Philipp und Melanie besuchen das Paradies

Unsere beiden Weltreisenden sind an einem ihrer Traumziele angelangt: Hawaii!

Wie lange ist es eigentlich schon her, seit wir das erste Mal über Philipp Benedikt und Melanie Fritzer berichtet haben, das junge Paar aus Irschen, das derzeit die Welt umrundet? Neun Monate! Im Februar 2017 gingen die beiden an den Start von „Our.World.Experience“, wie sie ihr Experiment nennen, bei dem das Reisen selbst eine wichtige Rolle spielt, doch immer wieder auch soziale Aspekte in den Reisealltag einfließen. Philipp und Melanie sparen bei ihrer Weltumrundung mit einem kleinen Budget nämlich dadurch Geld, dass sie an Sozialprojekten mitarbeiten, im Tausch gegen Kost und Logis. So war es auch beim letzten Ziel, das die Weltenbummler mit hohen Erwartungen ansteuerten.

Melanie erzählt: „Als wir die Reiseroute planten, gab es einen Fixpunkt, den wir als erstes eingezeichnet haben: Hawaii!“ Jetzt ging der Inseltraum der beiden in Erfüllung und übertraf sogar noch die Erwartungen, auch deshalb, weil sie durch eine spezielle Kooperation auch abseits der Touristenpfade unterwegs waren: „Unser Projektpartner ist ein alter Freund. Was er macht, ist derzeit noch ‚streng geheim‘, deshalb dürfen wir nicht mehr erzählen. Aber wir waren zehn Tage voll eingespannt und sind gleich nach der Landung in Honolulu losgezogen.“ Soviel verraten die Bilder von Philipp: Offenbar ging es um ein landwirtschaftliches Projekt, denn man sieht die beiden umgeben von vielen jungen Menschen beim Harken und Pflanzen!

Insgesamt gehören 137 Inseln, davon acht größere, zu Hawaii. Zwei der bekanntesten Archipele haben Philipp und Melanie auch mit der Kamera für uns erkundet: „Oahu mit Honolulu und dem weltbekannten Waikiki Beach ist nicht nur eine Metropole schlechthin, sondern die Insel ist auch für ihre traumhaften Wanderwege und Surfspots bekannt“, schwärmt Melanie und Philipp ergänzt: „Maui hingegen ist ein wenig ruhiger als Oahu und vielleicht auch mehr relaxt, hat aber dennoch einiges zu bieten. Vom Vulkan im Haleakala Nationalpark, der aufregenden Road to Hana mit Wasserfällen an fast jeder Straßenecke und natürlich den traumhaft schönen Sandstränden.“

Also stürzen wir uns voll Fernweh mitten im nasskalten Osttiroler Spätherbst auf die Slideshows, mit denen Philipp Benedikt einmal mehr sein Können als Fotograf beweist. Wir beginnen mit Oahu:

Bevor wir uns in die Slideshow der Insel Maui klicken, lassen wir Melanie noch ein wenig aus dem Reisealltag erzählen: „Philipp und ich waren fasziniert von der hawaiianischen Kultur und wie stark sich die Einheimischen damit identifizieren. Manchmal hatten wir das Gefühl, dass sie sich ein wenig von den Touristen gefährdet fühlen, als hätten sie Angst, dass ihnen ihre Traditionen weggenommen werden. Was verständlich ist, wenn man sich die Geschichte von Hawaii näher anschaut. Um ehrlich zu sein, haben Philipp und ich uns während des Aufenthalts öfters gefragt, warum Hawaii überhaupt Teil der USA ist – für uns passt das überhaupt nicht zusammen.“ Hier die Bilder von Maui:

Paradiesisch? „Wenn man so will, kann man es wirklich als paradiesisch bezeichnen. Regenwälder, Wasserfälle, tropische Tiere und Früchte, traumhafte schwarze, rote und weiße Strände, glasklares Wasser – es ist wirklich ein bisschen so, wie man es sich aus dem Fernsehen vorstellt.“ Aber, erzählt die ausgebildete Sozialarbeiterin Melanie Fritzer, „es gibt auch Schattenseiten“. Nirgendwo auf ihrer bisherigen Tour, die um den halben Erdball führte, haben die beiden so viele Obdachlose gesehen. „Und wir haben uns auf Hawaii manchmal unsicherer gefühlt als in anderen Ländern.“

Während dieser Bericht erscheint, sind die beiden Irschner schon eine Station weiter. Demnächst melden sie sich aus Kalifornien. Wer nicht alle Stationen mitgelesen hat findet hier die Berichte aus DubaiSüdafrikaIndienNepal, China, den Philippinen und Australien. Eine beeindruckende Fotostrecke aus Neuseeland bringen wir im Dolomitenstadt Magazin, das Mitte November in den Zeitschriftenhandel kommt.

Alle Stationen von Philipp und Melanie auf einen Klick!

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4 Postings bisher
nufets vor 2 Wochen

btw.: Der schöne weiße Sandstarnd von Honululu wurde (meines Wissens nach) aus australischem Sand aufgeschüttet und auf dem schönen türkis-blauen Wasser davor schwimmt oben drauf eine dicke Schicht Sonnencreme (oder was weiß ich - man schmeckt das irgendwas nicht stimmt mit dem Wasser. Ich war schon mal da, und hab's selber festgestellt...). Es ist leider auch nur ein Paradies mit kleinen Fehlern...

    PhilippBenedikt vor 2 Wochen

    Da müssen wir dir leider recht geben. Hat uns auch etwas verwundert als wir das erste Mal davon gehört haben. Zum Glück gibts auf Hawaii aber dann doch noch den einen oder anderen "echten" und weniger touristischen Strand auf den man ausweichen kann :-)

Churchill vor 2 Wochen

Nach Durchsicht der Bilder komme ich zu folgender Frage: Warum nur habe ich die Fotos durchgesehen und lasse mich nun vom Neid zerfressen, dass ich hier den Herbst grau in grau erdulden muss, während es anderswo auf der Welt gerade wunderschön ist.

Es gehört ja viel mehr Urlaub gemacht ;-)

Die beiden sind ein Vorbild für Jung und Alt!

Genießt es, ihr zwei!

    PhilippBenedikt vor 2 Wochen

    Danke Churchill, freuen uns immer wieder wenn wir durch unsere Fotos/Berichte die eine oder andere Reiselust wecken können!

    Umgekehrt freuen wir uns aber auch schon wieder ein wenig auf daheim. Vorallem wenn man schön langsam erste Fotos von Winterlandschaften zu sehen bekommt :-)