„Mich betrifft die Lage momentan eher wenig.“

Grünpolitikerin Gerlinde Kieberl ist in der glücklichen Lage einen Garten zu haben.

Als Gemeinderätin zählt Gerlinde Kieberl fast schon zum „Urgestein“ in der Lokalpolitik. Sie ist mittlerweile in Pension und begeisterte Gärtnerin. Wir haben aus sicherer Distanz über ihren Gartenzaun geblickt.

Gerlinde Kieberl in ihrem Gartenreich. Foto: Ramona Waldner

Gerlinde, inwiefern betrifft dich persönlich die aktuelle Situation und welche Auswirkungen hat das alles auf dein Leben?

Mich persönlich betrifft die Lage momentan eher wenig. Seit Herbst bin ich in Pension und daher sowieso zu Hause. Mein Mann ist selbstständiger Übersetzer und arbeitet auch immer von zu Hause aus. Wir hätten vorgehabt, heuer nach Australien zu verreisen, um Freunde zu besuchen, ich denke nicht, dass das möglich sein wird.

Was machst du gerade?

Wir sind ja in der glücklichen Lage einen Garten zu haben. Ich bin viel im Freien und nutze die Zeit in der Sonne für Gartenarbeit. Endlich habe ich Zeit mich darum zu kümmern. Es gibt noch einiges zu tun. Die Himbeeren müssen noch umgesetzt werden. Braucht ihr einen Himbeerstrauch?

Ja sehr gerne! Kannst du der momentanen Lage auch Positives abgewinnen?

Ich genieße die Ruhe und Entschleunigung. Man spart Geld, weil man nicht viel konsumiert und zum Beispiel nicht ins Kaffeehaus geht. Ich hab nun wieder meine alte Nähmaschine hervorgeholt. Wenngleich ich nur vorhandene Stoffe verwenden kann, da man ja nicht einfach einen neuen Stoff kaufen gehen kann. Da ist wieder Improvisation gefragt.“

Hast du Tipps für Menschen denen bereits die Decke auf den Kopf fällt?

Ich empfehle den Tag zu strukturieren in Arbeitszeit, Freizeit usw. Außerdem tut es gerade sehr gut, zu telefonieren und zu skypen. Wir telefonieren auf jeden Fall mehr mit unserer Familie und Freunden als sonst.


Dolomitenstadt-Fotoreporterin Ramona Waldner ist ein kommunikativer Mensch. Und sie reist gern. Nun hält Covid 19 uns alle auf Distanz und in unseren Behausungen fest. Was tut man da als Reporterin? Man führt Zaungespräche mit den Nachbarn – natürlich aus sicherer Distanz! Was dabei herauskommt, publiziert dolomitenstadt.at in den nächsten Tagen und Wochen.

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9 Postings bisher
Danny

Ichf finde es echt sch.....das nur negativ berichtet wird.Recht hat Fr.Kieberl.Ich nutze auch den Garten um aufgeschobenes jetzt zu richten.Und wenn ich im Januar eine Reise plane oder geplant habe,-konnte bis dato niemand wissen,das es für dieses Jahr nicht klappt.Also nicht immer negativ verurteilen bleibt gesund und seht allesmal etwas posetiver

Kilian1990

Mich betrifft die derzeitige Lage eher wenig! Eher unglückliche Aussage für eine (Stadt)Politikerin. Ein bisschen im Garten arbeiten und alles andere geht mich nichts an. Außer die Sorge um die geplante Australienreise. Wir fliegen um die Welt, aber alle anderen sollen die Füße, das Radl oder die Öffis für ihre Mobilität nutzen.

rebuh

ja, frau kieberl, auch grüne dürfen reisen. wer allerdings der bevölkerung ständig den finger vorhält, sollte sich bei der wahl der eigenen reiseziele wenigstens in der öffentlichkeit etwas vornehm zurückhalten!

bobbilein

grafenanger <3

bei der reihe frage ich mich, ob es noch andere stadtteile gibt? :)

    Gerhard Pirkner

    Gute Frage. Antwort: Ja. Aber wir weiten unseren Radius langsam aus. Schließlich möchten wir die Munition nicht gleich am Anfang verschießen. Die Krise dauert noch. Allerdings lässt die aktuelle Auswahl Rückschlüsse auf den Wohnort der Fotografin zu 😉, die sich offenbar an alle Regeln hält. Nicht weiter als 200 Meter ...

      bobbilein

      oh, danke für eine antwort! vielleicht fällt es aber auch speziell den 'grafenangerischen' auf, wo die bisherigen zaungepräche stattfanden.

      bergfex

      ....... Nicht weiter als 200 Meter .......

      Habe ich etwas verpaßt ?

    bobbilein

    ringstraßenliebe