Machtrausch und Realitätsverlust – Chronologie einer politischen Pleite
Markus Sint: „Es kann nicht sein, dass wieder einmal niemand Verantwortung übernimmt.“
„Wer finanziellen Schaden verursacht, kann ihn nicht einfach allen Steuerzahler:innen überantworten.“
Der Rechnungshof legt einen brisanten Prüfbericht vor und kritisiert auch die Vorgangsweise des Landes.
Im Kinosaal gab Bürgermeister Steiner ein Update zur Lage. Die Bevölkerung interessierte das scheinbar wenig.
Bürgermeister Raimund Steiner berichtet von Einigung mit Geldinstituten. Finanzprobleme seit Jahren bekannt.
Eine Anfrage, gestellt von der FPÖ und beantwortet von Anton Mattle, lässt tief blicken und entlastet die Behörden.
Grüne und Neos stimmten dagegen. Oberhofer: „Köll war ein Rattenfänger, dem die Wähler nachgelaufen sind“.
Alle Lieferantengläubiger haben Tilgungsplan zugestimmt – Landtag behandelt Sanierungs-Gesetz.
Per Antrag am 5. Juli im Landtag will man eine Prüfung durch den Bundesrechnungshof erwirken.
Landesregierung beschloss am 5. Juni die rechtliche Grundlage für die Konsolidierung des Haushalts.
Raimund Steiner: „In den nächsten beiden Wochen wird alles unter Dach und Fach sein.“
Die 118 Gläubiger sollen 100 Prozent ihrer Forderungen erhalten, dafür aber auf Zinsen verzichten.
Konkurs der Gemeinde soll „bestmöglich“ abgewendet werden. Raimund Steiner kündigt Gläubigerversammlung an.
Matrei hat neun Millionen Euro Schulden an den Verband „ausgelagert“, haftet dafür laut Geschäftsführer aber alleine.
Ja, sagt Österreichs führender Experte. Im Interview erklärt Univ.-Prof. Georg Kodek die Rahmenbedingungen.
Bürgermeister äußern Unmut in Gemeindeverbänden. WK-Spitze warnt vor den Folgen drohender Insolvenz.
Vor 800 Menschen wurde im Tauerncenter der Status quo erhoben. Das Land hilft, stellt aber Bedingungen.
Der aktuelle Mittelbedarf beträgt 9,8 Millionen Euro. Offene Rechnungen summieren sich auf fünf Millionen Euro.
Gemeinden Kals und Hopfgarten stemmen sich vergeblich gegen einen Mittelabfluss.
Landesverwaltungsgericht lässt Matrei abblitzen. 4,7 Millionen Euro an offenen Forderungen.
Dreht das Land dem Langzeitbürgermeister Andreas Köll endgültig den Geldhahn zu?
Zum Fass ohne Boden wird die Finanzkrise der Gemeinde Matrei.
Dazu kommen 250.000 Euro für das BKH. Die Gemeinde Matrei braucht mehr Geld.
Verband sieht sich durch die Vereinbarung aus dem Jahr 2001 nicht in der Pflicht.