Eishockey war für Clemens Unterweger nicht nur Plan A sondern der einzige Plan. In seiner Jugendschmiede kommen Unterweger daher zahlreiche Erinnerungen hoch – der Eishockeyplatz war damals sein Nummer 1-Treffpunkt mit Freunden. Es folgte der Wechsel nach Zell am See, später dann zu den Graz 99ers. Seit 2018 läuft der Hubener für den KAC aufs Eis.
Besonders seine Zeit als Leihspieler in Finnland hat Clemens geprägt. Seine Freunde dort will er unbedingt besuchen. Dass der Profi trotz erfolgreicher Karriere bodenständig geblieben ist, spürt man sofort. Obwohl er zuletzt als Kapitän aufs Eis lief, sieht sich Unterweger nach wie vor nur als Assistant-Captain und Stellvertreter für den verletzten Thomas Hundertpfund, der eigentlich mit dem C auf der Brust spielt.
Eishockey spielen will der Osttiroler Profi solange es ihm Spaß macht und er „mit den Jungen mithalten kann“, denn in Klagenfurt fühlt sich der Osttiroler sehr wohl. Wie schwer es aber wirklich war, so weit von zuhause weg zu sein, sich nach oben zu kämpfen und so lange auch Profi zu sein, erklärt er Clemens Unterweger in einem Dolo Talk, den wir aus der Redaktion an den Ort verlegt haben, wo für Clemens einst alles begann.
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