am 29. Dezember in Lienz musste sich Katharina Liensberger nur der Siegerin Petra Vlhova geschlagen geben und sorgte für das erste ÖSV-Podest in diesem Winter. Katharina Truppe – im Riesentorlauf am Vortag beste Österreicherin – verpasste als Vierte das Podium nur um ein Zehntel.

Vlhova lag im vierten Weltcup-Slalom der Saison zum vierten Mal nach dem ersten Durchgang in Führung und zum dritten Mal stand die Slowakin am Ende ganz oben auf dem Podest. Hinter Liensberger klassierte sich die Schweizerin Michelle Gisin auf dem dritten Platz. „Es war nicht einfach heute und super knapp nach dem ersten Durchgang. Ich habe im zweiten Lauf alles riskiert und bin überglücklich über diesen Sieg. Hoffentlich geht es im nächsten Jahr so weiter! Dafür müssen ich und meine Betreuer aber gesund bleiben“, strahlte Vlhova am Fuße des Hochsteins.

Liensberger lag nach dem ersten Durchgang auf Rang drei und überholte im Finale noch Gisin. „Dieser zweite Platz ist Balsam für die Seele. Ich bin so erleichtert und das erste Podium ist auch wichtig für das gesamte Team. Im zweiten Lauf musste ich voll pushen und am Zielhang alles geben. Jetzt wünsche ich mir, dass es 2022 so weitergeht“, gab sich die Vorarlbergerin, die erst vorgestern ihre Corona-bedingte Quarantäne verlassen konnte, zuversichtlich.

Sämtliche ÖSV-Läuferinnen machten im zweiten Durchgang Boden gut. Katharina Truppe verbesserte sich sogar mit Laufbestzeit in der Entscheidung noch vom 13. auf den vierten Platz. Auf ihr zweites Podest in ihrer Karriere fehlte der Kärntnerin nur eine Zehntelsekunde.

Sie waren die Schnellsten beim Weltcup-Slalom in Lienz (von links): Katharina Liensberger (AUT) als Zweite, Siegerin Petra Vlhova (SVK) und die Drittplatzierte Michelle Gisin (SUI). Foto: Expa/Spiess
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