Dolomitenmann 2018: Die Helfer im Hintergrund

Auch heuer sorgte ein Heer von Freiwilligen für ein reibungsloses Extremsport-Spektakel.

Im Büro der Rennleitung herrscht höchste Konzentration. Die Verantwortlichen stehen in ständigem Kontakt mit ihren Außenposten. Fotos: Dolomitenstadt/Wagner

Wir besuchen Rennleiter Thomas Zimmermann während des Extremsport-Spektakels an seinem Arbeitsplatz im Dolomitenstadion. Im eigens eingerichteten Büro der Rennleitung ist es ruhig, kein Funkspruch darf überhört werden. Auch Einsatzleiter der Bergrettung sowie die Zuständigen für den Live-Ticker arbeiten im selben Raum. Verteilt auf zwei große Tafeln ist die gesamte Strecke der vier Etappen abgebildet.

Thomas Zimmermann übernimmt heuer bereits zum zwölften Mal eine wichtige Rolle im Rennleitungsteam. Zuvor hatte er sich 17 Mal selbst am härtesten Teambewerb der Welt versucht. Thomas ist seit dem ersten Dolomitenmann vor über drei Jahrzehnten dabei, damals sei er durch Zufall als Streckenposten rekrutiert worden, erzählt er.

Thomas Zimmermann ist seit dem ersten Dolomitenmann dabei – früher selbst als Streckenposten, mittlerweile ist er für diese verantwortlich.

„Das wichtigste ist, dass alle sicher und gesund heimkommen“, stellt Thomas klar. Ohne die vielen freiwilligen Helfer würde „nix gehen“. Für den Berglauf konnte man heuer auf 40 Streckenposten und Helfer zurückgreifen, bei den Paragleitern sind es 60. 80 Streckenposten sicherten die Strecke der Mountainbiker, über 35 Helfer sowie zahlreiche Wasserretter wurden an den Ufern von Drau und Isel postiert. Zusätzlich waren vier Notärzte sowie drei Rettungswägen im Einsatz, der Notarzthubschrauber C7 stand auf Abruf bereit.

Markus Hainzer sitzt mit Zimmermann im Dolomitenstadion am selben Tisch. Er ist Bewerbsleiter beim Paragleiten und muss unter anderem dafür sorgen, dass die fliegenden Sportler nicht gefährdet werden – eine nicht zu unterschätzende Aufgabe. „Der betroffene Luftraum wird für den gesamten Tag zur Flugverbotszone erklärt. Nur Luftfahrzeuge und Paragleiter des Dolomitenmannes dürfen sich darin bewegen“, erklärt Markus.

Markus Hainzer ist Bewerbsleiter bei den Paragleitern. Er sorgt unter anderem für einen gesicherten Luftraum.

Neben diesen wichtigen Funktionären stehen jedes Jahr zahlreiche Helfer und Streckenposten im Einsatz, um einen reibungslosen Ablauf dieses Spektakels zu ermöglichen. Einige davon stellen wir in unserer neuesten Story auf dem Dolomitenstadt Instagram-Channel vor – Vorbeischauen lohnt sich!

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