Warum scheiterte die Etablierung einer Mechatronik-Universität in Osttirol? Dieser Frage geht eine aktuelle Studie nach. Foto: Expa/Groder

Warum scheiterte die Etablierung einer Mechatronik-Universität in Osttirol? Dieser Frage geht eine aktuelle Studie nach. Foto: Expa/Groder

Mechatronik-Uni: „Man hat den Mehrwert zu wenig gesehen“

Der Wirtschaftsgeograf Jakob Eder hat eine Studie über das Scheitern des Campus Technik Lienz publiziert.

Osttirols universitäre Bildungslandschaft hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Ein Mechatronik-Studium, das im Campus Technik Lienz – einem elf Millionen Euro teuren Neubau an der Isel – etabliert werden sollte, wurde schon nach drei Jahren zum Auslaufmodell. Ein weiteres universitäres Millionen-Projekt wurde Anfang November dieses Jahres mit großen Worten seiner Bestimmung übergeben, der „Pflegecampus“ beim BKH Lienz, in dem Studierende auf diverse Gesundheitsberufe vorbereitet werden.

Gleichzeitig erhielt der ehemalige Technik-Campus eine neue Bestimmung. Hier wird in Zukunft „Krisen-, Katastrophen- und Risikomanagement“ in Kursform gelehrt. Warum hat der ursprüngliche Ansatz nicht geklappt? Mechatronik ist im Bezirk ein allgegenwärtiges Fachthema, in der direkt beim Campus angesiedelten PHTL, in den industriellen Leitbetrieben und im Gewerbe. Was lief schief? Diese Frage wurde in den Medien und an den Stammtischen diskutiert, war aber auch Gegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung.

Jakob Eder, Wissenschaftler mit Schwerpunkt Wirtschaftsgeografie, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Fragen der Regionalentwicklung bzw. dem Themenkomplex „Innovation in urbanen und ländlichen Räumen“. Nach Stationen an der Universität Wien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ist er heute bei der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft für Regionale Innovationssysteme zuständig.

Eder veröffentlichte gemeinsam mit Stefanie Döringer eine Studie, die das Scheitern des Projekts „Campus Technik Lienz“ wissenschaftlich analysiert. „The Limits of Change Agency: Establishing a Peripheral University Campus in East Tyrol“ wurde in der renommierten Zeitschrift Local Economy veröffentlicht. Wir haben die Studie gelesen und den Experten zum Interview gebeten.

Jakob Eder ist bei der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft für Regionale Innovationssysteme zuständig. Er hat das Scheitern des Campus Technik Lienz analysiert. Foto: ISR/ÖAW

Sie schreiben schon in der Einleitung zu Ihrer Studie, dass der Campus Technik Lienz die Erwartungen der regionalen Politiker:innen nicht erfüllt hat. Lässt sich denn überhaupt sagen, was diese Erwartungen waren?

Ich würde sagen, die übergeordnete Erwartungshaltung war schon recht klar: Lienz und Osttirol generell sollten durch einen Universitätsstandort gestärkt werden. Einerseits durch ein tertiäres Ausbildungsangebot für junge Menschen. Andererseits, um durch Forschung vor Ort innovativere Produkte und Dienstleistungen hervorzubringen. Man wollte der Abwanderung vor allem junger Menschen entgegenwirken und die lokale Wirtschaft stärken.

Immer wieder wird betont, dass regionale, also wohl auch kleine Ableger von Universitäten vor allem die wissenschaftlichen Bedürfnisse der jeweiligen Region erfüllen sollten. Das wäre doch beim Campus Technik so gedacht gewesen. Man hat von Beginn an die regionale Industrie und Mechatronik-Szene adressiert. Was hat man bei diesen Kooperationen falsch gemacht?

Der Fokus auf Mechatronik war aufgrund der regionalen Wirtschaftsstruktur naheliegend. Ich hatte den Eindruck, dass die kleine Forschungsgruppe vor Ort in dieser Hinsicht eigentlich recht erfolgreich war. Es wurden Drittmittel eingeworben und es gab Kooperationsprojekte mit regionalen Leitbetrieben. Es dauert aber einfach Jahre, bis akademische Forschung sich in konkreten Produkten wiederfindet. Oder bis regionale Unternehmen den Mehrwert von universitärer Forschung und gemeinsamen Projekten erkennen. Die vorgezogene Evaluierung war aufgrund der geringen Studierendenzahlen sicher gerechtfertigt. Was die Forschung und regionale Kooperationen betrifft, hat man den Mehrwert für die Region vielleicht noch zu wenig gesehen.

Ich denke, dass hier vieles besser gelaufen ist, als in der öffentlichen Wahrnehmung angekommen ist.

Jakob Eder

Es ist ein kleiner Campus in einer Region, wo sich Beziehungen zwischen Universität und Industrie erst entwickeln müssen. Man hätte sicher versuchen können, flexibler auf die Rückmeldungen und Wünsche der Unternehmen zu reagieren. Aber wie gesagt: Ich denke, dass hier vieles besser gelaufen ist, als in der öffentlichen Wahrnehmung angekommen ist. Diese war von der Diskussion über die geringen Studierendenzahlen geprägt.

Bei neuen Lehrangeboten und Forschungsaktivitäten sollte man weiterhin versuchen, für die lokale Wirtschaft einen Mehrwert zu generieren. Bei dem neuen Kurs „Krisen-, Katastrophen- und Risikomanagement“ ist das beispielsweise nicht ganz so unmittelbar ersichtlich, wie beim auslaufenden Mechatronik-Schwerpunkt.

Ihr Befund spricht von einer fragmentierten Führungsstruktur, divergierenden Interessen und fehlenden Zuständigkeiten. Das passiert doch nicht zufällig. Das hat jemand verbockt. Die Frage ist wer?

So einfach lässt sich das nicht sagen. Einen peripheren Universitätscampus einzurichten, ist nie trivial. Es gibt Beispiele aus vielen Ländern, wo Studienangebote reduziert oder Standorte wieder geschlossen wurden. In Landeck hatte man mit dem Bachelorstudium „Wirtschaft, Gesundheits- und Sporttourismus“ gute Erfahrungen mit einem peripheren Universitätsstandort gemacht, dort entsprachen die Studienzahlen den Erwartungen. Dadurch ist vielleicht der Eindruck entstanden, dass Lienz auch funktionieren wird, obwohl die Voraussetzungen doch sehr verschieden sind.

Beides sind ländlich-periphere Bezirke, aber „ländlicher Raum“ ist nicht gleich „ländlicher Raum“. Ein Beispiel: Mit dem Railjet ist man stündlich in einer Dreiviertelstunde von Innsbruck in Landeck, nach Lienz muss ich mich drei Stunden in den Bus setzen. Das ist für Forschende, die eine Lehrveranstaltung in Lienz anbieten, deutlich unattraktiver. Aber auch für Studierende aus Innsbruck, die für ein Studium in Landeck nicht umziehen müssen. Und in Landeck hat man ein „einzigartiges“ Studium, in Lienz hat man es mit einer Kopie aus Innsbruck probiert. Auch das waren gänzlich andere Vorbedingungen.

Es hätte wohl nicht geschadet, wenn man den Standort Lienz bereits im Vorfeld etwas besser analysiert und sich überlegte hätte, wie man mit den potentiellen Problemen umgeht, sollten sie eintreten. Das in Kombination mit der Aufteilung der Zuständigkeiten auf viele regionale und überregionale Akteuer:innen bei gleichzeitig fehlender gemeinsamer Vision, sehe ich als die größten Schwierigkeiten.

Sie schreiben, wenn man schon einen peripheren Unicampus aufzieht, dann muss es Commitment für sehr langfristige Unterstützung geben. Wurde der Campus Technik Lienz zu früh abgedreht?

Universitäten richten periphere Standorte eigentlich nie „freiwillig“ ein, sie erfüllen hier in der Regel den Wunsch der Politik, die das Bildungssystem dezentralisieren möchte. Das ist ein durchaus nachvollziehbares Ziel, wenn man den ländlichen Raum stärken möchte. Damit das funktioniert, braucht es aber langfristige politische und finanzielle Unterstützung.

Universitäten richten periphere Standorte eigentlich nie „freiwillig“ ein, sie erfüllen hier in der Regel den Wunsch der Politik.

Jakob Eder

Problematisch wird es, wenn sich die Dinge nicht so entwickeln, wie erhofft. Dann beginnt natürlich schnell die Diskussion, ob die Steuergelder sinnvoll eingesetzt werden. Das aus Innsbruck kopierte Mechatronik-Studium hat in dieser Form nicht funktioniert, die Forschung dafür gar nicht so schlecht. Es spricht nichts dagegen, Dinge auszuprobieren und dann auch zu ändern, wenn es nötig ist. Möchte ich den Standort aber beibehalten, ist es in schwierigen Zeiten umso wichtiger, weiterhin die politische Rückendeckung zu gewährleisten.

In den Schlussfolgerungen Ihrer Arbeit wird angedeutet, dass das Kompetenzwirrwarr und die divergierenden Interessen nach wie vor eine gedeihliche Entwicklung verhindern. Was müsste denn Ihrer Meinung nach jetzt auf organisatorischer Ebene passieren?

Erste Fortschritte gab es bereits. Die UMIT hat die akademische Führung übernommen, auch ein Leiter für den Standort wurde bestellt. Damit hat man bereits zwei Lehren aus den ersten Jahren gezogen. Die Aufgabe wird nun sein, die Akteur:innen, die sich in letzter Zeit voneinander entfernt haben, wieder zusammenzubringen. Das Gelingen der Neuausrichtung wird davon abhängen, dass alle an einem Strang ziehen.

Sie raten zu einer von allen Beteiligten geteilten, klar ausgearbeiteten und auch breit kommunizierten Vision für den Campus Lienz. Wie kann man denn so etwas erreichen? Was wären denn da die nächsten Schritte?

Ich denke, es wäre Zeit für einen extern moderierten Prozess. Eine Perspektive von außen hilft oft, eine verfahrene Situation wieder auf Schiene zu bringen und eine solche verbindliche Vision mit klaren Zielen zu erarbeiten.

Das erscheint mir besonders wichtig, da sich in den letzten zwei Jahren viele Akteur:innen auf regionaler und überregionaler Ebene verabschiedet haben und neue dazu gekommen sind. Ein neues, gemeinsames Leitbild könnte auch dafür hilfreich sein, das langfristige Engagement und die notwendige Verbindlichkeit abzusichern.

Leitbild ist ein gutes Stichwort. Leitbilder definieren ja meist einen Markenkern und grundsätzliche Zielrichtungen. Den erst vor wenigen Tagen vorgestellten Kurs für „Krisen-, Katastrophen- und Risikomanagement“ haben Sie schon angesprochen. Daneben gibt es am Campus Lienz noch einen Universitätslehrgang Legasthenie und ein „Zentrum für Lernen und Lernstörungen“, im Grunde eine Therapieeinrichtung für Kinder und Jugendliche. All das wirkt wenig universitär im klassischen Sinn. Würden Sie ein Leitbild eher bei berufsbegleitender Erwachsenenbildung oder bei der Lehre und Ausübung von Wissenschaft im engeren Sinn ansiedeln?

Das ist eine Grundsatzentscheidung: Möchte ich einen vollwertigen Universitätsstandort mit eigenständiger Forschung, Lehre und Kooperationen mit den lokalen Unternehmen? Dann wäre das Leitbild wohl ähnlich wie das ursprüngliche Konzept. Oder schaffe ich am Campus ein Weiterbildungsangebot auf universitärem Niveau, wo die notwendige Expertise vor allem von außen kommt? Das wäre dann weniger ein Universitätsstandort, eher ein hochwertiger Weiterbildungscampus. Die zweite Option scheint sich in der Entwicklung des letzten Jahres abzuzeichnen.

Die zentralen Fragen für ein Leitbild sind: Was kann und soll der Campus für die Region leisten? Was darf es kosten? Und was passt zur Region? Optimal wäre es, wenn hier ein dauerhaftes Bildungsangebot entsteht, das österreichweit interessant und einzigartig und somit auch attraktiv für Menschen von außen ist, aber gleichzeitig einen Mehrwert für die regionale Wirtschaft und die Zivilgesellschaft darstellt. So könnte man neue Netzwerke schaffen, aber auch neues Wissen in der Region verankern. Es kann durchaus sein, dass das in Osttirol mit einem Weiterbildungscampus leichter zu erreichen ist, als mit einem funktionierenden Universitätsstandort.

Danke für das Gespräch.

Gerhard Pirkner ist Herausgeber und Chefredakteur von „Dolomitenstadt“. Der promovierte Politologe und Kommunikationswissenschafter arbeitete Jahrzehnte als Kommunikationsberater in Salzburg, Wien und München, bevor er mit seiner Familie im Jahr 2000 nach Lienz zurückkehrte und dort 2010 „Dolomitenstadt“ ins Leben rief.

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osttirol20

Es geht hier nicht um den Mehrwert, es haben sich die in der Verantwortung stehenden Personen von Türkis/Schwarz-Grün einfach verkalkuliert, anstatt auf eine Tilg'sche FH in Kombi mit einer Privaten Hochschule, hätte man auf ein vernünftiges System aus echten Bildungseinrichtungen in Form einer richtigen Universität mit einer ordentlichen Hochschule wie der BHAK setzen sollen, dann wäre uns diese steuerverschlingende Misere a la Türkis-Grün erspart geblieben, selbstverständlich liegt ein gewisser Teil der Verantwortung bei den Wählern dieses chaotischen Haufens!!!

 
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    SCHWARZER Hannes

    BHAK = Bundeshandelsakademie: seit wann ist das bitte eine 'ordentliche Hochschule einer richtigen Universität' ??? Diese Begriffsanhäufung muss mir einer erklären!

     
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Elisabeth

Ich habe 1991 aus Begeisterung über mein Studiume dort begonnen, mit der Universität Klagenfurt zu verhandeln, eine Außenstelle in Lienz zu errichten. Wir hätten die Zusage bekommen, aber diese Initiative hat damals die Tiroler Landesregierung abgelehnt. Ein Erfolg davon war allerdings die Möglichkeit, dass die Stadtbücherei Lienz seither Bücher von allen Universitäten per Fernleihe beziehen kann. 2009 haben wir begonnen, unter dem Titel "Campus Osttirol", Vorträge von der Montagsakademie von der Uni Graz live nach Lienz zu übertragen und dann Live Vorlesungen aus dem Studienfach Geschichte von der Universität Innsbuck. Mit 22 sehr glücklichen Studenten, Frau von Rheden, die älteste war 97 Jahre alt. Für an Kunstgeschichte Interessierte gab es ein Jahr lang Aufzeichnungen von Vorlesungen der Uni Wien im Saal des Wohn- und Pflegeheimes Lienz, für BewohnerInnen und andere Interessierte. Ab 2013 haben 3 Bildungsfachleute aus Österreich und ich uns im Auftrag des RMO sehr intensiv mit einem Gesamtkonzept für wissenschaftliche Weiterbildung in Osttirol beschäftigt. Leider ist es uns nicht gelungen, die Ergebnisse so zu kommunizieren, dass sie von politischer Seite akzeptiert worden wäre. Wer nachlesen möchte: http://campusosttirol.mustertheorie.de/wiki.cgi?Projektinformation Für einige Zeit habe ich eine Webseite gestaltet, auf der die damals neuen MOOCs gesammelt waren. www.unizuhause.net (eingestellt) Online Kurse von Universiten aus aller Welt, die auch OsttirolerInnen nutzen hätten können. Und eine Seite, auf der alle wissenschaftlichen Initiativen gesammelt waren, die es in der Region schon gab. Um eine Kooperation leichter zu machen. (eingestellt) Im Frühling 2022 habe ich dann als Idee für den zukünftigen Campus Lienz den Verantwortlichen ein kurzes Konzept übergeben: Campus Osttirol - Weiterbildung für "Weltverbesserer". Eine Kombination von hochqualifiziertem Wissen und Erholung. Zielgruppe: MitarbeiterInnen und Verantwortliche von internationalen Hilfsorganisationen. Es gibt in Österreich und weltweit eine unzählbare Menge von Projekten, Organisationen und Institutionen, für die laut Auskunft von Insidern, eine vernetzende Weiterbildungsmöglichkeit fehlt. s. https://heaven-on-earth-wiki.org Derzeit gibt es zwar Erststudien für internationale Entwicklung, aber für schon länger im Feld aktive könnte eine Weiterbildung mit Wohlfühlfaktor in Osttirol ein interessantes Angebot sein. Noch dazu, wo es in der Region sehr viel erfahrene Mitarbeiter von internationalen Organisationen gibt, die als Referenten möglich wären. Ärzte ohne Grenzen, SOS Kinderdorf international, Aktion "Regen", United Religions Initiative URI, u.a. Ein Weiterbildungsangebot, das sich an alle richtet, würde automatisch auch eine Verbesserung der Zusammenarbeit in den Arbeitsfeldern bewirken, wenn man von guten Projekten anderer hört. Eine sehr interessante Zusammenfassung der Probleme auf der Welt, und von über 74.000 aktiven Organisationen weltweit, gibt es auf https://uia.org/encyclopedia Die alten Campus Osttirol Konzepte - mit einer Erweiterungsidee auf CAMPOS (Südtirol-Osttirol-Spittal) gibt es noch im Computer (und Schublade). Sie werden jederzeit gerne als Diskussiongrundlage zur Verfügung gestellt. Weil nichts im Leben vergeblich ist, man lernt immer etwas daraus, nutze ich die Erfahrungen nun im Rahmen eines Bildungsprojektes für Flüchtlinge in Nord-Syrien. www.bildung-frieden.net

 
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pg

studium an den bekannten unis/fhs: - große bandbreite an fachrichtungen - eigene infrastuktur (ausgerüstete labore/werkstätten usw. wobei die angrenzende htl ja gut aufgestellt ist) - master studium - unzählige firmen in unmittelbarer nähe, die auf studenten, z.b. für diplomarbeiten, eingestellt sind und abgänger aufnehmen können - gänzlich anderes studentenleben ;-) ...

schade war halt auch, dass (noch) nichts berufsbegleitend ging, sondern nur vollzeit.

 
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Her Anonym

Wie soll das auch klappen 😂sollen die Studenten in Hotels schlafen bzw wohnen es gab ja nichtmal einen Schlafplatz für Studenten

 
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Petra HP

Eine Studienrichtung, die es sonst nirgends gibt (wie Montanuni Leoben) könnte aus einer Randregion wie Osttirol langfristig einen universitären Anziehungspunkt für Studierende (auch von von außerhalb) machen... Die Osttiroler Jugend muss aber definitiv auch mal raus - da stimme ich oha vollkommen zu.

 
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    pg

    die themengebiete der montanuni sind sehr vielfältig und speziell. welches gebiet würde man für lienz herauspicken so dass die studentenzahlen auch tatsächlich zufriedenstellend sind, wenn das mechatronik-studium mit benachbarter mechatronik-htl schon keine chance hatte? gerade hier würde man ja meinen, dass htl-abgänger im anschluss mit dem studium in lienz fortfahren oder haben die für sich auch schon zu wenig potential gesehen?

    besser gleich in leoben absolvieren, wo man den vollen umfang zur verfügung hat. das würde sich wohl auch jeder andere von außerhalb kommende denken.

     
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steuerzahler

Man hat hier viel zu schnell das Handtuch geworfen. Alles Neue braucht seine Zeit und vor allem Fachleute, keine Politiker. Mit der gleichen Sturheit, mit der auf den Geisterbussen beharrt wird, ein pasr Profis und ein wenig Werbung hätte was draus werden können. Schade um dieses tolle Angebot. Welcher verantwortliche Politiker ist zurückgetreten?

 
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    oha

    Dem kann ich nicht zustimmen. Man hätte die Uni Lienz nie bauen dürfen. Uni und Provinz passt nicht zusammen. Die jungen Leute sollen den Bezirk auch einmal verlassen, das erweitert den Horizont.

     
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      steuerzahler

      Es könnten ja auch Jugendliche von außerhalb kommen, das würde deren Horizont erweitern. Dazu bedarf es aber entsprechender Werbung in der restlichen Welt. Hier hat man etwas Wertvolles geschaffen und ist dann offensichtlich vor der eigenen Courage erschrocken. Eine Bildungsmöglichkeit sollte man erhalten und erweitern. Ausbildung ist ein hohes Gut und verursacht erst mal Kosten, die später wieder hereinkommen. Der unsinnige Betrieb der Geisterbusse verursacht ebenfalls Kosten, die nie hereinkommen werden. Davon bleibt nur der Umweltschaden. Besser wäre es, dieses Geld in die Uni zu stecken. Schlimmstenfalls ist es genauso weg, bestenfalls ergibt sich ein Mehrwert.

       
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