Landtagswahl 2018

Schwarz und Grün pokern: „Es geht ans Eingemachte“

Mit Wohnen und Verkehr starten die Detailverhandlungen der Tiroler Koalitionäre.

Direkte Demokratie quo vadis? Die TirolerInnen warten!

Lesermeinung von Marlon Possard, Landesvorsitzender der Initiative „mehr demokratie!“.

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ÖVP und Grüne starten „ergebnisoffene Verhandlungen“

Wortgleiche Ankündigung offizieller Koalitionsgespräche der bisherigen Regierungspartner.

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Hat Elisabeth Blanik die Landespartei noch im Griff?

Schon vor dem Ende der Koalitionsgespräche kriselte es ganz offen in der Tiroler SPÖ.

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Die Grünen bringen sich im Tiroler Landhaus in Stellung

Klubobmann Gebi Mair zum SPÖ-Ausstieg: „Blanik hatte nie vor, in die Regierung zu wechseln.“

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Knalleffekt: Platter schließt Koalition mit SPÖ aus

Begründet wird der Schritt mit der „unklaren personellen Situation“ von Elisabeth Blanik.

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Lockt Günther Platter Elisabeth Blanik nach Innsbruck?

Von der Bürgermeisterin zur stellvertretenden Landeshauptfrau – klingt doch verlockend!

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Blanik-Nachfolge in Lienz bereits Diskussionsthema

Noch sind die Koalitionsverhandlungen nicht abgeschlossen – aber die Gerüchteküche brodelt.

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Vorzugsstimmen im Bezirk: Mayerl vor Blanik

Auf der Landesliste der ÖVP war nur Günther Platter besser als Hermann Kuenz.

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Günther Platters Entscheidung: Wohin steuert Tirol?

Im Koalitionspoker hat der Landeshauptmann fast alle Trümpfe und vier Optionen.

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Der „Blanik-Bonus“ schlägt in Osttirol voll durch

ÖVP verliert tausend Stimmen – FPÖ klar hinter SPÖ auf Platz drei.

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Ein blaues Auge für die ÖVP in Virgen

Absturz der Schwarzen von 55 auf 38 Prozent, Aufstieg der FPÖ von 16,6 auf 32,3 Prozent – Virgen profiliert sich nach der Bundespräsidenten- und der Nationalratswahl nun auch bei der Landtagswahl einmal mehr als die „blaue Ecke“ Osttirols. Allerdings legte diesmal auch die SPÖ – wie im Großteil des Bezirkes – in der Iseltaler Gemeinde kräftig zu, während die seit der Natura 2000-Debatte verpönten Grünen auf 2,5 Prozent und damit praktisch zur Bedeutungslosigkeit schrumpften.

Link zum Wahlergebnis in der Gemeinde Virgen.

SPÖ kann Ergebnis in Nikolsdorf verdoppeln

Die SPÖ verdoppelte ihr Ergebnis von 2013 und erhielt über 20 Prozent der Stimmen in Nikolsdorf. Auch die ÖVP verzeichnet einen Zuwachs und kommt auf 60 Prozent. Die Freiheitlichen verlieren in Nikolsdorf vier Prozent und sind mit sechs Prozent nur noch knapp vor den Grünen, die 5,5 Prozent erreichten. Die Liste Fritz, die 2013 noch fast fünf Prozent in Nikolsdorf hatte, verliert fast alle ihre Stimmen und rutscht unter ein Prozent. Sie ist damit noch hinter den Neos, Family und Impuls-Tirol.

Hier der Link zum Wahlergebnis von Nikolsdorf.

Obertilliach: Verluste für die ÖVP auf höchstem Niveau

2013 erreichte die ÖVP in Obertilliach fast 80 Prozent. Dieses Mal sind es mit 74 Prozent nicht ganz so viel, die ÖVP ist aber trotzdem die einzige Partei mit zweistelligem Ergebnis. Das Minus in Prozenten ist weniger dem Verlust der einen Stimme (291 statt 292) als vielmehr der gestiegenen Wahlbeteiligung geschuldet, die mit 71 Prozent deutlich über dem Osttiroler Schnitt liegt. Zweitstärkste Partei ist die FPÖ mit neun Prozent, dahinter folgen SPÖ und Grüne mit je sechs Prozent. Stärkste Kleinpartei ist die Liste Fritz mit drei Prozent der Stimmen.

Hier der Link zum Wahlergebnis von Obertilliach.

St. Johann: Zwei-Drittel-Mehrheit für die ÖVP

151 gültige Stimmen wurden in St. Johann abgegeben. 100 davon fielen auf die ÖVP, die damit zwei Drittel der Stimmen erreichte. Im Vergleich zum letzten Wahlergebnis bedeutet das ein leichtes Minus von drei Prozent. SPÖ und FPÖ liegen mit je 17 Stimmen gleich auf. Beide haben rund drei Prozent dazugewonnen. Die Liste Fritz hat in St. Johann sieben Wähler, Impuls-Tirol fünf und die Neos drei. Die Grünen konnten von ihren drei Wählern 2013 dieses Mal nur noch einen überzeugen und haben damit gleich viele Stimmen wie Family.

Hier der Link zum Wahlergebnis von St. Johann.

Fünf NEOS und ein Fritz in der Gemeinde Untertilliach

Untertilliach kann mit 74,8 Prozent diesmal den Titel „ÖVP-Hochburg“ für sich verbuchen, keine Osttiroler Gemeinde wählte schwärzer. Allerdings stimmten in der Kleingemeinde nur 125 Bürger ab, vier mehr als bei der Landtagswahl 2013. Fünf von ihnen entschieden sich für die NEOS, je einer für Fritz und Impuls. Die Freiheitlichen liegen mit zehn Prozent auf Platz zwei und statt fünf Menschen kreuzten diesmal in Untertilliach sieben die SPÖ an.

Hier der Link zum Wahlergebnis in Untertilliach. 

St. Jakob: Absturz der Blauen und Aufstieg der ÖVP

Die FPÖ konnte 2013 – damals angeführt von Gerald Hauser – 30 Prozent der Wählerinnen und Wähler von St. Jakob für sich gewinnen. 2018 ist bei den Blauen alles anders. Sie büßten mehr als die Hälfte der Stimmen ein und verzeichnen ein Minus von 18 Prozent. Im gleichen Ausmaß zugelegt hat die ÖVP, von 45 auf 64 Prozent. Die SPÖ verdoppelt sich und erhält elf Prozent, bleibt damit aber trotzdem noch hinter den Freiheitlichen zurück. Die Neos landen mit fünf Prozent vor den Grünen, die wie bei der letzten Wahl nur vier Prozent erreichen.

Hier der Link zum Wahlergebnis von St. Jakob i. Defereggen.

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Tristach: ÖVP erreicht fast die Hälfte der Stimmen

Die ÖVP verpasst mit 49 Prozent nur knapp die absolute Mehrheit der Stimmen in Tristach. Rund die Hälfte davon hat die SPÖ, was im Vergleich zu 2013 einen Zugewinn von sieben Prozent bedeutet. Ebenfalls leicht zugelegt hat die FPÖ, die mit neun Prozent nun drittstärkste Partei in Tristach ist. Die Grünen, 2013 sogar noch vor der FPÖ, haben von ihren zehn Prozent fast die Hälfte verloren. Damit liegen sie nur knapp vor den Neos, die fünf Prozent holten. Impuls-Tirol und Family liegen noch vor der Liste Fritz, die auf unter zwei Prozent gefallen ist.

Hier der Link zum Wahlergebnis von Tristach.

Strassen: Zwei Drittel der Stimmen für die ÖVP

In Strassen kann die ÖVP mit einem leichten Zugewinn die Zwei-Drittel-Mehrheit vom letzten Mal behaupten. SPÖ und FPÖ lagen 2013 noch mit 7,5 Prozent gleich auf. Jetzt konnte sich die SPÖ mit einem Zugewinn von fünf Prozent einen deutlichen Vorsprung auf die Freiheitlichen erarbeiten, die in etwa beim Ergebnis von 2013 blieben. Sowohl Grüne als auch die Liste Fritz verloren deutlich an Stimmen und kamen beide auf rund drei Prozent, ebenso wie Neos und Impuls-Tirol.

Hier der Link zum Wahlergebnis von Strassen.

Im Sonnendorf Thurn verdoppelte sich die SPÖ

Von 31 auf 63 Stimmen wuchs in Thurn die Anzahl der SPÖ-Wähler im Vergleich zur Tiroler Landtagswahl vor fünf Jahren. Damit strahlte der Blanik-Bonus auch auf das Sonnendorf über dem Talboden aus. Dennoch bleibt die Gemeinde fest in schwarzer Hand, mit 51,6 Prozent der Stimmen für die ÖVP. Die FPÖ gewann ebenfalls dazu, liegt aber mit 11,3 Prozent schon etwas abgeschlagen auf Platz drei. Kaum Bedeutung haben in Thurn die Kleinparteien. Sepp Schett erhielt mit Impuls lediglich vier Stimmen.

Hier der Link zum Wahlergebnis in der Gemeinde Thurn.

Unter fünfzig Prozent Wahlbeteiligung in St. Veit

2013 gingen in der kleinen Gemeinde St. Veit im Defereggental noch 60 Prozent der Wahlberechtigten zu den Urnen, heuer waren es nur noch 49,4 Prozent. Von ihnen entschieden sich knapp 63 Prozent für die ÖVP, die damit prozentuell zulegte, obwohl sie an Stimmen verlor. Die Freiheitlichen mussten ebenfalls Federn lassen, halten aber mit 14 Prozent ihren zweiten Platz vor der SPÖ, die sich in St. Veit – wie in fast allen Gemeinden Osttirols – über einen Zugewinn freuen darf und die Zehn-Prozent-Hürde übersprang.

Hier der Link zum Wahlergebnis von St. Veit im Defereggental.

ÖVP baut ihren Vorsprung in Sillian weiter aus

Die ÖVP konnte ihr Ergebnis von 2013 um sechs Prozentpunkte ausbauen und erreicht nunmehr 59 Prozent in Sillian. Die SPÖ verzeichnet einen Zuwachs von fünf Prozent und überholt mit 14 Prozent die FPÖ. Für die Freiheitlichen geht sich nach Verlusten von zwei Prozent nur noch 11 Prozent und der dritte Platz in Sillian aus. Grüne, Neos und Impuls-Tirol holen jeweils vier Prozent der Stimmen. Die Liste Fritz verliert mehr als die Hälfte ihrer Wählerinnen und Wähler von 2013 und kommt nur noch auf 2,4 Prozent.

Hier der Link zum Wahlergebnis in Sillian.

Achtungserfolg für die Roten im schwarzen Schlaiten

Auch wenn die ÖVP ein Minus von 7,5 Prozent hinnehmen muss, konnte sie immer noch mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Wählerinnen und Wähler in Schlaiten für sich gewinnen. Die FPÖ bekommt acht Prozent mehr als bei der letzten Landtagswahl und kommt mit 18 Prozent auf Platz zwei. Dahinter kommt die SPÖ, die sich von sehr niedrigem Niveau 2013 vervierfachen konnte und dieses Mal 15 Prozent erreicht hat. Grüne und Family bekommen in Schlaiten drei Prozent; Neos, Liste Fritz und Impuls-Tirol noch weniger.

Hier der Link zum Wahlergebnis von Schlaiten.

Satte 17 Prozent Verlust für die ÖVP in Matrei

Gegen den Landestrend wählten die BürgerInnen von Matrei in Osttirol. Sie erteilten der ÖVP einen kräftigen Denkzettel mit einem Minus von 17 Prozent. Das sind 621 Stimmen weniger als 2013. Dennoch bleiben die Schwarzen unangefochten mit 47 Prozent auf Platz eins, gefolgt von der im Iseltal starken FPÖ, die fast neun Prozent zulegte und nun bei 19,8 Prozent hält. Den stärksten Zuwachs verbuchte aber die SPÖ mit zwölf Prozent und einem Zugewinn von 218 Stimmen. Gegen denTrend ist auch ein leichtes Plus für Grün (5,5 Prozent), achtbar schlugen sich in Matrei die NEOS (4,2 Prozent), alle anderen Wahlwerber blieben unter zwei Prozent.

Hier der Link zum Wahlergebnis von Matrei.

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