Wer vergoldet den heimischen Rohstoff Holz vom Wald bis hierher zum Fernheizwerk Lienz? Die Aufnahme wurde im Mai 2022 gemacht. Foto: Expa/Groder

Wer vergoldet den heimischen Rohstoff Holz vom Wald bis hierher zum Fernheizwerk Lienz? Die Aufnahme wurde im Mai 2022 gemacht. Foto: Expa/Groder

Heizkostenexplosion: Wer sitzt denn da am Ruder?

Die Preisbildung der Stadtwärme Lienz muss transparent erklärt werden. Und rasches Handeln ist gefragt. 

Dienstagvormittag, Redaktionsmeeting bei dolomitenstadt.at. Mein Kollege Roman Wagner schlägt vor, wieder einmal bei der Stadtwärme anzurufen und nachzufragen, wie sich die Preise entwickeln werden. Das Ergebnis der Recherche löst zunächst ungläubiges Staunen aus. 55 Prozent Erhöhung und rückwirkende Nachzahlungen? Wir rufen den zuständigen Geschäftsführer noch mehrmals an diesem Tag an und fordern ein konkretes Rechenbeispiel ein, das er auch liefert. Es ist also Fakt! Mittwochfrüh erscheint die Story und löst ein mittleres Erdbeben aus. Die Tiwag reagiert mit einer Aussendung, andere Medien springen auf. Die Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik meldet sich in einer Pause der Landtagssitzung. Ob denn unsere Story stimmt und woher wir das haben? Der Heizungsbeauftragte einer großen Wohnanlage in Lienz schreibt uns: „Mir ist das Honigbrot im Hals steckengeblieben“. 

Warum ich Ihnen das erzähle? Weil hier ein multiples Organversagen der zuständigen Institution sichtbar wird. Zum einen ist der Preisanstieg einer regional geernteten Energiequelle nicht nachvollziehbar, egal wie er argumentiert wird. Dazu weiter unten mehr. Zum anderen ist aber auch die Kommunikation des Landesunternehmens Tiwag mehr als problematisch einzustufen. Wann bitte sollten denn die Verbraucher erfahren, welche Walze da auf sie zurollt? Wen es wie genau trifft ist bis heute nicht kommuniziert, ganz zu schweigen von einer schlüssigen Begründung. Und zum Dritten zeigt sich generell eine Überforderung des politischen Systems, das offenbar jede Problemlösungskapazität verloren hat, einmal abgesehen von hektischer, unkoordinierter und ungenauer Verteilung von Steuergeld in großem Stil. 

Der Reihe nach. Die Stadtwärme argumentiert die Preiserhöhung mit dem Rohstoffpreis. Der Rohstoff ist Holz, das vor unserer Nase massenhaft verfügbar ist, nicht zuletzt aufgrund von Umweltkatastrophen von Vaia bis Käfer, die Millionen Bäume in Osttirol umlegten. Wie kann Schadholz aus Osttiroler Wäldern auf den wenigen Kilometern bis zu seiner Verbrennung buchstäblich vergoldet werden? Das ist die erste Frage. Ihre Klärung dürfte eine weitere Frage beantworten: Wer verdient sich denn an diesem Schadholz derzeit wirklich eine goldene Nase? Spekuliert wird viel. Wir wollen Zahlen sehen. Dazu muss man sich die sogenannte Wertschöpfungskette anschauen. Der Baum gehört einem Landwirt. Jemand schneidet ihn um und holt ihn aus dem Wald. Dann wird der Stamm an einen Holzhändler verkauft, der wiederum Abnehmer hat, die offenbar bereit sind, hohe Preise zu bezahlen. Je mehr Akteure in dieser Kette einen Wert schöpfen, desto teurer wird der Spaß. Also müsste man vielleicht die Kette verkürzen? 

Erste Aufgabe einer professionellen Kommunikation wäre also, diesen Weg der gravierenden Rohstoffverteuerung transparent und in konkreten Zahlen dem Volk zu vermitteln. Erkenntnis ist der erste Schritt zur Akzeptanz, aber auch zur Problemlösung. Es mag ja unvermeidbar sein, Strom aus dem europäischen Netz zu kaufen, viel teurer als man ihn selbst erzeugen kann. Netzstabilität hat einen hohen Preis und wenn man die Stabilität über eine Strombörse absichert, dann wird das schnell zur Lotterie. Aber Schadholz aus Amlach, Tristach oder Dölsach ein paar Kilometer weiter verbrennen? Sowas könnten ja die Agrargemeinschaften und die leistungsstarke, maschinell hochgerüstete RGO selbst in die Hand nehmen. Oder nicht? Da muss doch eine professionelle Bringung zu organisieren sein, bis in die Peggetz zur Stadtwärme, deren Leitungsnetz wir übrigens alle bezahlt haben, damals, als die ganze Stadt aufgegraben wurde. 

Mir hat bis heute noch niemand schlüssig erklärt, wie die Biomasse-Produktion in Osttirol und der Rohstoffeinkauf der Stadtwärme genau funktionieren. Ich weiß auch nicht, wer eigentlich bestimmt, dass auch der Fernwärme-Preis an einen überregionalen Index angepasst werden muss. Wer sagt das? Der Eigentümer? Das wären wir selbst, in letzter Konsequenz. Das Volk. Die Tiroler:innen. Uns gehört die Fernwärme. Hat uns wer gefragt? Warum nicht? 

Womit wir bei denen wären, die uns vertreten, weil wir persönlich ja nicht alle im Landtag und in den Gemeinderäten sitzen können. Man nennt diese Leute deshalb „Volksvertreter“. Was machen denn die gerade? Warum gibt es denn keine Sondersitzung des Tiroler Landtags und keine Sondersitzung des Lienzer Gemeinderates zu einem Thema, das tausende Menschen in Angst und Schrecken versetzt? Man organisiert offenbar lieber Nachtwächter-Auftritte und religiös verbrämte Feuermärsche gegen die Wolfsbiester, als Holztransporte zur Stadtwärme und genossenschaftliche Solidarität mit den regionalen Verbrauchern. 

Politisches Management würde bedeuten, die Initiative zu ergreifen. Nicht länger Passagier zu sein, sondern Steuermann oder -frau. Das Ruder und das Telefon in die Hand nehmen und zunächst einmal Wissen aufbauen. Was läuft da? Dann alle willigen Kräfte zusammentrommeln und darüber nachdenken, wie man die seltsamen, unsozialen Gesetze einer entfesselten freien Marktwirtschaft zumindest auf regionaler Ebene einfangen und kontrollieren könnte. Das wäre zur Abwechslung einmal keine Symptombekämpfung mit der Fördergießkanne, sondern eine echte Problemlösung. Das ist zu schaffen, wenn die Waldbesitzer, die Holzbringer, Holzlagerer, Holzhändler und Holzabnehmer sich einig sind, dass es jetzt darum geht, gemeinsam für die Gemeinschaft zu agieren, auf Körberlgelder und Exportgewinne zu verzichten und dafür zu sorgen, dass regionale Rohstoffe auch in der Region bleiben. Zum Wohl aller und als Beweis, dass der Ukraine-Krieg in Osttirol keine Gewinner und auch keine Verlierer hat. 

Gerhard Pirkner ist Herausgeber und Chefredakteur von „Dolomitenstadt“. Der promovierte Politologe und Kommunikationswissenschafter arbeitete Jahrzehnte als Kommunikationsberater in Salzburg, Wien und München, bevor er mit seiner Familie im Jahr 2000 nach Lienz zurückkehrte und dort 2010 „Dolomitenstadt“ ins Leben rief.

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33 Postings

wisdom of crowds

Ebenso bizarr ist die Preisbildung für die Energie aus Wasserkraft. Österreich hat massenweise Wasserkraftwerke gebaut, die ca 70 % des Strombedarfs decken. Die Produktionskosten liegen bei vielen Produzenten (etwa beim Verbund) bei ca 5 Cent pro Kilowattstunde. Empfehlenswert dazu die vielen Beiträge von Stephan Schulmeister. Ein Blick auf die Rechnungen zeigt, dass hier auch etwas nicht stimmt.

 
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    chiller336

    "produktionskosten" klingt in dem sinne sowieso wie ein hohn. wasser rinnt tagtäglich zb über laufkraftwerke und produziert damit strom ohne kosten. na gut vergessen wir die mitarbeiter nicht. die müssten dann aber ganz schön verdienen bei diesem kw preis und natürlich vergessen wir auch den neubau von stromautobahnen nicht. über den preis der herstellung von älteren laufkraftwerken braucht man heutzutage nicht mehr diskutieren, denn diese kosten müssen sich im lauf der jahre absolut amortisiert haben. bleibt die frage: wo versickert das ganze geld? es geht ja nicht nur um a paar euro, sondern um millionenwerte

     
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phoenix

Das Sturmholz wurde BILLIGST von den Bauern abgekauft. Und jetzt wollen bestimmte Stellen das große Geld machen. Wo versickert das ganze Geld?? Das ist eine Frechheit gegenüber uns Kunden, aber auch gegenüber unseren Waldbauern! Die bekommen einen Dreck mehr dafür bezahlt...

 
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amRande

Ich würde das Fernheizwerk mittels eines - zugegeben immensen - Kraftaktes durch die Konsumenten der TIWAG wieder abkaufen und in Zukunft wirtschaftlich fair, regional orientiert (vor allem durch unpolitische Experten-Selbstverwaltung) und völlig transparent weiterführen. Aber das wird der sattsam bekannte Moloch wohl zu verhindern wissen.

 
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    chiller336

    diese geldmaschine wird sicher nimma zurückverkauft werdn - zu verlockend sind die aussichten auf fürstliche prämien und "renditen"

     
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    indiesemsinne!

    amRande: Ihr Beitrag ist mehr als eine Randnotiz wert. Einen Investor zu finden, war für die Initiniatoren*innen (Bgm. Machne!) der Stadtwärme gewiss nicht leicht. Bevor ans Werk gegangen werden konnte, mussten erst Kunden geworben werden, die man mit Sonderangeboten - wahrscheinlich gar nicht kostendeckend - lockte. Ein Insider berichtete mir, dass Stadtwärme, viele Jahre lang wesentlich günstiger als Heizen mit Öl, bezogen werden konnte. In einer Siedlung in Lienz soll der Unterschied 55 000 Euro in einem Jahr betragen haben. Also: ohne große Belastung fürs Warmhalten der Wohnungen. Dass die sich die Luft in Lienz durch den Wegfall anderer Heizungen wesentlich verbesserte, ist auch Tatsache. Kontraproduktiv zeigt sich allerdings die Werbung der Neuen Heimat Tirol (der kleine, schlaue Energieratgeber....durch moderne (?) Technologien ....usw.) auf FB. Eine bescheidene Frage: Wann entschließt sich die NHT endlich, in Lienz die Rauschleudern in der Südtiroler-Siedlung durch neue, moderne Wohnanlagen zu ersetzen? Die Stadtführung, mit guten Kontakten zur NHT, ist gefordert, den Uraltzustand in den 80 Jahre alten Kaluppen, in Absprache mit den Bewohnern, behutsam zu beenden. Trauen Sie sich, Frau Bürgermeisterin, tätig zu werden.

     
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Bahner Bernd

Hr.Dr.Pirkner und seiner Redaktion ist gar nicht genug für ihre gründliche, investigative Arbeit zu danken ,und das nicht zum ersten Mal. Einmal mehr erweist sich, wie unverzichtbar unabhängige Medien für das Funktionieren unserer Demokratie sind. Das betrifft vor allem auch verschiedene Einrichtungen, Institutionen und Firmen im Dunstkreis der Politik, wo vieles unter dem Radar der Allgemeinheit ausgehandelt wird.

 
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Chronos

Top Artikel! Sehr gut recherchiert und auf den Punkt gebracht!

Nun doch keine rückwirkende Preiserhöhung lt. ORF "Tirol Heute". Was war das Ausschlaggebende? Mehrere Artikel auf "dolomitenstadt" und in Folge die Empörungen von Lesern bzw. Stadtwärmekunden?

Rückblende: Wäre es nicht umsichtig gewesen, als Geschäftsführer der Stadtwärme sich auf direkten Wegen zu Toppreisen um die Sicherung großer Mengen an Osttiroler Schadholz, zu kümmern? Größere Lagerungen wäre an vielen Orten in Osttirol billig/kostenlos möglich gewesen. Übersteigt das die GF-Tätigkeiten?

Und was ist nun von den gewählten Osttiroler Volksvertreten zu erwarten? Von Blanik? Und vom Siebenschläfer Mayerl? Wie umsichtig er ist, sieht man wieder – Mayerl, so sichtbar wie Luft! Hätte man Mayerl als Bauer, in allen seine Funktionen als Bauernvertreter, als ÖVP-Abgeordneter, nicht ein vorausschauendes Handeln (Schadholz in großen Mengen zu günstigen Preisen für Osttiroler Heizkraftwerke sichern) zubilligen dürfen? Nein, Mayerl ist nicht fähig. Hauptsache, er wird immer wieder gewählt! Vielleicht geht endlich einmal den ÖVP u. Mayerl - TraditionswählerInnen ein Licht auf?

 
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    senf

    @chronos, wow!

    Eines der Probleme dieser Situation wird wohl sein, dass die Interessensvertretungen allesamt politisch besetzt und motiviert sind. Kein Rabe kratzt der anderen das Auge heraus, man ist sich einig und kalkuliert mit Latenz, doch wenn es um derartige Auswüchse geht, meldet sich endlich auch mal das Volk. Der @Stadtner (unten) hat es trefflich formuliert.

    Blanik muss ich ein wenig in Schutz nehmen, ihre Worte zur "Sauerei" in den Medien mögen zwar tagespopulär erscheinen, aber ihr Pfeilgift hat gewirkt und war vielleicht neben der Berichterstattung hier in der Dolostadt.at mit ein Auslöser zum Verzicht rückwirkender Verteuerungsabsicht. Im Gegensatz dazu hat sich der Herr Bezirksobmann der ÖVP Webhofer auffallend "lautlos" verhalten. Das wird schon seine Gründe haben. Nicht nur Kühe und Ziegen lassen sich melken!

     
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    bergfex

    Wahrscheinlich muß er sich erst wieder mit Kuenz kurzschließen.

     
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Stadtner

Was ich an dem ganzen Spiel nicht verstehe ist folgendes. Alle Unternehmer sind Mitglieder der Wirtschaftskammer auch die Energieversorger. Die Wirtschaftskammer soll dann die Interessen ihrer Mitglieder vertreten. Nur maximieren einige Mitglieder zur Zeit auf Kosten der anderen und der Bevölkerung ihre Gewinne. Was fällt der Wirtschaftskammer ein. Sie fordert höhere Förderungen damit die Gewinne der einen Unternehmer hoch bleiben und die anderen auch noch auf Kosten der Steuerzahler am Leben bleiben. Der einzige der beim Spiel draufzahlt ist der Steuerzahler. Warum kommt dir Wirtschaftskammer nicht ihren Aufgaben nach die Interessen der Unternehmer auch gegen andere Unternehmer durchzusetzen und Solidarität einzufordern? Wozu braucht es diese Interssenvertetung überhaupt, wenn die eine Innung nur diese, die anderen nur diese Interessen vertritt und der Herr Mahrer und alle anderen WKler nicht in der Lage sind die Interessen der Mitglieder in ihrem Verein unter einen Hut zu bringen.

 
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    steuerzahler

    Das ist ein ganz mieses Spiel. Die Erhöhung der Fernwärme ist nur ein kleiner Teil. Was hier ablöuft ist Enteignung. Die Preise steigen in jedem Bereich und werden früher oder eher später zu entsprechenden Steigerungen bei Löhnen, Pensionen und anderen Einkünften führen. Ich bin ziemlich sicher, daß sich das auf hohem Niveau einpendeln wird. Allerdings wird damit das gesamte Ersparte entwertet. Auf dieses Geld haben es alle schon längst abgesehen. Nur durch die Inflation hat der Staat und die Wirtschaft Zugriff auf die doch recht hohen Summen, die wir mühsam gespart haben. Deswegen wird von der Politik nichts unternommen und lediglich mit ein paar Almosen für etwas Beruhigung gesorgt.

     
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      MWN

      Selten habe ich so ein wirres Posting gelesen. "Nur durch die Inflation hat der Staat und die Wirtschaft Zugriff auf die doch recht hohen Summen, die wir mühsam gespart haben", die aber nach Ihrer krausen Theorie nichts mehr wert sind. Ich hoffe Ihr Aluhut drückt nicht allzusehr aufs Gemüt.

       
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Kapatieme

Danke und Daumen hoch für den schonungslos offenen Artikel zur Stadtwärme .Als erstes erwarte ich mir eine öffentliche Stellungnahme der Tiwag mit einem offenlegen der Berechnungs- formel für diese unvorstellbare Preiserhöhung von heimischen Brennmaterial das im Überfluss vorhanden ist. Und dann ein Machtwort von Herren Mattle und anderen Führungsgranden wie Dornauer usw. Denn sonst sind wir von einer Energiediktatur nicht mehr weit entfernt. Und die nächsten Wahlen sind leider in weiter Ferne. Aber die letzten haben leider auch nicht viel bewegt!

 
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    bergfex

    Die Wahlen sind im Trockenen, was gehen uns die Wähler an .

     
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MWN

Das ist zu schaffen, wenn die Waldbesitzer, die Holzbringer, Holzlagerer, Holzhändler und Holzabnehmer sich einig sind, dass es jetzt darum geht, gemeinsam für die Gemeinschaft zu agieren, auf Körberlgelder und Exportgewinne zu verzichten und dafür zu sorgen, dass regionale Rohstoffe auch in der Region bleiben. Aber sind sie sich einig? Oder wollen sie so schnell wie möglich das (und deutlich mehr) hereinholen, was sie während der Pandemie angeblich verloren haben? Man wird sehen.

 
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    senf

    @MWN: Diesen solidarischen Versuch waren schon die Franzosen in der Provinz unterlegen, seit der Chinese mit weit überhöhten Angeboten Holz in großen Mengen aufkauft und dieses Holz auf ihren großen Frachtschiffen mit Sägewerk während der Heimfahrt marktgerecht bearbeitet. Flotten zu Hunderten!

    "Sägewerke, Möbelhersteller und Parkettproduzenten in Deutschland klagen über Rohstoffmangel. Gleichzeitig werden große Teile der Holzernte exportiert. Das liegt auch an den Waldbesitzern, die das geschlagene Holz über Auktionen verkaufen – davon profitiert vor allem China" (aus Welt, 15.08.2022)

    Chinas Wald, die "Grüne Mauer" darf ja nicht mehr ertragsorientiert bewirtschaftet werden, man spricht dort von Klimabeitrag, während (das kleine) Europa seine Wälder verscherbelt. China will bis 2050 Flächen im Gebietsausmaß von Deutschland zusätzlich aufforsten (350.000 km2).

    Die Osttiroler wären die ersten, die von der Gewinnmaximierung & Manipulation Abstand nehmen würden. Da bin ich aber mal gespannt.

    Man wird sehen.

     
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    bergfex

    Sie haben nur gewonnen (Fördergelder/Ausgleichszahlungen) , nicht verloren.

     
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      MWN

      Das stimmt schon, hindert sie aber nicht daran, auch noch das "hereinzuholen" was sie nicht verloren haben.

       
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    chiller336

    im endeffekt ist jedem sein eigenes hemd das nächste und ich glaub nicht, dass alle angesprochenen personen auch nur einen millimeter von ihren plänen abrückt - zugunsten der allgemeinheit. aber ich lasse mich gern vom gegenteil überzeugen

     
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realist

Vorschlag an die Stadtführung: Wenns mit den Connections ins Land nicht reicht- organisiert eine Protestveranstaltung am Hauptplatz - und stellt euch an die Spitze (Mit allen Parteien)!

 
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    Heidemarie

    Bin sofort dabei! Wir Bürger müssen auch aktiv werden! Egal welche politische Färbung!

     
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      bergfex

      Dort würde ich auch gerne Herrn Mayerl sehen.

       
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      realist

      @bergfex

      Wer ist denn das? 🤔😉

       
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Iseltaler083

Danke liebes Dolomitenstadt Team für diesen tollen Artikel! Lieber Herr Mayerl, soviele Vorzugsstimmen im Bezirk, wäre nicht jetzt der perfekte Zeitpunkt mal den Mund aufzumachen und sich für die Menschen in Osttirol einzusetzen? TIWAG = ÖVP = Mattle...bitte schauts endlich auf die Bevölkerung ihr lieben Politiker.

 
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    so ist es vielleicht

    Dafür sind die da? Echt? Man merkt immer weniger davon....

    Echt toller Bericht!!

    Doch es wird halt schon wieder die Gier gewinnen, durch die Untätigkeit der Gesetzgeber, solche Bereicherungsversuche zu unterbinden. Weltweit der gleiche Wahnsinn, als ob man mit Geld alles regeln könnte. Die Natur zum Glück nicht, die wird erbarmungslos zurück schlagen, und dann triffts auch die Reichen, wenn die Welt sprichwörtlich untergeht und der Mensch endgültig verliert. Erst wenn die Erde den Bazillus Mensch wieder los wird, kann sich die Natur und unser Planet wieder erholen.

     
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osttirol20

Der Fehler liegt definitiv im politischen Versagen, aufgrund der Gier der geldgeilen N/ÖVP sowie der mangelnden Problemlösekompetenz des vormaligen aber auch aktuellen Kleinenkoalitionspartners, auf kommunaler Ebene kann sich Blanik auch sicherlich nicht aus der Verantwortung stehlen!!! Mattle wird sich nun schnellstens beweisen oder sonst zurücktreten umgehend müssen!!!

 
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besserwisser

DANKE an die gesamte dolomitenstadt.at Redaktion für diesen wahnsinnig super recherchierten Artikel. Was zurzeit auf der gesamten Welt abgeht ist nicht mehr ewig tragbar...

 
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isnitwahr

das ist einer der besten Artikel die ich hier jemals gelesen habe, danke Hr. Dr. Pirkner. Allerdings befürchte ich, dass die Zuständigen und Politiker das in gewohnter Manier aussitzen wollen, wir sind zu dieser Jahreszeit ja abhängig, hoffentlich hat die AK Glück mit einer Klage und ich hoffe, dass der gelernte Österreicher endlich aus den Stauden springt und denen zeigt,cwiecder Bartl den Most ho!t.

 
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r.ingruber

Dann liest Frau Blanik also doch Dolomitenstadt?

 
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    neutral

    Ein Vorleser vielleicht?

     
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multi 1

Liebe Redaktion vor ein paar Wochen hat uns wer gefragt wie es weiter gehen soll, und wir haben entschieden wir würden befragt in der Wahlzelle wollt ihr diesen Kurs weiter bestreiten und die Mehrheit der Osttiroler haben in bejaht.

 
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    bergfex

    Leider ist es so. 👎👎👎👎👎👎

     
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